Archive | August, 2006

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Das Lernen lernen (Seminare für Jugendliche)

Posted on 31 August 2006 by Helge Seekamp

Ein Seminar für Jugendliche, das Begeisterung fürs Lernen weckt.

Nur mit dieser Begeisterung wird die Schule oder das Lernen in außerschulischen Kontexten Spass machen.
Und wer nicht lebenslanges Lernen lernt, wird zu den Verlieren unserer Zeit zählen.

Ein solches Seminar könnte folgendes beinhalten:

1. Texte erfassen lernen (nützlich auch für Bibeltexte)
2. Den eigenen Lerntyp defininieren (rechtshirnig/Linkshirnig dominant)
3. Die persönlichen Lernblockaden herausfinden
4. Heilung und Befreiung von Lernhindernissen

P.S. Das Seminar könnte natürlich auch für Erwachsene konzipiert werden, dann aber mit eigenen Schwerpunkten.

—–
Variationen: Stichwort „GEMEINDE-SCHULE“

• Kinder von 8-11 Jahren
• Mind-Map-Methode: Spass am Lernen
• Einen Familienseminar-Tag zum Thema machen
• THINK-Tag: 4-8 Personen als Experten-Tag (Multiplikatoren begeistern)

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Die „Brücke“ (Gemeindezeitung) als Hörbuch/CD-Rom

Posted on 31 August 2006 by Helge Seekamp

Wenn wir unsere Printmedien als Gemeinde (in St. Pauli-Lemgo ist das Gemeindemedium die „Brücke“) zusätzlich als Hörbuch oder als viele Podcast veröffentlichen würden, könnte die Information über verschiedene Kanäle die Interessierten erreichem, bzw. neue Zielgruppen auftun.Besondere Stärken eines Hörbuchs:
Durch Musik und Stimme wird ein Gefühl geweckt, das beim Lesen so nicht entstehen kann. Der Kontakt zu den Menschen ist persönlicher möglich.Verwirklichungsschritte:1. Der reine Text der Brücke wird ins Audioformat gebracht (zwei Sprecher: Mann/Frau) sprechen alles ein.
Diese CD kann als spielfertige CD für jeden CD-Recorder gebrannt werden (1,50 € pro Stück)
Produktionszeit: 3-5 Std. Extra!

2. Ein Hörbuch-Format wird definiert, das eigene Rubriken entwickelt, die die Brücker ergänzen.
• Veranstaltungstipps werden ausführlicher erläutert
• Spezialinfos kommen auf die CD
• Predigtausschnitte werden mit hineingenommen
• Musik (z.B: Flötengruppen, Gitarren, Trommeln aus der Gemeinde)
• Lebenstipps (Seelsorge, Ratgeber)
• Literaturtipps: Der Hinweis auf wertvolle christliche Bücher
• CD-Tipp des Monats: Der Hinweis auf wertvolle christliche CDs
• Meditatives (Stille Zeit-Sektion)
• Das Jahresthema wird ausführlich erläutert

Auf diesem Weg wäre der erste Schritt zur Freundes-Club-CD getan.

Für diese 2. Fassung : erweiterte Redaktion, bzw. klare Organisation für die Rubriken und Produzenten.
Ein Produzententeam mit mehr als 2 Sprechern nötig, Zeitaufwand: ca. 10 Std.

3. An welche Zielgruppe richtet sich dieses Angebot?
– An alle
– An alle Abonennten der Freundes-Karte
– An alle, die der Gemeinde im Jahr eine Spende überweisen (egal in welcher Höhe)

Einstieg in das Verteilsystem: Jederzeit. Die Brückenverteiler haben zusätzlich die CDs, die an bestimmte Haushalte verteilt werden.

4. CD-ROM

Die Version von Punkt 2 wird um multimediales Material erweitert, so dass Computerbesitzer die CD auch ansehen können:

– z.B. Meditation mit Film oder Powerpointpräsentation
– Bilder von Gemeindeevents
– Texte/Präsentationen zu Predigten oder Gemeindeinfos visuell

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Warum steigert „Gottesdienstteilnehmer zählen“ die Qualität einer Gemeinde?

Posted on 31 August 2006 by Helge Seekamp

Angenommen, wir würden die wöchentlichen Gottesdienstteilnehmer sorgfältig zählen und das Ergebnis dokumentieren:Folgen und Nebenwirkungen:

1. Eine saubere Statistik würde Entwicklungen abbilden (natürlich muss man sich fragen, wieso sind jetzt genau diese Anzahl von Leuten in der Kirchen?)

2. Die Bedeutung von Spezialgottesdiensten (Themen, Formen, Zeiten – morgens-abends usw.) würde deutlicher werden.

3. Wenn die Landeskirche die Kirchensteuerzuweisung neu berechnen würde nach „pro Kopf Gottesdienstbesucher“ statt pro Kopf Gemeindemitglied, wäre auf jeden Fall die Verbindlichkeit systemisch gesehen gestärkt worden.

4. Dieses System fördert und fordert den Wettbewerb (Gottesdienste werden attraktiver). Der Anreiz für Pastoren ist auf jeden Fall: „Was muss meine Gemeinde tun, damit mehr Menschen unsere Gottesdienst besuchen?“

5. Wenn die These der Natürlichen Gemeindeentwicklung stimmt, dass die Zahl der Gottesdienstbesucher mit der Qualität der Gemeindearbeit steigt (und zwar der messbaren Qualität in 8 Qualitätsmerkmalen und aufgrund der Beachtung der 6 Wachstumskräfte), dann würden Gemeindeleiter auf langfristige Qualitätsverbesserung setzen, statt auf billige Effekte für den kurzfristigen Erfolg.

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Talente-Markt (Aufgaben-Börse – Dienstleitungen mit Qualität)

Posted on 31 August 2006 by Helge Seekamp

Eine Veranstaltung, auf der sich Personen in einer Kirchengemeinde mit ihren Qualitäten kostenfrei anbieten:

Hast du 1-5 Fähigkeiten, die du dir entweder beruflich oder privat angeeignet hast?
Diese Kompetenzen schnürst du als ein Paket, das für andere Sinn macht (z.B.: Ich berate dich einmal beim Einkauf als Modestilberater- oder so.) und verschenkst sie an andere.

• Du verschenkst Zeiteinheiten/eine Tätigkeit
• Die Gemeinde stellt einen Raum und die Publicity zur Verfügung

Effekte:
1. Für die Gemeinde: eine Art Nachbarschaftshilfe unter Gemeindegliedern wird installiert.
2. Arbeitslose können ihre Fähigkeiten ohne Schamgefühl auf den Markt tragen (vielleicht eine sinnvolle Tätigkeit ausüben oder sogar mit ihrer Kompetenz überzeugen)
3. Jede und jeder muss sich überlegen: Was kann ich eigentlich? Ein wichtiger Prozess, über die eigenen Kompetenzen und Gaben nachzudenken, kommt in Gang.
4. Eine Art Selbstpräsentation (Gabe, Talent, Aufgabe und Tätigkeit) wird von jeden erstellt in unterschiedlichen Bereichen.
5. Als Nebeneffekt: Gabenberatung wird angefordert, bzw. wie von selbst gegeben (Freunde werden gefragt, oder auch Mitarbeiter in der Gemeinde).
6. Gaben, die in der Gemeinde bisher nicht gebraucht wurden (scheinbar nutzlos waren oder für „ungeistlich“ gehalten wurden), werden wichtig.
7. Der Grundstock für ein Christliches Arbeitslosenzentrum könnte entstehen.
8. Gaben und Talente, die keiner (von sich oder von den anderen) kannte, kommen heraus!

——-

System zur Qualitätskontrolle:

1. Gutschein
2. Liste von Dienstleistungen
3. Gabenberater macht per Interview einen Zulassungscheck (nicht jeder darf sich einfach so präsentieren)

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Missions-Feilsch-Basar

Posted on 31 August 2006 by Helge Seekamp

Feilschbasar.jpg

Ein wirklich cooler Basar zugunsten der Mission.

Sagen wir mal: 10-50 € als Preiskategorie!

Als Waren dann:
• Fotos von Gemeindeevents (richtig coole, limitierte Auflage)
• Teile günstig einkaufen (neuwertig!) und dann auf diesem Basar weiterverkaufen!
• Dienstleistungen: putzen, bügeln, nähen, einkaufen usw. (als Gutscheine, z.B. 1x Babysitten im Wert von 20 €)

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Die Pauli-Freundes-Karte

Posted on 31 August 2006 by Helge Seekamp

Freundeskarte.jpg

Pauli Freundes-KarteMotto: Ich bin dabei – und zwar als Freund & Förderer!
Ich erhalte spezielle Aufmerksamkeiten (Infos, Geschenke, Vorrechte)

I:Vorteile für die Karten-BesitzerInnen…
• Erhalten monatlich interne Informationen der langfristigen Strategien – zum Mitdenken…
• Bekommen eine Jahres-Danke-Schön CD (Auswahl an wichtigen Predigten, Ereignissen, usw.) oder ein Merchandising-Geschenk
• Erhalten das Pauli-Jahrbuch (Berichte, Aktionen, Geschichten, Pläne, Visionen)
• Ermäßigung für Veranstaltungen (z.B.: Stückwerk, Kids-Xtreme, Seminare usw.)

II: Kosten für Karten-BesitzerInnen
• 60 € Jahresgebühr (= 5€ pro Monat abbuchen lassen)
• Unterzeichnen die Werte/Visionen/Strategien-Erklärung (Leitbild von Pauli)
• Verpflichten sich zu “Freundschafts-werbung” (”Gut reden über Pauli”)

III: Nutzen für die Pauli-Gemeinde
• Klarere Verbindlichkeit = treuere Unterstützer (ideel/finanziell)
• Einnahmen von mindestens (500×60€) 30.000 € (oder auch weniger/mehr)
• Klarere Kommunikationsstrukturen sind möglich
• Die interne Kommunikation bekommt einen Wert und die nötigen Finanzen

IV: Coole Idee – CD-Rom-Card
• Alles wichtige als Film/Präsentation & Text auf einer kleinen CD-Rom-CARD
• Die CD-Rom-CARD können Nachbarn bei Nachbarn vorführen und erläutern, was ihnen an Pauli wichtig ist…
• Alle wichtigen Daten (Leitbild, Organigramm usw.) bleiben aktuell –2007 ein Update!– und immer zur Hand.
Wegen Spieltrieb wird auch gerne reingeschaut… (wer PC hat… Und wer nicht, hat einen Enkel??)

Finanztechnisch – 33%-Regel
• Interne Kommunikation wird verbessert ( 33% = 10.000€)
• Die Verbundenheit für alle wird gestärkt (Merchandising-Produkte können kalkuliert werden: Pauli-Jahrbuch, Danke-CD, u.a.) (33%= 10.000€)
• 33% als Spende (z.B. 500×20€) 10.000€ …
…stehen zur freien Verfügung für die Jugendarbeit… (Jahres-Projektbezogen z.B.: 2006 Jugend, 2007 Senioren, 2008 Diakonie usw.)

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Berufs-Findungsseminare

Posted on 31 August 2006 by Helge Seekamp

Die Entwicklung geht gesellschaftlich deutlich dahin, dass Jugendliche nicht mehr selbstverständlich ihren Weg in einen Beruf oder überhaupt ins Arbeitsleben finden. Wie können wir mit privatem Engagement gegensteuern?

Wir führen jährlich Berufungs/Berufsfindungsseminare durch.

Inhalte:

• Gabenberatung allgemein (Komeptenzen, Talente, Neigungen, Leidenschaften)
• Lebenszielklärung (mit christlichem Hintergrundswissen versteht sich).
• Lebensvision finden und durch entsprechende Berufswahl annähern.
• Berufungsverständnis aus biblischer Perspektive klären
• Prioritäten und Werte klären
• praktische Hinweise zu Ausbildungsplätzen (auch ungewöhnliche Wege: z.B. Mission, Künstler, Politik, gesellschaftliches Engagement)

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Theorie und Praxis – Bon mots und Einsichten

Posted on 31 August 2006 by Helge Seekamp

Es gibt vielleicht nichts Praktischeres als eine gute Theorie, können wir frei nach Immanuel Kant sagen. Oder, hundert Jahre nach seiner ersten bahnbrechenden Veröffentlichung passt auch Albert Einsteins Aphorismus: Die Theorie entscheidet darüber, was wir beobachten können. Wenn wir Manager uns heute im turbulenten Umfeld komplexen Fragen stellen, werden wir zwangsläufig in den performativen Widerspruch verwickelt, wie man so schön sagt, in dem man auch aus der Distanz des vermeintlich schmucklosen Katheters der Gelehrten das illustre Treiben auf den Management-Wiesen zu reflektieren vermag, oder anders gesagt, sich mit der ungewohnten Blickweise selbst beobachtet.
mehr dazu im Vorwort

Genau diese Spannung erlebe ich in meinem Leben. Als Praktiker (mit Leidenschaft) verstehe ich erst wirklich, was ich tue in der Reflexion dieser Praxis… Sehr interessant.

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Die Abneigung gegen Theorie

Posted on 31 August 2006 by Helge Seekamp

Aus dem Vorwort von

Winfried W. Weber: Innovation durch Injunktion. Warum man Innovationen nicht planen (lassen) kann

weber_Innovation.gif pixel.gif Sordon Verlag Göttingen 2005gebunden, 256 SeitenISBN 3981022807
Preis: 34,80 € / 59,00 SFr.

„Warum sollten sich Manager mit Organisationstheorie beschäftigen? Wenn sich Unternehmer mit Theorie beschäftigen, dann tun sie das in der Regel nicht freiwillig. Woher die Zeit nehmen? Wieviel potentielle Gelegenheiten könnten in dieser kostbaren Zeit verpasst werden, wieviel wichtigere Informationen blieben ihnen vorenthalten, wieviel Kontakte würden einschlafen, wieviel Schwung würde man verlieren? Die Managementtätigkeit erschafft keine reflektierenden Planer, Organisatoren, Koordinatoren oder Kontrolleure, wie dies seit hundert Jahren immer wieder behauptet wird. Mit Henry Mintzberg wissen wir, wie Manager arbeiten: sie arbeiten unter Zeitdruck, sind aktionsorientiert und haben eine intuitive Abneigung gegen reflektierende Aktivitäten. Manager benötigen persönliche Kontakte und klammern sich eher an weiche Daten wie Gerüchte, Klatsch und Spekulationen. Trotzdem stehen wir heute mehr denn je als Manager und Berater vor der Aufgabe, unsere mentalen Modelle, unsere inneren Landkarten, unsere klassischen Managementkonzepte, ja die gesamte Sprache, wie wir über Management reden, auf den Prüfstand zu stellen, weil die mittlerweile veralteten Landkarten unser Handeln und unsere Entscheidungen stärker determinieren als uns lieb sein kann. Aber mit Theorie? „Mit diesem Kram beschäftige ich mich nicht“, wäre die naheliegende Antwort des Praktikers.“

Ersetze „Manager“ durch „Pfarrer“ und wir wissen etwas mehr, warum sich in der Kirche bestimmte Verhaltensweisen etabliert haben… statt Innovation Aktivismus oder gar nichts dergleichen…

Sehr interessante Einsichten…

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Innovation in Unternehmen – keine deutsche Leidenschaft

Posted on 31 August 2006 by Helge Seekamp

Die deutsche Rezeption von Tom Peters wird von Winfried W. Weber kritisch untersucht.weber_innovation.thumbnail.gif

Dabei entdeckt er die charakteristischen Unterschiede zu z.B. amerikanischer Mentalität.
„Im deutschsprachigen Managementmilieu lautet die Leitunterscheidung nicht innovativ/nicht-innovativ, sondern Etablierte/Außenseiter. Und so sehr man eine Zeitlang Außenseiter spielen kann, so sehr kommt es letztlich darauf an, zu den Etablierten zu gehören. Und das sind Leute, denen es nur auf von ihnen geplante Innovationen, aber nicht auf zufällige und überraschende, also bahnbrechende Innovationen ankommen kann.“mehr dazu hier

Wie könnte das Thema auf die kirchliche Situation und dort vorhandene Unfähigkeit zur Innovation heißen:

Landeskirchlich/Freikirchliches Modell? Oder:

etablierte kirchliche Struktur/neue, spontane, vorübergehende Pflanzung…

Nun, uns fallen gleich eine Menge Mentalitätsähnlichkeiten ein…

Interessante Passagen aus dem Inhalt:

Teil II
Die Innovation der Innovation

Kapitel 6
Entdeckende Innovation
Heureka-Innovation
Normierende Innovation
Mimetische Innovation
Innovation durch Prototypen
Die Genese der Innovation – Zufälle, Hartnäckigkeiten, Unzufriedenheiten und Verweigerungen

Kapitel 7
Innovation durch Injunktion – konstruktive Innovation
Die Unwahrscheinlichkeit der Innovation
Performanz statt rationale Planung
Managementphilosophie als Modell für Führungskommunikation
Complicate yourself!
Anschlussfähigkeit von Injunktionen
Management und Autopoiesis in Agora und Bouleuterion
Netzwerk und Injunktion
Kapitel 9
Die Mauer des Schweigens
Niemand fängt an

Kapitel 10
Etablierte und Außenseiter
Jemand muss anfangen
Offensive und gemäßigte Außenseiter
Innovationen sehen – Innovationen durchsetzen
Scherzverwandtschaft
Zirkuläre Fragen

Kapitel 11
Die Sprache der Innovation
Now That We Live in A Tom Peters World!

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Über mich

Helge Seekamp ist mit 50% als Pfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli (Lemgo) angestellt, mit weiteren 50% wirkt er als Geschäftsführer von http://www.endlich-leben.net seit 1994 (Gründungsmitglied) bei der Entstehung eines diakonischen Selbsthilfenetzwerks mit. Ehrenamtlich entwickelt er als Vorsitzender von ACC-Deutschland (Association of Christian Counsellors in Deutschland) www.acc-dachverband.de die Qualitätssicherung von BeraterInnen im Kontext der Deutschen Gesellschaft für Beratung weiter. Meine wissenschaftlichen Texte finden sich im Research-Network: Follow me on ResearchGate

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