Archive | Oktober, 2006

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Wie werden Predigten besser? Oder wie du Standing Ovations erntest…

Posted on 16 Oktober 2006 by Helge Seekamp

Eine von den hilfreichen Tipps von Guv Kawasaki ist dieser:
Focus on entertaining. Many speech coaches will disagree with this, but the goal of a speech is to entertain the audience. If people are entertained, you can slip in a few nuggets of information. But if your speech is deathly dull, no amount of information will make it a great speech. If I had to pick between entertaining and informing an audience, I would pick entertaining–knowing that informing will probably happen too. Continue Reading

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Das Leben ist ein Lauf – krasse Lebensläufe…

Posted on 12 Oktober 2006 by Helge Seekamp

Ein Kurzvideo als Teaser, um den Lebenslauf eines Menschen zu beschreiben. bild-19.thumbnail.png

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Predigen wie im Cartoon? Verbessert die Performance.

Posted on 12 Oktober 2006 by Helge Seekamp

disney-zeichenkurs.thumbnail.jpgIch orientiere mich „un-heimlich“ an den Gesetzmäßigkeiten des Films, wenn ich eine Predigt entwickle. Klingt das sonderbar?

Ich benötige ein Drehbuch (meist in der Form eines Mindmaps, bzw. wenn ich eine Präsentation dazu mache, ist die Präsentation das Drehbuch), um die Rede aufzuzeichnen. Am geeignetsten sind Bilder. Wäre das nicht auch ein Schritt, um von der Ablesepredigt weg zu kommen :-)? Zeichne deine Predigt!

Dabei nutzt du die unterschiedlichen Shots und in ihrer jeweilig passenden Funktion: Totale, Halbtotal, Portrait, Detail (action) und „von oben“… übrigens die Gesetzmäßigkeiten jeder Bildkommunikation. Schon der berühmte Zeichner „Carson Van Osten (a famous Disney artist who did many Disney Comic Books and created the famous „Comic Strip Artist’s Kit“) von Walt Disney hat das in einem Kurzlehrgang für Comiczeichner aufgeführt, von dem ich dir hier einen Link eines ausgezeichneten Blogs für „visuelle Geschichtenerzähler“ zeige. Sehr lehrreich für Prediger, die etwas trocken sind…

Was machst du falsch, wenn du „trocken“ wirkst? Dazu gleich mehr. Hier das Bild:
disney-zeichenkurs.thumbnail1.jpg Die typischen Predigerfehler (besser: Fehler von Menschen, die nicht in Bildern oder Geschichten denken):

1. Du verwendest nur einen Stil von „Shot“? Meist haben die Exegeten gelernt, die Detailperspektive meisterhaft zu beherrschen. Zuhörer sehen vor lauter Baum den Wald nicht mehr.

2. Oder du fährst die ganze Zeit die Totale, erzählst „Alles und Nichts“ (Allgemeinplätze), die Kinder, die Mütter, die Arbeitslosen, die Armen, die Gesellschaft. Niemand sieht je ein besonderes Gesicht (Portrait) oder eine Emotion (Detail).

3. Vielleicht langweilen sie sich auch, weil du nicht genug Abwechslung in die Shots bringst… Zugegeben: Für eine sehr ruhige, meditative Stimmung ist die Totale sicher sehr geeignet, wenn dann nach 3 Minuten ein Reiter durchs Bild gallopiert dessen Geräusch sich langsam anbahnte, kann das ein wunderbarer Effekt sein. Das ist aber der Avantgard-Western-Style. Nicht jeder steht darauf. Normal ist eher ein Wechsel der Einstellungen im 3-5 Sekunden-Takt (zähl mal die Sekunden in einem Fernsefilm). Wer vor Kindern predigen muss, wird sich schnell an diese meine Worte erinnern…

4. Tempo: Auch unter diesem Gesichtspunkt kannst du „zu schnelle Schnitte“ oder „zu lange Einstellungen“ haben. Es kommt immer auf deine Absicht an und auf die Mischung. Der Kreativität ist hier viel Raum gegeben. Du solltest nur wissen, was du tust und warum du es tust 😉

5. Oder deine Schau-Spieler sind nicht gut gecastet worden? Du hast zu viele nichtssagende Gesichter, oder nur alles Rambotypen? Oder du hast die Heldin oder den Antipoden, den Antagonisten (den Feind) nicht gut eingeführt? Oder sie nur „comichaft“ als Karrikatur vorgestellt, so dass jedes Kind sieht, was böse (schwarz) oder gut (weiß) ist.

Niemand liebt den Feind und ist überrascht, dass er der Böse am Ende ist.Die Spannung ist natürlich futsch.

Ist denn übrigens der Teufel immer böse?

Paulus nimmt den Teufel in 1. Kor. 5, 5 zu Hilfe, um einen gefallenen Bruder (der 2. Kor. 7 bereut hat, es hat „funktioniert“!) wieder aufzuhelfen ( V.5: „…damit sein Geist gerettet wird“).

Jesus erlaubt dem Teufel, die Jünger zu „sichten“ (Luk 22: 31Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. a32Ich aber habe bfür dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder…“), betet aber um Glaubensstärkung – durch Neu-Bekehrung und „der Böse“ hilft bei diesem Prozess auf seine Weise mit.

6. Vielleicht ist auch dein „Cutter“ nicht so gut drauf. Die Zuschauer bemerken den Schnitt in eine neue Szene nicht wirklich. Die Bilder ähneln sich zu sehr (wahrscheinlich alle in der Halbtotale gedreht, da „kann man ja nichts verkehrt machen“:-). Zu wilde Schnitte und zu viel Hin- und Her kann sicher auch schaden. Aber ein, zwei interessante Schnitte wecken die Aufmerksamkeit des Zuschauers.

Beobachte mit dieser Brille dich selbst, andere Prediger oder Präsentierende (Powerpointler). Erwisch sie, wo sie gut sind und sag es ihnen.

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Video – Interview mit dir selbst (coole Präsentationsidee)

Posted on 11 Oktober 2006 by Helge Seekamp

Eine sehr interessante Methode, um sich selbst zu präsentieren, bzw. Dinge zu sagen, die neue Aufmerksamkeit wecken.

Was passiert, wenn du bei einer Predigt die anderen ROLLEN, FRAGEN an dich oder dein Thema durch einen „kritischen Reporter“ stellen lässt, der du selbst bist.

Technisch ist das kein große Problem: Continue Reading

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Bist du ein Mitglied der „Kreativen Klasse“?

Posted on 11 Oktober 2006 by Helge Seekamp

Matthias Horx, FUTUREGURU in Deutschland und anderswo, definiert die „kreative Klasse“ in seinem neuen Buch „Wie wir leben werden“ mit folgenden 5 Testfragen:

„1. Verdienen Sie Ihr Geld überwiegend mit Leitungen, die einen Unterschied erzeugen?

2. Wie Sie nur ungefähr, wie Ihre Tätigkeit in einem, in zwei oder fünf Jahren aussehen wird?

3. Haben Sie in Ihrem Leben schon mehrere Berufe ausgeübt?

4. Beträgt der zeitliche Aufwand, den Sie zum Üben, Trainieren und Weiterentwickeln Ihrer Fähigkeiten aufwenden, mehr als 50 Prozent der Zeit, in der Sie tatsächlich perfomen, als aktiv Geld verdienen?

5. Variiert Ihr Einkommen um mehr als 30 Orzent im Jahr – beziehungsweise kann es in den nächste Jahren um diese Schwankungsbreite variieren?

Wenn Sie auch nur eine dieser Fragem mit einem klarn „Allerdingst!“ beantworten, gehören Sie zumindest zum Umfeld des kreativen Millieus…“ S.132 Continue Reading

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„Coole Sprüche oder was?“ Kirche Kunterbunt am 17. Okt. 2006

Posted on 11 Oktober 2006 by Helge Seekamp

Im Bild sind der Punker Roland und Helge, der Pastor. Und sehen könnt ihr sie am 17. 10. um 10.00 Uhr. Wo? In Lüerdissen, der modernen Kirche am Rande von Lemgo, direkt am Lüerdisser Weg (nicht zu verfehlen), findet einmal im Monat der besondere Kinder-Gospel-Gottesdienst statt. Geeignet für rüstige Großeltern, coole Kinder, Eltern und alle, die Spass mögen, Wind und ein wenig Abwechslung. WIr feiern Gott, so wie er es verdient hat – mit Liedern und wie wir es eben hinkriegen. Lade dir Zippi und Roland runter, dann weißt du mehr… (4 Min. Podcast, Quicktime 7 oder I-Tunes downloaden).

Termin: 17.10. 2006

Ort: Lüerdissen, Kirche (Lüerdisser Weg)

Zeit: 10.00-11.00 Uhr (anschließend Bistro)

roland-helge.thumbnail.jpg

Und hier gleich der Audio-Podcast zum Runterladen… Das geht so richtig gut nur mit Firefox fürchte ich. Test it. Sonst wird es Zeit für den feurigen Fuchs.

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Über mich

Helge Seekamp ist mit 50% als Pfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli (Lemgo) angestellt, mit weiteren 50% wirkt er als Geschäftsführer von http://www.endlich-leben.net seit 1994 (Gründungsmitglied) bei der Entstehung eines diakonischen Selbsthilfenetzwerks mit. Ehrenamtlich entwickelt er als Vorsitzender von ACC-Deutschland (Association of Christian Counsellors in Deutschland) www.acc-dachverband.de die Qualitätssicherung von BeraterInnen im Kontext der Deutschen Gesellschaft für Beratung weiter. Meine wissenschaftlichen Texte finden sich im Research-Network: Follow me on ResearchGate

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