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	<title>Coole Innovationen &#187; Allgemein</title>
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	<description>Was gibt&#039;s Neues im sozialen Pluriversum?</description>
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		<title>Neue Ansätze für Sozialarbeit – Selbsthilfe…</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 22:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorwort
Sozialraumorientierung ist eines der neuen Paradigmen Sozialer Arbeit. Entwickelt aufgrund der Erfahrungen mit der Gemeinwesenarbeit in den 1970er Jahren und stadtteilbezogener Sozialer Arbeit in den 1980er Jahren und Ansätze der Sozialökologie sowie der Lebensweltorientierung aufgreifend, versteht sich sozialraumorientierte Soziale Arbeit als ein problem- und damit zielgruppen sowie bereichsübergreifender Ansatz Sozialer Arbeit. Er greift die Ressourcen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Selbsthilfe in kirchlichen Verbänden" href="http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3531158740&amp;part=1&amp;words=&amp;PHPSESSID=5b6e6dd221fb9177e888c65c0484dee6" target="_blank">Vorwort</a></p>
<p>Sozialraumorientierung ist eines der neuen Paradigmen Sozialer Arbeit. Entwickelt aufgrund der Erfahrungen mit der Gemeinwesenarbeit in den 1970er Jahren und stadtteilbezogener Sozialer Arbeit in den 1980er Jahren und Ansätze der Sozialökologie sowie der Lebensweltorientierung aufgreifend, versteht sich sozialraumorientierte Soziale Arbeit als ein problem- und damit zielgruppen sowie bereichsübergreifender Ansatz Sozialer Arbeit. Er greift die Ressourcen von Menschen wie gleichermaßen von sozialen und räumlichen Lebenswelten der Menschen auf und arbeitet an der Stärkung der Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative seiner Adressaten (vgl. Hinte 2005). Ausdruck von Sozialraumorientierung sind dementsprechend im Sinne von Selbsthilfe engagierte Klienten Sozialer Arbeit sowie engagierte Bürger eines Gemeinwesens.<span id="more-431"></span></p>
<p>Im Rahmen von Milieuaktivierung versuchen Wohlfahrtsverbände &#8211; konfessionelle Wohlfahrtsverbände insbesondere in Kooperation mit ihren Kirchen und Kirchgemeinden &#8211; dies auch in Bezug auf ihr Milieu umzusetzen. Die sogenannten Eigen-Milieus<sup>1</sup> werden durch eine entsprechend ausgerichtete Soziale Arbeit in ihrer Selbsthilfe und in ihrem Engagement gestärkt, um sich stärker mit dem Verband und seinen Zielen zu identifizieren, ihre Beziehungen zu stabilisieren und sich stärker freiwillig zu engagieren (vgl. Albrecht 2007). Ausdruck von Milieuaktivierung sind dementsprechend engagierte Mitglieder und Kooperationspartner.</p>
<p>Beide Ansätze stellen eine Herausforderung für die klassische Soziale Arbeit dar, da diese &#8211; hauptamtlich konstituiert &#8211; vorrangig auf bedürftige und benachteiligte Klienten bezogen ist und vor allem diesen Bezug in den letzten Jahren immer stärker professionalisiert hat. Zusätzlich musste sie lernen, sozialstaatliche Dienstleistungen zu erbringen, sich auf einem politisch inszenierten Markt zu behaupten und sich der Ökonomisierung zu stellen (vgl. dazu Dahme/Wohlfahrt 2000).</p>
<p>Im Prinzip geht es den beiden Ansätzen, von denen nur die Sozialraumorientierung für konfessionelle Wohlfahrtsverbände wirklich neu ist, um einen Paradigmenwechsel: Weg von der vorgefassten Defizitdefinition hin zu mehr Offenheit auch für Ressourcen, weg von der Problembearbeitung hin zur Ressourcenaktivierung, weg von der Einzelfallhilfe hin zur Arbeit mit und an Beziehungen zwischen Menschen und ihren auch räumlich beschreibbaren Lebenswelten, weg von der Dyade Sozialarbeiter-Klient hin zur Triade Sozialarbeiter-Klient-Ehrenamtlicher.</p>
<p>Wie eine so verstandene Soziale Arbeit in einem konfessionellen Wohlfahrtsverband gelingt, ist die Hauptfrage des vorliegenden Buches.</p>
<p>Mitgearbeitet daran haben Klaus Skalitz, Steffi Bodenstein, Roland Roth, Hans-Liudger Dienel, Bernadette Albrecht, Mario Junglas, Mirko Wolff, Paul Albrecht und viele Sozialarbeiter, die Auskunft darüber gaben, wie sie arbeiten, wie es ihnen damit geht und was sie über ihren Arbeitsalltag hinaus für Visionen für die Soziale Arbeit und ihren Wohlfahrtsverband haben. Ihnen allen sei von Herzen gedankt.</p>
<p>Peter-Georg Albrecht, Magdeburg im Mai 2008.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td><sup>1</sup></td>
<td>Der Begriff Milieu soll hier anders als in den sogenannten Sinus-Milieu-Studien, aber auch anders als in einfachen Schichtmodellen verstanden und verwendet werden. Er bezieht sich nicht auf Habitus und Alltagsgestaltung (Sinus-Milieus) bzw. Einkommensunterschiede (Schichtmodell), sondern auf Zugehörigkeiten und (politische) Präferenzen der Menschen.Neue</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine Präsentationen zum NGE-Programm</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/meine-prasentationen-zum-nge-programm/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 21:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
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		<category><![CDATA[theologie]]></category>
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		<category><![CDATA[präsentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier findest du mein Bücherboard zum NGE-Programm:
Zu unterschiedlichen Themen gibt es jetzt Präsentationen, die ich dir gerne erläutern werden, wenn du Zeit hast.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier findest du mein Bücherboard zum NGE-Programm:<br />
Zu unterschiedlichen Themen gibt es jetzt Präsentationen, die ich dir gerne erläutern werden, wenn du Zeit hast.</p>
<p><iframe src="http://static.issuu.com/widgets/shelf/index.html?folderId=b34d12e5-1893-4be0-8e7f-4a061e1feafb&amp;theme=theme3&amp;rows=2&amp;thumbSize=medium&amp;roundedCorners=true&amp;showTitle=true&amp;showAuthor=true&amp;shadow=true&amp;effect3d=true" width="100%" height="370" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>natürlich Gemeinde entwickeln…</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 18:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[NGE-Helix Prozess
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Mit dem Helixprozess kann die Entwicklung von Qualität einer Gemeinde treffend beschrieben werden. Das Konzept »natürlich Gemeinde entwickeln« baut auf 6 Phasen und arbeitet mit unterschiedlichen Methoden. Schlüsselmethode ist die Erstellung eines Gemeindeprofils durch empirische Messung der Einschätzung von 30 Kernpersonen einer Kirchengemeinde.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="__ss_2538545" style="width: 425px; text-align: left;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="NGE-Helix Prozess" href="http://www.slideshare.net/endlich.seekamp/ngehelix-prozess">NGE-Helix Prozess</a><object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=helix-prozess-091119115448-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=ngehelix-prozess" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=helix-prozess-091119115448-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=ngehelix-prozess" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/endlich.seekamp">endlich-leben.net</a>.</div>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">Mit dem Helixprozess kann die Entwicklung von Qualität einer Gemeinde treffend <span id="more-412"></span>beschrieben werden. Das Konzept »natürlich Gemeinde entwickeln« baut auf 6 Phasen und arbeitet mit unterschiedlichen Methoden. Schlüsselmethode ist die Erstellung eines Gemeindeprofils durch empirische Messung der Einschätzung von 30 Kernpersonen einer Kirchengemeinde.</div>
</div>
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		<title>Die Versuchung &#8211; oder: Menschen haben Willen</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/die-versuchung-oder-menschen-haben-willen/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/die-versuchung-oder-menschen-haben-willen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 21:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Wille]]></category>

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		<description><![CDATA[
Marshmellow-Test
Mit diesem Test wird die Macht des präfontalen Lappens gegenüber der Vorherrschaft des lymbischen Systems bewiesen… Oder ganz einfach: Der Mensch hat einen Willen, hierarchisch strukturierten Willen und kann von den höheren Zielen gesteuert seine spontanen und kurzfristigen Ziele korrigieren… Wenn denn eine Belohnung winkt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wWW1vpz1ybo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/wWW1vpz1ybo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
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<p>Mit diesem Test wird die Macht des präfontalen Lappens gegenüber der Vorherrschaft des lymbischen Systems bewiesen… Oder ganz einfach: Der Mensch hat einen Willen, hierarchisch strukturierten Willen und kann von den höheren Zielen gesteuert seine spontanen und kurzfristigen Ziele korrigieren… Wenn denn eine Belohnung winkt.</p>
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		<item>
		<title>Stilsucht &#8211; ja, ganz meine Richtung: Innovatives mit Stil</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/stilsucht-ja-ganz-meine-richtung-innovatives-mit-stil/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/stilsucht-ja-ganz-meine-richtung-innovatives-mit-stil/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 20:42:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das ist ja wirklich das Hammer, sehr cooles Design und das zum Kaufen und nachmachen…
Auf www.stilsucht.de ist alles zu finden…

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja wirklich das Hammer, sehr cooles Design und das zum Kaufen und nachmachen…</p>
<p>Auf <a title="Stilsucht" href="http://www.stilsucht.de/" target="_blank">www.stilsucht.de</a> ist alles zu finden…</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 469px"><a href="http://www.stilsucht.de/10/2009/ok-regal/"><img class="  " title="ok-Regal" src="http://www.stilsucht.de/images/10-2009/ok-shelf-artik-project-2.jpg" alt="OK-Regal - Bücher überall zum Greifen" width="459" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">OK-Regal - Bücher überall zum GreifenSchirmständer mit Schwamm</p></div>
<p><span id="more-368"></span></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 469px"><a href="http://www.stilsucht.de/10/2009/schirmstaender-mit-schwamm/"><img class=" " title="Schirmständer mit Schwamm" src="http://www.stilsucht.de/images/10-2009/eva-schildt-umbrella-stand-1.jpg" alt="Schirmständer mit Schwamm" width="459" height="291" /></a><p class="wp-caption-text">Schirmständer mit Schwamm</p></div>
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		</item>
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		<title>Der elektrische Reporter (klärt auf)</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/der-elektrische-reporter-klart-auf/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 21:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr coole „Podcast“-Serie des ZDFs zur Funktion des Internets und Wechsel der Meinungs-macher-kultur durch den ELEKTRISCHEN REPORTER Sixtus. Leider nur kurzzeitig (immer die neuste Sendung) zum Nachschauen dabei, aber interessante Themen…
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr coole „Podcast“-Serie des <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602?inPopup=true">ZDFs</a> zur Funktion des Internets und Wechsel der Meinungs-macher-kultur durch den <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602?inPopup=true">ELEKTRISCHEN REPORTER </a>Sixtus. Leider nur kurzzeitig (immer die neuste Sendung) zum Nachschauen dabei, aber interessante Themen…</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Arbeit 2.0 &#8211; kreative Arbeit und Urheberrecht</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/arbeit-2-0-kreative-arbeit-und-urheberrecht/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 09:56:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Arbeit 2.0 ist ein Blog, der alles rund ums Urheberrecht im Blick auf die neue Arbeit der kreativen Klasse darstellt. Arbeit 2.0 ist als Subblog entstanden und ein Ableger eines Projektes von irights.info:
Die preisgekrönte Urheberrechtswebsite iRights.info und der Hartware MedienKunstVerein in Dortmund untersuchen im Laufe des Jahres 2008 das Verhältnis zwischen kreativer Arbeit, Urheberrecht und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/">Arbeit 2.0</a> ist ein Blog, der alles rund ums Urheberrecht im Blick auf die neue Arbeit der kreativen Klasse darstellt. Arbeit 2.0 ist als Subblog entstanden und ein Ableger eines Projektes von irights.info:</p>
<blockquote><p>Die preisgekrönte Urheberrechtswebsite <a href="http://www.irights.info/" target="_new">iRights.info</a> und der <a href="http://www.hmkv.de/" target="_new">Hartware MedienKunstVerein</a> in Dortmund untersuchen im Laufe des Jahres 2008 das Verhältnis zwischen kreativer Arbeit, Urheberrecht und Technik. Ein Höhepunkt des Projekts wird eine Ausstellung in Dortmund im Sommer 2008.Musiker, Filmemacher, Journalisten, Programmierer und andere Kreative stehen im Spannungsfeld zwischen Harz IV und Web 2.0, zwischen einem urheberrechtlichen Anspruch auf angemessene Vergütung und Beschäftigungsverhältnissen, die zunehmend unsicherer werden. Für die, die ihr Geld nicht mehr mit fassbaren Produkten verdienen, sondern mit immateriellen Werken wie Texten, Filmen, Musik oder Software, rückt das Urheberrecht ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die digitale Revolution führt zu neuen Chancen, aber auch zu Unsicherheit <span id="more-298"></span>unter Kreativen. Arbeit 2.0 schafft einen Ort der Information und Auseinandersetzung an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Recht.</p></blockquote>
<p>Spannend ist die Frage nach dem Urheberrecht in der neuen Arbeitswelt insofern, weil alle Inhalte (Content) in der Wissensgesellschaft anders als in der Industriegesellschaft nicht von Verknappung bedroht sind. Das macht natürlich einen Unterschied im Preisgefüge auf dem Markt. Verknappte Güter können teurer verkauft werden (Angebot-Nachfrage-Prinzip). In der digitalen Welt kann ohne Verlust aus einem Produkt ein neues generiert werden (z.B. <a href="http://www.politische-bildung.nrw.de/multimedia/podcasts/00109/00114/index.html">künstlerische Collagen</a> im Stile Andy Warholds. Wer hat da das Urheberrecht?).</p>
<p>Spannend auf die Frage, welche Autoren können von ihren Produkten leben (<a href="http://www.cippm.org.uk/alcs_study.html">Einkünfte von Textautoren wurden in einer Untersuchung </a>zwischen englischen und deutscher Situation empirisch erhoben).</p>
<p>Ergebnis, das <a href="http://irights.info/index.php?id=696">Valie Djordjevic</a> über <a href="http://irights.info/index.php?id=696"> Martin Kretschmar</a> von irights.info in einem <a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2008/09/27/kretschmer_einkommen/">Vortrag</a> so zusammenfasst:</p>
<blockquote><p>Sie mussten feststellen, dass es Autoren heute nicht besser als ihren komponierenden Kollegen 1994 geht. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass die Verteilung der Einkommen sehr ungerecht ist: Eine Minderheit der Autoren bekommt den überwiegenden Großteil der zu verteilenden Geldkuchens. Diese Ungleichgewicht kann man mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gini-Index" target="_blank">Gini-Index</a> messen. Dieser Index misst die Abweichung von einer komplett gerechten Gesellschaft, in der jeder das Gleiche verdient, wo also zum Beispiel 10 Prozent der Autoren 10 Prozent der Einnahmen erzielen würden. Er wird in Bruchteilen von 1 gemessen und je näher er der Eins kommt, desto ungerechter ist die Gruppe. Der Gini-Index für die arbeitende Bevölkerung allgemein in Deutschland zum Beispiel beträgt 0,31, in Großbritannien 0.33 – das heißt, Deutschland ist ein bisschen „gleicher“ als Großbritannien, aber nicht wirklich viel. Schaut man sich den Gini-Index bei den Autoren an, dann beträgt er in Deutschland 0,71 und in England 0.83.</p></blockquote>
<p>MEIN FAZIT:</p>
<p>Der Übergang zur Wissensgesellschaft ist nicht so einfach zu gestalten, wenn man allein die Komplexität der Herausforderungen rund ums Urheberrecht anschaut.</p>
<p>Die herausragenden Modelle von solchen, die es geschafft haben, sind Berichte über die 10%, die überdurchschnittlich viel vom Kuchen abbekommen…</p>
<p>Die wachsende kreative Klasse wird es nicht leicht haben, ihr Einkommen zu generieren, das sogenannte Prekariat ist eine Herausforderung für unsere Gesellschaft: Intelligent, hochkreativ, Wissenseliten und dennoch finanziell arm oder bis zur Selbstausbeutung unter hohem Leistungsdruck und Stress.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Treibhäuser der Zukunft</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/treibhauser-der-zukunft/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/treibhauser-der-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 13:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie Schule zum Lernen anleitet,
Schulen müssen spannende Orte sein, Vorfreude der Kinder auf sich selbst, darf nicht gebremst werden.
Lernen ist dem Forschen viel verwandter als dem herkömmlichen Unterricht.
Die Auszüge in youtube zeigen etwas von der DVD, die Reinhard Kahl unter dem Titel:

3 Pädagogen:
Raum
rythmisierte Zeit
Lehrer
Mit den Gelegenheiten zur Individualisierung wächst die Sehnsucht nach der Kooperation.
Lernen heißt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TM2-cG4OTBA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/TM2-cG4OTBA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Wie Schule zum Lernen anleitet,<br />
Schulen müssen spannende Orte sein, Vorfreude der Kinder auf sich selbst, darf nicht gebremst werden.<br />
Lernen ist dem Forschen viel verwandter als dem herkömmlichen Unterricht.<span id="more-294"></span></p>
<p>Die Auszüge in youtube zeigen etwas von der DVD, die Reinhard Kahl unter dem Titel:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mYD9JfOc26A&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/mYD9JfOc26A&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
3 Pädagogen:<br />
Raum<br />
rythmisierte Zeit<br />
Lehrer</p>
<p>Mit den Gelegenheiten zur Individualisierung wächst die Sehnsucht nach der Kooperation.<br />
Lernen heißt auch, sich selbst auszubalancieren, sich wie ein Musikinstrument zu stimmen.</p>
<p>„Wir haben uns völlig gelöst von dem elenden 45-Minuten-Raster»</p>
<p>Umbau der Schule in Deutschland ist nicht nur nötig, sondern er hat schon begonnen…</p>
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		<title>Innovationen in der (kirchlichen Arbeits-)Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 22:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ich frage mich, warum diese neue Arbeitswelt noch so viel Ängste &#8211; sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern &#8211; hervorruft. Sie hat aus meiner Sicht nur Vorteile. Denn wenn Mitarbeiter einen gewissen Grad an Emanzipation, Freiheit und Vertrauen haben, wird Wissen freigesetzt. Allerdings funktioniert dies nicht in der traditionellen Form der Managementhierarchie…
In dem System [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="349" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/H0cyH6qfLEQ&amp;border=1&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/v/H0cyH6qfLEQ&amp;border=1&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p>Ich frage mich, warum diese neue Arbeitswelt noch so viel Ängste &#8211; sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern &#8211; hervorruft. Sie hat aus meiner Sicht nur Vorteile. Denn wenn Mitarbeiter einen gewissen Grad an Emanzipation, Freiheit und Vertrauen haben, wird Wissen freigesetzt. Allerdings funktioniert dies nicht in der traditionellen Form der Managementhierarchie…</p>
<p>In dem System haben sich nämlich alle daran gewöhnt, dass das Management die Entscheidungen trifft. Dies hat zur Folge, dass Mitarbeiter keine Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen und Wissen brach liegt. So lernen Mitarbeiter, dass das Unternehmen nicht an ihrer Eigeninitiative interessiert ist. Schlau wäre es, es anders herum zu machen und Mitarbeiter mit einzubeziehen.</p></blockquote>
<p>Zitiert nach <a href="http://shifthappens.de/2009/04/20/opfer-sein-ist-nicht-schwer-mutig-sein-dagegen-sehr/">Shifthappens</a>…</p>
<p>Könnte es sein, dass Opferrollen und Chefrollen Co-Abhängig aneinanderkleben? Wenn einer im System sich bewegt, wird es herauskommen. Habt Mut zur Veränderung auch mit den klassischen Rollen in Gemeinden und Kirchen. Wie sieht das aus?<span id="more-275"></span></p>
<ul>
<li>Pfarrer sind keine Hirten, sondern Kybernes (Steuermänner)</li>
<li>Kirchenälteste sind keine Entscheider vom grünen Tisch, sondern begeisterungsfähige Ohren am Puls der Zeit / des Kirchenvolkes</li>
<li>AusschussleiterInnen sind keine kleinen Chefs, sondern Visionäre und Begeisterer für coole Wowprojekte</li>
<li>Alle arbeiten mit ihren Gaben und dienen mir ihrer Leidenschaft, um das Wirken Gottes zu entdecken…</li>
</ul>
<p>Wie cool wäre wohl solch eine Kirche, ansteckend für Politik und Wirtschaft.</p>
<p>Theologisch Konsequenzen aus dem allen? <a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/22/emerging-church/kirche-und-zukunft/jetzt-isses-raus">Hier gibt</a> es einen interessanten Hinweis:</p>
<blockquote><p>Zum Thema “Emergenz” habe ich ja <a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/21/emerging-church/reformation-und-emergenz" target="_blank">gestern</a> schon ein paar Gedanken gepostet. Warum wir auch dem Thema “Postmoderne” dran bleiben müssen, dazu habe ich heute <a href="http://www.schnell-heisch.de/matthias/12_Epilog.pdf" target="_blank">im Epilog der Dissertation von Matthias Schnell-Heisch</a> aus dem Jahr das folgende Fazit gelesen. Er beschreibt unser Anliegen ganz treffend, finde ich:</p>
<p>Eine bleibende Herausforderung der Postmoderne-Diskussion besteht darin, daß in der Theologie und in den Kirchen intensiver als bisher darüber nachgedacht werden müßte, mit welchen strukturellen Veränderungen Theologie und Kirche auf die veränderten Rahmenbedingung der »Postmoderne« reagieren können. Dies erscheint besonders vor dem Hintergrund der zu beobachtenden Informatisierungs- und Globalisierungstendenzen (den Migrationsbewegungen, der zunehmenden Mediatisierung etc.) dringlich, die auch für Theologie und Kirche Herausforderungen mit sich bringen, mit denen sie bisher nicht konfrontiert waren.</p></blockquote>
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		<title>Volkskirche bleiben und Spiritualität vertiefen – wie geht denn das?</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/volkskirche-bleiben-und-spiritualitat-vertiefen-%e2%80%93-wie-geht-denn-das/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 16:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskirche]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Zellen]]></category>

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		<description><![CDATA[Anregungen zur spirituellen Dimension aus:
»Beziehungsweise Leben, hg: Daniel Enis &#38; Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, francke-verlag. (S. 152-161)
Seit der Konstantinischen Wende lebte immer die Spannung in der Großkirche zwischen:
Breite Masse und spirituellen, vertiefenden Minderheitsbemühungen
Volkskirche – Mönchstum
Lösungsversuche in der ev. Tradition: Das Pfarrhaus als neues Angebot eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anregungen zur spirituellen Dimension aus:<br />
<a href="http://danielehniss.de/2009/04/01/beziehungsweise-leben/">»Beziehungsweise Leben</a>, hg: Daniel Enis &amp; Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, <a href="http://www.francke-buch.de/">francke-verlag</a>. (S. 152-161)</p>
<p>Seit der Konstantinischen Wende lebte immer die Spannung in der Großkirche zwischen:<br />
<strong>Breite Masse</strong> und spirituellen, vertiefenden <strong>Minderheitsbemühungen<br />
Volkskirche – Mönchstum</strong></p>
<p><strong></strong>Lösungsversuche in der ev. Tradition: Das Pfarrhaus als neues Angebot eine Rollendefinition für Menschen mit spiritueller Sehnsucht nach mehr… Diese Lösung funktioniert heute so nicht mehr, was aber dann?</p>
<p><span id="more-219"></span></p>
<p>»Egal ob Orden, Pfarrhäuser oder andere Gemeinschaften. Dass eine ganze Gemeinde mit all ihren volkskirchlichen Mitgliedern ein intensives geistliches Leben entwickelt, ist ja vermutlich erst im Himmel zu erwarten – wenn überhaupt. Für die Erneuerung der Mainstream-Kirchen sind darum leicht zugängliche geistliche Gemeinschaften in ihrer Mitte von zentraler Bedeutung.  Um lebendig zu bleiben, brauchen Gemeinschaften Raum für unterschiedliche geistliche Geschwindigkeiten und Intensitäten. Eine nach unten gerichtete Angleichung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner wäre tödlich. Deshalb sind volkskirchliche Ortsgemeinden auf geistliche Zentren in ihrer Mitte angewiesen, deren Ausstrahlung bis an die Ränder und darüber hinaus reicht.» S. 154</p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><strong>Wie geht das?</strong></span></p>
<p>Antwort: 6 Kennzeichen solcher geistlichen Kerne (die wissenssoziologisch gesprochen gemeinsam abweichende Wissensvorräte pflegen und doch zugleich mit der Mehrheit kommunizieren):</p>
<ol style="list-style-type: decimal">
<li><strong>gemeinsamer geistlicher Lebensstil:</strong> (sehr coole Beschreibung folgt)…»die eigentliche Arbeit besteht in der Auswahl, Kombination und Anpassung vorhandener (spiritueller) Möglichkeiten»… damit ein eigenständiger Remix ensteht, »bei dem die Anschlussfähigkeit für die Menschen des jeweiligen Ortes zum wichtigsten Kriterium werden kann.» Walter Faerber denkt an Kindergottesdienst- und Konfirmandenerfahrungen, sieht aber das Fehlen von erwachsenen Modellen als Pionieraufgabe… AUFGABE: finde gemeinsame Formen geistlicher Praxis (Andachten, Gebetszeiten).154f</li>
<li><strong>Dichtes Kommunikationsnetz</strong>: Ich denke aus wissenssoziologischer Perspektive betont Faerber darum zurecht: „Der Aufbau einer neuen Gemeinschaft vollzieht sich vor allem durch gemeinsame <em>Gedankenarbeit</em>» 156»Ein entscheidender Faktor dafür ist die Geschwindigkeit, mit der Gedanken unter den Mitgliedern der Gemeinschaft zirkulieren können.» Im Web2.0-Zeitalter mit asynchronen Beteiligungsmöglichkeiten sind neue Formen, die zu den bekannten hinzutreten können. <em>Kotenpunkte</em> sind für Netzwerk wichtig: wo »regelmäßige, verlässliche Kontaktaufnahme zum Netzwerk möglich ist» S. 157 (Pfarrhäuser könnten hier heute überfordert sein, aber möglich).</li>
<li><strong>Gemeinsame Theologie:</strong> » Theologie besteht ja nicht in der mantrahaften Wiederholung vertrauter Lehrsätze, sondern in der Suche nach der Handschrift des lebendigen Gottes mitten in der bunten Vielfalt der Wirklichkeit. Theologie ist Expedition ins Unbekannte. … Ziel ist aber eine Gemeindetheologie, die es menschen ermöglicht, die Zusammenhänge ihrer Lebenswirklichkeit vom Evangelium her einzuordnen und zu beeinflussen.» 158 (Perspektive: neue Bildungslust, Pioniere des Denkens auch für die Welt).</li>
<li><strong>Eine belastbare Beziehungskultur: </strong>…die Entwicklung von geringer Neurotizität geprägter Umgangsstile als bewusstes Ziel… Mein Kommentar: <a href="http://www.endlich-leben.net">Endlich-Leben-Gruppen</a> werden da unterstützend wirken.</li>
<li>gemeinsame Produktion: alle geistlichen Gemeinschaften der Geschichte (Klöster) hatten eminenten Einfluss als Modellwerkstätten… »Die Schaffung echter Arbeitsplätze könnte dazu führen, dass Gemeinden auf neue Weise ernst genommen würden.» Mit Haendeler stößt er ins gleiche Horn: Christen haben gerade für die neuen Netzwerkkulturen eine Ethik einzubringen, die materiell positive Effekte auslösen würde <strong>(Modelle kann er nicht nennen</strong>…)</li>
<li>Gemeinsamer Dienst in der Kirche: …mit missionaler Präsenz in der Umgebung (enkulturierte Aktivitäten).</li>
</ol>
<p>Hier diskutiert er die Spannungsfelder, die bleiben werden:<br />
- kirchliches Binnenmillieu (mit wenig ausgeprägter Spiritualität) – kleine spirituell aktive Gruppen<br />
Er fordert ein »faires Miteinander» der beiden Welten:<br />
»Es muss immer wieder ausgehandelt werden, was die geistliche Zelle für die Ortsgemeinde leistet und was nicht.»<br />
Geistliche Gemeinschaften müssen die »unterschiedlichen geistlichen Geschwindigkeiten» akzeptieren (keinen gesetzlichen Druck ausüben)<br />
Rolle des Pastors: Vermittlung zwischen beiden Welten</p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><strong>Wie entstehen solche Zellen?</strong></span></p>
<ul style="list-style-type: disc">
<li>Gemeinde <strong>fördern</strong> die Gründung</li>
<li>Gemeinden <strong>adoptieren</strong> vorhandene Bewegungen</li>
</ul>
<p>Wichtig: klare Verträge zu gegenseitigen Rollen, Pflichten, Erwartungen…</p>
<p><strong>Zukunftsmusik</strong>: Wenn – nicht nur aus finanziellen Gründen– das flächendeckende System einmal aufgegeben würde, können geistliche Gemeinschaften neu in die leeren Gebäude (Kirchen, Pfarrhäuser) mit geistlichem Leben einziehen…</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em>Mein Kommentar aus Lemgoer Perspektive dazu:</em><br />
Ich stimme dem Autor zu. Die Stärke seines Vorschlags ist es, die volkskirchliche Situation ernst zu nehmen und nicht der Versuchung der unkritischen Übernahme von freikirchlichen Modellen (»wissenssoziologische Sektenmodelle») zu verfallen. Und zugleich die Realität einer über 1200jährigen Spannung in unserem Kontinent ernst zu nehmen und dennoch eine zeitgemäße Lösung zu suchen:</p>
<p>Wir haben in Lüerdissen eine recht junge Dorfkirche (70ger Jahre), die sich als geistliches Zentrum eignet, aber nicht als kirchliches Zentrum im klassischen Sinne (einer Betreuungsgemeinde).<br />
Hier sollten wir mit diesem Paradigma experimentieren:  <em>geistliche Gemeinschaft</em>, die in Volkskirche ein relativ (vertraglich klar definierter) <em>selbständiger</em> Faktor ist und doch <em>innerhalb der Kirche</em> eine dienende Funktion (in Teilbereichen) einnimmt.</p>
<p>Für die Entwicklung einer konkreten Praxis ist noch einiges an Denkarbeit nötig…</p>
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