Archive | ehrenamt

Digital Natives und kirchliche Kommunikation

Posted on 21 Februar 2013 by Helge Seekamp

Digital Natives und kirchliche Kommunikation.
Netzinkulturation als Pastoral in einer medial vermittelten Lebenswelt.
Diplomarbeit von Andrea Mayer-Edoloeyi

RUNTERLADEN! KOSTENLOS! CC

Ich versuche mich mal für die WENIGLESER in einem EXZERPT: voilá!

Ausgehend von der Wichtigkeit des Netzes für die Realität der Digigtal Natives

Es geht um Digital Natives, jenen Teil der Menschen, die das Social Web nicht nur fallweise benutzen, sondern die das Internet zu einem relevanten, alltagsbegleitenden Teil ihres Lebens gemacht haben, die online sind, nicht online gehen. Sie pflegen, wie zu zeigen sein wird, einen postmodernen Lebensstil und haben zumeist eine große Distanz zu institutionalisierten Ausdrucksformen von Religion. Wie es gelingen kann, mit diesen Menschen einen positiven Kommunikationsraum zu eröffnen, ist die Fragestellung dieser Arbeit. Continue Reading

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Serve the City – Gemeinwesen aufhimmeln

Posted on 25 Mai 2012 by Helge Seekamp

Die Idee ist ganz einfach…

Viele Menschen in unserer Stadt wollen gerne etwas Gutes tun und anderen helfen. Sie wissen aber nicht, wo sie anfangen könnten.Deswegen bleibt es häufig nur bei einem Wunsch. ServeTheCity-Bremen möchte Gelegenheiten schaffen, damit aus diesem Wunsch ein konkretes Engagement wird.

 

 

Dabei geht es nicht um eine langfristige Verpflichtung oder um hochspezialisierte Arbeit. Vielmehr bilden sich generationsübergreifende Teams für einfache und überschaubare Kurzzeitprojekte, um vorrangig bestehende soziale Initiativen in ihrer wertvollen Arbeit zu unterstützen.

Durch das „gemeinsame Tun“ entstehen Beziehungsbrücken zwischen freiwilligen Helfern, Vertretern sozialer Initiativen und Menschen in persönlichen Notsituationen oder am Rande der Gesellschaft. Auf diesem Wege werden soziale Barrieren abgebaut und der Blick für die Stadt geweitet.

Es ist unser Wunsch, dass keine der Aktionen mit einem „Oben-unten“-Gefälle durchgeführt wird, sondern alles Engagement von einer Atmosphäre des Respekts, der Kooperation und des gegenseitigen Austausches und Lernens geprägt ist.

Gesichter von Savethecity

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Kirche 2.0 – Entwicklungen aus dem Milieu hinaus

Posted on 26 März 2011 by Helge Seekamp

Gemeinde 2.0: Plenum 5 – Michael Herbst from ejw on Vimeo.

Auf der großen Konferenz Gemeinde 2.0, veranstaltet vom EKD Zentrum „Mission in der Region“ – Evangelisches Jugendwerk in Württemberg – Evangelischer Kirchenbezirk Bernhausen – Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG), Greifswald, geht es um die Zukunft der Kirche. Mit 900 Teilnehmern ist die Konferenz für Gemeinde-Innovation gerade frisch zu Ende gegangen.

Dabei kann die Deutsche Landeskirche eine Menge von der anglikanischen Kirche in England lernen, die selbst durch eine Krise gegangen ist, die aufgrund wirtschaftlicher und spiritueller Hintergründe der deutschen Situation um Jahre voraus ist. Erstaunliche und mutmachende Entwicklungen lassen von einer Kirche 2.0 träumen.


Wer rastet, der rostet”, heißt es im Volksmund. In der missionarischen Gemeindeentwicklung gilt Ähnliches: Ansätze, die gestern noch “neu” und herausfordernd waren, sind heute u.U. schon nicht mehr geeignet, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Zugleich gibt es Uraltes, das nie aufhörte zu wirken. In einer Welt, die sich fortwährend ändert, ist es jedenfalls wichtig, das eine vom anderen zu unterscheiden und nach den Wegen zu suchen, die heute helfen, Gemeinden in der Mission Gottes zu stärken und zu fördern. Von der Anglikanischen Kirche können wir dabei viel lernen: Mut zu Neuem, Bewahren der Fundamente, Humor, Experimentierfreude, Klarheit und Weite – und ein ansteckend fröhliches Kirchen-Wesen.
Prof. Dr. Michael Herbst
Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG)

Michael Herbst nennt 5 Kriterien für eine „fresh-expression of church“:

  1. Die Gemeinde muss eine klare missionarische Ausrichtung haben, nicht der Hort einer speziellen Frömmigkeit sein (die unter sich bleiben möchte).
  2. Erkennbare Leitung, die nach innen führt und nach außen rechenschaftsfähig! (Nicht in die „heilige Trinität der Kirche“ pressen: Pfarramt, Kirchgebäude, agendarischer Gottesdienst).
  3. Die Aussicht auf Dauer gewähren (für eine gewisse Zeit verlässlich tun können, was sie sich zu tun vorgenommen hat).
  4. Einen erheblichen Teil dessen, was sie tut selbst finanzieren können oder Zugang zu verlässlichen und verantwortbaren Ressourcen haben.
  5. Erkennbar die Marke „evangelisch“ vertreten (an ihrer Bindung an das Evangelium, Bekenntnis und Loyalität zur Kirche keinen Zweifel lassen). Continue Reading

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Neue Erfindungen planmäßig und mit anderen zusammen machen

Posted on 05 März 2011 by Helge Seekamp

Ja, wie cool ist das denn? Diese Entdeckung ist für mich als „Innovations-Sucher“ sehr anregend (ich werde es noch ausprobieren:-). Aber, was das Teil kann, scheint mir schon verheißungsvoll:

Endlich ein Web 2.0 Erfinder-Tool: yutongo. (beta)

Erfinden gemeinsam gestalten

Aus dem Erfinderprozess Schritt 2

Diese Features scheinen mir vielversprechend zu sein:

Ich stelle mir vor, dass wir im Team damit kreative Lösungen auch für „geistige“ Erfindungen besser gemeinsam erarbeiten könnten…

Wie wären diese Anwendungsbeispiele?

  • Für Creative-Lösungen-Seminare (im Seminar und später zu Hause geht es weiter…)
  • für Volxkirche (Wir erfinden die Kirche der Beteiligung neu)
  • für „Was machen wir mit der Lüerdisser Kirche“ (Bessere Nutzung eines Kirchengebäudes (mit bis zu 50 Personen aus dem Dorf?)
  • für emergenete Kirche überhaupt (Erfindet gemeinsam mit eurer Zielgruppe die Veranstaltungen, das Leben, die Methoden, die euch weiterbringen).
  • Es gibt sogar eine Variante für das „Unternehmen“, die intern verwendet werden kann (Passwortgeschützt). Über die Konditionen weiß ich nichts (auf Anfrage, es ist im frühen Betastadium).

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Volx-Kirche für das 21. Jahrhundert?

Posted on 30 November 2009 by Helge Seekamp

Es gibt viele neue Kirchenprojekte in der Republik. Darunter auch die Gemeindepflanzungen (als Zielgruppenkirchen) – und in Landeskirchen und Freikirchen unterschiedlichste Jugendkirchen. In der Regel sind solche Kirchen-Neu-Erfindungen vor allem Versuche der Enkulturation, aber nicht automatisch wirklich neu, was die klassischen Elemente einer „christlichen Kirche“ angeht. Dabei wird oft übersehen, dass die Enkulturation nicht nur in der Generation der Jugendlichen nötig ist. Dazu später mehr…
So führt uns zum Beispiel der Link die Volxkirche Berlin zur aktuell oder ehemals(?) so genannten  Junge Kirche Berlin, einer Gemeindeneugründung unter dem Dach der Stadtmission Berlin. Sie ist für mich (auf den ersten Blick) eigentlich eine ganz traditionelle Kirche im Stil der Popkultur. Warum diese Kirche Volxkirche heißt, wird mir nicht ganz plausibel. Vielleicht, weil sie mit Luthers Worten „dem Volk aufs Maul schaut?“. Also Missionskirche oder Predigtkirche-im-Popgewand wäre plausibler für mich, weil sie in ihrem Leitbild… Continue Reading

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Meine Präsentationen zum NGE-Programm

Posted on 19 November 2009 by Helge Seekamp

Hier findest du mein Bücherboard zum NGE-Programm:
Zu unterschiedlichen Themen gibt es jetzt Präsentationen, die ich dir gerne erläutern werden, wenn du Zeit hast.

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natürlich Gemeinde entwickeln…

Posted on 19 November 2009 by Helge Seekamp

NGE-Helix Prozess

Mit dem Helixprozess kann die Entwicklung von Qualität einer Gemeinde treffend Continue Reading

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CityPact – Christen in und für die Stadt

Posted on 20 Oktober 2009 by Helge Seekamp

Wie können Christen sich als übergemeindliche Bewegung sozial in die städtischen Kulturen einbringen?

Vision von CityPact - Christen für die Stadt

Vision von CityPact - Christen für die Stadt

Die Website von CityPact

Nun, es geht mit CityPact, einer socialWebsite in den USA. Dieses Modell bringt die Power des Internets auf die Straße einer realen Stadt. Wenn soziale Netzwerke sich erst finden, entwickeln sich auch gemeinsame Aktivitäten. Jedenfalls geht das leichter als ohne jeglichen Kontakt. Dabei ist es gut, wenn es nicht durch Ausschüsse strukturiert werden muss, sondern direkt sich Assiociationen bilden können…

Die Software dahinter ist eine Joomla-Componente: JomSocical

UpDTATE: Zur Zeit ist in Deutschland 2012 das Projekt Serve the City angelaufen, das als Aktionswoche diese Gedanken ins Freiwilligenengagement bringt.

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1 Million Bäume pflanzen

Posted on 04 Oktober 2009 by Helge Seekamp

Felix Finkbeiner engagiert sich für seine /unsere Zukunft… mit einer Baumaktion in Deutschland und weltweit… Diese Aktion wurde präsentiert von Utopia.

Utopia – wieso, weshalb, warum?

Hier erklären wir Utopia unseren Mitgliedern, Mitstreitern, Mitarbeitern, Partnern, Werbekunden und Interessierten. Wir wollen aufzeigen, wofür Utopia steht, woran wir in Utopia glauben, nach welchen Werten wir leben und handeln.

Utopia ist der Motor des Aufbruchs und für alle diejenigen – Konsumenten wie Unternehmen – der Ort, um sich zu sammeln, miteinander zu vernetzen und dann gemeinsam loszulegen, um mittels des strategischen Konsums den Markt in eine positive Richtung zu lenken:

Aufbruch durch strategischen Konsum

Bewusst einkaufen. Produkte mit sozialen und ökologischen Standards. Jeder Geldschein ein Wahlschein. Millionen bewusste Verbraucher. Viele kleine Schritte, ein Meilenstein. Unternehmen in die Nachhaltigkeit begleiten.  mehr

Wir suchen den Dialog mit Unternehmen

Netzwerk für Verbraucher und Hersteller, für Menschen, die aufbrechen wollen. Dialog mit kritischer Distanz. Orientierung im Produktdschungel. Über Lösungsansätze berichten und diskutieren. Aktionen die bewegen. Utopisten, eine Wertegemeinschaft; unterschiedliche Lebensumstände, Prioritäten, Paradigmen. Doch ein Ziel: die Welt zu erhalten. Menschen anzustiften, den ersten Schritt zu tun.  mehr

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eMotion – Förderpreisgewinner

Posted on 02 Oktober 2009 by Helge Seekamp

herzlichen Glückwunsch für den Mut und die Durchhaltekraft für dieses Projekt an eMotion!

Der Förderpreis ist am 25. September verliehen worden…

Die EKD-Delegierten haben auf ihrem Zukunftskongress etwas vom neuen Leben einer emergent-affinen-Generation wahrnehmen können und Vision ist ins Land gegangen… Super. Weiter so.

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Über mich

Helge Seekamp ist mit 50% als Pfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli (Lemgo) angestellt, mit weiteren 50% wirkt er als Geschäftsführer von http://www.endlich-leben.net seit 1994 (Gründungsmitglied) bei der Entstehung eines diakonischen Selbsthilfenetzwerks mit. Ehrenamtlich entwickelt er als Vorsitzender von ACC-Deutschland (Association of Christian Counsellors in Deutschland) www.acc-dachverband.de die Qualitätssicherung von BeraterInnen im Kontext der Deutschen Gesellschaft für Beratung weiter. Meine wissenschaftlichen Texte finden sich im Research-Network: Follow me on ResearchGate

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