Archiv für die Kategorie: “ehrenamt”

Es gibt viele neue Kirchenprojekte in der Republik. Darunter auch die Gemeindepflanzungen (als Zielgruppenkirchen) – und in Landeskirchen und Freikirchen unterschiedlichste Jugendkirchen. In der Regel sind solche Kirchen-Neu-Erfindungen vor allem Versuche der Enkulturation, aber nicht automatisch wirklich neu, was die klassischen Elemente einer “christlichen Kirche” angeht. Dabei wird oft übersehen, dass die Enkulturation nicht nur in der Generation der Jugendlichen nötig ist. Dazu später mehr…
So führt uns zum Beispiel der Link die Volxkirche Berlin zur aktuell oder ehemals(?) so genannten  Junge Kirche Berlin, einer Gemeindeneugründung unter dem Dach der Stadtmission Berlin. Sie ist für mich (auf den ersten Blick) eigentlich eine ganz traditionelle Kirche im Stil der Popkultur. Warum diese Kirche Volxkirche heißt, wird mir nicht ganz plausibel. Vielleicht, weil sie mit Luthers Worten “dem Volk aufs Maul schaut?”. Also Missionskirche oder Predigtkirche-im-Popgewand wäre plausibler für mich, weil sie in ihrem Leitbild… Den Rest des Eintrages lesen »

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Hier findest du mein Bücherboard zum NGE-Programm:
Zu unterschiedlichen Themen gibt es jetzt Präsentationen, die ich dir gerne erläutern werden, wenn du Zeit hast.

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NGE-Helix Prozess

Mit dem Helixprozess kann die Entwicklung von Qualität einer Gemeinde treffend Den Rest des Eintrages lesen »

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Wie können Christen sich als übergemeindliche Bewegung sozial in die städtischen Kulturen einbringen?

Vision von CityPact - Christen für die Stadt

Vision von CityPact - Christen für die Stadt

Die Website von CityPact

Nun, es geht mit CityPact, einer socialWebsite in den USA. Dieses Modell bringt die Power des Internets auf die Straße einer realen Stadt. Wenn soziale Netzwerke sich erst finden, entwickeln sich auch gemeinsame Aktivitäten. Jedenfalls geht das leichter als ohne jeglichen Kontakt. Dabei ist es gut, wenn es nicht durch Ausschüsse strukturiert werden muss, sondern direkt sich Assiociationen bilden können…

Die Software dahinter ist eine Joomla-Componente: JomSocical

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Felix Finkbeiner engagiert sich für seine /unsere Zukunft… mit einer Baumaktion in Deutschland und weltweit… Diese Aktion wurde präsentiert von Utopia.

Utopia – wieso, weshalb, warum?

Hier erklären wir Utopia unseren Mitgliedern, Mitstreitern, Mitarbeitern, Partnern, Werbekunden und Interessierten. Wir wollen aufzeigen, wofür Utopia steht, woran wir in Utopia glauben, nach welchen Werten wir leben und handeln.

Utopia ist der Motor des Aufbruchs und für alle diejenigen – Konsumenten wie Unternehmen – der Ort, um sich zu sammeln, miteinander zu vernetzen und dann gemeinsam loszulegen, um mittels des strategischen Konsums den Markt in eine positive Richtung zu lenken:

Aufbruch durch strategischen Konsum

Bewusst einkaufen. Produkte mit sozialen und ökologischen Standards. Jeder Geldschein ein Wahlschein. Millionen bewusste Verbraucher. Viele kleine Schritte, ein Meilenstein. Unternehmen in die Nachhaltigkeit begleiten.  mehr

Wir suchen den Dialog mit Unternehmen

Netzwerk für Verbraucher und Hersteller, für Menschen, die aufbrechen wollen. Dialog mit kritischer Distanz. Orientierung im Produktdschungel. Über Lösungsansätze berichten und diskutieren. Aktionen die bewegen. Utopisten, eine Wertegemeinschaft; unterschiedliche Lebensumstände, Prioritäten, Paradigmen. Doch ein Ziel: die Welt zu erhalten. Menschen anzustiften, den ersten Schritt zu tun.  mehr

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herzlichen Glückwunsch für den Mut und die Durchhaltekraft für dieses Projekt an eMotion!

Der Förderpreis ist am 25. September verliehen worden…

Die EKD-Delegierten haben auf ihrem Zukunftskongress etwas vom neuen Leben einer emergent-affinen-Generation wahrnehmen können und Vision ist ins Land gegangen… Super. Weiter so.

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Ich frage mich, warum diese neue Arbeitswelt noch so viel Ängste – sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern – hervorruft. Sie hat aus meiner Sicht nur Vorteile. Denn wenn Mitarbeiter einen gewissen Grad an Emanzipation, Freiheit und Vertrauen haben, wird Wissen freigesetzt. Allerdings funktioniert dies nicht in der traditionellen Form der Managementhierarchie…

In dem System haben sich nämlich alle daran gewöhnt, dass das Management die Entscheidungen trifft. Dies hat zur Folge, dass Mitarbeiter keine Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen und Wissen brach liegt. So lernen Mitarbeiter, dass das Unternehmen nicht an ihrer Eigeninitiative interessiert ist. Schlau wäre es, es anders herum zu machen und Mitarbeiter mit einzubeziehen.

Zitiert nach Shifthappens

Könnte es sein, dass Opferrollen und Chefrollen Co-Abhängig aneinanderkleben? Wenn einer im System sich bewegt, wird es herauskommen. Habt Mut zur Veränderung auch mit den klassischen Rollen in Gemeinden und Kirchen. Wie sieht das aus? Den Rest des Eintrages lesen »

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Eine revolutionäre demokratische Business-Umsetzung fand ich hier…

Einige seiner Prinzipien sind:

  • Mitarbeiter bestimmen ihr Gehalt und ihre Ziele selbst.
  • Neue Kollegen werden von verschiedenen Mitarbeitern interviewt, bevor sie eingestellt werden.
  • Mitarbeiter wählen ihre Führungskräfte aus.
  • Es gibt keine festen Arbeitsplätze. Jeder soll die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wann sein Tag beginnt.

Ein Beispiel: Eine der vielen Management-Ideen von Semco – sehr gut beschrieben in dem Buch  The 7-Day-Weekend- ist es, alle Arten von Meetings und Sitzungen nach “demokratischen” Prinzipien zu fuehren. Also: sie vollkommen oeffentlich und die Teilnahme freiwillig zu machen. Das funktioniert bei Semco so, dass jeder zu Meetings einladen und an allen mitmachen kann. Man muss fuer seine Meetings auf der anderen Seite aber auch begeistern, weil sonst keiner kommt. Alle Initiativen, Projekte, Sitzungen unterliegen damit schon mal vorweg einem Den Rest des Eintrages lesen »

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Anregungen zur spirituellen Dimension aus:
»Beziehungsweise Leben, hg: Daniel Enis & Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, francke-verlag. (S. 152-161)

Seit der Konstantinischen Wende lebte immer die Spannung in der Großkirche zwischen:
Breite Masse und spirituellen, vertiefenden Minderheitsbemühungen
Volkskirche – Mönchstum

Lösungsversuche in der ev. Tradition: Das Pfarrhaus als neues Angebot eine Rollendefinition für Menschen mit spiritueller Sehnsucht nach mehr… Diese Lösung funktioniert heute so nicht mehr, was aber dann?

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Anregungen zur strukturellen Dimension aus:
»Beziehungsweise Leben, hg: Daniel Enis & Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, francke-verlag. (S. 162-172):

  1. Gemeinde ist Leib Christi als soziales System (aber mit einem »Charakter»). Darum kommt die Systemtheorie mit den Gesetzen der sich selbst organisierenden Systeme zum Tragen.
  2. Soziale Systeme haben die Fähigkeit sich zu verändern (wenn sie denn nicht wie Sekten, sich von anderen Systemen isolieren, sondern kommunizieren). Wie ein Familiensystem müssen sie durch Rollenänderungen und Krisen hindurch gehen.
  3. Soziale Systeme durchleben Entwicklungsphasen: • Pionierphase (personenbezogene Leitung, beziehungsorientiert) • Differenzierungsphase (Normierung der Rollen, Strukturierung der Prozesse, Organigramme, Tätigkeitsprofile… Führung differenziert sich in verschiedene Ebenen aus: Hierarchien). Krise: sehr mit sich selbst beschäftigt, Systeme immer komplizierter, Überlastung der Führung. • Integrationsphase: Erkenntnis, dass Gemeinde ein lebendiges System ist, das sich von unten her organisiert: Gruppen, Einzelne können selbständig und intelligent im Sinne eines größeren Ganzen handeln. Den Rest des Eintrages lesen »
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