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	<title>Coole Innovationen &#187; ehrenamt</title>
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	<description>Was gibt&#039;s Neues im sozialen Pluriversum?</description>
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		<title>Volx-Kirche für das 21. Jahrhundert?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 17:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt viele neue Kirchenprojekte in der Republik. Darunter auch die Gemeindepflanzungen (als Zielgruppenkirchen) – und in Landeskirchen und Freikirchen unterschiedlichste Jugendkirchen. In der Regel sind solche Kirchen-Neu-Erfindungen vor allem Versuche der Enkulturation, aber nicht automatisch wirklich neu, was die klassischen Elemente einer &#8220;christlichen Kirche&#8221; angeht. Dabei wird oft übersehen, dass die Enkulturation nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele neue Kirchenprojekte in der Republik. Darunter auch die <a title="Gemeindepflanzungen" href="http://www.a-m-d.de/gemeindepflanzen/grundinformationen/herausforderungen/zielgruppen/">Gemeindepflanzungen</a> (als Zielgruppenkirchen) – und in <a href="http://www.jugendkirchen.org">Landeskirchen</a> und <a href="http://www.jugendkirchen.de/?reloaded=true">Freikirchen</a> unterschiedlichste <a href="http://alt2.ejwue.de/jugendkirche/links/index.htm">Jugendkirchen</a>. In der Regel sind solche Kirchen-Neu-Erfindungen vor allem <strong>Versuche der Enkulturation</strong>, aber nicht automatisch wirklich neu, was die klassischen Elemente einer &#8220;christlichen Kirche&#8221; angeht. Dabei wird oft übersehen, dass die Enkulturation nicht nur in der Generation der Jugendlichen nötig ist. Dazu später mehr…<br />
So führt uns zum Beispiel der Link die <a title="http://volxkirche.de/" href="http://volxkirche.de/">Volxkirche</a> Berlin zur aktuell oder ehemals(?) so genannten  <a title="http://www.junge-kirche-berlin.de/" href="http://www.junge-kirche-berlin.de/">Junge Kirche Berlin</a>, einer Gemeindeneugründung unter dem Dach der Stadtmission Berlin. Sie ist für mich (auf den ersten Blick) eigentlich eine ganz traditionelle Kirche im Stil der Popkultur. Warum diese Kirche <strong>Volxkirche</strong> heißt, wird mir nicht ganz plausibel. Vielleicht, weil sie mit Luthers Worten &#8220;dem Volk aufs Maul schaut?&#8221;. Also <strong>Missionskirche</strong> oder <strong>Predigtkirche-im-Popgewand</strong> wäre plausibler für mich, weil sie in ihrem  Leitbild…<span id="more-407"></span></p>
<blockquote><p>Wir sind eine neue Gemeinde der Evangelischen Kirche unter der Trägerschaft der Berliner Stadtmission. Viele Menschen gehören zu uns und besuchen unsere Gottesdienste: junge Leute, Familien mit Kindern, Studenten, Schüler, Arbeitslose, unkirchliche und kirchliche Menschen.</p>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten, neue Leute kennen zu lernen, sich für etwas Gutes zu engagieren, Gott und das Leben zu feiern: Gottesdienste, kreative Gruppen wie z.B. unser Internet-Team, Multimedia-Ressort, Bandarbeit, Bistro-Team, Kleingruppen, usw.</p>
<p>Wir nennen uns Junge Kirche, nicht weil unsere Gemeinde nur aus jungen Leuten besteht, sondern weil unser Glaube und der Stil unserer Kirche jung ist.</p>
<p>Wir glauben und erleben, dass Gott real ist, eine großartige begeisternde Macht der Liebe.</p>
<p>Er macht unser Leben wertvoll und sinnvoll.</p>
<p>Wir machen die Erfahrung, dass ein Leben mit Jesus Christus unglaubliche Kräfte freisetzt für Sinn, Geborgenheit, Güte und Kreativität.</p></blockquote>
<p>…vor allem eine Leidenschaft für Noch-Nichtchristen erkennen lässt. Dabei ist ihr (alter?) Name &#8220;Junge Kirche Berlin&#8221; hier erwähnt, Volxkirche kommt nicht vor… Zugleich muss der Name sich von einer Interpretation auf &#8220;Jugendkirche&#8221; abgrenzen, was für das Marketing schwierig ist.</p>
<p>• <strong>Traditioniell</strong> freikirchlich ist die Form der Leitung durch die &#8220;Gründer&#8221;, die sich durch Nachwahl weitere &#8220;Älteste&#8221; berufen (mit dem Einstimmigkeitsprinzip). Diese Kirche existiert erst knapp 10 Jahre, so dass sie wohl noch – soziologisch gesehen – voll in der <strong>Pionierphase</strong> sind.<br />
Ihre Stärke wird sicherlich die persönliche Gemeinschaft (Community) sein, wo junge Familien mit ihren Kindern einen geschützten Rahmen bekommen. Ihre Größe erscheint mir noch in &#8220;Klangröße&#8221;, also gut in einem System überschaubar zu sein. Der Webauftritt ist ziemlich normal, mit einige guten (aber nicht innovativen) Ideen, z.B. die Ressorts durch Videos vorzustellen. Visuell marketingmäßig ist da &#8211; nach meinem Geschmack &#8211; nicht so viel Explosivkraft drin. Ihr Design ist auch ohne Corporate-Feeling – leider. Diese Chance haben sie vertan. Vielleicht ist aber das Bekenntnis zum Normalen auch ein Ausdruck ihrer speziellen Millieuverhaftung (<a href="http://www.erzbistum-koeln.de/seelsorgebereiche/wir_fuer_sie/fachbereich_pastoral/konzeptenwicklung/sinus_milieu_studie/sinus_milieus_deutschland.html">Sinus-Millieu: Bürgerliche Mitte und einige Experimentalisten?).</a> Die Coolen Hedonisten sind zumindest nach dem Bericht in ihrer Gemeindepublikation INFOMAT, 1&gt;/2009&lt; (Bericht eines Coolen Partyhoppers) beeindruckt.</p>
<p>Die konzeptionelle Stärke von Volkskirche (der Anspruch, eine Kirche für das Volks zu sein, wie es in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderst formuliert wurde) wird durch Zielgruppenkirchen natürlich noch nicht erfasst. Im Gegenteil, das wird eine Menge VOLK ausgeschlossen. Das ist in einer spezialisierten und ausdifferenzierten Volkskultur nicht anders zu erwarten.</p>
<h2>Unter welchem Gesichtspunkt könnte der Begriff Volkskirche heute wirklich neue Plausibilität bekommen?</h2>
<p>Ich glaube, dass die reformatorische Idee, dass das Priestertum aller Glaubenden zur Kernidentität von christlicher Kirche gehört, neu im 21. Jahrhundert entdeckt werden kann.</p>
<p>Dazu gehören dann aber Grundsatzfragen wie…</p>
<ul>
<li>Wie wird die Struktur von Kirche die Kraft des Volkes durch Beteiligungsstrukturen bilden?</li>
<li>Wie kann eine Gottesdienstkultur vom Volk gestaltet werden? (Nicht-Monologische, sondern plurilogische Gottesdienste)?</li>
<li>Wie kann die Millieuverengung strukturell immer wieder aufgebrochen werden? ( &#8211; es sei denn, es ist gewollt, das Volkskirche  sich heute immer innerhalb von Millieugrenzen ereignet- aber wie wird dann die ökumenische Verbundenheit gelebt?)</li>
<li>Wie wird eine Informationsvermittlung vom Volk &#8211; statt TOP-DOWN funktioneren (Web2.0?)</li>
<li>Wie werden Schulungsangebote dem Lernen im 21. Jahrhundert entsprechen (Vernetzung der Wissensnetzwerke)?</li>
<li>Wie wird systemisch die Parochie als Eingrenzung überwunden, indem Netzwerkstrukturen erfunden und für das Volk nutzbar gemacht werden?</li>
<li>Wie wird Volksmusik gefunden (hier ist die Vielfalt der Popkultur sicher in der Berliner Volxkirche schon eine starke Aussage</li>
<li>Wie kann die missionarisch-diakonische Dimension herausgearbeitet werden (Volksküche z.B.)?</li>
</ul>
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		<title>Meine Präsentationen zum NGE-Programm</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/meine-prasentationen-zum-nge-programm/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/meine-prasentationen-zum-nge-programm/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 21:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier findest du mein Bücherboard zum NGE-Programm:
Zu unterschiedlichen Themen gibt es jetzt Präsentationen, die ich dir gerne erläutern werden, wenn du Zeit hast.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier findest du mein Bücherboard zum NGE-Programm:<br />
Zu unterschiedlichen Themen gibt es jetzt Präsentationen, die ich dir gerne erläutern werden, wenn du Zeit hast.</p>
<p><iframe src="http://static.issuu.com/widgets/shelf/index.html?folderId=b34d12e5-1893-4be0-8e7f-4a061e1feafb&amp;theme=theme3&amp;rows=2&amp;thumbSize=medium&amp;roundedCorners=true&amp;showTitle=true&amp;showAuthor=true&amp;shadow=true&amp;effect3d=true" width="100%" height="370" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>natürlich Gemeinde entwickeln…</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/naturlich-gemeinde-entwickeln%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 18:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[NGE-Helix Prozess
View more presentations from endlich-leben.net.
Mit dem Helixprozess kann die Entwicklung von Qualität einer Gemeinde treffend beschrieben werden. Das Konzept »natürlich Gemeinde entwickeln« baut auf 6 Phasen und arbeitet mit unterschiedlichen Methoden. Schlüsselmethode ist die Erstellung eines Gemeindeprofils durch empirische Messung der Einschätzung von 30 Kernpersonen einer Kirchengemeinde.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="__ss_2538545" style="width: 425px; text-align: left;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="NGE-Helix Prozess" href="http://www.slideshare.net/endlich.seekamp/ngehelix-prozess">NGE-Helix Prozess</a><object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=helix-prozess-091119115448-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=ngehelix-prozess" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=helix-prozess-091119115448-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=ngehelix-prozess" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/endlich.seekamp">endlich-leben.net</a>.</div>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">Mit dem Helixprozess kann die Entwicklung von Qualität einer Gemeinde treffend <span id="more-412"></span>beschrieben werden. Das Konzept »natürlich Gemeinde entwickeln« baut auf 6 Phasen und arbeitet mit unterschiedlichen Methoden. Schlüsselmethode ist die Erstellung eines Gemeindeprofils durch empirische Messung der Einschätzung von 30 Kernpersonen einer Kirchengemeinde.</div>
</div>
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		<title>CityPact – Christen in und für die Stadt</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/citypact-%e2%80%93-christen-in-und-fur-die-stadt/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/citypact-%e2%80%93-christen-in-und-fur-die-stadt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 10:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie können Christen sich als übergemeindliche Bewegung sozial in die städtischen Kulturen einbringen?

Die Website von CityPact


Nun, es geht mit CityPact, einer socialWebsite in den USA. Dieses Modell bringt die Power des Internets auf die Straße einer realen Stadt. Wenn soziale Netzwerke sich erst finden, entwickeln sich auch gemeinsame Aktivitäten. Jedenfalls geht das leichter als ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie können Christen sich als übergemeindliche Bewegung sozial in die städtischen Kulturen einbringen?</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 375px"></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 375px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class=" " title="CityPact" src="http://test.st-pauli-lemgo.de/images/stories/symbolbilder/CityPact.png" alt="Vision von CityPact - Christen für die Stadt" width="365" height="657" /><p class="wp-caption-text">Vision von CityPact - Christen für die Stadt</p></div>
</dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die Website von CityPact</dd>
</dl>
</div>
<p>Nun, es geht mit <a href="http://www.citypact.com/" target="_blank">CityPact,</a> einer socialWebsite in den USA. Dieses Modell bringt die Power des Internets auf die Straße einer realen Stadt. Wenn soziale Netzwerke sich erst finden, entwickeln sich auch gemeinsame Aktivitäten. Jedenfalls geht das leichter als ohne jeglichen Kontakt. Dabei ist es gut, wenn es nicht durch Ausschüsse strukturiert werden muss, sondern direkt sich Assiociationen bilden können…</p>
<p>Die Software dahinter ist eine Joomla-Componente<a href="http://www.jomsocial.com/">: JomSocical</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>1 Million Bäume pflanzen</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/1-million-baume-pflanzen/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/1-million-baume-pflanzen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 20:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Konsum]]></category>

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		<description><![CDATA[
Felix Finkbeiner engagiert sich für seine /unsere Zukunft… mit einer Baumaktion in Deutschland und weltweit… Diese Aktion wurde präsentiert von Utopia.

Utopia – wieso, weshalb, warum?
Hier erklären wir Utopia unseren Mitgliedern, Mitstreitern, Mitarbeitern, Partnern, Werbekunden und Interessierten. Wir wollen aufzeigen, wofür Utopia steht, woran wir in Utopia glauben, nach welchen Werten wir leben und handeln.
Utopia ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nwAeLORW-Xw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/nwAeLORW-Xw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Felix Finkbeiner engagiert sich für seine /unsere Zukunft… mit einer Baumaktion in <a href="http://plant-for-the-planet.de/index.php">Deutschland und weltweit…</a> Diese Aktion wurde präsentiert von <a href="http://www.utopia.de/">Utopia</a>.</p>
<blockquote>
<h2>Utopia – wieso, weshalb, warum?</h2>
<p>Hier erklären wir Utopia unseren Mitgliedern, Mitstreitern, Mitarbeitern, Partnern, Werbekunden und Interessierten. Wir wollen aufzeigen, wofür Utopia steht, woran wir in Utopia glauben, nach welchen Werten wir leben und handeln.</p>
<p>Utopia ist der Motor des Aufbruchs und für alle diejenigen – Konsumenten wie Unternehmen – der Ort, um sich zu sammeln, miteinander zu vernetzen und dann gemeinsam loszulegen, um mittels des strategischen Konsums den Markt in eine positive Richtung zu lenken:</p>
<h2>Aufbruch durch strategischen Konsum</h2>
<p><strong>Bewusst einkaufen. Produkte mit sozialen und ökologischen Standards. Jeder Geldschein ein Wahlschein. Millionen bewusste Verbraucher. Viele kleine Schritte, ein Meilenstein. Unternehmen in die Nachhaltigkeit begleiten.  <a href="http://www.utopia.de/utopia#aufbruch">mehr</a></strong></p>
<h2>Wir suchen den Dialog mit Unternehmen</h2>
<p><strong>Netzwerk für Verbraucher und Hersteller, für Menschen, die aufbrechen wollen. Dialog mit kritischer Distanz. Orientierung im Produktdschungel. Über Lösungsansätze berichten und diskutieren. Aktionen die bewegen. Utopisten, eine Wertegemeinschaft; unterschiedliche Lebensumstände, Prioritäten, Paradigmen. Doch ein Ziel: die Welt zu erhalten. Menschen anzustiften, den ersten Schritt zu tun.  <a href="http://www.utopia.de/utopia#dialog">mehr</a></strong></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>eMotion – Förderpreisgewinner</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/emotion-%e2%80%93-forderpreisgewinner/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 09:32:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[herzlichen Glückwunsch für den Mut und die Durchhaltekraft für dieses Projekt an eMotion!

Der Förderpreis ist am 25. September verliehen worden…
Die EKD-Delegierten haben auf ihrem Zukunftskongress etwas vom neuen Leben einer emergent-affinen-Generation wahrnehmen können und Vision ist ins Land gegangen… Super. Weiter so.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>herzlichen Glückwunsch für den Mut und die Durchhaltekraft für dieses Projekt an <a href="http://www.cvjm-emotion.de/">eMotion!</a><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xYAsNyw_Xfo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/xYAsNyw_Xfo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Der <a href="http://www.amd-foerderpreis.de/preisverleihung-2009/index.htm">Förderpreis ist am 25. September</a> verliehen worden…</p>
<p>Die EKD-Delegierten haben auf ihrem <a href="http://kirche-im-aufbruch.ekd.de/zukunftswerkstatt.html">Zukunftskongress</a> etwas vom neuen Leben einer <a href="http://emergent-deutschland.de/">emergent</a>-affinen-Generation wahrnehmen können und Vision ist ins Land gegangen… Super. Weiter so.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Innovationen in der (kirchlichen Arbeits-)Welt</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/innovationen-in-der-kirchlichen-arbeitswelt%e2%80%a6ch/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/innovationen-in-der-kirchlichen-arbeitswelt%e2%80%a6ch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 22:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ich frage mich, warum diese neue Arbeitswelt noch so viel Ängste &#8211; sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern &#8211; hervorruft. Sie hat aus meiner Sicht nur Vorteile. Denn wenn Mitarbeiter einen gewissen Grad an Emanzipation, Freiheit und Vertrauen haben, wird Wissen freigesetzt. Allerdings funktioniert dies nicht in der traditionellen Form der Managementhierarchie…
In dem System [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="349" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/H0cyH6qfLEQ&amp;border=1&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/v/H0cyH6qfLEQ&amp;border=1&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p>Ich frage mich, warum diese neue Arbeitswelt noch so viel Ängste &#8211; sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern &#8211; hervorruft. Sie hat aus meiner Sicht nur Vorteile. Denn wenn Mitarbeiter einen gewissen Grad an Emanzipation, Freiheit und Vertrauen haben, wird Wissen freigesetzt. Allerdings funktioniert dies nicht in der traditionellen Form der Managementhierarchie…</p>
<p>In dem System haben sich nämlich alle daran gewöhnt, dass das Management die Entscheidungen trifft. Dies hat zur Folge, dass Mitarbeiter keine Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen und Wissen brach liegt. So lernen Mitarbeiter, dass das Unternehmen nicht an ihrer Eigeninitiative interessiert ist. Schlau wäre es, es anders herum zu machen und Mitarbeiter mit einzubeziehen.</p></blockquote>
<p>Zitiert nach <a href="http://shifthappens.de/2009/04/20/opfer-sein-ist-nicht-schwer-mutig-sein-dagegen-sehr/">Shifthappens</a>…</p>
<p>Könnte es sein, dass Opferrollen und Chefrollen Co-Abhängig aneinanderkleben? Wenn einer im System sich bewegt, wird es herauskommen. Habt Mut zur Veränderung auch mit den klassischen Rollen in Gemeinden und Kirchen. Wie sieht das aus?<span id="more-275"></span></p>
<ul>
<li>Pfarrer sind keine Hirten, sondern Kybernes (Steuermänner)</li>
<li>Kirchenälteste sind keine Entscheider vom grünen Tisch, sondern begeisterungsfähige Ohren am Puls der Zeit / des Kirchenvolkes</li>
<li>AusschussleiterInnen sind keine kleinen Chefs, sondern Visionäre und Begeisterer für coole Wowprojekte</li>
<li>Alle arbeiten mit ihren Gaben und dienen mir ihrer Leidenschaft, um das Wirken Gottes zu entdecken…</li>
</ul>
<p>Wie cool wäre wohl solch eine Kirche, ansteckend für Politik und Wirtschaft.</p>
<p>Theologisch Konsequenzen aus dem allen? <a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/22/emerging-church/kirche-und-zukunft/jetzt-isses-raus">Hier gibt</a> es einen interessanten Hinweis:</p>
<blockquote><p>Zum Thema “Emergenz” habe ich ja <a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/21/emerging-church/reformation-und-emergenz" target="_blank">gestern</a> schon ein paar Gedanken gepostet. Warum wir auch dem Thema “Postmoderne” dran bleiben müssen, dazu habe ich heute <a href="http://www.schnell-heisch.de/matthias/12_Epilog.pdf" target="_blank">im Epilog der Dissertation von Matthias Schnell-Heisch</a> aus dem Jahr das folgende Fazit gelesen. Er beschreibt unser Anliegen ganz treffend, finde ich:</p>
<p>Eine bleibende Herausforderung der Postmoderne-Diskussion besteht darin, daß in der Theologie und in den Kirchen intensiver als bisher darüber nachgedacht werden müßte, mit welchen strukturellen Veränderungen Theologie und Kirche auf die veränderten Rahmenbedingung der »Postmoderne« reagieren können. Dies erscheint besonders vor dem Hintergrund der zu beobachtenden Informatisierungs- und Globalisierungstendenzen (den Migrationsbewegungen, der zunehmenden Mediatisierung etc.) dringlich, die auch für Theologie und Kirche Herausforderungen mit sich bringen, mit denen sie bisher nicht konfrontiert waren.</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>7 Tage Wochenende? Alles auf den Kopf drehen.</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/7-tage-wochenende-alles-auf-den-kopf-drehen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 22:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine revolutionäre demokratische Business-Umsetzung fand ich hier…

Einige seiner Prinzipien sind:

Mitarbeiter bestimmen ihr Gehalt und ihre Ziele selbst.
Neue Kollegen werden von verschiedenen Mitarbeitern interviewt, bevor sie eingestellt werden.
Mitarbeiter wählen ihre Führungskräfte aus.
Es gibt keine festen Arbeitsplätze. Jeder soll die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wann sein Tag beginnt.

Ein Beispiel: Eine der vielen Management-Ideen von Semco &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine revolutionäre demokratische Business-Umsetzung fand ich hier…<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gJkOPxJCN1w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/gJkOPxJCN1w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p>Einige seiner Prinzipien sind:</p>
<ul>
<li>Mitarbeiter bestimmen ihr Gehalt und ihre Ziele selbst.</li>
<li>Neue Kollegen werden von verschiedenen Mitarbeitern interviewt, bevor sie eingestellt werden.</li>
<li>Mitarbeiter wählen ihre Führungskräfte aus.</li>
<li>Es gibt keine festen Arbeitsplätze. Jeder soll die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wann sein Tag beginnt.</li>
</ul>
<p>Ein Beispiel: Eine der vielen Management-Ideen von Semco &#8211; sehr gut beschrieben in dem Buch  <a href="http://www.amazon.de/Seven-Day-Weekend-Better-Work-Century/dp/0099425238">The 7-Day-Weekend</a>- ist es, alle Arten von Meetings und Sitzungen nach &#8220;demokratischen&#8221; Prinzipien zu fuehren. Also: sie vollkommen oeffentlich und die Teilnahme freiwillig zu machen. Das funktioniert bei Semco so, dass jeder zu Meetings einladen und an allen mitmachen kann. Man muss fuer seine Meetings auf der anderen Seite aber auch begeistern, weil sonst keiner kommt. Alle Initiativen, Projekte, Sitzungen unterliegen damit schon mal vorweg einem <span id="more-271"></span>demokratischen Abstimmungsprozess. Wenn einer eine Sitzung einberuft und keiner kommt, dann ist die Idee wohl nicht wirklich relevant. Oder die Sitzung ist ueberfluessig. Oder der Moment ist nicht der richtige&#8230; [Man stelle sich die Wirkung auf so manche deutsche Firma vor!]<br />
Die offene Teilnahme gilt uebrigens auch fuer Recruiting-Gespraeche und Kandidaten-Interviews. Da kann bei einem Kandidatengespraech fuer eine sichtbare Position schon mal eine sehr gemischte Gruppe von 35 Leuten zusammenkommen. Und alle haben das Recht, dem Kandidaten Fragen zu stellen. Und die Kollegen waehlen auch den Kandidaten aus&#8230; was natuerlich alles auch spektakulaere Folgen fuer Selektionsprozess, Personalfuehrung und Teambildung hat&#8230;</p>
<p>Das alles erfordert natuerlich eine unglaubliche Disziplin gerade von Seiten des Top-Managements. Worauf es dabei ankommt (z.B. haeufig einfach &#8220;gar nichts zu tun&#8221;), das schildert Semler in The Seven-Day Weekend ganz genau.</p></blockquote>
<p>Hier wird seine Firma<a href="http://www.youtube.com/watch?v=gG3HPX0D2mU&amp;NR=1&amp;feature=fvwp"> ausführlich im Video </a>beschrieben…</p>
<p>Was dieses Shift im Denken und Management wohl für Kirchengemeinden bedeutet, die von selbst eine Kultur der Beteiligung in ihren Genen tragen. Vielleicht sollten wir unsere Ausschussarbeit noch einmal überdenken. Aber ich kann diese Frage erst wirklich beantworten, wenn ich das Buch gelesen habe…</p>
<p>Die Idee, wie ich sie hier gerade nur ganz kurz aufschnappe, fasziniert mich…</p>
<p>In einer anderen <a href="http://shifthappens.de/2009/07/30/das-sieben-tage-wochenende/#comments">Rezession fand ich folgende Thesen</a>, die mich auch neugierig machen:</p>
<blockquote>
<ul>
<li><em>Wenn wir unsere Arbeit mit nach Hause nehmen können, warum nicht auch unsere Kinder mit zur Arbeit?</em></li>
<li><em>Wenn wir sonntags dienstliche Mails bearbeiten, warum gehen wir dann nicht am Montag tagsüber ins Kino?</em></li>
<li><em>Was ist das Gegenteil von Arbeit? Freizeitaktivitäten oder “Nichts tun”?</em></li>
<li><em>Wir sind berühmt geworden, weil wir Mitarbeiter eingestellt haben, für die wir keine Jobs hatten. </em></li>
<li><em>Wenn Mitarbeiter unmotiviert sind, brauchen sie kein Motivationstraining, sondern einen neuen Job.</em></li>
</ul>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Volkskirche bleiben und Spiritualität vertiefen – wie geht denn das?</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/volkskirche-bleiben-und-spiritualitat-vertiefen-%e2%80%93-wie-geht-denn-das/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/volkskirche-bleiben-und-spiritualitat-vertiefen-%e2%80%93-wie-geht-denn-das/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 16:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
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		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
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		<category><![CDATA[web2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Anregungen zur spirituellen Dimension aus:
»Beziehungsweise Leben, hg: Daniel Enis &#38; Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, francke-verlag. (S. 152-161)
Seit der Konstantinischen Wende lebte immer die Spannung in der Großkirche zwischen:
Breite Masse und spirituellen, vertiefenden Minderheitsbemühungen
Volkskirche – Mönchstum
Lösungsversuche in der ev. Tradition: Das Pfarrhaus als neues Angebot eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anregungen zur spirituellen Dimension aus:<br />
<a href="http://danielehniss.de/2009/04/01/beziehungsweise-leben/">»Beziehungsweise Leben</a>, hg: Daniel Enis &amp; Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, <a href="http://www.francke-buch.de/">francke-verlag</a>. (S. 152-161)</p>
<p>Seit der Konstantinischen Wende lebte immer die Spannung in der Großkirche zwischen:<br />
<strong>Breite Masse</strong> und spirituellen, vertiefenden <strong>Minderheitsbemühungen<br />
Volkskirche – Mönchstum</strong></p>
<p><strong></strong>Lösungsversuche in der ev. Tradition: Das Pfarrhaus als neues Angebot eine Rollendefinition für Menschen mit spiritueller Sehnsucht nach mehr… Diese Lösung funktioniert heute so nicht mehr, was aber dann?</p>
<p><span id="more-219"></span></p>
<p>»Egal ob Orden, Pfarrhäuser oder andere Gemeinschaften. Dass eine ganze Gemeinde mit all ihren volkskirchlichen Mitgliedern ein intensives geistliches Leben entwickelt, ist ja vermutlich erst im Himmel zu erwarten – wenn überhaupt. Für die Erneuerung der Mainstream-Kirchen sind darum leicht zugängliche geistliche Gemeinschaften in ihrer Mitte von zentraler Bedeutung.  Um lebendig zu bleiben, brauchen Gemeinschaften Raum für unterschiedliche geistliche Geschwindigkeiten und Intensitäten. Eine nach unten gerichtete Angleichung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner wäre tödlich. Deshalb sind volkskirchliche Ortsgemeinden auf geistliche Zentren in ihrer Mitte angewiesen, deren Ausstrahlung bis an die Ränder und darüber hinaus reicht.» S. 154</p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><strong>Wie geht das?</strong></span></p>
<p>Antwort: 6 Kennzeichen solcher geistlichen Kerne (die wissenssoziologisch gesprochen gemeinsam abweichende Wissensvorräte pflegen und doch zugleich mit der Mehrheit kommunizieren):</p>
<ol style="list-style-type: decimal">
<li><strong>gemeinsamer geistlicher Lebensstil:</strong> (sehr coole Beschreibung folgt)…»die eigentliche Arbeit besteht in der Auswahl, Kombination und Anpassung vorhandener (spiritueller) Möglichkeiten»… damit ein eigenständiger Remix ensteht, »bei dem die Anschlussfähigkeit für die Menschen des jeweiligen Ortes zum wichtigsten Kriterium werden kann.» Walter Faerber denkt an Kindergottesdienst- und Konfirmandenerfahrungen, sieht aber das Fehlen von erwachsenen Modellen als Pionieraufgabe… AUFGABE: finde gemeinsame Formen geistlicher Praxis (Andachten, Gebetszeiten).154f</li>
<li><strong>Dichtes Kommunikationsnetz</strong>: Ich denke aus wissenssoziologischer Perspektive betont Faerber darum zurecht: „Der Aufbau einer neuen Gemeinschaft vollzieht sich vor allem durch gemeinsame <em>Gedankenarbeit</em>» 156»Ein entscheidender Faktor dafür ist die Geschwindigkeit, mit der Gedanken unter den Mitgliedern der Gemeinschaft zirkulieren können.» Im Web2.0-Zeitalter mit asynchronen Beteiligungsmöglichkeiten sind neue Formen, die zu den bekannten hinzutreten können. <em>Kotenpunkte</em> sind für Netzwerk wichtig: wo »regelmäßige, verlässliche Kontaktaufnahme zum Netzwerk möglich ist» S. 157 (Pfarrhäuser könnten hier heute überfordert sein, aber möglich).</li>
<li><strong>Gemeinsame Theologie:</strong> » Theologie besteht ja nicht in der mantrahaften Wiederholung vertrauter Lehrsätze, sondern in der Suche nach der Handschrift des lebendigen Gottes mitten in der bunten Vielfalt der Wirklichkeit. Theologie ist Expedition ins Unbekannte. … Ziel ist aber eine Gemeindetheologie, die es menschen ermöglicht, die Zusammenhänge ihrer Lebenswirklichkeit vom Evangelium her einzuordnen und zu beeinflussen.» 158 (Perspektive: neue Bildungslust, Pioniere des Denkens auch für die Welt).</li>
<li><strong>Eine belastbare Beziehungskultur: </strong>…die Entwicklung von geringer Neurotizität geprägter Umgangsstile als bewusstes Ziel… Mein Kommentar: <a href="http://www.endlich-leben.net">Endlich-Leben-Gruppen</a> werden da unterstützend wirken.</li>
<li>gemeinsame Produktion: alle geistlichen Gemeinschaften der Geschichte (Klöster) hatten eminenten Einfluss als Modellwerkstätten… »Die Schaffung echter Arbeitsplätze könnte dazu führen, dass Gemeinden auf neue Weise ernst genommen würden.» Mit Haendeler stößt er ins gleiche Horn: Christen haben gerade für die neuen Netzwerkkulturen eine Ethik einzubringen, die materiell positive Effekte auslösen würde <strong>(Modelle kann er nicht nennen</strong>…)</li>
<li>Gemeinsamer Dienst in der Kirche: …mit missionaler Präsenz in der Umgebung (enkulturierte Aktivitäten).</li>
</ol>
<p>Hier diskutiert er die Spannungsfelder, die bleiben werden:<br />
- kirchliches Binnenmillieu (mit wenig ausgeprägter Spiritualität) – kleine spirituell aktive Gruppen<br />
Er fordert ein »faires Miteinander» der beiden Welten:<br />
»Es muss immer wieder ausgehandelt werden, was die geistliche Zelle für die Ortsgemeinde leistet und was nicht.»<br />
Geistliche Gemeinschaften müssen die »unterschiedlichen geistlichen Geschwindigkeiten» akzeptieren (keinen gesetzlichen Druck ausüben)<br />
Rolle des Pastors: Vermittlung zwischen beiden Welten</p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><strong>Wie entstehen solche Zellen?</strong></span></p>
<ul style="list-style-type: disc">
<li>Gemeinde <strong>fördern</strong> die Gründung</li>
<li>Gemeinden <strong>adoptieren</strong> vorhandene Bewegungen</li>
</ul>
<p>Wichtig: klare Verträge zu gegenseitigen Rollen, Pflichten, Erwartungen…</p>
<p><strong>Zukunftsmusik</strong>: Wenn – nicht nur aus finanziellen Gründen– das flächendeckende System einmal aufgegeben würde, können geistliche Gemeinschaften neu in die leeren Gebäude (Kirchen, Pfarrhäuser) mit geistlichem Leben einziehen…</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em>Mein Kommentar aus Lemgoer Perspektive dazu:</em><br />
Ich stimme dem Autor zu. Die Stärke seines Vorschlags ist es, die volkskirchliche Situation ernst zu nehmen und nicht der Versuchung der unkritischen Übernahme von freikirchlichen Modellen (»wissenssoziologische Sektenmodelle») zu verfallen. Und zugleich die Realität einer über 1200jährigen Spannung in unserem Kontinent ernst zu nehmen und dennoch eine zeitgemäße Lösung zu suchen:</p>
<p>Wir haben in Lüerdissen eine recht junge Dorfkirche (70ger Jahre), die sich als geistliches Zentrum eignet, aber nicht als kirchliches Zentrum im klassischen Sinne (einer Betreuungsgemeinde).<br />
Hier sollten wir mit diesem Paradigma experimentieren:  <em>geistliche Gemeinschaft</em>, die in Volkskirche ein relativ (vertraglich klar definierter) <em>selbständiger</em> Faktor ist und doch <em>innerhalb der Kirche</em> eine dienende Funktion (in Teilbereichen) einnimmt.</p>
<p>Für die Entwicklung einer konkreten Praxis ist noch einiges an Denkarbeit nötig…</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Strukturen für selbstorganisierende Netzwerke ermöglichen</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/strukturen-fur-selbstorganisierende-netzwerke-ermoglichen/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/strukturen-fur-selbstorganisierende-netzwerke-ermoglichen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 14:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
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		<category><![CDATA[emergent]]></category>
		<category><![CDATA[netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Anregungen zur strukturellen Dimension aus:
»Beziehungsweise Leben, hg: Daniel Enis &#38; Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, francke-verlag. (S. 162-172):

Gemeinde ist Leib Christi als soziales System (aber mit einem »Charakter»). Darum kommt die Systemtheorie mit den Gesetzen der sich selbst organisierenden Systeme zum Tragen.
Soziale Systeme haben die Fähigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anregungen zur strukturellen Dimension aus:<br />
<a href="http://danielehniss.de/2009/04/01/beziehungsweise-leben/">»Beziehungsweise Leben</a>, hg: Daniel Enis &amp; Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, <a href="http://www.francke-buch.de/">francke-verlag</a>. (S. 162-172):</p>
<ol style="list-style-type: decimal">
<li>Gemeinde ist Leib Christi als soziales System (aber mit einem »Charakter»). Darum kommt die Systemtheorie mit den Gesetzen der sich selbst organisierenden Systeme zum Tragen.</li>
<li>Soziale Systeme haben die Fähigkeit sich zu verändern (wenn sie denn nicht wie Sekten, sich von anderen Systemen isolieren, sondern kommunizieren). Wie ein Familiensystem müssen sie durch Rollenänderungen und Krisen hindurch gehen.</li>
<li>Soziale Systeme durchleben Entwicklungsphasen: • Pionierphase (personenbezogene Leitung, beziehungsorientiert) • Differenzierungsphase (Normierung der Rollen, Strukturierung der Prozesse, Organigramme, Tätigkeitsprofile… Führung differenziert sich in verschiedene Ebenen aus: Hierarchien). Krise: sehr mit sich selbst beschäftigt, Systeme immer komplizierter, Überlastung der Führung. • Integrationsphase: Erkenntnis, dass Gemeinde ein lebendiges System ist, das sich von unten her organisiert: Gruppen, Einzelne können selbständig und intelligent im Sinne eines größeren Ganzen handeln.<span id="more-210"></span></li>
</ol>
<p>»Dies geschieht, wenn der Selbstorganisation des Systems Vorrang vor den hierarchichen Steuerungsbemühungen gegeben wird, was allerdings ein Umdenken der Führungsebene voraussetzt. Aufgabe einer neuen Führung ist das Gestalten förderlicher Rahmenbedingungen, die durch klare Vereinbarungen für die Ermöglichung selbstorganisierter Prozesse sorgen. Die Folge ist die Abflachung der Hierarchie, beziehungsweise ein Denken in Netzwerken.» S. 168f<br />
»Letztlich tritt der Mensch mit seinen Begabungen und Neigungen wie auch sienen spirituellen, sozialen und körperlichen Bedürfnissen, ganz neu ins Blickfeld.»</p>
<p>Wir kann solch eine Führung aussehen? Lösung: Mischung aus »direktiver» und »abstinenter» Führung.<br />
„Eine positive Führungskultur kann sich dann entwickeln, wenn das Ergreifen der Initiative und ein bewusstes Sich-zurücknehmen Hand in hand gehen.» S. 170</p>
<p>Das hat Auswirkungen auf den</p>
<ul style="list-style-type: disc">
<li>Umgang mit Information (transparente Kommunikation unter allen Mitgliedern)</li>
<li>Echte Beteiligungsstrukturen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space">Open Space</a>, Zukunftskonferenz, <a href="http://shifthappens.de/2009/03/03/auf-der-suche-nach-juwelen-im-unternehmen-die methode-appreciative-inquiry-ai/">Appreciative inquiry</a>)</li>
</ul>
<p><strong>Merke für die Praxis des Changemanagements:<br />
</strong></p>
<ul style="list-style-type: disc">
<li>Finde heraus, in welcher Phase deine Gemeinde gerade lebt…</li>
<li>Denke von den vorhanden Menschen (Netzwerken) her</li>
<li>Entwickle eine Leitungskultur ohne Kontrollzwang, sondern als moderierendes Gremium</li>
<li>Lass unter der Dachmarke viele kleine Submarken wachsen, die auch in Konkurrenz untereinander leben können (der Markt ist groß genug)</li>
<li>Fördere die Kommunikation über die Vision, Berufung, Leidenschaft (Schätze) der Gemeinschaft / Subgruppen</li>
</ul>
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