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Serve the City – Gemeinwesen aufhimmeln

Posted on 25 Mai 2012 by Helge Seekamp

Die Idee ist ganz einfach…

Viele Menschen in unserer Stadt wollen gerne etwas Gutes tun und anderen helfen. Sie wissen aber nicht, wo sie anfangen könnten.Deswegen bleibt es häufig nur bei einem Wunsch. ServeTheCity-Bremen möchte Gelegenheiten schaffen, damit aus diesem Wunsch ein konkretes Engagement wird.

 

 

Dabei geht es nicht um eine langfristige Verpflichtung oder um hochspezialisierte Arbeit. Vielmehr bilden sich generationsübergreifende Teams für einfache und überschaubare Kurzzeitprojekte, um vorrangig bestehende soziale Initiativen in ihrer wertvollen Arbeit zu unterstützen.

Durch das „gemeinsame Tun“ entstehen Beziehungsbrücken zwischen freiwilligen Helfern, Vertretern sozialer Initiativen und Menschen in persönlichen Notsituationen oder am Rande der Gesellschaft. Auf diesem Wege werden soziale Barrieren abgebaut und der Blick für die Stadt geweitet.

Es ist unser Wunsch, dass keine der Aktionen mit einem „Oben-unten“-Gefälle durchgeführt wird, sondern alles Engagement von einer Atmosphäre des Respekts, der Kooperation und des gegenseitigen Austausches und Lernens geprägt ist.

Gesichter von Savethecity

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Mission mal völlig anders gesehen – lass dich einladen und bleib da.

Posted on 14 Mai 2012 by Helge Seekamp

Eine wirklich innovative Auslegung, eine bahnbrechende Variante, Lukas 10 – die Aussendung der Jünger – zu interpretieren. Was mich hier besonders faziniert, ist die Beobachtung, dass jahrhundertealte Auslegungstraditionen den Blick für das Naheliegende verstellt. Wahrscheinlich war aber schon der Originalkontext ziemlich früh verloren gegangen, so dass eine „allegorische Auslegung“ als beste erschien. Natürlich gibt es weiterhin die andere Perspektive, die klassische Auslegung als reele Möglichkeit. Aber so wird die Multiperspektivität für alle zum Segen.

  • Ein Auftrag zur ganz normalen Feldarbeit (die auch Verdienst abwirft), jetzt wird auch das GEBETSAUFTRAG JESU klar.
  • Die Einordnung in die vorhandenen sozialen Strukturen (Großgrundbesitzer, Saisonarbeiter)
  • Unser Dienst am Gemeinwohl (hier Versorgung mit Lebensmitteln) durch Gemeinwesenarbeit.
  • Auf diese Weise kann jeder/r als PERSON Zeichen für das Reich Gottes sein oder setzen…
Aber hört euch den Originalton von Jens Stangenberg an:
Hier die Präsentation vom PREZI-Präsentationswunder.

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Monika Deitenbeck – mit Mut zu Innovationen

Posted on 15 November 2011 by Helge Seekamp

Monika Deitenbeck-Interview

Monika Deitenbeck-Goseberg sieht vielleicht nicht aus wie eine Pfarrerin, aber sie ist es mit Herz, Seele und Verstand. Mit dem Christlichen Medienmagazin pro sprach sie über ihren ereignisreichen Alltag, Jesus, der nicht „die Kirsche auf dem Kuchen“ sein sollte, und ihre Herzensangelegenheit, den Obdachlosenfreundeskreis. (aus PRO)

Schon ihr Vater war in Lüdenscheid ein Urgestein eines Originals: Paul Deitenbeck

 Dass wir dazu auf dieser Erde sind, dass es durch unser Dasein anderen um uns herum leichter wird, zu leben, zu lieben, zu leiden, zu glauben. Das ist der Sinn unseres Lebens. (Deitenbeck)

Durch Menschen, die wie Monika angstfrei allen Menschen begegnen – auch dem FREMDEN – wird die Liebe Jesu glaubwürdig. Danke für den Einblick in dein Leben, Monika!

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„Respekt“ – eine Übersetzung für Liebe jenseits von Hollywood.

Posted on 07 September 2011 by Helge Seekamp

 „Unsere Kultur beruht auf der Fähigkeit zu kommunizieren: sprechen, schreiben, hören, lesen.“ Nur wer Wörter hat, kann Respekt erwarten in dieser Welt, das ist die schlichte, mächtige Gleichung des Schuldirektors Börje Ehrstrand in Rinkeby, Schweden.

 

Als ich vor kurzem den Artikel in der alternativen Wirtschaftszeitung Brand 1  über diese Schule in einer schwedischen Kleinstadt mit 50.000 Einwohnern las, berührte mich dieses Beispiel und macht mir Hoffnung. Aus jeder Zeile las ich das heimliche Schlüsselwort „Respekt“, der Schlüssel zu den Herzen und in dieser Schule sichtbar der Schlüssel für große Veränderungen.

Ehrstrand:

„ Und den größten Respekt, den man den Schülern erweisen kann, ist es, sie mit Worten zu versorgen. Bis daraus ihre eigenen werden.“

Deswegen pflegt die Rinkebyskolan die Worte intensiver als alles andere. Bereits in der Vorschule beginnen die Kinder mit intensivem Unterricht in drei Sprachen, Schwedisch, Englisch und der jeweiligen Muttersprache. Ehrstrand hält es für einen großen Fehler, den Kindern ihre Muttersprache auszutreiben.

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Den Geist des Respektes und der Toleranz fördern – wie neu ist das denn?

Posted on 26 Juli 2011 by Helge Seekamp

In meinem Blog geht es um coole Innovationen. Aber was ist daran neu, den Geist des Respektes und der Toleranz angesichts des norwegischen Terroraktes zu fordern? Nun, seht es selbst!

Auf einer Art ist es für Christen überhaupt nichts Neues. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder christliche Theologie in, bzw. Ideologien, die in christlichem Gewand Ausgrenzung fordern oder fördern. Es ist in der Geschichte zu beobachten. Aber auch heute gibt es solche Strömungen.

Das Attentat das in Norwegen und in der ganzen Welt zu solchen Entsetzen sorgte, fordert uns heraus ganz neu über die gedanklichen Hintergründe nachzudenken, denn der Täter hat eine 1500 seitige Rechtfertigungsschrift verfasst. Dazu ist viel schon kommentiert worden. Ich begrenzte mich auf wenige Aspekte:

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Spannungsvolles Miteinander – auf dem Weg zur Kirche 21

Posted on 31 März 2011 by Helge Seekamp

Die emergente Bewegung von Christen, die im 21. Jahrhunder kulturgemäß oder auch bewußt konterkulturell leben wollen, hatte im Herbst 2010 ihre Jahrestagung.

Die folgenden Themenräume sind bleibende Aufträge für das spannungsvolle Miteinander:

Fromm oder politisch?

Wir suchen einen Weg, der über den Gegensatz von Konzentration auf das Seelenheil und Engagement für das Gemeinwohl hinausgeht.

Mächtige Leitung oder individualisierte Nachfolge?

Wir suchen einen Weg zu einer positiven Führungskultur, die das Potenzial von Gruppen und Einzelnen aufweckt und unterstützende Strukturen hilfreich gestaltet.

Alles neu oder alle dabei?

Wir suchen einen Weg, mutig voran zu gehen und doch unterschiedliche Geschwindigkeiten zuzulassen.

Gott – unnahbar oder intim?

Wir suchen einen Weg, mit Gott im persönlichen Kontakt zu leben, und dabei seine Fremdheit und Andersartigkeit zu respektieren.

Heilige Schrift oder gewachsenes Buch?

Wir suchen einen Weg, die Bibel zu lesen, und dabei sowohl ihren Offenbarungscharakter als auch die redaktionelle Entstehung zu würdigen?

Aufsatz oder Diktat?

Wir suchen einen Weg im Umgang mit den Möglichkeiten unterschiedlicher Lebensgestaltung, der sowohl die Eigenverantwortlichkeit betont, dabei jedoch nicht beliebig wird.

Schreibt mir, ob ihr Ideen dazu habt? Was gibt es im Netz dazu schon?

 

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Neue Erfindungen planmäßig und mit anderen zusammen machen

Posted on 05 März 2011 by Helge Seekamp

Ja, wie cool ist das denn? Diese Entdeckung ist für mich als „Innovations-Sucher“ sehr anregend (ich werde es noch ausprobieren:-). Aber, was das Teil kann, scheint mir schon verheißungsvoll:

Endlich ein Web 2.0 Erfinder-Tool: yutongo. (beta)

Erfinden gemeinsam gestalten

Aus dem Erfinderprozess Schritt 2

Diese Features scheinen mir vielversprechend zu sein:

Ich stelle mir vor, dass wir im Team damit kreative Lösungen auch für „geistige“ Erfindungen besser gemeinsam erarbeiten könnten…

Wie wären diese Anwendungsbeispiele?

  • Für Creative-Lösungen-Seminare (im Seminar und später zu Hause geht es weiter…)
  • für Volxkirche (Wir erfinden die Kirche der Beteiligung neu)
  • für „Was machen wir mit der Lüerdisser Kirche“ (Bessere Nutzung eines Kirchengebäudes (mit bis zu 50 Personen aus dem Dorf?)
  • für emergenete Kirche überhaupt (Erfindet gemeinsam mit eurer Zielgruppe die Veranstaltungen, das Leben, die Methoden, die euch weiterbringen).
  • Es gibt sogar eine Variante für das „Unternehmen“, die intern verwendet werden kann (Passwortgeschützt). Über die Konditionen weiß ich nichts (auf Anfrage, es ist im frühen Betastadium).

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Wie die Welt sich entwickeln könnte…

Posted on 14 Juli 2010 by Helge Seekamp

Der in seiner Schlichtheit und Possibilisten-Haltung motivierende norwegische Professor Hans Rosling in einem seiner 6 (dem neusten) TED-Talks:

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Ricardo Semmler – demokratisiere die Arbeit

Posted on 13 Juli 2010 by Helge Seekamp

In seinem Konzern SEMCO hat Ricardo Semmler 25 Jahr vorgelebt wie er sich Arbeit mit menschlicher Würde, Spassfaktor und Erfolg vorstellt.

In diesem Vortrag hört man die Essenz seines Ansatzes:

About the Lecture an der berühmten MIT Business-Hochschule in Massechusetts…

If successful business depends on innovation, wonders Ricardo Semler, why are automobiles made essentially the same way today as they were in Ford’s first assembly line 100 years ago? Parallel parking is one of “ the stupidest things we do,” says Semler, “If we had a day, could we not by tomorrow afternoon figure out a way to make a car” that handles better in this common situation — or, on a grander scale, escape from the “silly concept” of oil dependent transportation altogether? The problem, Semler figures, is that there’s “something fundamental about organizations and … leadership that makes it almost impossible for people inside a business to change their own industry.” Industries are based on “formats that are basically legacies of military hierarchies,” says Semler, which neglect or deny the power of human intuition and democratic participation. In Semler’s own firm, there are no five-year business plans (which he views as wishful thinking), but rather “a rolling rationale about numbers.” A project takes off only if a critical mass of employees decides to get involved. Staff determine when they need a leader, and then choose their own bosses in a process akin to courtship, says Semler, resulting in a corporate turnover rate of 2% over 25 years. “We’ll send our sons anywhere in the world to die for democracy,” says Semler, but don’t seem to apply the concept to the workplace. This is a tragic error, because “people on their own developing their own solutions will develop something different.

Lies auch das Exzerpt seines letzten Buches: Das 7-Tage-Wochenende

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one laptop per child 2010 (update)

Posted on 21 Mai 2010 by Helge Seekamp

Nun geht es in eine neue Runde,

das Projekt von 2008 ist relativ still, aber geht doch weiter… Hier ein bewegendes Beispiel per Video:

Web: La Sierra from Web on Vimeo.

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Über mich

Helge Seekamp ist mit 50% als Pfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli (Lemgo) angestellt, mit weiteren 50% wirkt er als Geschäftsführer von http://www.endlich-leben.net seit 1994 (Gründungsmitglied) bei der Entstehung eines diakonischen Selbsthilfenetzwerks mit. Ehrenamtlich entwickelt er als Vorsitzender von ACC-Deutschland (Association of Christian Counsellors in Deutschland) www.acc-dachverband.de die Qualitätssicherung von BeraterInnen im Kontext der Deutschen Gesellschaft für Beratung weiter. Meine wissenschaftlichen Texte finden sich im Research-Network: Follow me on ResearchGate

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