Archiv für die Kategorie: “Kirche”

Wenn wir unsere Printmedien als Gemeinde (in St. Pauli-Lemgo ist das Gemeindemedium die “Brücke”) zusätzlich als Hörbuch oder als viele Podcast veröffentlichen würden, könnte die Information über verschiedene Kanäle die Interessierten erreichem, bzw. neue Zielgruppen auftun.Besondere Stärken eines Hörbuchs:
Durch Musik und Stimme wird ein Gefühl geweckt, das beim Lesen so nicht entstehen kann. Der Kontakt zu den Menschen ist persönlicher möglich.Verwirklichungsschritte:1. Der reine Text der Brücke wird ins Audioformat gebracht (zwei Sprecher: Mann/Frau) sprechen alles ein.
Diese CD kann als spielfertige CD für jeden CD-Recorder gebrannt werden (1,50 € pro Stück)
Produktionszeit: 3-5 Std. Extra!

2. Ein Hörbuch-Format wird definiert, das eigene Rubriken entwickelt, die die Brücker ergänzen.
• Veranstaltungstipps werden ausführlicher erläutert
• Spezialinfos kommen auf die CD
• Predigtausschnitte werden mit hineingenommen
• Musik (z.B: Flötengruppen, Gitarren, Trommeln aus der Gemeinde)
• Lebenstipps (Seelsorge, Ratgeber)
• Literaturtipps: Der Hinweis auf wertvolle christliche Bücher
• CD-Tipp des Monats: Der Hinweis auf wertvolle christliche CDs
• Meditatives (Stille Zeit-Sektion)
• Das Jahresthema wird ausführlich erläutert

Auf diesem Weg wäre der erste Schritt zur Freundes-Club-CD getan.

Für diese 2. Fassung : erweiterte Redaktion, bzw. klare Organisation für die Rubriken und Produzenten.
Ein Produzententeam mit mehr als 2 Sprechern nötig, Zeitaufwand: ca. 10 Std.

3. An welche Zielgruppe richtet sich dieses Angebot?
- An alle
- An alle Abonennten der Freundes-Karte
- An alle, die der Gemeinde im Jahr eine Spende überweisen (egal in welcher Höhe)

Einstieg in das Verteilsystem: Jederzeit. Die Brückenverteiler haben zusätzlich die CDs, die an bestimmte Haushalte verteilt werden.

4. CD-ROM

Die Version von Punkt 2 wird um multimediales Material erweitert, so dass Computerbesitzer die CD auch ansehen können:

- z.B. Meditation mit Film oder Powerpointpräsentation
- Bilder von Gemeindeevents
- Texte/Präsentationen zu Predigten oder Gemeindeinfos visuell

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Eine saubere Statistik würde Entwicklungen abbilden (natürlich muss man sich fragen, wieso sind jetzt genau diese Anzahl von Leuten in der Kirchen?)

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Eine Veranstaltung, auf der sich Personen in einer Kirchengemeinde mit ihren Qualitäten kostenfrei anbieten:

Hast du 1-5 Fähigkeiten, die du dir entweder beruflich oder privat angeeignet hast?
Diese Kompetenzen schnürst du als ein Paket, das für andere Sinn macht (z.B.: Ich berate dich einmal beim Einkauf als Modestilberater- oder so.) und verschenkst sie an andere.

• Du verschenkst Zeiteinheiten/eine Tätigkeit
• Die Gemeinde stellt einen Raum und die Publicity zur Verfügung

Effekte:
1. Für die Gemeinde: eine Art Nachbarschaftshilfe unter Gemeindegliedern wird installiert.
2. Arbeitslose können ihre Fähigkeiten ohne Schamgefühl auf den Markt tragen (vielleicht eine sinnvolle Tätigkeit ausüben oder sogar mit ihrer Kompetenz überzeugen)
3. Jede und jeder muss sich überlegen: Was kann ich eigentlich? Ein wichtiger Prozess, über die eigenen Kompetenzen und Gaben nachzudenken, kommt in Gang.
4. Eine Art Selbstpräsentation (Gabe, Talent, Aufgabe und Tätigkeit) wird von jeden erstellt in unterschiedlichen Bereichen.
5. Als Nebeneffekt: Gabenberatung wird angefordert, bzw. wie von selbst gegeben (Freunde werden gefragt, oder auch Mitarbeiter in der Gemeinde).
6. Gaben, die in der Gemeinde bisher nicht gebraucht wurden (scheinbar nutzlos waren oder für “ungeistlich” gehalten wurden), werden wichtig.
7. Der Grundstock für ein Christliches Arbeitslosenzentrum könnte entstehen.
8. Gaben und Talente, die keiner (von sich oder von den anderen) kannte, kommen heraus!

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System zur Qualitätskontrolle:

1. Gutschein
2. Liste von Dienstleistungen
3. Gabenberater macht per Interview einen Zulassungscheck (nicht jeder darf sich einfach so präsentieren)

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Freundeskarte.jpg

Pauli Freundes-KarteMotto: Ich bin dabei – und zwar als Freund & Förderer!
Ich erhalte spezielle Aufmerksamkeiten (Infos, Geschenke, Vorrechte)

I:Vorteile für die Karten-BesitzerInnen…
• Erhalten monatlich interne Informationen der langfristigen Strategien – zum Mitdenken…
• Bekommen eine Jahres-Danke-Schön CD (Auswahl an wichtigen Predigten, Ereignissen, usw.) oder ein Merchandising-Geschenk
• Erhalten das Pauli-Jahrbuch (Berichte, Aktionen, Geschichten, Pläne, Visionen)
• Ermäßigung für Veranstaltungen (z.B.: Stückwerk, Kids-Xtreme, Seminare usw.)

II: Kosten für Karten-BesitzerInnen
• 60 € Jahresgebühr (= 5€ pro Monat abbuchen lassen)
• Unterzeichnen die Werte/Visionen/Strategien-Erklärung (Leitbild von Pauli)
• Verpflichten sich zu “Freundschafts-werbung” (”Gut reden über Pauli”)

III: Nutzen für die Pauli-Gemeinde
• Klarere Verbindlichkeit = treuere Unterstützer (ideel/finanziell)
• Einnahmen von mindestens (500×60€) 30.000 € (oder auch weniger/mehr)
• Klarere Kommunikationsstrukturen sind möglich
• Die interne Kommunikation bekommt einen Wert und die nötigen Finanzen

IV: Coole Idee – CD-Rom-Card
• Alles wichtige als Film/Präsentation & Text auf einer kleinen CD-Rom-CARD
• Die CD-Rom-CARD können Nachbarn bei Nachbarn vorführen und erläutern, was ihnen an Pauli wichtig ist…
• Alle wichtigen Daten (Leitbild, Organigramm usw.) bleiben aktuell –2007 ein Update!– und immer zur Hand.
Wegen Spieltrieb wird auch gerne reingeschaut… (wer PC hat… Und wer nicht, hat einen Enkel??)

Finanztechnisch – 33%-Regel
• Interne Kommunikation wird verbessert ( 33% = 10.000€)
• Die Verbundenheit für alle wird gestärkt (Merchandising-Produkte können kalkuliert werden: Pauli-Jahrbuch, Danke-CD, u.a.) (33%= 10.000€)
• 33% als Spende (z.B. 500×20€) 10.000€ …
…stehen zur freien Verfügung für die Jugendarbeit… (Jahres-Projektbezogen z.B.: 2006 Jugend, 2007 Senioren, 2008 Diakonie usw.)

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Aus dem Vorwort von

Winfried W. Weber: Innovation durch Injunktion. Warum man Innovationen nicht planen (lassen) kann

weber_Innovation.gif pixel.gif Sordon Verlag Göttingen 2005gebunden, 256 SeitenISBN 3981022807
Preis: 34,80 € / 59,00 SFr.

“Warum sollten sich Manager mit Organisationstheorie beschäftigen? Wenn sich Unternehmer mit Theorie beschäftigen, dann tun sie das in der Regel nicht freiwillig. Woher die Zeit nehmen? Wieviel potentielle Gelegenheiten könnten in dieser kostbaren Zeit verpasst werden, wieviel wichtigere Informationen blieben ihnen vorenthalten, wieviel Kontakte würden einschlafen, wieviel Schwung würde man verlieren? Die Managementtätigkeit erschafft keine reflektierenden Planer, Organisatoren, Koordinatoren oder Kontrolleure, wie dies seit hundert Jahren immer wieder behauptet wird. Mit Henry Mintzberg wissen wir, wie Manager arbeiten: sie arbeiten unter Zeitdruck, sind aktionsorientiert und haben eine intuitive Abneigung gegen reflektierende Aktivitäten. Manager benötigen persönliche Kontakte und klammern sich eher an weiche Daten wie Gerüchte, Klatsch und Spekulationen. Trotzdem stehen wir heute mehr denn je als Manager und Berater vor der Aufgabe, unsere mentalen Modelle, unsere inneren Landkarten, unsere klassischen Managementkonzepte, ja die gesamte Sprache, wie wir über Management reden, auf den Prüfstand zu stellen, weil die mittlerweile veralteten Landkarten unser Handeln und unsere Entscheidungen stärker determinieren als uns lieb sein kann. Aber mit Theorie? „Mit diesem Kram beschäftige ich mich nicht“, wäre die naheliegende Antwort des Praktikers.”

Ersetze “Manager” durch “Pfarrer” und wir wissen etwas mehr, warum sich in der Kirche bestimmte Verhaltensweisen etabliert haben… statt Innovation Aktivismus oder gar nichts dergleichen…

Sehr interessante Einsichten…

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Wie könnte das Thema auf die kirchliche Situation und dort vorhandene Unfähigkeit zur Innovation heißen:

Landeskirchlich/Freikirchliches Modell? Oder: etablierte kirchliche Struktur/neue, spontane, vorübergehende Pflanzung…

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Was bringt die Inhalte besser rüber als eine menschliche Stimme? Da klingen einfach viel mehr Untertöne (Subtext) und Nuancen mit. So kann mehr rübergebracht werden als nur mit Text. Andererseits können noch nicht alle wirklich mit Ton auf dem Computer was anfangen. Also immer beide Schienen bedienen (!? Seufz).
Was wir für die Gemeindearbeit / Endlich-Leben.net/ ACC-Deutschland u.a. dafür brauchen:

  • Text-Verfasser
  • männlicher Sprecher (seriös/älter)
  • weibliche Sprecherin (tiefe Stimme, dynamisch)
  • cooler junger Mann
  • seriöse ältere Frauenstimme
  • Technik (Mac oder PC): Mini-Tonstudio
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Darum wäre es doch cool, wenn wir den 3,5 Jahresprozess unserer Gemeinde als Bericht in ein Jahresbuch von Pauli fassen würden. Auf diese Weise hätte wir folgende Vorteile:

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In der Zeitschrift Psychologie Heute wurde ein neues Showmodell vorgestellt: Die Schow des Scheiterns.

Ziel: Das Scheitern im Leben soll enttabuisiert werden (siehe Zeitschrift Psychologie Heute Jan. 2004, S. 24ff).
Zugleich soll ein Lebensgefühl der heutigen Zeit zum Thema gemacht werden.

Motto: “Wer viel macht, kann viel scheitern. Wer nichts anfängt, ist schon gescheitert!”

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Tom Peters, Management-Guru seit den 70gern, meint, dass die großen Fusionen von weltweit wirkenden Konzernen meist keinen Erfolg brachten, weil sie nicht in die kommunikative, schnelle Zeit mit ihren Netzwerkstrukturen passen – zumal wenn ihre Kulturen nicht zueinander passen.

1. Sie arbeiten gegen biologisch-kybernetische Prinzipien an: (Vgl. Bienenschwarm-Größen. Ab bestimmten Größen teilen sie sich auf!)

2. Sie arbeiten gegen unseren Zeitkontext: kleine, flexibel, beweiglich funktioniert (Servicefirm) statt:
• zusammenballen
• fusionieren
• “Synergien” + “Effiziens”-Gläubigkeiten
Heute heißt es: Allianzen statt Fusionen!

Also kann “Kirche Evangelisch in Lemgo” so eigentlich nur funktionieren:
2010 (= in 6 Jahren): statt 1 St. Pauli-Kirche mit 390 Gottesdienstbesuchern,
7 Kleinkirchen mit dynamischen Wachstum
• Kirche für Innovatoren
• Kirche für Luschen
• Kirche für Familien
• Kirche für Gemütliche

• Kirche für kreative Klasse

• Kirche für…

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