Archiv für die Kategorie: “kunst”

…dachte ich so, als ich diese Animation der Bewegungsprofile von iPhone-Usern vor Augen hatte… iPhone-Localisation

Wie unsere Städte als pulsierende Zentren von Menschen erfüllt sind, die geschäftig hin- und hereilen… Schon sehr cool.

 

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Der junge Künstler Dago Schelin

zeigt in seinem genialen Kurzfilm ein wesentliches Element wahren Menschseins: Beziehung, Beziehung, die mehr  bedeutet, als alle Individualisten oder Egozentriker wahrhaben wollen.  Ein guter, kurzer Film, der es auf den Punkt bringt.  Ich bin wieder begeistert, wie Botschaften multimedial wunderbar kurzer Zeit viel aussagen können!

Sichtbar ist dieser Film live in Detmold…

The Center of the Universe from Dago Schelin on Vimeo.

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Es ist ja auch sehr innovativ,

passend in das 21. Jahrhundert zumindest, was der Dichter Rainer Maria Rilke einmal folgendermaßen zusammenfasste:

Und ich möchte dich so gut ich kann,

bitten Geduld zu haben gegen

alles Ungelöste in deinem Herzen

und zu versuchen,

die Fragen selbst lieb zu haben,

wie verschlossene Stuben und wie Bücher,

die in einer anderen Sprache geschrieben sind.

Forsche jetzt nicht nach den Antworten, die dir nicht gegeben werden können,

weil du sie nicht leben könntest.

Und es handelt sich darum, alles zu leben.

Lebe jetzt die Fragen.

Vielleicht lebst du dann allmählich, eines Tages, ohne es zu merken

in die Antworten hinein.

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Was ist die Kunst in diesem Schimpfwort-Wettstreit? Es ist der Kontrast mit dem Hintergrund.

Idylle trifft Alltag. Weihnachtswerte treffen Straßenwerte. Die Überraschung ist perfekt. Perplex sieht der Zuschauer sich selbst (natürlich nicht jeder).

Auf jeden Fall ist der Schluss völlig überraschend noch eine Steigerung. Dazu die Gesichtsausdrücke der Tassen. Köstlich.

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Das ist ja wirklich das Hammer, sehr cooles Design und das zum Kaufen und nachmachen…

Auf www.stilsucht.de ist alles zu finden…

OK-Regal - Bücher überall zum Greifen

OK-Regal - Bücher überall zum GreifenSchirmständer mit Schwamm

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apfel.thumbnail.jpg

The difference between the cultures resembles the divide explored by musicologist Simon Frith, between the Classical tradition of music as conceptual, existing as a written work before and above any performance, and the African tradition of music as a social ritual constructive of social space, Den Rest des Eintrages lesen »

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graft_wuensdorf02.jpgEine völlig abgefahrene, coole Kirche (Gebäudetechnisch gesehen!) plant das Architekturbüro Graft in Berlin…
In der Nummer 52 gibt es Massagen: „Bei Grafe klingeln“. Knapp daneben. Ein Haus weiter, Heidestraße 50, sitzen Graft. Fabriketage, Hinterhaus, 4. Stock. Von oben ein grandioser Blick auf Brachen, Lagerhallen, Gebrauchtwagenhändler. Den Rest des Eintrages lesen »

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netz.jpg

Dr. Markus Müller, Leiter der Pilgermission St. Chrischona schreibt einen interessanten Gedankenanstoß zum Thema Widerstand gegen “Hoffnungsräuber” (S. 21 Panorama 8/2006):

Er behauptet, dass der größte Hoffnungsräuber der Überfluss ist. Einige Beispiele:
• Überfluss an Information, die ich verarbeiten muss und eigentlich nicht kann
• Überfluss an Ablenkungen, mit denen ich nicht umgehen kann.
• Überfluss an Versprechungen, die keiner mehr einhalten kann.
Überfluss an Entscheidungsmöglichkeiten, unter denen ich auswählen muss. Den Rest des Eintrages lesen »

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Sag mir, was du singst und ich sage dir, an was du glaubst…

So oder ähnlich muss das Liedgut der Christen nach außen auf Neugiere wirken. Wovon singen die denn da? Was ist ihnen denn wichtig. Für was mobilisieren sie ihre Kräfte?

Vielleicht braucht eine erneuerte Kirche auch neue Lieder. Oder ganz sicher: Wenn wir nicht Den Rest des Eintrages lesen »

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disney-zeichenkurs.thumbnail.jpgIch orientiere mich “un-heimlich” an den Gesetzmäßigkeiten des Films, wenn ich eine Predigt entwickle. Klingt das sonderbar?

Ich benötige ein Drehbuch (meist in der Form eines Mindmaps, bzw. wenn ich eine Präsentation dazu mache, ist die Präsentation das Drehbuch), um die Rede aufzuzeichnen. Am geeignetsten sind Bilder. Wäre das nicht auch ein Schritt, um von der Ablesepredigt weg zu kommen :-) ? Zeichne deine Predigt!

Dabei nutzt du die unterschiedlichen Shots und in ihrer jeweilig passenden Funktion: Totale, Halbtotal, Portrait, Detail (action) und “von oben”… übrigens die Gesetzmäßigkeiten jeder Bildkommunikation. Schon der berühmte Zeichner “Carson Van Osten (a famous Disney artist who did many Disney Comic Books and created the famous “Comic Strip Artist’s Kit”) von Walt Disney hat das in einem Kurzlehrgang für Comiczeichner aufgeführt, von dem ich dir hier einen Link eines ausgezeichneten Blogs für “visuelle Geschichtenerzähler” zeige. Sehr lehrreich für Prediger, die etwas trocken sind…

Was machst du falsch, wenn du “trocken” wirkst? Dazu gleich mehr. Hier das Bild:
disney-zeichenkurs.thumbnail1.jpg Die typischen Predigerfehler (besser: Fehler von Menschen, die nicht in Bildern oder Geschichten denken):

1. Du verwendest nur einen Stil von “Shot”? Meist haben die Exegeten gelernt, die Detailperspektive meisterhaft zu beherrschen. Zuhörer sehen vor lauter Baum den Wald nicht mehr.

2. Oder du fährst die ganze Zeit die Totale, erzählst “Alles und Nichts” (Allgemeinplätze), die Kinder, die Mütter, die Arbeitslosen, die Armen, die Gesellschaft. Niemand sieht je ein besonderes Gesicht (Portrait) oder eine Emotion (Detail).

3. Vielleicht langweilen sie sich auch, weil du nicht genug Abwechslung in die Shots bringst… Zugegeben: Für eine sehr ruhige, meditative Stimmung ist die Totale sicher sehr geeignet, wenn dann nach 3 Minuten ein Reiter durchs Bild gallopiert dessen Geräusch sich langsam anbahnte, kann das ein wunderbarer Effekt sein. Das ist aber der Avantgard-Western-Style. Nicht jeder steht darauf. Normal ist eher ein Wechsel der Einstellungen im 3-5 Sekunden-Takt (zähl mal die Sekunden in einem Fernsefilm). Wer vor Kindern predigen muss, wird sich schnell an diese meine Worte erinnern…

4. Tempo: Auch unter diesem Gesichtspunkt kannst du “zu schnelle Schnitte” oder “zu lange Einstellungen” haben. Es kommt immer auf deine Absicht an und auf die Mischung. Der Kreativität ist hier viel Raum gegeben. Du solltest nur wissen, was du tust und warum du es tust ;-)

5. Oder deine Schau-Spieler sind nicht gut gecastet worden? Du hast zu viele nichtssagende Gesichter, oder nur alles Rambotypen? Oder du hast die Heldin oder den Antipoden, den Antagonisten (den Feind) nicht gut eingeführt? Oder sie nur “comichaft” als Karrikatur vorgestellt, so dass jedes Kind sieht, was böse (schwarz) oder gut (weiß) ist.

Niemand liebt den Feind und ist überrascht, dass er der Böse am Ende ist.Die Spannung ist natürlich futsch.

Ist denn übrigens der Teufel immer böse?

Paulus nimmt den Teufel in 1. Kor. 5, 5 zu Hilfe, um einen gefallenen Bruder (der 2. Kor. 7 bereut hat, es hat “funktioniert”!) wieder aufzuhelfen ( V.5: “…damit sein Geist gerettet wird”).

Jesus erlaubt dem Teufel, die Jünger zu “sichten” (Luk 22: 31Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. a32Ich aber habe bfür dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder…”), betet aber um Glaubensstärkung – durch Neu-Bekehrung und “der Böse” hilft bei diesem Prozess auf seine Weise mit.

6. Vielleicht ist auch dein “Cutter” nicht so gut drauf. Die Zuschauer bemerken den Schnitt in eine neue Szene nicht wirklich. Die Bilder ähneln sich zu sehr (wahrscheinlich alle in der Halbtotale gedreht, da “kann man ja nichts verkehrt machen”:-). Zu wilde Schnitte und zu viel Hin- und Her kann sicher auch schaden. Aber ein, zwei interessante Schnitte wecken die Aufmerksamkeit des Zuschauers.

Beobachte mit dieser Brille dich selbst, andere Prediger oder Präsentierende (Powerpointler). Erwisch sie, wo sie gut sind und sag es ihnen.

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