Archive | marketing

Lass die Leute reden – Gottesdienst im Pyjama (traust du dich das?)

Posted on 09 Oktober 2011 by Helge Seekamp

Sehr coole Idee… herzlichen Glückwunsch, Achim!

“Lass die Leute reden” – wenn das nur immer so leicht wäre. Viel zu oft lassen wir uns im Alltag und in unseren Entscheidungen doch von der Meinung anderer leiten. “Was die Nachbarn wohl denken?” und “Was die Kollegen wohl meinen?” Der nächste “Irgendwie anders”-Gottesdienst am Sonntag, den 9. Oktober um 11 Uhr möchte mit dem Titelthema “Lass die Leute reden” Mut zur Freiheit machen. Wir brauchen Mut, die Leute reden zu lassen. Wir brauchen Mut, selbständig Entscheidungen zu treffen. Wir brauchen Mut zu unserem eigenen Stil und Wesen zu finden und zu stehen. Wir brauchen Mut in dieser Welt. Jeden Tag. Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr. Bereits ab 10 Uhr wird unter der Empore in der Kirche zu einem Frühstücksbuffet eingeladen. Und wer mutig genug ist, erscheint zu diesem Gottesdienst im Pyjama. Schließlich heißt es: Lass die Leute reden! Mehr gibt es hier…

Comments (1)

Nachruf zu Steve Jobs – „Marketing is about Values“

Posted on 09 Oktober 2011 by Helge Seekamp

Abschied von Steve

Steve Jobs – viel zu früh gestorben

Der zu frühe und plötzliche Tod von Steve Jobs (56 Jahre alt) berührt mich sehr, zumal ich in einem ähnlichen Alter bin wie er:-).  Aber noch viel mehr  geht es mir nahe, weil er in einer unnachahmlichen Weise für Innovationen steht, nicht umsonst sprach er immer wieder von „Revolution“(a revolutionary new product). So hat er nicht nur den Umgang mit dem Computer (grafische Nutzeroberfläche), sondern auch mit Musik-Konsum (iPod), dem Internet (iPad, iPhone) und dem Telefon revolutioniert.  Die Folge-Wirkungen sind noch gar nicht auszudenken. Allein die Bereitstellung Videoproduktion und Videoschnitt für den Massenmarkt im TELEFON (Smartphone) stellt eine Revolution der Kommunikation im digitalen Zeitalter dar.

Nach dem Tod von Steve Jobs entwickelt die Weltpresse unwahrscheinlich viele Versuche, wie Bedeutung dieses Mannes zu verstehen, seine Leistung zu würdigen und auf diese Weise dem Phänomen Apple auf die Spur zu kommen. Einer der Bürger, die mich nachhaltig geprägt haben, ist GARR REYNOLDS.

seit Jahren begleitet er die Präsentation von Steve Jobs auf seinem Block, kommentiert und interpretiert deren Konstruktionen, Aufmachung und Wirkung. Sein Ziel ist es, von Steve Jobs Präsentation viel zu lernen, um selbst überzeugend kommunizieren zu können. Mit einem Beitrag, in dem Steve Jobs  einen Einblick in seine Philosophie vor den engsten Mitarbeitern auf der Apple Campus bietet, wird deutlich: entscheidend ist, ob du den Schlüsselwert (core value)  deiner Organisationen kennst und ihm so vermittelt das durchgehend und konsistent, dass die Menschen bei allen unterschiedlichen Produkten, geht auf den Markt bringt, immer wieder diesen Schlüssel begegnen und nicht drumherum kommen.

Hier wird so deutlich, warum Steve Jobs so überzeugte. Es gelang ihm, immer wieder Begeisterung für diese Schlüsselwerte zu wecken. Das geschah zum Beispiel durch Continue Reading

Comments (4)

Zentrum des Universums? Eine heilsame Ent-Täuschung.

Posted on 09 Juni 2011 by Helge Seekamp

Der junge Künstler Dago Schelin

zeigt in seinem genialen Kurzfilm ein wesentliches Element wahren Menschseins: Beziehung, Beziehung, die mehr  bedeutet, als alle Individualisten oder Egozentriker wahrhaben wollen.  Ein guter, kurzer Film, der es auf den Punkt bringt.  Ich bin wieder begeistert, wie Botschaften multimedial wunderbar kurzer Zeit viel aussagen können!

Sichtbar ist dieser Film live in Detmold…

Zentrum des Universums

 

 

 

 

 

 

The Center of the Universe from Dago Schelin on Vimeo.

Continue Reading

Comments (0)

Tags: ,

Kirche 2.0 – Entwicklungen aus dem Milieu hinaus

Posted on 26 März 2011 by Helge Seekamp

Gemeinde 2.0: Plenum 5 – Michael Herbst from ejw on Vimeo.

Auf der großen Konferenz Gemeinde 2.0, veranstaltet vom EKD Zentrum „Mission in der Region“ – Evangelisches Jugendwerk in Württemberg – Evangelischer Kirchenbezirk Bernhausen – Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG), Greifswald, geht es um die Zukunft der Kirche. Mit 900 Teilnehmern ist die Konferenz für Gemeinde-Innovation gerade frisch zu Ende gegangen.

Dabei kann die Deutsche Landeskirche eine Menge von der anglikanischen Kirche in England lernen, die selbst durch eine Krise gegangen ist, die aufgrund wirtschaftlicher und spiritueller Hintergründe der deutschen Situation um Jahre voraus ist. Erstaunliche und mutmachende Entwicklungen lassen von einer Kirche 2.0 träumen.


Wer rastet, der rostet”, heißt es im Volksmund. In der missionarischen Gemeindeentwicklung gilt Ähnliches: Ansätze, die gestern noch “neu” und herausfordernd waren, sind heute u.U. schon nicht mehr geeignet, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Zugleich gibt es Uraltes, das nie aufhörte zu wirken. In einer Welt, die sich fortwährend ändert, ist es jedenfalls wichtig, das eine vom anderen zu unterscheiden und nach den Wegen zu suchen, die heute helfen, Gemeinden in der Mission Gottes zu stärken und zu fördern. Von der Anglikanischen Kirche können wir dabei viel lernen: Mut zu Neuem, Bewahren der Fundamente, Humor, Experimentierfreude, Klarheit und Weite – und ein ansteckend fröhliches Kirchen-Wesen.
Prof. Dr. Michael Herbst
Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG)

Michael Herbst nennt 5 Kriterien für eine „fresh-expression of church“:

  1. Die Gemeinde muss eine klare missionarische Ausrichtung haben, nicht der Hort einer speziellen Frömmigkeit sein (die unter sich bleiben möchte).
  2. Erkennbare Leitung, die nach innen führt und nach außen rechenschaftsfähig! (Nicht in die „heilige Trinität der Kirche“ pressen: Pfarramt, Kirchgebäude, agendarischer Gottesdienst).
  3. Die Aussicht auf Dauer gewähren (für eine gewisse Zeit verlässlich tun können, was sie sich zu tun vorgenommen hat).
  4. Einen erheblichen Teil dessen, was sie tut selbst finanzieren können oder Zugang zu verlässlichen und verantwortbaren Ressourcen haben.
  5. Erkennbar die Marke „evangelisch“ vertreten (an ihrer Bindung an das Evangelium, Bekenntnis und Loyalität zur Kirche keinen Zweifel lassen). Continue Reading

Comments (0)

Tags: ,

Ricardo Semmler – demokratisiere die Arbeit

Posted on 13 Juli 2010 by Helge Seekamp

In seinem Konzern SEMCO hat Ricardo Semmler 25 Jahr vorgelebt wie er sich Arbeit mit menschlicher Würde, Spassfaktor und Erfolg vorstellt.

In diesem Vortrag hört man die Essenz seines Ansatzes:

About the Lecture an der berühmten MIT Business-Hochschule in Massechusetts…

If successful business depends on innovation, wonders Ricardo Semler, why are automobiles made essentially the same way today as they were in Ford’s first assembly line 100 years ago? Parallel parking is one of “ the stupidest things we do,” says Semler, “If we had a day, could we not by tomorrow afternoon figure out a way to make a car” that handles better in this common situation — or, on a grander scale, escape from the “silly concept” of oil dependent transportation altogether? The problem, Semler figures, is that there’s “something fundamental about organizations and … leadership that makes it almost impossible for people inside a business to change their own industry.” Industries are based on “formats that are basically legacies of military hierarchies,” says Semler, which neglect or deny the power of human intuition and democratic participation. In Semler’s own firm, there are no five-year business plans (which he views as wishful thinking), but rather “a rolling rationale about numbers.” A project takes off only if a critical mass of employees decides to get involved. Staff determine when they need a leader, and then choose their own bosses in a process akin to courtship, says Semler, resulting in a corporate turnover rate of 2% over 25 years. “We’ll send our sons anywhere in the world to die for democracy,” says Semler, but don’t seem to apply the concept to the workplace. This is a tragic error, because “people on their own developing their own solutions will develop something different.

Lies auch das Exzerpt seines letzten Buches: Das 7-Tage-Wochenende

Comments (0)

Tags: ,

Weltwirtschaft und Krise und Lösungen

Posted on 07 Februar 2010 by Helge Seekamp

In diesem Interview von Prof. Senf, zum Thema:

Geldsystem und Weltfinanzkrise
findet Prof. Dr. Bernd Senf über tiefere Ursachen und not-wendige (sic!) Konsequenzen plausible Lösungen.

im Interview mit Nicolas Hofer (www.infokrieg.tv) am 25.10.2008

Comments (0)

Tags: , ,

Sinus-Milieus und Marketingkommunikation

Posted on 17 Januar 2010 by Helge Seekamp

Die Sinus-Milieuforschung hat ja seit 25 Jahren stetiger Entwicklung zum Selbstverständnis nicht nur der Werbewirtschaft, sondern auch kirchlicher Bildung und Schulung und sozialer Organisationen beigetragen.

Sinus-Milieus in München (Verteilung)

Hier fand ich nun als Ergänzung einen sehr fundierten Überblick über die Werteorientierung, Continue Reading

Comments (0)

Tags: ,

Stilsucht – ja, ganz meine Richtung: Innovatives mit Stil

Posted on 19 Oktober 2009 by Helge Seekamp

Das ist ja wirklich das Hammer, sehr cooles Design und das zum Kaufen und nachmachen…

Auf www.stilsucht.de ist alles zu finden…

OK-Regal - Bücher überall zum Greifen

OK-Regal - Bücher überall zum GreifenSchirmständer mit Schwamm

Continue Reading

Comments (0)

Tags: , ,

Posted on 28 September 2009 by Helge Seekamp

Arbeit 2.0 ist ein Blog, der alles rund ums Urheberrecht im Blick auf die neue Arbeit der kreativen Klasse darstellt. Arbeit 2.0 ist als Subblog entstanden und ein Ableger eines Projektes von irights.info:

Die preisgekrönte Urheberrechtswebsite iRights.info und der Hartware MedienKunstVerein in Dortmund untersuchen im Laufe des Jahres 2008 das Verhältnis zwischen kreativer Arbeit, Urheberrecht und Technik. Ein Höhepunkt des Projekts wird eine Ausstellung in Dortmund im Sommer 2008.Musiker, Filmemacher, Journalisten, Programmierer und andere Kreative stehen im Spannungsfeld zwischen Harz IV und Web 2.0, zwischen einem urheberrechtlichen Anspruch auf angemessene Vergütung und Beschäftigungsverhältnissen, die zunehmend unsicherer werden. Für die, die ihr Geld nicht mehr mit fassbaren Produkten verdienen, sondern mit immateriellen Werken wie Texten, Filmen, Musik oder Software, rückt das Urheberrecht ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die digitale Revolution führt zu neuen Chancen, aber auch zu Unsicherheit Continue Reading

Comments (0)

Tags: ,

Microsites – beweglich bleiben trotz Corporate Design

Posted on 24 September 2009 by Helge Seekamp

Die Idee mit einzelnen Marketingbemühungen gezielt bestimme Personengruppen zu erreichen oder auch ein Produkt aus der großen Produktlinie einzeln hervorzuheben, hat dazu geführt, dass sogenannte Microsites gebaut werden.

Innovativ ist hier vor allem die Funktion für eine große, träge Organisation z.B., deren Corporate Design in einem Prozess über Jahre entwickelt wurde und an eine breite Zielgruppe kommuniziert. Continue Reading

Comments (0)

Über mich

Helge Seekamp ist mit 50% als Pfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli (Lemgo) angestellt, mit weiteren 50% wirkt er als Geschäftsführer von http://www.endlich-leben.net seit 1994 (Gründungsmitglied) bei der Entstehung eines diakonischen Selbsthilfenetzwerks mit. Ehrenamtlich entwickelt er als Vorsitzender von ACC-Deutschland (Association of Christian Counsellors in Deutschland) www.acc-dachverband.de die Qualitätssicherung von BeraterInnen im Kontext der Deutschen Gesellschaft für Beratung weiter. Meine wissenschaftlichen Texte finden sich im Research-Network: Follow me on ResearchGate

Meine Bibliothek