Archiv für die Kategorie: “marketing”

Einige Ausschnitte aus einer langen Literatur-Liste zu Marketingfragen von Werner Fuchs…

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Meine neueste Fundstelle ist der Schweizer Marketingexperte Werner Fuchs
geb. am 22. 12. 1952 in Zürich .

Er begeistert mich, weil er nicht nur unendlich belesen ist, sondern vor allem aus persönlicher (leidvoller) Geschichte Tochter war sehr krank) ein faszinierter Rezipient der höchstaktuellen Neurowissenschaften ist und diese in sein Marketingkonzept integriert…

Hier seine Thesen zum Design:
1. Design visualisiert
Weil formale Kriterien schneller erfasst werden als inhaltliche, gewinnt die Oberfläche. Der heutige Konsument ist ein zappender und zappeliger Oberflächensurfer. Denn Surfen erhöht seine Überlebenschancen in den Informationsfluten. Marketingdesign macht Wichtiges erkennbar.

2. Design verpackt InhaltDas Formale ist das wichtigste Entscheidungskriterium. Aber wehe dem, der nur Verpackung verkauft. Schlechte Produkte und Dienstleistungen haben auf Dauer keine Chance. Marketingdesign kümmert sich auch um Inhalte, wenn sie nicht in die vorgesehene Verpackung passen.3. Design ist AllesWir entwerfen keine Möbel, Flaschen oder Kleider. Wir designen Firmen-, Produktekulturen. Auch Nichtmaterielles wie etwa Dienstleistungen müssen in Formen gegossen werden. Sprache ist ein ideales und preisgünstiges Verpackungsmaterial. Deshalb ist Corporate Language so wichtig.
Ja, ja, ja… arbeiten wir an unserer Corporate Language? Formen wir sie bewußt? Haben wir in Text und Rede unsere Schlüsselworte schon gefunden? Implizit sicherlich, aber wie explizit (bewußt) arbeiten wir an unserer Sprache?
4. Design hat religiöse ZügeIn einer Welt, die immer komplizierter wird, sucht der Konsument nach Sicherheit, nach neuen Orientierungen. Für viele Menschen wurden Marken zum Ersatz religiöser Geborgenheit. Marketingdesigner mögen die Geschichte von Harley-Davidson.5. Design muss kreativ seinWas sich nicht unterscheidet, hebt sich nicht ab. Produkte und Dienstleistungen müssen sich dauernd weiterentwickeln. Kreativität wird für die Unternehmen zur Überlebensfrage. Unsere massgeschneiderten Kreativitätsseminare verändern sich seit zehn Jahren.6. Design liebt MayaModern zu sein, ist noch kein Qualitätssiegel. Design, Bilder, Worte und Rituale müssen irritieren und trotzdem verstanden werden. Menschen wollen das Neue mit Altbekanntem verbinden. Deshalb halten wir uns an die Maya-Regel. Most advanced yet acceptable.
Genau – diese spannende Mischung aus most advanced und doch noch akzeptabel muss es sein, sonst ist Kirche lang-weilig… Besser: Darstellung von Kirche lang-weilig, weil keiner mehr bis zu Ende zuhört, weil nichts Neues zu erwarten ist. Und hirnlogisch ist “Neues” immer der einzige Grund für Aufmerksamkeit.
7. Design ist ein VersprechenWas Unternehmen produzieren und anbieten, sind immer Botschaften. Im Wettbewerb stehen eigentlich keine materiellen Produkte, sondern Zeichen und Versprechungen. Das ist keine gescheite Theorie, sondern die Realität der Kundenwahrnehmung.
Theologisch gesagt: “Verheißungen” sind der Schlüssel. Was verheißen wir als St. Pauli-Gemeinde auf unserer zukünftigen Homepage, in unserer Brücke, mit unseren Prospekten, mit unseren Gebäuden, mit unserem Veranstaltungs-design? Helft mir, das wahrzunehmen…
8. Design ist immer daAuch wer schweigt, sagt etwas. Und wer kein Marketingdesign hat, hat trotzdem eines. Wahrscheinlich eine schlechtes. Marketingdesign versteht das ganze Unternehmen als Produkt mit Symbolcharakter. Und früher oder später dringt jede Unternehmenskultur nach draussen.
Was dringt von uns nach draußen? Analyse und Kundenbefragung ist angesagt… An sonsten können wir nur im Inneren verändernd arbeiten, damit das gewünschte Resultat nach draußen dringt.
9. Design ist individuellEs gibt kein Produkt, das allen gefällt. Für das Marketingdesign sind Produkt und Kunden gleichwertige Partner. Für ein gutes Produkt finden sich immer Kunden. Hauptsache, man versteht ihre individuelle Sprache, ihre Inszenierung, ihre Formen.10. Design liebt das EinfacheDie Kunst erfolgreichen Marketings liegt in der absoluten Reduktion auf das Wesentliche. Denn komplizierte Strategien lassen sich weder kommunizieren, noch durchsetzen. Wir verstehen Marketingdesign als Übersetzungsarbeit. Wir sind begeisternde Verpackungskünstler.
Ja, ja, ja… Übersetzen, verpacken, Komplexität reduzieren… meine Lieblingsthemen…

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Wenn wir unsere Printmedien als Gemeinde (in St. Pauli-Lemgo ist das Gemeindemedium die “Brücke”) zusätzlich als Hörbuch oder als viele Podcast veröffentlichen würden, könnte die Information über verschiedene Kanäle die Interessierten erreichem, bzw. neue Zielgruppen auftun.Besondere Stärken eines Hörbuchs:
Durch Musik und Stimme wird ein Gefühl geweckt, das beim Lesen so nicht entstehen kann. Der Kontakt zu den Menschen ist persönlicher möglich.Verwirklichungsschritte:1. Der reine Text der Brücke wird ins Audioformat gebracht (zwei Sprecher: Mann/Frau) sprechen alles ein.
Diese CD kann als spielfertige CD für jeden CD-Recorder gebrannt werden (1,50 € pro Stück)
Produktionszeit: 3-5 Std. Extra!

2. Ein Hörbuch-Format wird definiert, das eigene Rubriken entwickelt, die die Brücker ergänzen.
• Veranstaltungstipps werden ausführlicher erläutert
• Spezialinfos kommen auf die CD
• Predigtausschnitte werden mit hineingenommen
• Musik (z.B: Flötengruppen, Gitarren, Trommeln aus der Gemeinde)
• Lebenstipps (Seelsorge, Ratgeber)
• Literaturtipps: Der Hinweis auf wertvolle christliche Bücher
• CD-Tipp des Monats: Der Hinweis auf wertvolle christliche CDs
• Meditatives (Stille Zeit-Sektion)
• Das Jahresthema wird ausführlich erläutert

Auf diesem Weg wäre der erste Schritt zur Freundes-Club-CD getan.

Für diese 2. Fassung : erweiterte Redaktion, bzw. klare Organisation für die Rubriken und Produzenten.
Ein Produzententeam mit mehr als 2 Sprechern nötig, Zeitaufwand: ca. 10 Std.

3. An welche Zielgruppe richtet sich dieses Angebot?
- An alle
- An alle Abonennten der Freundes-Karte
- An alle, die der Gemeinde im Jahr eine Spende überweisen (egal in welcher Höhe)

Einstieg in das Verteilsystem: Jederzeit. Die Brückenverteiler haben zusätzlich die CDs, die an bestimmte Haushalte verteilt werden.

4. CD-ROM

Die Version von Punkt 2 wird um multimediales Material erweitert, so dass Computerbesitzer die CD auch ansehen können:

- z.B. Meditation mit Film oder Powerpointpräsentation
- Bilder von Gemeindeevents
- Texte/Präsentationen zu Predigten oder Gemeindeinfos visuell

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Sagen wir mal: 10-50 € als Preiskategorie!

Als Waren dann:
• Fotos von Gemeindeevents (richtig coole, limitierte Auflage)
• Teile günstig einkaufen (neuwertig!) und dann auf diesem Basar weiterverkaufen!
• Dienstleistungen: putzen, bügeln, nähen, einkaufen usw. (als Gutscheine, z.B. 1x Babysitten im Wert von 20 €)

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Freundeskarte.jpg

Pauli Freundes-KarteMotto: Ich bin dabei – und zwar als Freund & Förderer!
Ich erhalte spezielle Aufmerksamkeiten (Infos, Geschenke, Vorrechte)

I:Vorteile für die Karten-BesitzerInnen…
• Erhalten monatlich interne Informationen der langfristigen Strategien – zum Mitdenken…
• Bekommen eine Jahres-Danke-Schön CD (Auswahl an wichtigen Predigten, Ereignissen, usw.) oder ein Merchandising-Geschenk
• Erhalten das Pauli-Jahrbuch (Berichte, Aktionen, Geschichten, Pläne, Visionen)
• Ermäßigung für Veranstaltungen (z.B.: Stückwerk, Kids-Xtreme, Seminare usw.)

II: Kosten für Karten-BesitzerInnen
• 60 € Jahresgebühr (= 5€ pro Monat abbuchen lassen)
• Unterzeichnen die Werte/Visionen/Strategien-Erklärung (Leitbild von Pauli)
• Verpflichten sich zu “Freundschafts-werbung” (”Gut reden über Pauli”)

III: Nutzen für die Pauli-Gemeinde
• Klarere Verbindlichkeit = treuere Unterstützer (ideel/finanziell)
• Einnahmen von mindestens (500×60€) 30.000 € (oder auch weniger/mehr)
• Klarere Kommunikationsstrukturen sind möglich
• Die interne Kommunikation bekommt einen Wert und die nötigen Finanzen

IV: Coole Idee – CD-Rom-Card
• Alles wichtige als Film/Präsentation & Text auf einer kleinen CD-Rom-CARD
• Die CD-Rom-CARD können Nachbarn bei Nachbarn vorführen und erläutern, was ihnen an Pauli wichtig ist…
• Alle wichtigen Daten (Leitbild, Organigramm usw.) bleiben aktuell –2007 ein Update!– und immer zur Hand.
Wegen Spieltrieb wird auch gerne reingeschaut… (wer PC hat… Und wer nicht, hat einen Enkel??)

Finanztechnisch – 33%-Regel
• Interne Kommunikation wird verbessert ( 33% = 10.000€)
• Die Verbundenheit für alle wird gestärkt (Merchandising-Produkte können kalkuliert werden: Pauli-Jahrbuch, Danke-CD, u.a.) (33%= 10.000€)
• 33% als Spende (z.B. 500×20€) 10.000€ …
…stehen zur freien Verfügung für die Jugendarbeit… (Jahres-Projektbezogen z.B.: 2006 Jugend, 2007 Senioren, 2008 Diakonie usw.)

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Was bringt die Inhalte besser rüber als eine menschliche Stimme? Da klingen einfach viel mehr Untertöne (Subtext) und Nuancen mit. So kann mehr rübergebracht werden als nur mit Text. Andererseits können noch nicht alle wirklich mit Ton auf dem Computer was anfangen. Also immer beide Schienen bedienen (!? Seufz).
Was wir für die Gemeindearbeit / Endlich-Leben.net/ ACC-Deutschland u.a. dafür brauchen:

  • Text-Verfasser
  • männlicher Sprecher (seriös/älter)
  • weibliche Sprecherin (tiefe Stimme, dynamisch)
  • cooler junger Mann
  • seriöse ältere Frauenstimme
  • Technik (Mac oder PC): Mini-Tonstudio
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Darum wäre es doch cool, wenn wir den 3,5 Jahresprozess unserer Gemeinde als Bericht in ein Jahresbuch von Pauli fassen würden. Auf diese Weise hätte wir folgende Vorteile:

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Tom Peters, Management-Guru seit den 70gern, meint, dass die großen Fusionen von weltweit wirkenden Konzernen meist keinen Erfolg brachten, weil sie nicht in die kommunikative, schnelle Zeit mit ihren Netzwerkstrukturen passen – zumal wenn ihre Kulturen nicht zueinander passen.

1. Sie arbeiten gegen biologisch-kybernetische Prinzipien an: (Vgl. Bienenschwarm-Größen. Ab bestimmten Größen teilen sie sich auf!)

2. Sie arbeiten gegen unseren Zeitkontext: kleine, flexibel, beweiglich funktioniert (Servicefirm) statt:
• zusammenballen
• fusionieren
• “Synergien” + “Effiziens”-Gläubigkeiten
Heute heißt es: Allianzen statt Fusionen!

Also kann “Kirche Evangelisch in Lemgo” so eigentlich nur funktionieren:
2010 (= in 6 Jahren): statt 1 St. Pauli-Kirche mit 390 Gottesdienstbesuchern,
7 Kleinkirchen mit dynamischen Wachstum
• Kirche für Innovatoren
• Kirche für Luschen
• Kirche für Familien
• Kirche für Gemütliche

• Kirche für kreative Klasse

• Kirche für…

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Sony – so erzählt Tom Peter- schaffte seinen erstaunlichen Erfolg, weil sie die Zeitdauer vom ersten Schimmer einer Idee bis zum improvisierten Test (Prototyp on Stage) auf nur 5 Tagen verkürzen konnten: Der schnelle Prototyp ist also ihr Geheimnis.

————Wie kriegen wir das in die Gemeindearbeit übersetzt?————-

1. Ideen mit Wow-Effekt:
eine supercoole und subversive Idee bringt es:

• wir verkaufen unsere Gemeinde als das Modell mit Wow-Effekt
• wir produzieren entsprechende Videos (Henriette mit Rüdi)
• wir machen die Plakate dazu (30) Rüdi
• wir erfinden coole Slogans (100) Helge
• Aktion: Welche-Kirche-wählen-Sie-Bilder-Buch: Sie können Mitglied im Förderclub werden (Think-Tank)

2. Mitstreiter:
Rüdi, Bernd, Carsten, Christian, Thommy, Henriette, Alex,

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Wir bieten ein komplettes Beratungskonzept an:

Ziel ist “Lebens-Balance” oder das ganze Leben soll ausgewogen werden…

Beratung bei Scheidung
Beratung bei Krankheit (vor allem chronische Krankheiten):
Beratung zu Rechts/Finanzfragen
Beratung von Paaren (Prepare Enrich)
Beratung bei Suchtproblemen
Beratung in Gesundheitsfragen (Stressmangement/ Bewegung/ usw.)
Beratung zu biografischer Arbeit (Systemische Methoden wie Genogrammarbeit)
Beratung bei Konflikten (Mobbing usw.)
Beratung bei Arbeitslosigkeit (CH.I.N.A.= Christliche Initiative neue Arbeit) Forum zum Thema: Geschichte der Zukunft
Beratung zum/bei Ruhestand (Seniorenakademie oder ähnliches)

Auf diese Weise werden wir die Gemeindearbeit unter der Perspektive “GESUNDHEIT” neu bündeln und in die Öffentlichkeit einen entscheidenen “Kundennutzen” vermitteln können. Auf diese Weise werden wir diakonisch-missionarisch tätig.

Wissenschaftliche Forschung (Sebastian Murken) hat die heilsame Wirkung von spirituellen Gemeinschaften, die mit dem 12-Schritte-Programm arbeiten ja schon weitgehend  (z.B. auf Suchtbewältigung) bestätigen können, bzw. indirekte Faktoren wie gute Beziehungsqualität als wesentlichen Faktor für Gesundheitserhalt definiert.

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