Eine revolutionäre demokratische Business-Umsetzung fand ich hier…
Einige seiner Prinzipien sind:
Mitarbeiter bestimmen ihr Gehalt und ihre Ziele selbst.
Neue Kollegen werden von verschiedenen Mitarbeitern interviewt, bevor sie eingestellt werden.
Mitarbeiter wählen ihre Führungskräfte aus.
Es gibt keine festen Arbeitsplätze. Jeder soll die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wann sein Tag beginnt.
Ein Beispiel: Eine der vielen Management-Ideen von Semco – sehr gut beschrieben in dem Buch The 7-Day-Weekend- ist es, alle Arten von Meetings und Sitzungen nach “demokratischen” Prinzipien zu fuehren. Also: sie vollkommen oeffentlich und die Teilnahme freiwillig zu machen. Das funktioniert bei Semco so, dass jeder zu Meetings einladen und an allen mitmachen kann. Man muss fuer seine Meetings auf der anderen Seite aber auch begeistern, weil sonst keiner kommt. Alle Initiativen, Projekte, Sitzungen unterliegen damit schon mal vorweg einem Den Rest des Eintrages lesen »
Anregungen zur spirituellen Dimension aus: »Beziehungsweise Leben, hg: Daniel Enis & Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, francke-verlag. (S. 152-161)
Seit der Konstantinischen Wende lebte immer die Spannung in der Großkirche zwischen: Breite Masse und spirituellen, vertiefenden Minderheitsbemühungen
Volkskirche – Mönchstum
Lösungsversuche in der ev. Tradition: Das Pfarrhaus als neues Angebot eine Rollendefinition für Menschen mit spiritueller Sehnsucht nach mehr… Diese Lösung funktioniert heute so nicht mehr, was aber dann?
Der Artikel “Heilung in Gottes Namen” von Karin Kontny (ist es diese Karin Kontny? Dann verstehe ich es erst recht nicht, weil sie doch differenzierter kann? – erschienen in der Wochenzeitung die ZEIT vom 18. Januar 2007) macht mich noch einmal sehr nachdenklich, welche MeinungsMacht die Medien haben – oder zumindest sich nehmen (möchten?).
Gemeinde zwischen Sozialität und Individualität Gmeinde zwischen Sozialität und Individualität.
Herausforderungen für den Gemeindeaufbau im gesellschaftlichen Wandel
Paperback – 568 Seiten
Reihe: BEG 3
1. Auflage 2006
Preis: 44,90 €
Auf 568 Seiten begründet Zimmermann in einmaliger Weise, welche Art von Gemeindeaufbau in unserer Zeit (Kairologie) angemessen ist.
(zur ausführlichen Fassung? hier!) Das Ergebnis von Zimmermann vorweg:
Zimmermann sieht aus (und zitiert Kaufmann, Franz-Xaver. Religion und Modernität. Sozialwissenschaftliche Perspektiven, Tübingen 1989. S. 226)
„erfahrungswissenschaftlicher Sicht eigentlich nur zwei Wege, um zu einem in theologischer Hinsicht qualifizierten Glauben zu gelangen: entweder die länger dauernde Einbindung in religiös motivierte Gruppen oder die Identifikation mit Personen, die als Vorbilder erfahren werden“ S. 282
Er fasst die Ergebnisse der Wissenssoziologie (Peter L. Berger) so zusammen:
„Glaube ist und bleibt dadurch plausibel, dass ein Umfeld vorhanden ist, das diesen Glauben auch in der Situation der kognitiven Minderheit innerhalb der Gesellschaft plausibel erhält.“ S. 286 Den Rest des Eintrages lesen »
Ich wage mal Prognose, dass Apple damit das, was man zukünftig unter Mobile Phone und Computer verstehen wird, komplett neu definiert hat. Was noch heute noch fehlt, wird schon in wenigen Jahren folgen. Ich spreche von einer Docking-Station mit Schnittstellen für Monitor, USB, Festplatte, CD-ROM. Das Mobiltelefon wird in wenigen Jahren den stationären Rechner ablösen. Gleiches gilt für Laptops bzw. MacBooks. Zukünftig verbindet man einfach das Handy mit dem MacBook (quasi o. g. Dockingstation ohne Recheneinheit) und schon hat man eine gewohnte Arbeitsumgebung. Das heute vorgestellte Apple iPhone ist der erste Schritt in diese Richtung und eine neue Form des Macs.Zur Zeit geht das schon:Wir werden mit dem iPhone dann die Präsentationen an den Beamer schicken:- Fotoschau läuft jetzt schon (dann kann man als Zwischenlösung auch die Präsentation als Bilder abspeichern…)
- Video läuft jetzt schon- grundsätzlich werden jetzt neue Programme für das I-Phone kommen, kleine nützliche wie für den Palm… Wahrscheinlich auch Sharewaregeschichten usw., so z.B. Keynote (Präsentationsprogramm) für IPhone…
Auf welche Formen der „Profetie“ lassen sich die Zeitgenossen der Postmoderne ein und auf welche die aus dem Zeitsegment der „Moderne“ (ganz zu schweigen die Typen aus der Vormoderne, dem agrikulturellen Zeitalter). Alle leben ja auf unserem Globus zeitgleich nebeneinander her… Sich darüber klar zu werden, zu wem rede ich mit welcher Sprache und mit welcher Argumentationsfigur, ist also äußerst wichtig, um nicht aneinander vorbei zu reden. Das wurde mir besonders deutlich nach der Lektüre von… Klaus Rudolf Berger: Einspruch gegen die Oberflächlichkeit, Lebe sinnvoll, denn es kommt auf dich an! Schwengeler 2006 Hier meine Rezension:
Ein 204 Seiten starkes Buch, das als „Aufruf zur Besinnung und zur Umkehr“ mahnt. Dabei will Berger (laut Klappentext) „Konzepte, die der Auflösung menschlicher Lebensqualität entgegenwirken“ in das Gespräch einbringen. Als Christ bietet er ein Konzept an, das in der Umkehr zu dem dreieinigen Gott sinnvolles Leben verspricht. Den Rest des Eintrages lesen »
Heute hier meine Rezension von: Frauke Bielefeldt, Wie ein Schmetterling im Käfig, Perspektiven für ein Leben mit Krankheit, Gerth Medien Amazon.de Wie ein Schmetterling im Käfig…
2005…
1. In einem nicht beachteten (transskribierten) Radiointerview in den USA wurde über einem privaten Islam-Seminar auf der Sommerresidenz des Papstes berichtet:
Er begeistert mich, weil er nicht nur unendlich belesen ist, sondern vor allem aus persönlicher (leidvoller) Geschichte Tochter war sehr krank) ein faszinierter Rezipient der höchstaktuellen Neurowissenschaftenist und diese in sein Marketingkonzept integriert…
Hier seine Thesen zum Design: 1. Design visualisiert
Weil formale Kriterien schneller erfasst werden als inhaltliche, gewinnt die Oberfläche. Der heutige Konsument ist ein zappender und zappeliger Oberflächensurfer. Denn Surfen erhöht seine Überlebenschancen in den Informationsfluten. Marketingdesign macht Wichtiges erkennbar.
2. Design verpackt InhaltDas Formale ist das wichtigste Entscheidungskriterium. Aber wehe dem, der nur Verpackung verkauft. Schlechte Produkte und Dienstleistungen haben auf Dauer keine Chance. Marketingdesign kümmert sich auch um Inhalte, wenn sie nicht in die vorgesehene Verpackung passen.3. Design ist AllesWir entwerfen keine Möbel, Flaschen oder Kleider. Wir designen Firmen-, Produktekulturen. Auch Nichtmaterielles wie etwa Dienstleistungen müssen in Formen gegossen werden. Sprache ist ein ideales und preisgünstiges Verpackungsmaterial. Deshalb ist Corporate Language so wichtig. Ja, ja, ja… arbeiten wir an unserer Corporate Language? Formen wir sie bewußt? Haben wir in Text und Rede unsere Schlüsselworte schon gefunden? Implizit sicherlich, aber wie explizit (bewußt) arbeiten wir an unserer Sprache? 4. Design hat religiöse ZügeIn einer Welt, die immer komplizierter wird, sucht der Konsument nach Sicherheit, nach neuen Orientierungen. Für viele Menschen wurden Marken zum Ersatz religiöser Geborgenheit. Marketingdesigner mögen die Geschichte von Harley-Davidson.5. Design muss kreativ seinWas sich nicht unterscheidet, hebt sich nicht ab. Produkte und Dienstleistungen müssen sich dauernd weiterentwickeln. Kreativität wird für die Unternehmen zur Überlebensfrage. Unsere massgeschneiderten Kreativitätsseminare verändern sich seit zehn Jahren.6. Design liebt MayaModern zu sein, ist noch kein Qualitätssiegel. Design, Bilder, Worte und Rituale müssen irritieren und trotzdem verstanden werden. Menschen wollen das Neue mit Altbekanntem verbinden. Deshalb halten wir uns an die Maya-Regel. Most advanced yet acceptable. Genau – diese spannende Mischung aus most advanced und doch noch akzeptabel muss es sein, sonst ist Kirche lang-weilig… Besser: Darstellung von Kirche lang-weilig, weil keiner mehr bis zu Ende zuhört, weil nichts Neues zu erwarten ist. Und hirnlogisch ist “Neues” immer der einzige Grund für Aufmerksamkeit. 7. Design ist ein VersprechenWas Unternehmen produzieren und anbieten, sind immer Botschaften. Im Wettbewerb stehen eigentlich keine materiellen Produkte, sondern Zeichen und Versprechungen. Das ist keine gescheite Theorie, sondern die Realität der Kundenwahrnehmung. Theologisch gesagt: “Verheißungen” sind der Schlüssel. Was verheißen wir als St. Pauli-Gemeinde auf unserer zukünftigen Homepage, in unserer Brücke, mit unseren Prospekten, mit unseren Gebäuden, mit unserem Veranstaltungs-design? Helft mir, das wahrzunehmen… 8. Design ist immer daAuch wer schweigt, sagt etwas. Und wer kein Marketingdesign hat, hat trotzdem eines. Wahrscheinlich eine schlechtes. Marketingdesign versteht das ganze Unternehmen als Produkt mit Symbolcharakter. Und früher oder später dringt jede Unternehmenskultur nach draussen. Was dringt von uns nach draußen? Analyse und Kundenbefragung ist angesagt… An sonsten können wir nur im Inneren verändernd arbeiten, damit das gewünschte Resultat nach draußen dringt. 9. Design ist individuellEs gibt kein Produkt, das allen gefällt. Für das Marketingdesign sind Produkt und Kunden gleichwertige Partner. Für ein gutes Produkt finden sich immer Kunden. Hauptsache, man versteht ihre individuelle Sprache, ihre Inszenierung, ihre Formen.10. Design liebt das EinfacheDie Kunst erfolgreichen Marketings liegt in der absoluten Reduktion auf das Wesentliche. Denn komplizierte Strategien lassen sich weder kommunizieren, noch durchsetzen. Wir verstehen Marketingdesign als Übersetzungsarbeit. Wir sind begeisternde Verpackungskünstler. Ja, ja, ja… Übersetzen, verpacken, Komplexität reduzieren… meine Lieblingsthemen…
In der Zeitschrift Psychologie Heute wurde ein neues Showmodell vorgestellt: Die Schow des Scheiterns.
Ziel: Das Scheitern im Leben soll enttabuisiert werden (siehe Zeitschrift Psychologie Heute Jan. 2004, S. 24ff).
Zugleich soll ein Lebensgefühl der heutigen Zeit zum Thema gemacht werden.
Motto: “Wer viel macht, kann viel scheitern. Wer nichts anfängt, ist schon gescheitert!”
Mich interessieren vor allem neue Erfindungen im spirituell-sozialen sowie im politischen Raum oder ganz handfest in Technik und Wissenschaft. Dabei blicke ich natürlich als Pfarrer und Theologe auch auf die Effekte für Christen, Religion und Gesellschaft.
Wer wie ich ziemlich neugierig ist, wird interessante Zusammenhänge finden und begeistert für Neues werden.
Über Mitfreude lasse ich mich auch begeistern. Also kommentiere, was du kannst.