Ich habe besonders durch Haques Texten in den letzten Monaten viel über diese Thematik nachgedacht. Angestachelt von dem Gespräch mit Tapscott dachte ich die letzte Zeit noch stärker darüber nach.
Letztlich kam ich zu dem Schluss, dass Tapscott die richtige Beobachtung macht, aber die falschen Schlüsse daraus zieht. Kleine Unternehmen können bereits heute im Internet sehr viel mehr bewegen als es jemals möglich war. Trotzdem gibt es große Unternehmen, die eher wachsen als eingehen. Google und Amazon etwa. Auch Facebook wächst. Warum?
Ich denke, die Entwicklung direkt im Netz stattfindender und vom Internet betroffener Branchen geht für einen Großteil der Unternehmen in die folgende Richtung. Es werden sich 2 Arten von Unternehmen herausbilden, die weite Teile der Internetwirtschaft massgeblich bestimmen werden:
Zentren: Unternehmen, die über angebotene Plattformen und APIs als Infrastrukturanbieter für die Geschäfte und Tätigkeiten von anderen Unternehmen dienen
Satelliten: die ihre Geschäfte auf diesen Zentren aufbauen
Hier ein Promofilm über den Roboterstaubsauber irobot roomba. Genial und der Hinweis auf die Richtung der neuen Technologien… Roboter als Haushaltshilfen werden billiger und sind für normale Privatleute nutzbar. Cool.
Entwicklung einer Plattform für die Weltgemeingüter, die sogennannten “Global Commons”
" Berlin (OTS) - Wer besitzt die Luft? Wie können wir die Weltarmut
ins Museum verbannen? Welche Rahmenbedingungen erfordert die
globalisierte Wirtschaft? Nichts Geringeres als eine sinnvolle und
gerechte Gestaltung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Globalisierung ist das Anliegen der Global Marshall Plan Initiative.
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Peter Kruse ist für mich einer der Vordenker, denen man sich wirklich anvertrauen kann, weil seine Denke transparent und gut abgestützt von interdisziplinärer Forschung Aussagen trifft. Dabei ist er als Psychologe und Neurowissenschaftler und zur Zeit auch als Unternehmensberater (mit systemischen Ansatz) kompetent genug, Den Rest des Eintrages lesen »
Um die ärmsten Kinder auf das Niveau der industralisierten Ländern zu bringen, ist diese Idee entstanden. Ein humanitäres Projekt, das wirklich fasziniert. Aber seht es selbst an:
Jeff Han, ein leidenschaftlicher Erfinder und Innovator, stellt seinen neuartigen Bildschirm (natürlich mit entsprechender Software aufgerüstet) der Welt vor. http://ted.com/tedtalks – Jeff Han is a research scientist for NYU’s Courant Institute of Mathematical Sciences, and the inventor of a MINORITY REPORT STYLE “interface-free” touch-driven computer screen (Recorded February 2006 in Monterey, CA. Duration: 09:32)
Was das Apple-iPhone im Kleinen hat, wird hier im Großen angeboten: intuitives Kommunizieren mit dem Computer mit Hilfe der eigenen 10 Fingern. Besonders cool ist die Idee, die Tastatur – in der Größe an die eigenen Hände anpassbar– einzublenden (Achtung Apple, hier kannst du lernen!). Ich vermute mal, wenn Apple seine Patente weiterentwickelt und einige Ideen von Han aufnimmt, wird wieder mal eine Revolution des Umgangs mit dem Computer rauskommen. Denn entscheidend ist die “Nutzerfreundlichkeit” und “Simplicity”, die wichtigsten Fähigkeiten von Apple seit Jahren. Aber schaut selbst:
Mich interessieren vor allem neue Erfindungen im spirituell-sozialen sowie im politischen Raum oder ganz handfest in Technik und Wissenschaft. Dabei blicke ich natürlich als Pfarrer und Theologe auch auf die Effekte für Christen, Religion und Gesellschaft.
Wer wie ich ziemlich neugierig ist, wird interessante Zusammenhänge finden und begeistert für Neues werden.
Über Mitfreude lasse ich mich auch begeistern. Also kommentiere, was du kannst.