Archive | Technik

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Meditation über Zeit und Ewigkeit (Anlass: Endlager unseres Atommülls)

Posted on 04 Juli 2012 by Helge Seekamp

Verbotene Zone

Verbotene Zone

Die Presse schrieb zum Film hingerissene, betroffene Kritiken:

INTO ETERNITY,  (hier geht’s zum Film)

von Michael Madsen

Jeden Tag auf der ganzen Welt werden große Mengen von hochradioaktiven Abfällen aus Kernkraftwerken produziert, in Zwischenlagern abgelegt, die anfällig für Naturkatastrophen, von Menschen verursachten Katastrophen und zum gesellschaftlichen Veränderungen sind. In Finnland wird zur Zeit das weltweit erste Endlager aus dem Fels gehauen – ein riesiges System von Tunneln unter der Erde – das muss 100.000 Jahre halten, genauso wie es heute gebaut wird. Mindestens so lange bleiben die Abfälle gefährlich für die Menschheit.
Hier der Film zum Ansehen /bis 12.7.2012 Continue Reading

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Piratenerfolge (nicht nur in NRW) mal so erklärt

Posted on 14 Mai 2012 by Helge Seekamp

Warum die Piraten in die Landtage (z.B: NRW gestern) gewählt werden und welche Gefahr der Kirche gleichermaßen droht, wenn sie die Alltagskomminikation nicht beherrscht… Denn Kirche ist Kommunikation (so würde ich es mal beschreiben!),

erzählt uns  Sascha LOBO in seinem Artikel bei Spiegel-online hier. Sascha Lobo auf Twitter

Ich zitiere hier eine Passage aus seinem Artikel:

 Clay Shirky beschrieb im Jahr 2010 einen grundsätzlichen Fehler der Debatte über Internet und Politik: Die Bedeutung des Zugangs zu Informationen werde überschätzt, die des Zugangs zu Menschen werde unterschätzt. Das war auf soziale Netzwerke in undemokratischen Staaten gemünzt. Es passt aber auch auf den Umgang der deutschen Parteien mit dem Netz. Denn das Internet verheißt eine nie gekannte, digitale Nähe zwischen allen und jedem. Eine Generation, die Britney Spears antwittern kann oder mit Coca Cola chatten, erwartet diese Nähe auch von der Politik.
Wenn das der Schlüssel ist, dann bedeutet das für andere Institutionen wie z.B. KIRCHE auch entscheidendes:
Die Nähe zu Menschen ist der Schlüssel. Darum geht es in Kirche vordergründig ja schon immer. Aber nur vordergründig.
Nähe nach dieser Definition (es gibt auch die intime Nähe von 2 Personen) ist eine „öffentliche Nähe“ als wechselseitige Kommunikation (keine Verlautbarung von vorne ohne Reaktionsmöglichkeit).
Damit diese Art der Kommunikation entsteht, benötigt es Formen der Beteiligung, so dass Antworten und Reaktionen von allen gegeben und von allen kommentiert werden können.
Umgekehrt ist bei der Piratenpartei die digitale Nähe zum Bürger, jedenfalls zum vernetzten Bürger, die Regel. Der Erfolg der Piraten beruht weniger auf dem Internet, sondern viel mehr darauf, was man mit dem Internet machen kann: direkte Verbindungen herstellen.
Kriterien für solche Kommunikationsstile sind diese:
  • Authentizität (gg. Worthülsen): Der oft gehörte Vorwurf der Unprofessionalität der Piraten bezieht sich auf Antworten wie: „Davon habe ich keine Ahnung, aber ich werde mich einarbeiten.“ Dieser Satz ist in einem Alltagsgespräch das Ehrlichste und Konstruktivste, was man in der entsprechenden Situation sagen kann.
  • Wahrheit/Ehrlichkeit: Aber in einer Zeit, in der sich sämtliche Wahlergebnisse seit Christi Geburt in Sekunden recherchieren und in den richtigen Kontext setzen lassen, ist nach einer verlorenen Wahl eine Behauptung wie „Eigentlich haben wir gewonnen!“ fatal. 
  • Alltagssprache nutzen: Und das heißt, sich ohne Anbiederung auf die Sprache des Internets einzulassen – die entgegen des kulturkritischen Vorurteils ungefähr der Sprache des normalen Alltags entspricht.
  • Kirche ist ein andauerndes Gespräch: David Weinberger mit dem heute noch immer wegweisenden Cluetrain-Manifest gegen die künstliche Kommunikationskultur der Unternehmen. Die erste These lautet: „Märkte sind Gespräche.“ 

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Innovation zur Digitalisierung von Büchern

Posted on 09 Oktober 2011 by Helge Seekamp

Jetzt habe ich eine vielleicht banale, weil schlichte Lösung, für das Digitalisieren deines Bücherregals… Nein! Es ist absolut cool und erstmalig erschwinglich für den normalen HOME-OFFICE-User (im Unterschied zu diesen Modellen). Für knapp 1000.-€ bist du dabei mit kompletter Texterkennung, völlig mobil und zum komfortablen einscannen von allem, was sich bewegt… Bücher einfach blättern und klick, automatisch fertig, umblättern und wieder klick. Mit Laser-Erkennung, OCR-Umwandlung und blitzschneller Ablage in der Dateistruktur des PC, bzw. in Applikationen wie Mail, Word, oder oder… Ich plane jetzt endlich mein Papierloses OFFICE/Bücherregale ade!

sceye® ist ein innovativer Dokumentenscanner für den professionellen Arbeitsplatz. Erfassen Sie in Sekundenschnelle Dokumente – noch während Sie darin lesen!
In die patentierte Laserprojektion auf Ihrem Schreibtisch gelegt, erkennt sceye Ihr Dokument, richtet es aus, macht den gewünschten Schnappschuss und schneidet diesen exakt zu – automatisch, weder Maus- noch Tastaturaktionen sind dazu nötig!
Mit sceye werden auch kleine Belege, geheftete Seiten und Blätter direkt aus Aktenordnern heraus berührungslos und wartungsfrei erfasst. Unabhängig vom Stromnetz und leicht zu transportieren eignet sich sceye damit hervorragend auch als Scanner für den mobilen Einsatz.
sceye wird mit außergewöhnlichem Design und individuellen Farben ein Eyecatcher auf Ihrem Schreibtisch – und benötigt trotzdem nur minimale Standfläche. Continue Reading

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Kirche rund um einen Tisch – virtuell und wirklich

Posted on 14 Februar 2011 by Helge Seekamp

Wie kann eine Kirche heute virtuell die Gemeinschaft ihrer Mitglieder fördern? Wir suchen zur Zeit händeringend nach einer Lösung, die für Gemeindemitglieder angemessen ist und die neuen Techniken des Internet nutzt. Jetzt bin ich aber super gespannt, was da kommt…

Das „Projekt Table“ ist eine neue Idee einer social Community, die konkret auf die Bedürfnisse von christlichen Gemeinden zugeschnitten ist…

We began dreaming. What would have the power to help a church community feel like family, as they did in the early church? What could help us all meet, pray and serve with one another more frequently? We didn’t care about the means to get there but it was unanimous that this was our mission.

The answer to our question was quickly evolving right before our eyes as MySpace, Facebook and Twitter began to pick up speed. We saw people connecting and mobilizing around social good. What if we harnessed the power of social media for the local church? Could we help revolutionize the way those churches interact, mobilize and connect? The answers to these questions led to another question: do these churches want it? Continue Reading

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Der Blip: die kleinste Informationseinheit im Web 3.0

Posted on 05 November 2010 by Helge Seekamp

Eine interessante Zukunftsansage, die uns blüht… (Hier runterladen: Google Wave und das Web 3.0 — hasecke.com, Solingen (NRW))

Das Wesentliche von Wave ist vielleicht, dass mit dem Blip endlich die kleinste mögliche Informationseinheit im Internet gefunden wurde. Damit wird eine Atomisierung der Kommunikation möglich, die bisher nicht vorstellbar war. Alle Blips bewegen sich nämlich in einem Ort ohne Zentrum. Was im Twitterversum in Kurzform möglich ist, die technologische Egalisierung aller Kommunikationsteilnehmer, kann mit Wave auf das gesamte Web ausgedehnt werden. Die Verortung von Information in einer Domain, durch die die Metapher der Zeitschrift oder des Lexikons und die damit verbundenen Herrschaftsstrukturen (Redaktion, Herausgeber, Verleger) ins elektronische Kommunikationszeitalter hinübergerettet wurden, wird durch Wave beendet. Der Kommunikationsraum Wave ist ein anonymes Kontinuum ohne Zentrum.

Für die Abstimmungsprozesse der Zukunft wird es alles flüssiger und beteiligter werden. Damit wird die Basisdemokratie weiter gestärkt, die Möglichkeiten der Beteiligung weiter entwickelt und so gemeinsam gehandelt:

Der Schritt weiter zu Liquid Feedback, ist vielleicht technisch gar nicht einmal so groß, denn fehlende Funktionen lassen sich bekanntlich durch Roboter oder Erweiterungen jederzeit in Wave implementieren. Da es für basisdemokratische Konzepte wie Liquid Feedback und Liquid Democracy wesentlich ist, dass die technischen Einstiegshürden so niedrig wie möglich sind, bietet die Nutzung eines universellen Werkzeugs einige entscheidende Vorteile. Die Teilnehmer einer Continue Reading

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one laptop per child 2010 (update)

Posted on 21 Mai 2010 by Helge Seekamp

Nun geht es in eine neue Runde,

das Projekt von 2008 ist relativ still, aber geht doch weiter… Hier ein bewegendes Beispiel per Video:

Web: La Sierra from Web on Vimeo.

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Zunkunft von Firmenentwicklung = Zukunft der christlichen Netzwerke?

Posted on 18 Januar 2010 by Helge Seekamp

Sehr interessante Zukunftsaussichten…

Wie entwickeln sich Firmen durch die Veränderungen des gesellschaftlichen Umfelds, hier besonders durch die Existenz des Internets.

Die sehr interessanten Beiträge des Blogs Netzwertig.com bringen auch hier weiter:

2 neue Arten von Unternehmen: Zentren und Satelliten

Ich habe besonders durch Haques Texten in den letzten Monaten viel über diese Thematik nachgedacht. Angestachelt von dem Gespräch mit Tapscott dachte ich die letzte Zeit noch stärker darüber nach.

Letztlich kam ich zu dem Schluss, dass Tapscott die richtige Beobachtung macht, aber die falschen Schlüsse daraus zieht. Kleine Unternehmen können bereits heute im Internet sehr viel mehr bewegen als es jemals möglich war. Trotzdem gibt es große Unternehmen, die eher wachsen als eingehen. Google und Amazon etwa. Auch Facebook wächst. Warum?

Ich denke, die Entwicklung direkt im Netz stattfindender und vom Internet betroffener Branchen geht für einen Großteil der Unternehmen in die folgende Richtung. Es werden sich 2 Arten von Unternehmen herausbilden, die weite Teile der Internetwirtschaft massgeblich bestimmen werden:

  1. Zentren: Unternehmen, die über angebotene Plattformen und APIs als Infrastrukturanbieter für die Geschäfte und Tätigkeiten von anderen Unternehmen dienen
  2. Satelliten: die ihre Geschäfte auf diesen Zentren aufbauen

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Staubsauger der Zukunft… irobot roomba

Posted on 01 November 2009 by Helge Seekamp

Hier ein Promofilm über den Roboterstaubsauber irobot roomba. Genial und der Hinweis auf die Richtung der neuen Technologien… Roboter als Haushaltshilfen werden billiger und sind für normale Privatleute nutzbar. Cool.

Bei Fragen gibt es eine ROOMBA-Commynity, die weiterhilft.

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Vernetzung für eine gemeinsame Weltpolitik

Posted on 04 Oktober 2009 by Helge Seekamp

Entwicklung einer Plattform für die Weltgemeingüter, die sogennannten „Global Commons“

“ Berlin (OTS) – Wer besitzt die Luft? Wie können wir die Weltarmut

ins Museum verbannen? Welche Rahmenbedingungen erfordert die
globalisierte Wirtschaft? Nichts Geringeres als eine sinnvolle und
gerechte Gestaltung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Globalisierung ist das Anliegen der Global Marshall Plan Initiative.

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WEB 3.0? Wann kommt die Zukunft des Internets?

Posted on 04 Oktober 2009 by Helge Seekamp

Peter Kruse ist für mich einer der Vordenker, denen man sich wirklich anvertrauen kann, weil seine Denke transparent und gut abgestützt von interdisziplinärer Forschung Aussagen trifft. Dabei ist er als Psychologe und Neurowissenschaftler und zur Zeit auch als Unternehmensberater (mit systemischen Ansatz) kompetent genug,  Continue Reading

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Über mich

Helge Seekamp ist mit 50% als Pfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli (Lemgo) angestellt, mit weiteren 50% wirkt er als Geschäftsführer von http://www.endlich-leben.net seit 1994 (Gründungsmitglied) bei der Entstehung eines diakonischen Selbsthilfenetzwerks mit. Ehrenamtlich entwickelt er als Vorsitzender von ACC-Deutschland (Association of Christian Counsellors in Deutschland) www.acc-dachverband.de die Qualitätssicherung von BeraterInnen im Kontext der Deutschen Gesellschaft für Beratung weiter. Meine wissenschaftlichen Texte finden sich im Research-Network: Follow me on ResearchGate

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