Archiv für die Kategorie: “theologie”

Ich frage mich, warum diese neue Arbeitswelt noch so viel Ängste – sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern – hervorruft. Sie hat aus meiner Sicht nur Vorteile. Denn wenn Mitarbeiter einen gewissen Grad an Emanzipation, Freiheit und Vertrauen haben, wird Wissen freigesetzt. Allerdings funktioniert dies nicht in der traditionellen Form der Managementhierarchie…

In dem System haben sich nämlich alle daran gewöhnt, dass das Management die Entscheidungen trifft. Dies hat zur Folge, dass Mitarbeiter keine Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen und Wissen brach liegt. So lernen Mitarbeiter, dass das Unternehmen nicht an ihrer Eigeninitiative interessiert ist. Schlau wäre es, es anders herum zu machen und Mitarbeiter mit einzubeziehen.

Zitiert nach Shifthappens

Könnte es sein, dass Opferrollen und Chefrollen Co-Abhängig aneinanderkleben? Wenn einer im System sich bewegt, wird es herauskommen. Habt Mut zur Veränderung auch mit den klassischen Rollen in Gemeinden und Kirchen. Wie sieht das aus? Den Rest des Eintrages lesen »

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Anregungen zur spirituellen Dimension aus:
»Beziehungsweise Leben, hg: Daniel Enis & Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, francke-verlag. (S. 152-161)

Seit der Konstantinischen Wende lebte immer die Spannung in der Großkirche zwischen:
Breite Masse und spirituellen, vertiefenden Minderheitsbemühungen
Volkskirche – Mönchstum

Lösungsversuche in der ev. Tradition: Das Pfarrhaus als neues Angebot eine Rollendefinition für Menschen mit spiritueller Sehnsucht nach mehr… Diese Lösung funktioniert heute so nicht mehr, was aber dann?

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Anregungen zur strukturellen Dimension aus:
»Beziehungsweise Leben, hg: Daniel Enis & Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, francke-verlag. (S. 162-172):

  1. Gemeinde ist Leib Christi als soziales System (aber mit einem »Charakter»). Darum kommt die Systemtheorie mit den Gesetzen der sich selbst organisierenden Systeme zum Tragen.
  2. Soziale Systeme haben die Fähigkeit sich zu verändern (wenn sie denn nicht wie Sekten, sich von anderen Systemen isolieren, sondern kommunizieren). Wie ein Familiensystem müssen sie durch Rollenänderungen und Krisen hindurch gehen.
  3. Soziale Systeme durchleben Entwicklungsphasen: • Pionierphase (personenbezogene Leitung, beziehungsorientiert) • Differenzierungsphase (Normierung der Rollen, Strukturierung der Prozesse, Organigramme, Tätigkeitsprofile… Führung differenziert sich in verschiedene Ebenen aus: Hierarchien). Krise: sehr mit sich selbst beschäftigt, Systeme immer komplizierter, Überlastung der Führung. • Integrationsphase: Erkenntnis, dass Gemeinde ein lebendiges System ist, das sich von unten her organisiert: Gruppen, Einzelne können selbständig und intelligent im Sinne eines größeren Ganzen handeln. Den Rest des Eintrages lesen »
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Auf welche Formen der „Profetie“ lassen sich die Zeitgenossen der Postmoderne ein und auf welche die aus dem Zeitsegment der „Moderne“ (ganz zu schweigen die Typen aus der Vormoderne, dem agrikulturellen Zeitalter). Alle leben ja auf unserem Globus zeitgleich nebeneinander her…
Sich darüber klar zu werden, zu wem rede ich mit welcher Sprache und mit welcher Argumentationsfigur, ist also äußerst wichtig, um nicht aneinander vorbei zu reden. Das wurde mir besonders deutlich nach der Lektüre von…
Klaus Rudolf Berger: Einspruch gegen die Oberflächlichkeit, Lebe sinnvoll, denn es kommt auf dich an! Schwengeler 2006
einspruch0001.thumbnail.jpg
Hier meine Rezension:

Ein 204 Seiten starkes Buch, das als „Aufruf zur Besinnung und zur Umkehr“ mahnt. Dabei will Berger (laut Klappentext) „Konzepte, die der Auflösung menschlicher Lebensqualität entgegenwirken“ in das Gespräch einbringen. Als Christ bietet er ein Konzept an, das in der Umkehr zu dem dreieinigen Gott sinnvolles Leben verspricht. Den Rest des Eintrages lesen »

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Heute hier meine Rezension von: Frauke Bielefeldt, Wie ein Schmetterling im Käfig, Perspektiven für ein Leben mit Krankheit, Gerth Medien
Amazon.de Wie ein Schmetterling im Käfig…
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2005…

Kurz: ich bin begeistert. berührt. solidarisch. aktiviert… Den Rest des Eintrages lesen »

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Wie kommt es nun zu diesem typischen “innovativen Geruch”, der dann auch noch 30 Jahre lang bleiben soll?
I want to assert three things.
1. First, I believe, it is possible, certainly in medium and small-sized organisations, and even in very large organisations, to create that smell; and to protect it over a long period of time.
2. My second assertion is that is possible to do so in a reasonably short period of time.That is the real challenge before top management. True competitive advantage is the tremendous unused potential in our people. Our organisations are so constructed that most employees are asked to use 5% to 10% of their capacities at work. It is not a matter of hours or effort. It is the capacity.
3. My third assertion. I fundamentally believe that a significant part the challenge of management in India is to get a bigger market share of the missing 95% human capabilities. The real function of management is to make ordinary people produce extraordinary results.
Mein Fazit: Alles, was er hier beschreibt, wird durch die Natürliche Gemeinde-Entwicklung gefördert: 1. leidenschaftliche Spiritualität2. Gabenorientiert und bevollmächtigend die Menschen einsetzen3. zweckmäßige StrukturenErstaunlich ist der Focus auf den “human ressources”, aber es liegt letztlich alles am Menschen. Das sollten sich die Christen wohl sagen lassen …

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Focus on entertaining. Many speech coaches will disagree with this, but the goal of a speech is to entertain the audience. If people are entertained, you can slip in a few nuggets of information. But if your speech is deathly dull, no amount of information will make it a great speech. If I had to pick between entertaining and informing an audience, I would pick entertaining–knowing that informing will probably happen too.

Keine Angst. Lieber ein wenig Spass bei der Predigt, als eine trockene Wahrheit, die keiner in sein Herz lässt. Eine sehr kluge Regel, oder?

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Ein Kurzvideo als Teaser, um den Lebenslauf eines Menschen zu beschreiben. bild-19.thumbnail.png

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disney-zeichenkurs.thumbnail.jpgIch orientiere mich “un-heimlich” an den Gesetzmäßigkeiten des Films, wenn ich eine Predigt entwickle. Klingt das sonderbar?

Ich benötige ein Drehbuch (meist in der Form eines Mindmaps, bzw. wenn ich eine Präsentation dazu mache, ist die Präsentation das Drehbuch), um die Rede aufzuzeichnen. Am geeignetsten sind Bilder. Wäre das nicht auch ein Schritt, um von der Ablesepredigt weg zu kommen :-) ? Zeichne deine Predigt!

Dabei nutzt du die unterschiedlichen Shots und in ihrer jeweilig passenden Funktion: Totale, Halbtotal, Portrait, Detail (action) und “von oben”… übrigens die Gesetzmäßigkeiten jeder Bildkommunikation. Schon der berühmte Zeichner “Carson Van Osten (a famous Disney artist who did many Disney Comic Books and created the famous “Comic Strip Artist’s Kit”) von Walt Disney hat das in einem Kurzlehrgang für Comiczeichner aufgeführt, von dem ich dir hier einen Link eines ausgezeichneten Blogs für “visuelle Geschichtenerzähler” zeige. Sehr lehrreich für Prediger, die etwas trocken sind…

Was machst du falsch, wenn du “trocken” wirkst? Dazu gleich mehr. Hier das Bild:
disney-zeichenkurs.thumbnail1.jpg Die typischen Predigerfehler (besser: Fehler von Menschen, die nicht in Bildern oder Geschichten denken):

1. Du verwendest nur einen Stil von “Shot”? Meist haben die Exegeten gelernt, die Detailperspektive meisterhaft zu beherrschen. Zuhörer sehen vor lauter Baum den Wald nicht mehr.

2. Oder du fährst die ganze Zeit die Totale, erzählst “Alles und Nichts” (Allgemeinplätze), die Kinder, die Mütter, die Arbeitslosen, die Armen, die Gesellschaft. Niemand sieht je ein besonderes Gesicht (Portrait) oder eine Emotion (Detail).

3. Vielleicht langweilen sie sich auch, weil du nicht genug Abwechslung in die Shots bringst… Zugegeben: Für eine sehr ruhige, meditative Stimmung ist die Totale sicher sehr geeignet, wenn dann nach 3 Minuten ein Reiter durchs Bild gallopiert dessen Geräusch sich langsam anbahnte, kann das ein wunderbarer Effekt sein. Das ist aber der Avantgard-Western-Style. Nicht jeder steht darauf. Normal ist eher ein Wechsel der Einstellungen im 3-5 Sekunden-Takt (zähl mal die Sekunden in einem Fernsefilm). Wer vor Kindern predigen muss, wird sich schnell an diese meine Worte erinnern…

4. Tempo: Auch unter diesem Gesichtspunkt kannst du “zu schnelle Schnitte” oder “zu lange Einstellungen” haben. Es kommt immer auf deine Absicht an und auf die Mischung. Der Kreativität ist hier viel Raum gegeben. Du solltest nur wissen, was du tust und warum du es tust ;-)

5. Oder deine Schau-Spieler sind nicht gut gecastet worden? Du hast zu viele nichtssagende Gesichter, oder nur alles Rambotypen? Oder du hast die Heldin oder den Antipoden, den Antagonisten (den Feind) nicht gut eingeführt? Oder sie nur “comichaft” als Karrikatur vorgestellt, so dass jedes Kind sieht, was böse (schwarz) oder gut (weiß) ist.

Niemand liebt den Feind und ist überrascht, dass er der Böse am Ende ist.Die Spannung ist natürlich futsch.

Ist denn übrigens der Teufel immer böse?

Paulus nimmt den Teufel in 1. Kor. 5, 5 zu Hilfe, um einen gefallenen Bruder (der 2. Kor. 7 bereut hat, es hat “funktioniert”!) wieder aufzuhelfen ( V.5: “…damit sein Geist gerettet wird”).

Jesus erlaubt dem Teufel, die Jünger zu “sichten” (Luk 22: 31Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. a32Ich aber habe bfür dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder…”), betet aber um Glaubensstärkung – durch Neu-Bekehrung und “der Böse” hilft bei diesem Prozess auf seine Weise mit.

6. Vielleicht ist auch dein “Cutter” nicht so gut drauf. Die Zuschauer bemerken den Schnitt in eine neue Szene nicht wirklich. Die Bilder ähneln sich zu sehr (wahrscheinlich alle in der Halbtotale gedreht, da “kann man ja nichts verkehrt machen”:-). Zu wilde Schnitte und zu viel Hin- und Her kann sicher auch schaden. Aber ein, zwei interessante Schnitte wecken die Aufmerksamkeit des Zuschauers.

Beobachte mit dieser Brille dich selbst, andere Prediger oder Präsentierende (Powerpointler). Erwisch sie, wo sie gut sind und sag es ihnen.

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Eine sehr interessante Methode, um sich selbst zu präsentieren, bzw. Dinge zu sagen, die neue Aufmerksamkeit wecken.

Was passiert, wenn du bei einer Predigt die anderen ROLLEN, FRAGEN an dich oder dein Thema durch einen “kritischen Reporter” stellen lässt, der du selbst bist.

Technisch ist das kein große Problem: Den Rest des Eintrages lesen »

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