Archiv für die Kategorie: “theologie”

Ein Kurzvideo als Teaser, um den Lebenslauf eines Menschen zu beschreiben. bild-19.thumbnail.png

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disney-zeichenkurs.thumbnail.jpgIch orientiere mich “un-heimlich” an den Gesetzmäßigkeiten des Films, wenn ich eine Predigt entwickle. Klingt das sonderbar?

Ich benötige ein Drehbuch (meist in der Form eines Mindmaps, bzw. wenn ich eine Präsentation dazu mache, ist die Präsentation das Drehbuch), um die Rede aufzuzeichnen. Am geeignetsten sind Bilder. Wäre das nicht auch ein Schritt, um von der Ablesepredigt weg zu kommen :-) ? Zeichne deine Predigt!

Dabei nutzt du die unterschiedlichen Shots und in ihrer jeweilig passenden Funktion: Totale, Halbtotal, Portrait, Detail (action) und “von oben”… übrigens die Gesetzmäßigkeiten jeder Bildkommunikation. Schon der berühmte Zeichner “Carson Van Osten (a famous Disney artist who did many Disney Comic Books and created the famous “Comic Strip Artist’s Kit”) von Walt Disney hat das in einem Kurzlehrgang für Comiczeichner aufgeführt, von dem ich dir hier einen Link eines ausgezeichneten Blogs für “visuelle Geschichtenerzähler” zeige. Sehr lehrreich für Prediger, die etwas trocken sind…

Was machst du falsch, wenn du “trocken” wirkst? Dazu gleich mehr. Hier das Bild:
disney-zeichenkurs.thumbnail1.jpg Die typischen Predigerfehler (besser: Fehler von Menschen, die nicht in Bildern oder Geschichten denken):

1. Du verwendest nur einen Stil von “Shot”? Meist haben die Exegeten gelernt, die Detailperspektive meisterhaft zu beherrschen. Zuhörer sehen vor lauter Baum den Wald nicht mehr.

2. Oder du fährst die ganze Zeit die Totale, erzählst “Alles und Nichts” (Allgemeinplätze), die Kinder, die Mütter, die Arbeitslosen, die Armen, die Gesellschaft. Niemand sieht je ein besonderes Gesicht (Portrait) oder eine Emotion (Detail).

3. Vielleicht langweilen sie sich auch, weil du nicht genug Abwechslung in die Shots bringst… Zugegeben: Für eine sehr ruhige, meditative Stimmung ist die Totale sicher sehr geeignet, wenn dann nach 3 Minuten ein Reiter durchs Bild gallopiert dessen Geräusch sich langsam anbahnte, kann das ein wunderbarer Effekt sein. Das ist aber der Avantgard-Western-Style. Nicht jeder steht darauf. Normal ist eher ein Wechsel der Einstellungen im 3-5 Sekunden-Takt (zähl mal die Sekunden in einem Fernsefilm). Wer vor Kindern predigen muss, wird sich schnell an diese meine Worte erinnern…

4. Tempo: Auch unter diesem Gesichtspunkt kannst du “zu schnelle Schnitte” oder “zu lange Einstellungen” haben. Es kommt immer auf deine Absicht an und auf die Mischung. Der Kreativität ist hier viel Raum gegeben. Du solltest nur wissen, was du tust und warum du es tust ;-)

5. Oder deine Schau-Spieler sind nicht gut gecastet worden? Du hast zu viele nichtssagende Gesichter, oder nur alles Rambotypen? Oder du hast die Heldin oder den Antipoden, den Antagonisten (den Feind) nicht gut eingeführt? Oder sie nur “comichaft” als Karrikatur vorgestellt, so dass jedes Kind sieht, was böse (schwarz) oder gut (weiß) ist.

Niemand liebt den Feind und ist überrascht, dass er der Böse am Ende ist.Die Spannung ist natürlich futsch.

Ist denn übrigens der Teufel immer böse?

Paulus nimmt den Teufel in 1. Kor. 5, 5 zu Hilfe, um einen gefallenen Bruder (der 2. Kor. 7 bereut hat, es hat “funktioniert”!) wieder aufzuhelfen ( V.5: “…damit sein Geist gerettet wird”).

Jesus erlaubt dem Teufel, die Jünger zu “sichten” (Luk 22: 31Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. a32Ich aber habe bfür dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder…”), betet aber um Glaubensstärkung – durch Neu-Bekehrung und “der Böse” hilft bei diesem Prozess auf seine Weise mit.

6. Vielleicht ist auch dein “Cutter” nicht so gut drauf. Die Zuschauer bemerken den Schnitt in eine neue Szene nicht wirklich. Die Bilder ähneln sich zu sehr (wahrscheinlich alle in der Halbtotale gedreht, da “kann man ja nichts verkehrt machen”:-). Zu wilde Schnitte und zu viel Hin- und Her kann sicher auch schaden. Aber ein, zwei interessante Schnitte wecken die Aufmerksamkeit des Zuschauers.

Beobachte mit dieser Brille dich selbst, andere Prediger oder Präsentierende (Powerpointler). Erwisch sie, wo sie gut sind und sag es ihnen.

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Eine sehr interessante Methode, um sich selbst zu präsentieren, bzw. Dinge zu sagen, die neue Aufmerksamkeit wecken.

Was passiert, wenn du bei einer Predigt die anderen ROLLEN, FRAGEN an dich oder dein Thema durch einen “kritischen Reporter” stellen lässt, der du selbst bist.

Technisch ist das kein große Problem: Den Rest des Eintrages lesen »

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Matthias Horx, FUTUREGURU in Deutschland und anderswo, definiert die “kreative Klasse” in seinem neuen Buch “Wie wir leben werden” mit folgenden 5 Testfragen…
Weiter beschreibt er die entscheidenden Unterschiede zum bisherigen Industriezeitaltergeprägten darin, dass Geld nicht mehr das Kernthema ist: “Die Währung wird nicht mehr in Kontoständen ausgezahlt. Sondern in Aufmerksamkeit, sozialer Anerkennung, biografischem Wohlgefühl, Herausforderung. Alles “bohemische” Kriterien für Lebensqualität. In unserer kosmopolitischen Kultur kann man ruhig ein armer Schlucker sein, wenn man eine gute Geschichte zu erzählen hat.” S. 132f

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1. In einem nicht beachteten (transskribierten) Radiointerview in den USA wurde über einem privaten Islam-Seminar auf der Sommerresidenz des Papstes berichtet:

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Unter dem Stichwort “Leonardo-Prinzip” verhandelt er die neue Wertschöpfungsmethode:
“Heute signieren Bauern mit ihren Unterschriften ihre Produkte – zum Beispiel Eier von freilaufenden Hühnern – und sogar Putzfrauen verewigen auf Toiletten ihr Wirken! Diese Individualisierung indiviudeller Differenzleistungen ist ein typisches Merkmal des Paradigmenwechsels. Ein indurstrielles Produkt lebt durch seine Normierung. Es unterscheidet sich vom handwerklichen Unikat durch beliebige Kopierbarkeit und geringen Preis.”S.135

Als ich all das las, kam mir der Gedanken, dass wir eine “industrielle” Beerdigungskultur ablösen müssen…

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Es gibt vielleicht nichts Praktischeres als eine gute Theorie, können wir frei nach Immanuel Kant sagen. Oder, hundert Jahre nach seiner ersten bahnbrechenden Veröffentlichung passt auch Albert Einsteins Aphorismus: Die Theorie entscheidet darüber, was wir beobachten können.

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Die folgenden Zitate der Fokolare zu ” Wirtschaften in Gemeinschaft”
I. Das Projekt:
Das Phänomen der Globalisierung in der Finanz- und Wirtschaftswelt öffnet neue Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten. Gleichzeitig wächst aber auch das Risiko einer immer größeren Kluft zwischen Arm und Reich in der Welt.

Um dieser Entwicklung entgegen zu treten, entstand 1991 in Brasilien das Projekt “Wirtschaft in Gemeinschaft”. Ausgangspunkt war das Bedürfnis, Not und Armut zu lindern und dabei auch wirtschaftliche Strukturen mit einzubeziehen.

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Tom Peters, Management-Guru seit den 70gern, meint, dass die großen Fusionen von weltweit wirkenden Konzernen meist keinen Erfolg brachten, weil sie nicht in die kommunikative, schnelle Zeit mit ihren Netzwerkstrukturen passen – zumal wenn ihre Kulturen nicht zueinander passen.

1. Sie arbeiten gegen biologisch-kybernetische Prinzipien an: (Vgl. Bienenschwarm-Größen. Ab bestimmten Größen teilen sie sich auf!)

2. Sie arbeiten gegen unseren Zeitkontext: kleine, flexibel, beweiglich funktioniert (Servicefirm) statt:
• zusammenballen
• fusionieren
• “Synergien” + “Effiziens”-Gläubigkeiten
Heute heißt es: Allianzen statt Fusionen!

Also kann “Kirche Evangelisch in Lemgo” so eigentlich nur funktionieren:
2010 (= in 6 Jahren): statt 1 St. Pauli-Kirche mit 390 Gottesdienstbesuchern,
7 Kleinkirchen mit dynamischen Wachstum
• Kirche für Innovatoren
• Kirche für Luschen
• Kirche für Familien
• Kirche für Gemütliche

• Kirche für kreative Klasse

• Kirche für…

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