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	<title>Coole Innovationen &#187; wissenschaft</title>
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	<description>Was gibt&#039;s Neues im sozialen Pluriversum?</description>
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		<title>Coole Innovationen</title>
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	<itunes:category text="Society &#38; Culture" />
	<itunes:author>Coole Innovationen</itunes:author>
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		<title>Kirche 2.0 – Entwicklungen aus dem Milieu hinaus</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/526/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 17:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
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		<category><![CDATA[theologie]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinde 2.0: Plenum 5 &#8211; Michael Herbst from ejw on Vimeo. Auf der großen Konferenz Gemeinde 2.0, veranstaltet vom EKD Zentrum „Mission in der Region“ &#8211; Evangelisches Jugendwerk in Württemberg &#8211; Evangelischer Kirchenbezirk Bernhausen &#8211; Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG), Greifswald, geht es um die Zukunft der Kirche. Mit 900 Teilnehmern ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/20975728" width="400" height="300" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/20975728">Gemeinde 2.0: Plenum 5 &#8211; Michael Herbst</a> from <a href="http://vimeo.com/ejw">ejw</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Auf der großen Konferenz Gemeinde 2.0, veranstaltet vom EKD Zentrum „Mission in der Region“ &#8211; Evangelisches Jugendwerk in  Württemberg &#8211; Evangelischer Kirchenbezirk Bernhausen &#8211; Institut zur  Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG),  Greifswald, geht es um die Zukunft der Kirche. Mit 900 Teilnehmern ist die<a href="http://www.st-pauli-lemgo.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=96:kirche20&amp;Itemid=117" target="_blank"> Konferenz für Gemeinde-Innovation</a> gerade frisch zu Ende gegangen.</p>
<p>Dabei kann die Deutsche Landeskirche eine Menge von der anglikanischen Kirche in England lernen, die selbst durch eine Krise gegangen ist, die aufgrund wirtschaftlicher und spiritueller Hintergründe der deutschen Situation um Jahre voraus ist. Erstaunliche und mutmachende Entwicklungen lassen von einer Kirche 2.0 träumen.</p>
<hr id="system-readmore" />
<blockquote><p><em>Wer rastet, der rostet”, heißt es im Volksmund. In der  missionarischen Gemeindeentwicklung gilt Ähnliches: Ansätze, die gestern  noch “neu” und herausfordernd waren, sind heute u.U. schon nicht mehr  geeignet, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Zugleich gibt es  Uraltes, das nie aufhörte zu wirken. In einer Welt, die sich fortwährend  ändert, ist es jedenfalls wichtig, das eine vom anderen zu  unterscheiden und nach den Wegen zu suchen, die heute helfen, Gemeinden  in der Mission Gottes zu stärken und zu fördern. Von der Anglikanischen  Kirche können wir dabei viel lernen: Mut zu Neuem, Bewahren der  Fundamente, Humor, Experimentierfreude, Klarheit und Weite – und ein  ansteckend fröhliches Kirchen-Wesen.</em> <strong><br />
Prof. Dr. Michael Herbst </strong>Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung  (<a href="http://www.ieeg-greifswald.de/" target="_blank">IEEG</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Michael Herbst nennt 5 Kriterien für eine &#8220;fresh-expression of church&#8221;:</strong></p>
<ol>
<li>Die Gemeinde muss eine<strong> klare missionarische Ausrichtung</strong> haben, nicht der Hort einer speziellen Frömmigkeit sein (die unter sich bleiben möchte).</li>
<li><strong>Erkennbare Leitung,</strong> die nach innen führt und nach außen rechenschaftsfähig! (Nicht in die &#8220;heilige Trinität der Kirche&#8221; pressen: Pfarramt, Kirchgebäude, agendarischer Gottesdienst).</li>
<li>Die Aussicht auf Dauer gewähren (für eine gewisse Zeit verlässlich tun können, was sie sich zu tun vorgenommen hat).</li>
<li>Einen erheblichen Teil dessen, was sie tut selbst finanzieren können oder Zugang zu verlässlichen und verantwortbaren Ressourcen haben.</li>
<li>Erkennbar die Marke &#8220;evangelisch&#8221; vertreten (an ihrer Bindung an das Evangelium, Bekenntnis und Loyalität zur Kirche keinen Zweifel lassen).<span id="more-526"></span></li>
</ol>
<p>Für solche Initiativen sollten &#8220;leitende Geistliche&#8221; Platz schaffen in der Kirche, nicht als Brückenlösung, sondern als werdende Gemeinde, die das Zeug hat im vollen Sinne Gemeinde in der Landeskirche zu werden.</p>
<p>Wenn das geschehen soll, wird <strong>Visitation</strong> wichtig. Gemeinde 2.0 braucht Visitation 2.0.</p>
<p>Unterstützung, Rückendeckung, Ermutigung und Korrektur, ein wenig finanzielle Anschubfinanzierung, Fürbitte und Weiterbildung…</p>
<p><strong>5 Sätze zur Gestalt von Gemeinden zum Träumen (in der mixed Oikonomy)</strong></p>
<ol>
<li><strong>unternehmerischer Mut</strong> (verlässt die Komfortzone: &#8220;das haben wir schon immer so gemacht!&#8221;): riskiert einen Dienst, der ohne Gottes Mitwirken nur schief gehen kann. Geld wird in &#8220;Reich-Gottes-Investitionen&#8221; gegeben (ohne Opfer geht es nicht). Sie fühlen sich wohl, wenn Dinge sich wandeln, entspanntes Verhältnis zu Fehlern und zum Scheitern.</li>
<li><strong>Kultursensible Evangelisation:</strong> mit viel Fantasie…, in viele Milieus kommen wir gar nicht. Man kann nicht die ganze Last dem alltäglichen Zeugnis der Christen zumuten, deutlich mehr künstlerische Elemente, mehr diakonisch-seelsorgerlich…</li>
<li><strong>Berühmt für ihr autentisches Engagement für die Armen: </strong>um der Menschen willen und Erbarmen für mehr Gerechtigkeit (Hören, dienen, Menschen einladen). Initativen um den Tisch…</li>
<li>Investition in die <strong>Bildung ihrer Mitglieder in Sachen Glauben</strong>. Viele Orte (gemeindlich, regional, virtuell) als geistliche Bildungsprogramme, Zusammenhang Beruf und Glauben, Bibelkunde.</li>
<li><strong>Plurale geistliche Leitung</strong> von Menschen, die zu diesem Leiten <strong>begabt</strong> sind und ihr Ego einigermaßen im Griff haben (Leitungsteams). Peter Böhlemann: Visionär (begeistert), führt in alle Wahrheit, führt zusammen.</li>
</ol>
<p><img style="margin: 4px; vertical-align: middle;" src="http://www.st-pauli-lemgo.de/images/stories/symbolbilder/Leitungstriangel.png" alt="Leitungsdiagramm" width="746" height="571" /></p>
<p><strong>&#8220;Und wer ist bei euch zuständig für Gebet?</strong>&#8221;</p>
<p>Wer sorgt dafür, dass in der Gemeinde die Leitung betet? &#8220;There is a higher Throne!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://vimeo.com/20963550">Gemeinde 2.0: Plenum 3 &#8211; Heinzpeter Hempelmann</a> from <a href="http://vimeo.com/ejw">ejw</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><a href="http://vimeo.com/20963550"></a></p>
<blockquote><p><em>“G2″ stellt sich der entscheidenden Frage für eine evangelische  Kirche heute: Wie erreichen wir die Unerreichten? Unsere Gesellschaft  ist fragmentiert in unterschiedlichste Milieu, Lebensstile,  Lebenswelten, Mentalitäten. Wie finden wir Gestalten von Kirche,  Inkorporationen des Evangeliums, mit denen wir auch die ansprechen, die  sich vom eher konservativ-traditionsorientierten Habitus von Kirche  nicht angesprochen fühlen? Wie können wir die sehr bewährte, aber nur  begrenzt integrationsfähige parochiale Form von Kirche sinnvoll  ergänzen? Und was können wir für diese Prozesse etwa von der Church of  England, also einer Volkskirche lernen, die unter vergleichbaren, ja  härteren Bedingungen den turn geschafft hat?</em> <strong><br />
Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann</strong> <a href="http://www.gemeindezweinull.org/www.zmir.de" target="_blank">EKD-Zentrum Mission in der Region</a> | Standort Stuttgart</p></blockquote>
<p><strong>Sinus-Milieus werden vom herkömmlichen Schichtenmodell abgegrenzt und im Detail vorgestellt und kritisch hinterfragt.</strong></p>
<ul>
<li>Bestimmte Einstellungen sind nicht mehr festgelegt auf ein Milieu</li>
<li>Mittelschicht ist nicht nur einfach bürgerlich-modern (sondern auch experemtalistisch</li>
<li>Menschen hocken zusammen und klumpen (10 Lebenswelten)</li>
<li>Gesellschaft ist tief fragmentiert und segmentiert (Kulturen und Subkulturen)</li>
</ul>
<p>Micromilieus vor Ort zeigen die konkrete Verteilung…</p>
<p><img style="float: left;" src="http://www.st-pauli-lemgo.de/images/stories/symbolbilder/B%C3%BCrgerliche%20Mitte.png" alt="Bürgerliches Milieu" width="713" height="739" /><strong>Milieukarte von Lippe</strong> (wie ist die Verteilung der Bürgerlichen Mitte?)<br style="clear: right;" /></p>
<p><strong>Ergebnisse der Kirchenstudie 2005:</strong></p>
<ul>
<li>Kirche erreicht nur noch einen Bruchteil ihrer Mitglieder.</li>
<li>Gemeinden sind nur noch für 2-3 Milieus ihrer Mitglieder eine Größe</li>
<li>Unterschiedliche Milieus haben sehr diffente, ja widersprüchliche Erwartungen an Kirche</li>
<li>Grundsätzlich finden sich in allen Milieus Kirchenmitglieder</li>
<li>Kirche ist wie Gesellschaft segmentiert, fragmentiert (sie ist bereits Milieu!!): Bitte das <em>bürgerliche Milieu</em> nicht zum Leitmilieu erklären! Mitglieder aus allen Milieus Zugang zum Glauben ermöglichen!</li>
<li>Die Milieus sind durch nichtkognitive Sperren und Ekelschranken voneinander getrennt.</li>
<li>Darum ist das Ringen um den, der so ganz anders ist als ich, christlich geboten.</li>
<li>Früher wurden Top-Down die gesellschaftlichen Werte geprägt, heute bilden die Milieus eine Werte-Archipel (keine Leitästhetik!). Kirche kann nur Leben teilen, aber nicht einfach Werte-Vorschriften machen.</li>
</ul>
<p><strong>Dem heruntergekommenen Gott folgen, bedeutet heute den Sinusmilieus entsprechend neue Folgerungen. Gott gibt in Jesus seine Identität auf und setzt sich auf, gibt den Standpunkt &#8220;über&#8221; auf.</strong> Schlüsselbelege in der Bibel sind: Phil.2,1-5, Hebr. 5, 8 – er lernt im Leiden. Hebr. 2,17, er lernt Mit-leiden, Sympathie für unser Milieu, damit er &#8220;BARMHERZIG&#8221; würde.</p>
<p>Konsequenzen:</p>
<ul>
<li>Kirche verlässt die dicken Mauern ihrer angstammten Lebenswelt</li>
<li>Kirche hat Sehnsucht nach denen, die nicht da sind, interessiert sich…</li>
<li>Dabei verliert sie sich selbst und ihre bisherige Identität</li>
<li>Sie findet dabei zu neuen Gestalten (fragt sich, ob sie noch dieselbe ist)</li>
<li>Kirche ist darin milieuüberschreitende Kirche (Mission ist die Struktur der Kirche)</li>
</ul>
<p>Milieuanalysen sind bei diesen Prozessen eine Hilfe</p>
<ul>
<li>Augenöffner,</li>
<li>Sehhilfe,</li>
<li>Hermeneutin des Fremden,</li>
<li>Andockhilfe</li>
<li>Zielgruppenorientierung klären (Fokus)</li>
<li>Spiegel (so siehst du aus der Sicht anderer aus)</li>
<li>Hilft die Does und Donts zu identifizieren</li>
<li>deckt Einseitigkeiten (morphologischer Fundalismen) auf (Milieugefangenschaften der Kirche)</li>
</ul>
<p>Diese Milieutheorie ist als Modell sicher immer nur eine Verkürzung der Wirklichkeit, hilft aber als eine Theorie (es gibt immer auch andere)dazu, damit konkret arbeiten zu können (es gibt in der Realität viel mehr Submilieus und Sub-Submilieus).</p>
<p>Die Parorchie benötigt dringend eine Ergänzung, soll aber nicht abgeschafft werden. Es benötigt viele &#8220;fresh Expressions&#8221; allein in Lemgo, um den vielfältigen und unterschiedlichen Bedürfnissen der Gemeindeglieder und/oder kommender Gemeindeglieder gerecht zu werden.</p>
<p><strong>Einheit der Kirche? Worin besteht sie dann?</strong></p>
<ul>
<li>Die Einheit ist nicht durch ein / in einem  Submilieu darzustellen</li>
<li>sprachfähig für Vielfalt werden</li>
</ul>
<p><strong>Nachhaltig wäre…</strong></p>
<ul>
<li>wir haben enorme Möglichkeiten vielfältigerer Gemeindeleben/Ausdrucksformen (Aufgabenteilige Kooperationen)</li>
<li>wie kann ich das hineinbringen in die Gemeinde?</li>
</ul>
<p>Mehr:</p>
<p>Berichte in</p>
<ul>
<li><a href="http://www.pro-medienmagazin.de/internet.html?&amp;news[action]=detail&amp;news[id]=3778" target="_blank">PRO-Medienmagazin</a></li>
<li><a href="http://www.ejwue.de/news/gemeinde-2.0-geht-weiter__1230.htm" target="_blank">EJW-Jugendwerk</a></li>
<li><a href="http://www.pro-medienmagazin.de/internet.html?&amp;news[action]=detail&amp;news[id]=3780" target="_blank">Web2.0 und Kirche</a></li>
</ul>
<blockquote><p><strong>&#8220;<a href="http://www.pro-medienmagazin.de/internet.html?&amp;news[action]=detail&amp;news[id]=3778" target="_blank">Mitglieder sollen sich beteiligen</a>&#8220;</strong></p>
<p>Rainer Kiess, Dekan  des Evangelischen Kirchenbezirks Bernhausen, wies auf die Parallele im  Namen des Kongresses auf das &#8220;Web 2.0&#8243; hin: &#8220;Das Web 1.0 wurde  weiterentwickelt. Wir sind nicht mehr im 20. Jahrhundert.&#8221; Ebenso müsse  sich die Kirche weiterentwickeln, so Kiess. &#8220;Wir möchten mit dem  Kongress Impulse geben, dass die Mitglieder sich beteiligen und Menschen  erreichen, die sonst fern von der Kirche stehen.&#8221; (<a href="http://www.pro-medienmagazin.de/internet.html?&amp;news[action]=detail&amp;news[id]=3778" target="_blank">Zitiert aus Pro_Magazin</a>)</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Sinus-Milieus und Marketingkommunikation</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/sinus-milieus-und-marketingkommunikation/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/sinus-milieus-und-marketingkommunikation/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 16:51:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[marketing]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sinus]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sinus-Milieuforschung hat ja seit 25 Jahren stetiger Entwicklung zum Selbstverständnis nicht nur der Werbewirtschaft, sondern auch kirchlicher Bildung und Schulung und sozialer Organisationen beigetragen. Hier fand ich nun als Ergänzung einen sehr fundierten Überblick über die Werteorientierung, die für Marketingzwecke sehr interessant sind, also kurz: Für jede Form der Kommunikation, wenn sie denn gelingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="WIkipedia über Sinusmilieu" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sinus-Milieu" target="_blank">Sinus-Milieuforschung</a> hat ja seit 25 Jahren stetiger Entwicklung zum Selbstverständnis nicht nur der Werbewirtschaft, sondern auch <a title="Sinus und Kirche" href="http://www.milieus-kirche.de/" target="_blank">kirchlicher</a> Bildung und <a title="Sehhilfe Sinusmilieus" href="http://www.ref-sg.ch/v,166170_Sozialraumorientierte-Seelsorge-Die-Sinus-Milieu-Studie.htm" target="_blank">Schulung</a> und <a title="Lebensweltorientierte Kirche" href="http://wapedia.mobi/de/Soziales_Milieu" target="_blank">sozialer</a> <a href="http://wapedia.mobi/de/Soziales_Milieu" target="_blank">Organisationen</a> beigetragen.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 642px"><a href="http://pic.srv104.wapedia.mobi/thumb/070414626/de/max/1440/900/Sozialemilieusmuenchen.png?format=jpg,png,gif"><img title="Sinusmilieu-Muenchen" src="http://pic.srv104.wapedia.mobi/thumb/070414626/de/max/1440/900/Sozialemilieusmuenchen.png?format=jpg,png,gif" alt="" width="632" height="466" /></a><p class="wp-caption-text">Sinus-Milieus in München (Verteilung)</p></div>
<p>Hier fand ich nun als Ergänzung einen sehr fundierten Überblick über die Werteorientierung, <span id="more-424"></span>die für Marketingzwecke sehr interessant sind, also kurz:</p>
<p>Für jede Form der Kommunikation, wenn sie denn gelingen will…</p>
<blockquote>
<div>
<h2><a title="Permanent Link zu „Kauf mich, du Kriecher!“  – Wertmodelle und Marketingkommunikation" rel="bookmark" href="http://www.rauch-und-spiegel.de/?p=117">„Kauf mich, du Kriecher!“  – Wertmodelle und Marketingkommunikation</a></h2>
<p>30. August 2009 von <a title="Artikel von Jesko Arlt" href="http://www.rauch-und-spiegel.de/?author=1">Jesko Arlt</a></p>
</div>
<p>Unsere persönlichen Werte stimulieren und motivieren unser Handeln. Zurecht haben aus diesem Grund Wertemodelle auch im Marketing Konjunktur: Was ist das richtige Bild, das beste Argument oder die ansprechendste Form, um Menschen zum Kauf eines Produktes zu bewegen?  Wertemodelle bieten Strategen, Konzeptern, Regisseuren, Designern  und Textern gleichermaßen Grundlagen und Inspiration für die tägliche Arbeit.</p>
<p>Im diesem Beitrag werden drei Wertemodelle vorgestellt. An Beispielen wird gezeigt, wie der Einsatz des entsprechenden Wertemodells zu strategischen bzw. konzeptionellen Entscheidung führen kann.</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Staubsauger der Zukunft… irobot roomba</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/staubsauger-der-zukunft%e2%80%a6%c2%a0irobot-roomba/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/staubsauger-der-zukunft%e2%80%a6%c2%a0irobot-roomba/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 15:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein Promofilm über den Roboterstaubsauber irobot roomba. Genial und der Hinweis auf die Richtung der neuen Technologien… Roboter als Haushaltshilfen werden billiger und sind für normale Privatleute nutzbar. Cool. Bei Fragen gibt es eine ROOMBA-Commynity, die weiterhilft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NWOz4xOGFjc&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NWOz4xOGFjc&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Hier ein <a href="http://www.design-3000.de/video/roomba.flv" target="_blank">Promofilm</a> über den Roboterstaubsauber irobot roomba. Genial und der Hinweis auf die Richtung der neuen Technologien… Roboter als Haushaltshilfen werden billiger und sind für normale Privatleute nutzbar. Cool.</p>
<p>Bei Fragen gibt es eine <a href="http://www.roombaforum.com/">ROOMBA-Commynity</a>, die weiterhilft.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Devonthink &#8211; Papers: 2 Programme für den Mac, um wissenschaftlich zu arbeiten</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/devonthink-papers-2-programme-fur-den-mac-um-wissenschaftlich-zu-arbeiten/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/devonthink-papers-2-programme-fur-den-mac-um-wissenschaftlich-zu-arbeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 09:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[apple]]></category>
		<category><![CDATA[software]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.seekamp-seekamp.com/?p=99</guid>
		<description><![CDATA[Gefunden habe ich diese Rezension und Besprechung der Software Devonthing in: Counselling Ressource Da ich selbst begeistert Devonthink benutze, empfehle ich jedem Wissensarbeiter, diese Besprechung für den praktischen Einsatz der zur Zeit schon etwas überholte Version (V. 1.9) von Devonthing trotz allem zu lesen. Die Version 2.xx wird noch einiges mehr bringen wie hier schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #4f4f4f;">Gefunden habe ich diese Rezension und Besprechung der Software Devonthing in: </span><a href="http://counsellingresource.com/practice/reviews/dtp/index.html">Counselling Ressource</a></p>
<p>Da ich selbst begeistert <a title="Devonthink - Wissensmanagement 21.Jh." href="http://www.devon-technologies.com/index.html">Devonthink </a> benutze, empfehle ich jedem Wissensarbeiter, diese Besprechung für den praktischen Einsatz der zur Zeit schon etwas überholte Version (V. 1.9) von Devonthing trotz allem zu lesen. Die Version 2.xx wird noch einiges mehr bringen wie hier schon angekündigt ist und im Firmen-<a title="Devonthink" href="http://www.devon-technologies.com/scripts/wordpress/">Blog</a> des deutschen Geschäftsführers über die Software (zur Zeit als Betaversion in öffentlicher Betaphase erhältlich) nachzulesen ist…</p>
<p>Ich nutze sie für die Verwaltung  meines gesammelten Wissens, das ich vor allem in digitalisierter Form aufbewahre und wiederfinde! Dank intelligenter Suchmöglichkeiten.</p>
<blockquote><p><span style="color: #0062a1;">[Note: This review has now been superseded by our </span><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://counsellingresource.com/practice/reviews/dtp-2/index.html">review of DEVONthink 2.0</a></span><span style="color: #0062a1;">.] Information management software DEVONthink has a serious problem: it is so uncannily capable that many of its users don’t want anyone else to know about it. Content to let their colleagues or competitors think of it as just some ‘database thing’, they don’t want to let the cat out of the bag: for certain purposes, this software is a Mac user’s secret weapon.<br />
</span><br />
<span style="background-color: #fbfcfe;"><strong>ARTICLE CONTENTS<br />
•        What is DEVONthink?<br />
•        Who Needs a Personal Database?<br />
•        How Does DEVONthink Work in Practice?<br />
•        Continue to Part 2 »<br />
What is DEVONthink?<span id="more-99"></span><br />
DEVONthink, from DEVONtechnologies, is a pack rat’s dream: as a free form database, it’s a digital analogue of a box into which you can throw pretty much any type of file. DEVONthink does just a bit more than a box, however: built-in artificial intelligence technology automatically analyses the content of what you throw in, classifies it, groups it, interlinks it, summarizes it, and serves it all up back up to you in the blink of an eye.<br />
Want to see a list of the main topics in an article? No problem. How about finding all your other files that are related to a given paragraph of that article? It’s easy. Need to search for all the files that include something roughly like a particular phrase, but which are also focused only on a specific topic? It’s a piece of cake.</strong></span></p></blockquote>
<blockquote><p><strong>DEVONthink handles everything from emails to PDFs, from music files to photos, from movies to browser bookmarks. And the data needn’t come just from files you already have sitting on your hard drive: you can also grab them live from web pages or RSS feeds (browsing: built-in), scan them in from paper documents (optical character recognition: built-in), or create them on-the-fly (text editing environment: built-in).<br />
Who Needs a Personal Database?</strong></p>
<p><strong>If you’re an academic or a researcher — say, working in a mental health field — you already know what it’s like to amass mountains of data…and then have to manage it and make intelligent use of it. But the fact is, you’re not alone: with capacious hard drives, zippy processors, and always-on broadband connections to the internet, today’s computers invite everyone to accumulate files ranging from fairly useless digital detritus through to irreplaceable gems of wisdom and important business documents.<br />
So if you have a mass of information, and you want to organize it and retrieve it easily — or if you want to explore or make use of the interrelationships within it — then the answer to the question ‘who needs a personal database?’ is you do.<br />
How Does DEVONthink Work in Practice?<br />
Long-time readers will know that before reviewing any piece of information technology at CounsellingResource.com — whether hardware or software — we make a point of actually using it, and putting it through its paces in the real live business environment of a small mental health practice and web publishing venture. I’ve personally been using DEVONthink Pro Office (this is one of several versions; see ‘System Requirements and Pricing’) in research and business every week since shortly after I returned from paternity leave in late March 2007. When I came back after 3 months off, I had a fair bit of catching up to do, but I also had a renewed determination to spend less time on organizational tasks. If I could get up to speed with it quickly enough, DEVONthink promised to do some of my jobs for me. Here’s how I got on with DEVONthink Pro Office version 1.3.2, interspersed with a few usage tips that may be of some help if you decide to try out the free demo of the software.<br />
I’ve heard many people comment that DEVONthink has a steep learning curve, but in my experience it’s more appropriate to say it has a steep appreciation curve — i.e., it took awhile before I really began to appreciate what I could do with it. One day I just decided to start with web pages I wanted to save for later use: as I encountered them, I began dropping them into DEVONthink rather than into the various locations across my hard drive where I’d been accumulating bits of information for years. (I wasn’t prepared to jump in headlong just yet: my old archives were staying just where they were!) And at first, this was little different than what I’d always been doing: just grabbing web data and, using the 2-pane or 3-pane DEVONthink view of my collection, stuffing it into hierarchically organized folders that I created along the way.<br />
Usage Tip: If you’d just like to have a quick look at the software’s capabilities, try importing an existing collection of folders full of documents, or grab a sample data set from the developer’s web site.<br />
So at first, nothing much was different, I wasn’t getting any significant benefit, and learning a new software environment demanded that I invest some time rather than saving it. I had little motivation to try out new capabilities, because with such a small database, few of them would prove useful. Hmm. I persevered.</strong></p>
<p><strong>Soon I tried out the ‘auto-classify’ feature and discovered that if I already had a good number of items filed in one ‘group’ (a folder, in terms of the visual interface elements), DEVONthink was pretty good at spotting new items that were similar, and zooming them straight into that same group. No navigating required: just a single keyboard shortcut, and DEVONthink did its best to fit new items into my existing organizational structure. Perhaps this actually could start saving me some time.<br />
Usage Tip: Clicking on ‘Classify’ at the bottom right of the DEVONthink window instead of using auto-classify will slide out a drawer showing DEVONthink’s best guesses at related groups, allowing you to choose easily where to drop your data.<br />
So far, I was just amassing and organizing information, but I wasn’t making much actual use of it. Sure, I could get some speedy search results for items in the database, but this wasn’t terribly different from using the Mac’s built-in Spotlight search facility to search document contents; and it was much slower than using LaunchBar (see Objective Development) to access an item whose file name I happened to know in advance.<br />
Then one day I needed to find the answer to a particular programming problem. (In my case, the web publishing side of my business requires a fair bit of nuts-and-bolts work with mixed-metaphor alphabet soup: PHP, XML, XSLT, AJAX, etc.) I couldn’t remember exactly what the solution looked like, but I was pretty sure I had something relevant. Bingo! A quick fuzzy search and a look at what DEVONthink thought were other documents topically relevant to one I was checking, and there it was: the answer was right there, and getting to it required a few seconds only because that was how long it took me to scan results and click a couple of times.<br />
This ‘See Also’ capability, even though it is reportedly just built atop simple word frequency analysis, has turned out to be uncannily accurate at spotting relationships between different items.<br />
Usage Tip: In addition to DEVONthink’s ‘See Also’ button, which slides out a drawer of related documents, the little right angle quote icon at the top right which looks like a fast-forward button provides a pop-up list of key words from the document you’re viewing. Selecting any of those brings up a list of items relevant to that word, along with DEVONthink’s estimation of the relevance.<br />
OK, now I was getting the hang of it, and DEVONthink had for the first time definitely saved me some hassle in retrieving something I knew I had but which I couldn’t remember or describe in enough detail to locate easily with traditional content searching methods like Spotlight.<br />
It’s now happened several times since then, and the fact that it has happened has begun to save me time in another way. Because I know DEVONthink is so good at finding relationships, I’m starting to devote less time and brain power to reading the items I save. I no longer have to remember as much about the particulars of a piece of information in order to retrieve it again: I do less work, DEVONthink does more.<br />
My primary database is still very modest in size, at under half a million words. As the database grows, however, I find that I do now want to drop in the occasional nuggets I’d previously filed elsewhere, and I certainly find myself taking advantage of the classification and search features more often. And I am distinctly aware that I am getting much more use out of the things that I take the time to save than I used to. (Another database contains around 3.5 million words of psychology texts, but I don’t use that one in the intensive way that I do my main ‘daily’ database, so these types of observations are less relevant there; it does, however, let me know that DEVONthink appears to have no problems at all scaling to handle several million words.)<br />
Usage Tip: DEVONthink needn’t import items in order to index them; if you prefer, you can leave things where they are and just ask DEVONthink to store the information in them, always referring back to the originals for display purposes. (This enables you, for example, to create a database of information physically stored on optical discs.)<br />
The gist of my experience is this: yes, it may take some time and effort before you can really get something out of this software, but if you start realizing the sorts of benefits I’ve experienced, that time and effort will have been well invested.<br />
Part 2 on DEVONthink Pro Office<br />
ARTICLE CONTENTS<br />
•        « Return to Part 1<br />
•        DEVONthink Has More Treats in Store<br />
•        DEVONthink Still Has Room for Improvement<br />
•        Conclusions<br />
•        System Requirements and Pricing<br />
DEVONthink Has More Treats in Store<br />
I can’t cover all that such a sophisticated piece of software has to offer in this brief review, but I’d just like to nod in the direction of a few more little morsels in addition to what I’ve covered in the previous section:<br />
AppleScript, Automator and Bookmarklets<br />
Great integration with the Mac’s built-in automation technologies makes it easy to grab text or images from other applications and drop them into the database; I use the Safari bookmarklets for archiving and bookmarking all the time, and DEVONthink’s AppleScripts fairly often.<br />
‘Site Sucker’<br />
DEVONthink can be set to download and archive arbitrary sets of pages — even whole web sites — with just a few clicks.<br />
Bookmarks, Web Browsing and RSS<br />
Although it would be a shame to use it only for organizing bookmarks or reading news, DEVONthink makes a very capable bookmark manager, web browser (using the same underlying rendering engine as Safari) and RSS reader.<br />
Mail Archiving<br />
DEVONthink seamlessly imports email from all major email applications, including Apple’s Mail and Microsoft’s Entourage.<br />
Database Sharing<br />
I can’t quite imagine myself wanting to use it, but if you’re on a LAN and want to share your database with colleagues, DEVONthink provides a front end to enable them to search it via a local web front end. Unfortunately, most of the more advanced capabilities are not available through this interface.<br />
Scanning<br />
Mentioned only in passing above, DEVONthink’s integrated optical character recognition (OCR) engine enables you to scan paper documents and immediately have them indexed and incorporated into the database: in other words, when you scan the document, you have not only an image, but the actual text of the document to work with. Of course, stand-alone OCR software has been available for a couple of decades, but DEVONthink integrates it well enough to make it actually usable on a routine basis: just scan the document, and there it is, in your database.<br />
Note that some of the above capabilities are not available in the basic (and less expensive) versions of the package.<br />
DEVONthink Still Has Room for Improvement<br />
If you’ve read this review so far, you might have noticed that I’m pretty amazed at what this software can do in terms of saving me organizing time, revealing relationships between sets of information, and helping me get more real benefit from the things I take the time to store away. All of these translate into real, tangible value for me in my business. Having said that, there are still a few rough spots and omissions.<br />
Perhaps the most obvious is the complete lack of transparency for the Mac’s built-in search facility, Spotlight: information which is easy to find once it is within DEVONthink’s database becomes impossible to find using Spotlight. I don’t always know whether I have something tucked away in a folder somewhere, or whether I’ve stored it in DEVONthink, and although I don’t actually use Spotlight very often, it would be a big plus if it could at least let me know when something is stored in a DEVONthink database on those occasions that I do use it. (Responsibility here of course lies with the DEVONthink developers: this is not in any way a weakness of Spotlight.)<br />
This touches on one issue which may be a deal breaker for some users: the use of a proprietary database scheme at all. While DEVONthink does a decent job of exporting (not least by simply dragging and dropping to the desktop), many users will be apprehensive about trusting any large chunk of information to a proprietary monolithic database. I count myself among those users who are apprehensive, although that hasn’t stopped me from using either DEVONthink or a few other software packages which also rely on such databases (Microsoft Entourage comes to mind). Opening up the database to make it accessible in other ways apart from DEVONthink itself would go a long way toward easing these concerns and would no doubt win the software some new converts.<br />
Less obvious are the little interface touches (or their absence) that impact on the experience while working within DEVONthink. For example, while the auto-classify feature is reasonably competent, it doesn’t actually show where it’s decided to put things: they’re just whisked away to their new home without any indication of where they’ve gone. Perhaps that’s fine if auto-classify guesses correctly, but what about those occasions where I’d have preferred it to go to a different place? (And I usually have a clear idea where that place is: I almost never use auto-classify unless I already know where something should go, and I just want the speed of DEVONthink to do it for me rather than taking the time to do it myself.) Just as irksome is the floating palette-style window which pops up to inform you when DEVONthink has been unable to auto-classify something: it can’t be dismissed with a keyboard shortcut and requires a mouse trip over to click it away.<br />
DEVONthink is actually chock full of non-obvious interface elements which unnecessarily obscure functionality for new users. For example, earlier I mentioned the pop-up list of terms used within a document, where selecting a term will generate a list of related documents. It’s a great capability. So why is it hidden behind a tiny little icon that looks like a ‘fast forward’ symbol? Give me a nice big mouse target to hit, give me a contextual pop-up menu, or — better yet — give me a quick keyboard shortcut to the same list, so I don’t have to waste time mousing around.<br />
This problem isn’t limited to the obscure terms pop-up: the whole DEVONthink interface is starting to look a little long in the tooth. If it were merely cosmetic, it would be less of an issue, but some of these things impact actual usage pretty significantly.<br />
In terms of functionality improvements, I’d really like to see thumbnail images for web archives; although DEVONthink already provides thumbnails for PDFs and image files, you get only a generic icon for web archives. Scanning visually when I already know what something looks like is, for me, a very powerful and fast way of finding something — that’s one reason why, for example, scanning through photos in iPhoto can be so handy. But unless you’re looking for a PDF or an image, visually scanning is essentially useless in DEVONthink.<br />
And when it comes to metadata, DEVONthink oddly enough offers very little; it would be handy, for example, to be able to enter comments or other information about a given item without having to generate a completely separate item. If I save a web page, I’d like to be able to store my own notes or annotations about that page in a way that is automatically linked directly to that page — not by writing a whole new note document and putting a link in it to that page, but rather by permanently attaching the annotations to the saved page in a way that allows them to be accessed directly and immediately whenever I’m viewing the page.</strong></p>
<p><strong>Conclusions<br />
I was going to call this section ‘Conclusions for Private Practitioners’, since I think of the software mainly as a time saver in my business and research work — but in fact, I think my main conclusion applies to a much broader set of people than mental health professionals (or academics or journalists, for that matter). My main conclusion is just this: if you find yourself spending significant amounts of time managing or using a large body of information, and you need a tool to reduce the time spent managing it while also enhancing the experience of actually using that information, then I believe DEVONthink is worth a serious look.<br />
You can download a fully-functional, time-limited demo at the developer’s site, along with sample data files and a whole host of tutorial material.<br />
</strong></p></blockquote>
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		<item>
		<title>Mondlandung 40. Jahrestag APOLLO 11</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 16:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine sehr coole Animation mit Echtzeiteffekt ist im Netz – willst du live bei der Mondlandung dabei sein? Hier geht es…Mondlandung &#8211; auf dem Weg zum 40. Jahrestag]]></description>
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<p>Eine sehr coole Animation mit Echtzeiteffekt ist im Netz – willst du live bei der Mondlandung dabei sein? <a href="http://www.wechoosethemoon.org/">Hier geht es…Mondlandung &#8211; auf dem Weg zum 40. Jahrestag</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Seelsorge ist Gemeindeaufbau&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jan 2007 21:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[seelsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Habiliationsschrift von Johannes Zimmermann Gemeinde zwischen Sozialität und Individualität Gmeinde zwischen Sozialität und Individualität. Herausforderungen für den Gemeindeaufbau im gesellschaftlichen Wandel Paperback &#8211; 568 Seiten Reihe: BEG 3 1. Auflage 2006 Preis: 44,90 € Auf 568 Seiten begründet Zimmermann in einmaliger Weise, welche Art von Gemeindeaufbau in unserer Zeit (Kairologie) angemessen ist. (zur ausführlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Habiliationsschrift von Johannes Zimmermann</strong></p>
<p>Gemeinde zwischen Sozialität und Individualität Gmeinde zwischen Sozialität und Individualität.<br />
Herausforderungen für den Gemeindeaufbau im gesellschaftlichen Wandel<br />
Paperback &#8211; 568 Seiten<br />
Reihe: BEG 3<br />
1. Auflage 2006<br />
Preis: 44,90 €<br />
<img src="http://www.blog.seekamp-seekamp.com/wp-content/uploads/rezension-johannes-zimmermann-0.thumbnail.jpg" alt="rezension-johannes-zimmermann-0.thumbnail.jpg" width="64" height="96" /></p>
<p><strong>Auf 568 Seiten begründet Zimmermann in einmaliger Weise, welche Art von Gemeindeaufbau in unserer Zeit (Kairologie) angemessen ist.</strong></p>
<p><strong>(zur ausführlichen Fassung? <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blog.seekamp-seekamp.com/?page_id=62Re">hier!</a></span>)</strong><br />
<strong>Das Ergebnis von Zimmermann vorweg:</strong><br />
Zimmermann sieht aus (und zitiert Kaufmann, Franz-Xaver. Religion und Modernität. Sozialwissenschaftliche Perspektiven, Tübingen 1989. S. 226)<br />
„erfahrungswissenschaftlicher Sicht eigentlich nur zwei Wege, um zu einem in theologischer Hinsicht qualifizierten Glauben zu gelangen: entweder die länger dauernde Einbindung in religiös motivierte Gruppen oder die Identifikation mit Personen, die als Vorbilder erfahren werden“ S. 282<br />
Er fasst die Ergebnisse der Wissenssoziologie (Peter L. Berger) so zusammen:<br />
„Glaube ist und bleibt dadurch plausibel, dass ein Umfeld vorhanden ist, das diesen Glauben auch in der Situation der kognitiven Minderheit innerhalb der Gesellschaft plausibel erhält.“ S. 286<span id="more-13"></span><br />
<strong>Was bedeuten diese Ergebnisse für die konkrete Arbeit?</strong><br />
<strong>Menschen müssen fähig gemacht werden, ihren Glauben auch im Gegenwind der pluralen Gesellschaft durchzuhalten und auszudrücken.</strong><br />
„Für den Gemeindeaufbau folgt daraus eine Doppelstrategie: Gemeindeaufbau wird sich auf<br />
der einen Seite auf das konzentrieren, was die Diasporafähigkeit stärkt, indem es zur „inneren“<br />
Plausibilität beiträgt (a), und auf der anderen Seite im Wissen um die geschöpflichen<br />
Grenzen zugleich die Gemeinde als Plausibilitätsstruktur gestalten, die als Stütz-Struktur es<br />
dem Einzelnen ermöglicht, auch in der Situation der kognitiven Minderheit seinen Glauben zu leben. Da es unrealistisch wäre, alle Christen zu „religiösen Virtuosen“ zu bilden, ist es angemessener, Menschen, die auf sozialen Stützen angewiesen sind, nicht zu überfordern, sondern durch Gemeinden zu unterstützen“ S. 289<br />
<strong>Das Ergebnis lässt sich mit der Formel zusammenfassen: Christsein leben kann man nicht ohne konkrete (versammelte) Gemeinde. Insofern hat Gemeindeaufbau Priorität, indem Menschen miteinander vernetzt leben.</strong><br />
Aber was bedeutet das <strong>konkret für die Aufgaben des Pfarrers?</strong><br />
Zimmermann meint, man kann<br />
„als Primärziel pastoralen Handelns den Aufbau und die Aktivierung ‘sozialer Beziehungsnetze’ als Träger und Plausibilitätsstruktur christlicher Sinngehalte kennzeichnen“ S. 291<br />
„Amtshandlungen und Kirchenbesuch hingegen sind für Gabriel als Indikator pastoralen Erfolgs unzureichend. Als „Globalindikator“ dürfte „die Zahl und insbesondere die Vielfalt (Spannweite, Differenziertheit) von ‘sozialen Beziehungsnetzen’, in denen christliche Sinngehalte zum Ausdruck kommen, einer ‘Messung’ pastoralen Erfolgs am nächsten kommen“ S. 292<br />
<strong>Diese Prioritätssetzung hat Folgen für alle Teildisziplinen der Praktischen Theologie.</strong><br />
Alle Tätigkeiten (Gottesdienst, Seelsorge, Diakonie, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit, Amtsverständnis) müssen also so gestaltet werden, dass sie in den Gemeindeaufbau einbezogen werden und den Anforderungen an die „neue“ Pastoral entsprechen.<br />
Diese „neue“ Pastoral setzt auf missionarische Ausstrahlung von gelebten verbindlichen Gemeinden und Evangelisation statt auf die Alternative „Wiederherstellung der Volkskirche mit dem Ideal der „christentümlichen Gesellschaft“ .<br />
Die <strong>alte Pastoral</strong> lässt sich so zusammenfassen:<br />
• Kirchenmitgliedschaft ist selbstverständlich<br />
• die „primäre Religion“ wird fast ausschließlich fokussiert<br />
• die „Betreuungskirche“ ist Normalfal<br />
• Kirche sieht ihre Aufgabe als „religiöse Dienstleistungen“<br />
Vgl. S. 276ff<br />
<strong>Für eine Übergangszeit gilt aber</strong>:<br />
„Insgesamt ergibt sich so eine Doppelstrategie, die einerseits darin besteht, noch vorhandene volkskirchliche Plausibilitätsstrukturen zu erhalten. Zugleich und vor allem besteht die Aufgabe für den Gemeindeaufbau darin, Brücken hin zu „neuen“ Plausibilitätsstrukturen zu schlagen und „neue“ Strukturen zu bilden“ S. 279<br />
<strong>Mich interessieren besonders die Ergebnisse für den Bereich der Seelsorgepraxis.</strong><br />
Und Zimmermann kann überzeugende Argument für eine Seelsorgepraxis zusammentragen, die zugleicht den Gemeindeaufbau fördert.<br />
Die Spitzenthese Zimmermanns <strong>„Seelsorge ist Gemeindeaufbau“</strong> begründet er so:<br />
„Auf der einen Seite ist <em>Seelsorge </em>Ziel des <em>Gemeindeaufbaus</em>; „Gemeindeaufbau“ hat die Aufgabe,Seelsorge in der Gemeinde und durch die Gemeinde zu ermöglichen und zu fördern.Umgekehrt ist <em>Gemeindeaufbau </em>Ziel der <em>Seelsorge</em>; mehr noch: Insofern Seelsorge „Erbauung“ im Sinne der οἳκοδομή bewirkt, kann man sagen: <em>Seelsorge ist Gemeindeaufbau</em>.“ S. 208<br />
<strong>Seine Seelsorgedefinition:</strong><br />
Seelsorge ist „<em>der Auftrag der Gemeinde Jesu Christi, den Einzelnen</em><br />
<em>im Glauben zu fördern und im Leben zu begleiten“.S. 211</em><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Die Konsequenzen formuliert er so:</strong><br />
Die Konsequenzen formuliert er so:<br />
„5.7.1 Seelsorge ist Auftrag der Gemeinde Jesu Christi: Während ein „enges“ und sich auf die<br />
cura specialis beschränkendes Verständnis von Seelsorge oft der Gefahr erliegt, den Gemeindebezug<br />
zu vernachlässigen oder aber „Seelsorge“ ausschließlich vom „Amt“ her verstanden<br />
wird, zielt der Ausgang bei der Gemeinde darauf, die spezielle Seelsorge in ein „weites“ Verständnis<br />
von Seelsorge einzubetten, das nicht pastoraltheologisch, sondern gemeindetheologisch<br />
ansetzt und den Gemeindebezug konstitutiv im Seelsorgeverständnis verankert244. Das<br />
wendet sich nicht gegen Formen besonderer Zuständigkeit und Ansprechbarkeit, sondern nur<br />
dagegen, diese exklusiv zu verstehen.<br />
5.7.2 Seelsorge wendet sich an „den Einzelnen“, an Menschen in ihrer Individualität, mit<br />
ihrer unverwechselbaren Geschöpflichkeit und Geschichte. Zunächst an den Einzelnen als<br />
Glied der Gemeinde Jesu, die durch die Taufe an ihn gewiesen ist. Da jedoch der Auftrag der<br />
Gemeinde insgesamt grenzüberschreitend ist (Mt 28,16-20), kann auch Seelsorge nicht an den<br />
Grenzen der Gemeinde Halt machen245. Die gegenseitige Fürsorge in der Gemeinde Jesu hat<br />
nicht exklusiven, sondern inklusiven Charakter. Von daher hat Seelsorge stets auch eine diakonische<br />
und eine missionarische Dimension246, zu beiden hin sind die Grenzen fließend.<br />
5.7.3 Aufgabe, Inhalt und Ziel der Seelsorge besteht darin, „Menschen im Glauben zu fördern<br />
und im Leben zu begleiten“. Das Gegenüber von „Glauben“ und „Leben“ soll nicht als Trennung<br />
beider verstanden werden, sondern wesentliche Bezüge der Seelsorge zur Sprache bringen:<br />
Es geht um den Menschen in seiner leib-seelischen Ganzheit und seiner sozialen Verfasstheit247ebenso<br />
wie in seiner Verwiesenheit auf Gott, um die Dimension coram mundo ebenso<br />
wie coram Deo. Mit der Formulierung wird einerseits das Verständnis von Seelsorge<br />
als Lebensbegleitung und der damit verbundene Versuch, das „Defizienzmodell“ zu überwinden,<br />
weitergeführt248, andererseits wird an die Unterscheidung von „Glaubenshilfe“ und „Lebenshilfe“<br />
249 bei Helmut Tacke angeknüpft; im Unterschied zu dieser soll das „Fördern“ bewusst<br />
über das „Helfen“ und die damit verbundenen Anklänge an das Defizienzmodell hinausgehen.<br />
5.7.4 „Im Glauben fördern und im Leben begleiten“ kann in drei Bereiche differenziert werden:<br />
Zum Glauben hinführen (a) – im Glauben stärken und vergewissern (b) – zum Wachstum im<br />
Glauben verhelfen (c). Wenn bei diesen Bereichen nur noch vom „Glauben“ und nicht mehr<br />
vom „Leben“ die Rede ist, so bedeutet das nicht, dass dieses ausgeklammert wäre. Die Hinführung,<br />
Stärkung und das Wachstum im Glauben erfolgen nicht abstrakt, sondern in konkreten<br />
Lebenssituationen, in denen sich Glaubensförderung und Lebensbegleitung verschränken.“<br />
S. 211</p>
<p>Endlich-Leben-Gruppen können sehr fruchtbar in diese Zielsetzung eingebunden werden:<br />
Sie nehmen eine Zwischenpositition ein zwischen Modellen, die zum Glauben hinführen und zum Wachstum im Glauben verhelfen. Da sie dabei ausdrücklich an der Selbsterfahrung der Menschen anknüpfen, wird dieses Angebot für die Menschen im 21. Jahrhundert sehr plausibel.</p>
<p>Dabei können sich endlich-leben-Gruppen als endlichine wichtige Form (Zellenbildung) gut in eine größere Palette von seelsorgerlichen Diensten einordnen lassen:</p>
<p>„Seelsorgliche Möglichkeiten sieht Morgenthaler auf drei Ebenen241: a) in der Stärkung ‘natürlicher’<br />
Beziehungen im unmittelbaren sozialen Umfeld (‘Oikos’); b) Kleingruppenbildung<br />
bzw. „Zellenbildung (‘ecclesiola in ecclesia’)“ (22); c) Laiendienste auf Gemeindeebene oder<br />
auf regionaler Ebene, die von Professionellen begleitet werden. Die Umsetzung vor Ort soll<br />
durch Projekte mit konkreten Zielen erfolgen. Gelingen sie, wirken sie motivierend und können<br />
exemplarischen Charakter bekommen.<br />
Bemerkenswert ist in dieser Skizze Mehreres: Die Verbindung von Seelsorge und Gemeindeaufbau<br />
in einer „gemeindezentrierten“ Perspektive muss nicht notwendig mit einer Abwertung<br />
professioneller Seelsorge verbunden sein, sie sieht aber deren Ambivalenzen und Grenzen.<br />
Sie wendet sich nicht gegen „amtliche“ Seelsorge als solche, wohl aber gegen ein Monopol<br />
des Amtes in der Seelsorge“ S. 211</p>
<p>Die Stärke des endlich-Leben-Gruppen-Ansatzes wird deutlich, wenn man die Seelsorgedefinition der sogenannten „interkulturellen Seelsorge“ von Schneider Harprecht betrachtet:<br />
Interkulturelle Seelsorge &#8211; systemisch, ganzheitlich, Selbsthilfe</p>
<p>Spannend ist ein Aspekt: ist Seelsorge notgedrungen Defizit orientiert?<br />
Auf Nitzsch geht eine Dreiteilung der Seelsorge (leidender – sündiger – irrender Mensch) zurück.<br />
Um auch die „ proficientes“ mit einzubezieheniehen, erweitert Zimmermann bei  Seelsorge die drei Anlässe der Seelsorge zu den Bereichen<br />
• Ergehen/Erleben (statt nur Leiden)<br />
• Verhalten (statt nur Sünde)<br />
• Glauben (statt nur Irrtum).“ S. 195<br />
Diese Erweiterung ist für Endlich-Leben-Gruppen sehr hilfreich, insofern eben nicht nur die Fehlformen menschlichen Lebens korrigiert werden, sondern die Förderung des Ergehens, Verhaltens und Glaubens angestrebt werden (Motto: „Endlich Leben!“).</p>
<p>Gemeinden können eine Menge profitieren von dem Modell (immer populärer werdenen) Systemische Seelsorge (Morgentaler):<br />
• Gemeinde als „System“<br />
• Auch Ziemer beachtet stärker kontextuelle Faktoren: Seelsorge und Gruppe/Gemeinde 2001</p>
<p>Um Gemeindeaufbau und Seelsorge zusammenzuhalten, ist es wichtig, von einem Trend in vor allem freikirchlichen Kontexten (USA) oder auch in der speziellen englischen Situation (dort ist die Counselling-Berufsdefinition gesellschaftlich institutionalisiert) zu lernen:<br />
Probleme machen in den USA die Vielzahl privater christlicher Therapeuten und Seelsorger wie es in dem Buch<br />
„Counseling and Community“ des am Ontario Bible College und Ontario Theological Seminary<br />
lehrenden Rod Wilson nachzulesen ist:<br />
„Private Christian counselor“ ist für Wilson eine „contradiction in terms“. Der Zusammenarbeit<br />
von Gemeindepastoren und solchen „privaten“ Seelsorgern gilt von daher sein besonderes<br />
Augenmerk: „Both pastors and private counselors need to reaffirm the priority of community<br />
and its power in the healing process“ (XII). Damit unterstreicht er Zimmermanns Anliegen so:<br />
„The thesis of this book is tied to this assumption: We need a counseling approach that is communitiy-oriented rather than exclusively focused on the individual“ (XII). vgl. S. 193</p>
<p><strong>Ist die vorgelegte Arbeit von Zimmermann plausibel?</strong></p>
<p><strong>Seine Gliederung beginnt mit notwendigen Definitionen der Begriffe:</strong></p>
<p>I. „GEMEINDE“ UND „GEMEINDEAUFBAU“ ALS THEMA UND AUFGABE DER<br />
PRAKTISCHEN THEOLOGIE<br />
Nach der erfolgten ekklesiologischen Grundlegung widmet sich ein längerer<br />
Teil der Arbeit mit der Darstellung, Würdigung und Kritik gegenwärtiger praktischtheologischer<br />
„Gemeindetheorie“ befassen. Zimmermann arbeitet die für sein Thema entscheidenden Grundfragen heraus: die Frage nach dem Verhältnis zwischen Gemeinde und Einzelnem, zwischen Individualität und Sozialität.</p>
<p>Das hilft ihm eine Typologie (§3) zum „Gemeindeaufbau zu erarbeiten:<br />
• Christianisierung<br />
• religiöse Individualität<br />
• missionarischen Gemeindeaufbau<br />
Sein Herz schlägt beim dritten Typus, den er durch seine Arbeit als zugleich theologisch und zeitgemäß begründen möchte.</p>
<p>II: Der ausführliche zweiten Teil: Das Verhältnis zwischen der Gemeinde und dem Einzelnen<br />
Hier argumentiert er  theologisch nach zwei Richtungen<br />
•   biblisch-theologisch (§4):<br />
•   poimenisch (§5)<br />
Nach einem Überblick über die neuere Seelsorge-Diskussion klärt er, was „Gemeinde“ für die Seelsorge bedeutet.<br />
Und das hat Folgen für „Seelsorge“. Sein Verständnis „Seelsorge ist Gemeindeaufbau“  hat weitreichende Auswirkungen auf beide Seiten!</p>
<p>III: Zimmermanns dritter Teil zieht eine Außenperspektive hinzu: Die Wissenssoziologie<br />
Die soziologische Kategorie der „Plausibilitätsstruktur“ bei Peter L. Berger nutzt er, um die Notwendigkeit von Gemeindeaufbau im Kontext der „Moderne und Postmoderne“ von außen zu begründen.<br />
• Zimmermann kann den Entwurf Peter L. Bergers ausführlich dargestellen und seine Stärken und Grenzen erörtern (§6).<br />
• In einem zweiten Durchgang (§7) wird die Kategorie „Plausibilitätsstruktur“ auf die Situation der christlichen<br />
Gemeinde im gesellschaftlichen Wandel in der Neuzeit angewandt, auf die „Gemeinde zwischen<br />
Volkskirche und Diaspora“ (E. Winkler).<br />
• §8 fragt dann nach den Konsequenzen für den Gemeindeaufbau und versucht, anhand des Gegenübers von „alter“ und „neuer“ Pastoral Umrisse eines zukunftsorientierten Gemeindeaufbaus zu zeichnen.<br />
IV: Sein vierter Teil ist kürzer und gibt einen exemplarischen Ausblick (§9) auf die praktisch-theologische Kategorie „Haus“. Hier skizziert er eine Sozialform christlicher Gemeinde, in der sich die unterschiedlichen Perspektiven verbinden.<br />
Damit kann er theologisch und  (wissens-)soziologisch die Notwendigkeit, aber auch Stärken und Gefährdungen des Modells „Hauskreisarbeit“ begründen und als wichtige Verbindungsform  zwischen Kleinfamilien und (Orts-)Gemeinde fordern.</p>
<p>Würdigung und Kritik:</p>
<p>Zimmermann hat einen ausführlich begründeten großen Wurf hingelegt, in dem er einen missionarischen Gemeindeaufbaus als die zeitgemäße Aufgabe für die Kirche fordert. Er kann überzeugend belegen, dass die alternativen Ansätze, die sich auf das Individuum konzentrieren und die Gemeinschaftsbildung und den Gemeindeaufbau auslassen, im 21. Jahrhundert keine Zukunft haben.<br />
Zugleich wirbt er für die Dauer der Übergangszeit für eine pragmatisch orientierten Doppelstrategie, um den Übergang aus volkskirchlicher Zeit in die neue Pastoral zu gestalten. Man kann ihm auch nicht vorwerfen, dass er die berechtigten Aspekte anderer ekklesiologischer Ansätze übersieht. Seine Arbeit wird zukünftig als Referenz für alle weiteren Auseinandersetzungen um missionarischen Gemeindeaufbau gelten können.<br />
Sehr wertvoll ist sein Beitrag auch, weil er die Seelsorge (Pomenik) neu auf das Thema Gemeindeaufbau und umgekehrt beziehen konnte.</p>
<p>Ein wichtiges Ergebnis ist sicher, die Säkularisierungshypothese zu relativieren. Die Folgen: eine hervorragende, differenzierte Analyse der Gründe für die besondere Situation in Ostdeutschland. Jedes missionarische Gemeindeaufbauprojekt für den Osten Deutschlands muss in Zukunft darauf Bezug nehmen.</p>
<p>Interessante Verweise auf die Kirchengeschichte zum Thema (von Luther, Spener, Zinzendorff, Wesley) regen für die heutige Praxis zum Nachdenken an.</p>
<p>Kritik:<br />
Meine Kritik hat zwei Aspekte:<br />
• Formal: sich durch diese Arbeit hindurchzulesen ist sicher eine große Herausforderung, an dem die Praktiker der Gemeinde oft scheitern werden. Ich kritisiere den Schreibstil, der verständlicher, übersichtlicher (auch vom Satz her) und z.T. kürzer, aber an anderen Stellen ruhig konkreter hätte werden können. Hier wünschte ich mir für die Gattung „Habilitationsschrift“ in Deutschland eine dringende Reform.<br />
Hier mein Verbesserungs-Vorschlag zu einem willkürlich gewählten Text von Zimmermann auf S. 211:<br />
ORIGINAL:<br />
„ 5.7.3 Aufgabe, Inhalt und Ziel der Seelsorge besteht darin, „Menschen im Glauben zu fördern<br />
und im Leben zu begleiten“. Das Gegenüber von „Glauben“ und „Leben“ soll nicht als Trennung<br />
beider verstanden werden, sondern wesentliche Bezüge der Seelsorge zur Sprache bringen:<br />
Es geht um den Menschen in seiner leib-seelischen Ganzheit und seiner sozialen Verfasstheit247ebenso<br />
wie in seiner Verwiesenheit auf Gott, um die Dimension coram mundo ebenso<br />
wie coram Deo. Mit der Formulierung wird einerseits das Verständnis von Seelsorge<br />
als Lebensbegleitung und der damit verbundene Versuch, das „Defizienzmodell“ zu überwinden,<br />
weitergeführt248, andererseits wird an die Unterscheidung von „Glaubenshilfe“ und „Lebenshilfe“<br />
249 bei Helmut Tacke angeknüpft; im Unterschied zu dieser soll das „Fördern“ bewusst<br />
über das „Helfen“ und die damit verbundenen Anklänge an das Defizienzmodell hinausgehen.“</p>
<p>Meine Alternativversion orientiert sich an die 4 Grundkriterien für Verständlichkeit:<br />
• Einfachheit<br />
• Gliederung/Ordnung<br />
• Kürze/Prägnanz<br />
• anregende Zusätze (Beispiele)<br />
ALTERNATIVE:<br />
5.7.3.: Welche Aufgaben hat Seelsorge?<br />
„Menschen im Glauben fördern und im Leben begleiten“<br />
Ich unterscheide „Glauben“ und „Leben“ aus mehreren Gründen, um das ganze Wesen von Seelsorge zu erfassen, sehe beides aber nicht als getrennte Wirklichkeiten (dazu später mehr):<br />
• Der Mensch ist eine Einheit aus Leib, Seele und seinen Beziehungen zu Mitmenschen und zu Gott<br />
(das entspricht den zwei Dimensionen „coram mundo“ und „coram Deo“).<br />
• Ich knüpfe damit an der bewährten Unterscheidung (seit Helmut Tacke) „Glaubenshilfe“ und „Lebenshilfe“ an.<br />
• Ich führe diesen Ansatz aber weiter, indem ich das „Fördern“ bewusst nenne. Das ist neu und geht über den Begriff „Helfen“ bei Tacke hinaus.<br />
• So kann ich das Anliegen der Theologen aufnehmen, die ein „Defizienzmodell“ (s.o.) ablehnen.<br />
Mit meiner Definition von Seelsorge sorge ich also dafür, dass auch die Stärken der Menschen im Blick bleiben und aktiv verbessert werden.</p>
<p>• Inhaltlich:<br />
Die Grundanliegen von Peter L. Berger hat Zimmermann sehr fruchtbar aufgenommen und auf seine Thematik bezogen. Auf die theologische Herausforderung, die Berger aber mit seiner „induktiven Theologie“ (vgl. Auf den Spuren der Engel „ ganz als Schleiermacherschüler) vorschlägt, geht Zimmermann nicht ein. Dieser Ansatz wäre sicher fruchtbar für die Mission im 21. Jahrhundert.<br />
Zugleich scheint sich Zimmermann die radikale Infragestellung von Bergers Ansatz der „Wissenssoziologie“ (nicht zu verwechseln mit Soziologie) nicht ganz gestellt zu haben. So differenziert er in seiner Arbeit zwischen beidem nicht immer und muss zwischen interner und externer Plausibiliät unterscheiden (was im Sinne von Berger nicht zu trennen wäre). Vielleicht kann diese Spezialität von Peter L.Berge in einem weiterführenden Buch, das die Herausforderungen der „Kirche in der Postmoderne“ (Stichwort: radikaler Konstruktivismus) theologisch gewürdigt werden? Zimmermanns Anliegen war ja vor allem, die bisherige Pastoral für eine gut begründete „neue“ Pastoral der Volkskirche zu begründen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>P.S. mir lag noch eine <strong>interne Ausgabe</strong> der Habilitationsschrift vor, so dass die Seitenzahlen zur Zeit leider nicht mit der <strong>Buchversion </strong>übereinstimmen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
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		<title>Be octomized &#8211; wie ein 8 Zahlensystem unser Denken revolutioniert</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Nov 2006 02:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[systeme]]></category>
		<category><![CDATA[zahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, dachte ich, was bin ich für ein Gewohnheitstier. Es ist doch alles völlig klar. 10 Zahlen hat unser Dezimalsystem. 60 Minuten eine Stunde, 24 Std. ein Tag und 7 Tage die Woche. Nun war es jemals anders? Jain. Ja doch. Wie würde sich die Welt verändern, wenn wir ein 8-Zahlensystem einführen würden? 8 Std. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blog.seekamp-seekamp.com/wp-content/uploads/2006/11/numbers.gif"><img src="http://www.blog.seekamp-seekamp.com/wp-content/uploads/numbers-tm.jpg" alt="numbers-tm.jpg" width="108" height="100" /></a><strong>Tja, dachte ich, was bin ich für ein Gewohnheitstier. Es ist doch alles völlig klar. 10 Zahlen hat unser Dezimalsystem. 60 Minuten eine Stunde, 24 Std. ein Tag und 7 Tage die Woche. Nun war es jemals anders? Jain. Ja doch.</strong></p>
<p>Wie würde sich die Welt verändern, wenn wir ein 8-Zahlensystem einführen würden?<br />
8 Std. hat der Tag. 8 Tage die Woche (oh ein Sonntag länger <img src='http://www.blog.seekamp-seekamp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . 4 Wochen der Monat. 12 Monate das Jahr.<br />
Eine Revolution? Nö. Es gibt dieses Zahlensystem.</p>
<p>DIe Erfinder haben einfach die Zahlen zusätzlich noch mehr Buchstabenähnlich gemacht und diese Verfremdung macht uns ganz vieles visuell viel leichter. Z.B. das Rechnen… Aber schaut selbst und werdet durch dieses Experiment kreativ. Die Welt könnte anders sein, wenn wir nur wollten…</p>
<p>P.S: Die Babylonier oder andere Uraltvölker hatten binäre Zahlensyteme und überhaupt. Es ging auch. Siehe unsere Computerwelt…<br />
<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.iverse.org/octomatics/octomatics.htm">Ach ja, der Link ist hier: Das octomatics-Universum</a></span></p>
<p>Übrigens die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.iverse.org/projects.htm">Erfinder dieser Horizonterweiterung</a></span> sind überhaupt coole Innovatoren. Sie nutzen dafür ihren Mac (was sonst <img src='http://www.blog.seekamp-seekamp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  und haben einige Neuigkeiten auf Lager, die unser visuelles Denk- und Verwaltungssystem Hirn besser ausnutzen kann. Sehr interessante Erfindungen für den Computer der Zukunft (Module zusammenstecken und es wird ein Megacomputer mit mehr Bildschirm, mehr Ram oder mehr Power), oder die iWorld, das visuelle Userinterface (Ob der neue Mac oder neue IPod mit <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.iverse.org/iworld/index.html">diesen Innovationen</a></span> aufwartet?).</p>
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		<title>Design &#8211; der Schlüssel zur Kommunikation und…</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Sep 2006 12:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[marketing]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[neuro]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine neueste Fundstelle ist der Schweizer Marketingexperte Werner Fuchs geb. am 22. 12. 1952 in Zürich . Er begeistert mich, weil er nicht nur unendlich belesen ist, sondern vor allem aus persönlicher (leidvoller) Geschichte Tochter war sehr krank) ein faszinierter Rezipient der höchstaktuellen Neurowissenschaften ist und diese in sein Marketingkonzept integriert… Hier seine Thesen zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;">Meine neueste Fundstelle ist der Schweizer </span>Marketingexperte <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.propeller.ch/werner_traditionslebenslauf.htm">Werner Fuchs </a></span><br />
<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.propeller.ch/werner_traditionslebenslauf.htm">geb. am 22. 12. 1952 in Zürich .</a></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Er begeistert mich, weil er nicht nur unendlich belesen ist, sondern vor allem aus persönlicher (leidvoller) Geschichte Tochter war sehr krank) ein faszinierter Rezipient der </span><span style="font-size: 12pt; text-decoration: underline;"><a href="http://www.1001macht.ch/die_literatur_neurologie.htm">höchstaktuellen Neurowissenschaften</a></span> <span style="font-size: 12pt;">ist und diese in sein Marketingkonzept integriert… </span></p>
<p>Hier seine Thesen zum Design:<br />
<strong>1. Design visualisiert</strong><br />
Weil formale Kriterien schneller erfasst werden als inhaltliche, gewinnt die Oberfläche. Der heutige Konsument ist ein zappender und zappeliger Oberflächensurfer. Denn Surfen erhöht seine Überlebenschancen in den Informationsfluten. Marketingdesign macht Wichtiges erkennbar.</p>
<p><strong>2. Design verpackt Inhalt</strong>Das Formale ist das wichtigste Entscheidungskriterium. Aber wehe dem, der nur Verpackung verkauft. Schlechte Produkte und Dienstleistungen haben auf Dauer keine Chance. Marketingdesign kümmert sich auch um Inhalte, wenn sie nicht in die vorgesehene Verpackung passen.<strong>3. Design ist Alles</strong>Wir entwerfen keine Möbel, Flaschen oder Kleider. Wir designen Firmen-, Produktekulturen. Auch Nichtmaterielles wie etwa Dienstleistungen müssen in Formen gegossen werden. Sprache ist ein ideales und preisgünstiges Verpackungsmaterial. Deshalb ist Corporate Language so wichtig.<br />
<em>Ja, ja, ja… arbeiten wir an unserer Corporate Language? Formen wir sie bewußt? Haben wir in Text und Rede unsere Schlüsselworte schon gefunden? Implizit sicherlich, aber wie explizit (bewußt) arbeiten wir an unserer Sprache?</em><br />
<strong>4. Design hat religiöse Züge</strong>In einer Welt, die immer komplizierter wird, sucht der Konsument nach Sicherheit, nach neuen Orientierungen. Für viele Menschen wurden Marken zum Ersatz religiöser Geborgenheit. Marketingdesigner mögen die Geschichte von Harley-Davidson.<strong>5. Design muss kreativ sein</strong>Was sich nicht unterscheidet, hebt sich nicht ab. Produkte und Dienstleistungen müssen sich dauernd weiterentwickeln. Kreativität wird für die Unternehmen zur Überlebensfrage. Unsere massgeschneiderten Kreativitätsseminare verändern sich seit zehn Jahren.<strong>6. Design liebt Maya</strong>Modern zu sein, ist noch kein Qualitätssiegel. Design, Bilder, Worte und Rituale müssen irritieren und trotzdem verstanden werden. Menschen wollen das Neue mit Altbekanntem verbinden. Deshalb halten wir uns an die Maya-Regel. <strong>M</strong>ost <strong>a</strong>dvanced <strong>y</strong>et <strong>a</strong>cceptable.<br />
<em>Genau &#8211; diese spannende Mischung aus most advanced und doch noch akzeptabel muss es sein, sonst ist Kirche lang-weilig… Besser: Darstellung von Kirche lang-weilig, weil keiner mehr bis zu Ende zuhört, weil nichts Neues zu erwarten ist. Und hirnlogisch ist &#8220;Neues&#8221; immer der einzige Grund für Aufmerksamkeit.</em><br />
<strong>7. Design ist ein Versprechen</strong>Was Unternehmen produzieren und anbieten, sind immer Botschaften. Im Wettbewerb stehen eigentlich keine materiellen Produkte, sondern Zeichen und Versprechungen. Das ist keine gescheite Theorie, sondern die Realität der Kundenwahrnehmung.<br />
<em>Theologisch gesagt: &#8220;Verheißungen&#8221; sind der Schlüssel. Was verheißen wir als St. Pauli-Gemeinde auf unserer zukünftigen Homepage, in unserer Brücke, mit unseren Prospekten, mit unseren Gebäuden, mit unserem Veranstaltungs-design? Helft mir, das wahrzunehmen…</em><br />
<strong>8. Design ist immer da</strong>Auch wer schweigt, sagt etwas. Und wer kein Marketingdesign hat, hat trotzdem eines. Wahrscheinlich eine schlechtes. Marketingdesign versteht das ganze Unternehmen als Produkt mit Symbolcharakter. Und früher oder später dringt jede Unternehmenskultur nach draussen.<br />
<em>Was dringt von uns nach draußen? Analyse und Kundenbefragung ist angesagt… An sonsten können wir nur im Inneren verändernd arbeiten, damit das gewünschte Resultat nach draußen dringt.</em><br />
<strong>9. Design ist individuell</strong>Es gibt kein Produkt, das allen gefällt. Für das Marketingdesign sind Produkt und Kunden gleichwertige Partner. Für ein gutes Produkt finden sich immer Kunden. Hauptsache, man versteht ihre individuelle Sprache, ihre Inszenierung, ihre Formen.<strong>10. Design liebt das Einfache</strong>Die Kunst erfolgreichen Marketings liegt in der absoluten Reduktion auf das Wesentliche. Denn komplizierte Strategien lassen sich weder kommunizieren, noch durchsetzen. Wir verstehen Marketingdesign als Übersetzungsarbeit. Wir sind begeisternde Verpackungskünstler.<br />
<span style="font-size: 12pt;">Ja, ja, ja… Übersetzen, verpacken, Komplexität reduzieren… meine Lieblingsthemen…</span></p>
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		<title>Theorie und Praxis &#8211; Bon mots und Einsichten</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Aug 2006 23:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[theologie]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[praxis]]></category>
		<category><![CDATA[theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt vielleicht nichts Praktischeres als eine gute Theorie, können wir frei nach Immanuel Kant sagen. Oder, hundert Jahre nach seiner ersten bahnbrechenden Veröffentlichung passt auch Albert Einsteins Aphorismus: Die Theorie entscheidet darüber, was wir beobachten können. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt vielleicht nichts Praktischeres als eine gute Theorie, können wir frei nach Immanuel Kant sagen. Oder, hundert Jahre nach seiner ersten bahnbrechenden Veröffentlichung passt auch Albert Einsteins Aphorismus: Die Theorie entscheidet darüber, was wir beobachten können. Wenn wir Manager uns heute im turbulenten Umfeld komplexen Fragen stellen, werden wir zwangsläufig in den performativen Widerspruch verwickelt, wie man so schön sagt, in dem man auch aus der Distanz des vermeintlich schmucklosen Katheters der Gelehrten das illustre Treiben auf den Management-Wiesen zu reflektieren vermag, oder anders gesagt, sich mit der ungewohnten Blickweise selbst beobachtet.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.systemagazin.de/buecher/kurzvorgestellt/2006/02/weber_innovation_injunktion.php">mehr dazu im Vorwort </a></span></p>
<p>Genau diese Spannung erlebe ich in meinem Leben. Als Praktiker (mit Leidenschaft) verstehe ich erst wirklich, was ich tue in der Reflexion dieser Praxis… Sehr interessant.</p>
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