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Be octomized – wie ein 8 Zahlensystem unser Denken revolutioniert

Posted on 22 November 2006 by Helge Seekamp

numbers-tm.jpgTja, dachte ich, was bin ich für ein Gewohnheitstier. Es ist doch alles völlig klar. 10 Zahlen hat unser Dezimalsystem. 60 Minuten eine Stunde, 24 Std. ein Tag und 7 Tage die Woche. Nun war es jemals anders? Jain. Ja doch.

Wie würde sich die Welt verändern, wenn wir ein 8-Zahlensystem einführen würden?
8 Std. hat der Tag. 8 Tage die Woche (oh ein Sonntag länger :-). 4 Wochen der Monat. 12 Monate das Jahr.
Eine Revolution? Nö. Es gibt dieses Zahlensystem.

DIe Erfinder haben einfach die Zahlen zusätzlich noch mehr Buchstabenähnlich gemacht und diese Verfremdung macht uns ganz vieles visuell viel leichter. Z.B. das Rechnen… Aber schaut selbst und werdet durch dieses Experiment kreativ. Die Welt könnte anders sein, wenn wir nur wollten…

P.S: Die Babylonier oder andere Uraltvölker hatten binäre Zahlensyteme und überhaupt. Es ging auch. Siehe unsere Computerwelt…
Ach ja, der Link ist hier: Das octomatics-Universum

Übrigens die Erfinder dieser Horizonterweiterung sind überhaupt coole Innovatoren. Sie nutzen dafür ihren Mac (was sonst :-) und haben einige Neuigkeiten auf Lager, die unser visuelles Denk- und Verwaltungssystem Hirn besser ausnutzen kann. Sehr interessante Erfindungen für den Computer der Zukunft (Module zusammenstecken und es wird ein Megacomputer mit mehr Bildschirm, mehr Ram oder mehr Power), oder die iWorld, das visuelle Userinterface (Ob der neue Mac oder neue IPod mit diesen Innovationen aufwartet?).

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Design – der Schlüssel zur Kommunikation und…

Posted on 13 September 2006 by Helge Seekamp

Meine neueste Fundstelle ist der Schweizer Marketingexperte Werner Fuchs
geb. am 22. 12. 1952 in Zürich .

Er begeistert mich, weil er nicht nur unendlich belesen ist, sondern vor allem aus persönlicher (leidvoller) Geschichte Tochter war sehr krank) ein faszinierter Rezipient der höchstaktuellen Neurowissenschaften ist und diese in sein Marketingkonzept integriert…

Hier seine Thesen zum Design:
1. Design visualisiert
Weil formale Kriterien schneller erfasst werden als inhaltliche, gewinnt die Oberfläche. Der heutige Konsument ist ein zappender und zappeliger Oberflächensurfer. Denn Surfen erhöht seine Überlebenschancen in den Informationsfluten. Marketingdesign macht Wichtiges erkennbar.

2. Design verpackt InhaltDas Formale ist das wichtigste Entscheidungskriterium. Aber wehe dem, der nur Verpackung verkauft. Schlechte Produkte und Dienstleistungen haben auf Dauer keine Chance. Marketingdesign kümmert sich auch um Inhalte, wenn sie nicht in die vorgesehene Verpackung passen.

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Theorie und Praxis – Bon mots und Einsichten

Posted on 31 August 2006 by Helge Seekamp

Es gibt vielleicht nichts Praktischeres als eine gute Theorie, können wir frei nach Immanuel Kant sagen. Oder, hundert Jahre nach seiner ersten bahnbrechenden Veröffentlichung passt auch Albert Einsteins Aphorismus: Die Theorie entscheidet darüber, was wir beobachten können. Wenn wir Manager uns heute im turbulenten Umfeld komplexen Fragen stellen, werden wir zwangsläufig in den performativen Widerspruch verwickelt, wie man so schön sagt, in dem man auch aus der Distanz des vermeintlich schmucklosen Katheters der Gelehrten das illustre Treiben auf den Management-Wiesen zu reflektieren vermag, oder anders gesagt, sich mit der ungewohnten Blickweise selbst beobachtet.
mehr dazu im Vorwort

Genau diese Spannung erlebe ich in meinem Leben. Als Praktiker (mit Leidenschaft) verstehe ich erst wirklich, was ich tue in der Reflexion dieser Praxis… Sehr interessant.

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Über mich

Helge Seekamp ist mit 50% als Pfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli (Lemgo) angestellt, mit weiteren 50% wirkt er als Geschäftsführer von http://www.endlich-leben.net seit 1994 (Gründungsmitglied) bei der Entstehung eines diakonischen Selbsthilfenetzwerks mit. Ehrenamtlich entwickelt er als Vorsitzender von ACC-Deutschland (Association of Christian Counsellors in Deutschland) www.acc-dachverband.de die Qualitätssicherung von BeraterInnen im Kontext der Deutschen Gesellschaft für Beratung weiter. Meine wissenschaftlichen Texte finden sich im Research-Network: Follow me on ResearchGate

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