Archive | Wissensgesellschaft

Digital Natives und kirchliche Kommunikation

Posted on 21 Februar 2013 by Helge Seekamp

Digital Natives und kirchliche Kommunikation.
Netzinkulturation als Pastoral in einer medial vermittelten Lebenswelt.
Diplomarbeit von Andrea Mayer-Edoloeyi

RUNTERLADEN! KOSTENLOS! CC

Ich versuche mich mal für die WENIGLESER in einem EXZERPT: voilá!

Ausgehend von der Wichtigkeit des Netzes für die Realität der Digigtal Natives

Es geht um Digital Natives, jenen Teil der Menschen, die das Social Web nicht nur fallweise benutzen, sondern die das Internet zu einem relevanten, alltagsbegleitenden Teil ihres Lebens gemacht haben, die online sind, nicht online gehen. Sie pflegen, wie zu zeigen sein wird, einen postmodernen Lebensstil und haben zumeist eine große Distanz zu institutionalisierten Ausdrucksformen von Religion. Wie es gelingen kann, mit diesen Menschen einen positiven Kommunikationsraum zu eröffnen, ist die Fragestellung dieser Arbeit. Continue Reading

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Initiative neue Qualität

Posted on 07 Juni 2012 by Helge Seekamp

Ich plädiere für ein Bündnis von Kirche und Mittelstand in Deutschland, dass sie gemeinsam eine Qualitätsinitiative entwickeln, bzw. Synergien herstellen zwischen neuer Qualität der Arbeit und neuer Qualität des Lebens (Indikator: seelische Gesundheit). Hier könnten Natürliche Gemeinde-Entwicklung und Endlich-Leben-Gruppen die Brückeninstrumente sein.

Es begann mit der Globalisierung, nein im 19. Jahrhundert mit der industriellen Revolution, mit Marx und Engels, den sozialistischen Arbeiterbewegungen und der traditionsreichen, aber was die Arbeitswelt betraf eher unsensiblen Kirche?! Ja, der Paradigmenwechsel im Bereich der Arbeit, Arbeitsbedingungen, Continue Reading

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Piratenerfolge (nicht nur in NRW) mal so erklärt

Posted on 14 Mai 2012 by Helge Seekamp

Warum die Piraten in die Landtage (z.B: NRW gestern) gewählt werden und welche Gefahr der Kirche gleichermaßen droht, wenn sie die Alltagskomminikation nicht beherrscht… Denn Kirche ist Kommunikation (so würde ich es mal beschreiben!),

erzählt uns  Sascha LOBO in seinem Artikel bei Spiegel-online hier. Sascha Lobo auf Twitter

Ich zitiere hier eine Passage aus seinem Artikel:

 Clay Shirky beschrieb im Jahr 2010 einen grundsätzlichen Fehler der Debatte über Internet und Politik: Die Bedeutung des Zugangs zu Informationen werde überschätzt, die des Zugangs zu Menschen werde unterschätzt. Das war auf soziale Netzwerke in undemokratischen Staaten gemünzt. Es passt aber auch auf den Umgang der deutschen Parteien mit dem Netz. Denn das Internet verheißt eine nie gekannte, digitale Nähe zwischen allen und jedem. Eine Generation, die Britney Spears antwittern kann oder mit Coca Cola chatten, erwartet diese Nähe auch von der Politik.
Wenn das der Schlüssel ist, dann bedeutet das für andere Institutionen wie z.B. KIRCHE auch entscheidendes:
Die Nähe zu Menschen ist der Schlüssel. Darum geht es in Kirche vordergründig ja schon immer. Aber nur vordergründig.
Nähe nach dieser Definition (es gibt auch die intime Nähe von 2 Personen) ist eine „öffentliche Nähe“ als wechselseitige Kommunikation (keine Verlautbarung von vorne ohne Reaktionsmöglichkeit).
Damit diese Art der Kommunikation entsteht, benötigt es Formen der Beteiligung, so dass Antworten und Reaktionen von allen gegeben und von allen kommentiert werden können.
Umgekehrt ist bei der Piratenpartei die digitale Nähe zum Bürger, jedenfalls zum vernetzten Bürger, die Regel. Der Erfolg der Piraten beruht weniger auf dem Internet, sondern viel mehr darauf, was man mit dem Internet machen kann: direkte Verbindungen herstellen.
Kriterien für solche Kommunikationsstile sind diese:
  • Authentizität (gg. Worthülsen): Der oft gehörte Vorwurf der Unprofessionalität der Piraten bezieht sich auf Antworten wie: „Davon habe ich keine Ahnung, aber ich werde mich einarbeiten.“ Dieser Satz ist in einem Alltagsgespräch das Ehrlichste und Konstruktivste, was man in der entsprechenden Situation sagen kann.
  • Wahrheit/Ehrlichkeit: Aber in einer Zeit, in der sich sämtliche Wahlergebnisse seit Christi Geburt in Sekunden recherchieren und in den richtigen Kontext setzen lassen, ist nach einer verlorenen Wahl eine Behauptung wie „Eigentlich haben wir gewonnen!“ fatal. 
  • Alltagssprache nutzen: Und das heißt, sich ohne Anbiederung auf die Sprache des Internets einzulassen – die entgegen des kulturkritischen Vorurteils ungefähr der Sprache des normalen Alltags entspricht.
  • Kirche ist ein andauerndes Gespräch: David Weinberger mit dem heute noch immer wegweisenden Cluetrain-Manifest gegen die künstliche Kommunikationskultur der Unternehmen. Die erste These lautet: „Märkte sind Gespräche.“ 

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Neue Erfindungen planmäßig und mit anderen zusammen machen

Posted on 05 März 2011 by Helge Seekamp

Ja, wie cool ist das denn? Diese Entdeckung ist für mich als „Innovations-Sucher“ sehr anregend (ich werde es noch ausprobieren:-). Aber, was das Teil kann, scheint mir schon verheißungsvoll:

Endlich ein Web 2.0 Erfinder-Tool: yutongo. (beta)

Erfinden gemeinsam gestalten

Aus dem Erfinderprozess Schritt 2

Diese Features scheinen mir vielversprechend zu sein:

Ich stelle mir vor, dass wir im Team damit kreative Lösungen auch für „geistige“ Erfindungen besser gemeinsam erarbeiten könnten…

Wie wären diese Anwendungsbeispiele?

  • Für Creative-Lösungen-Seminare (im Seminar und später zu Hause geht es weiter…)
  • für Volxkirche (Wir erfinden die Kirche der Beteiligung neu)
  • für „Was machen wir mit der Lüerdisser Kirche“ (Bessere Nutzung eines Kirchengebäudes (mit bis zu 50 Personen aus dem Dorf?)
  • für emergenete Kirche überhaupt (Erfindet gemeinsam mit eurer Zielgruppe die Veranstaltungen, das Leben, die Methoden, die euch weiterbringen).
  • Es gibt sogar eine Variante für das „Unternehmen“, die intern verwendet werden kann (Passwortgeschützt). Über die Konditionen weiß ich nichts (auf Anfrage, es ist im frühen Betastadium).

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Kirche rund um einen Tisch – virtuell und wirklich

Posted on 14 Februar 2011 by Helge Seekamp

Wie kann eine Kirche heute virtuell die Gemeinschaft ihrer Mitglieder fördern? Wir suchen zur Zeit händeringend nach einer Lösung, die für Gemeindemitglieder angemessen ist und die neuen Techniken des Internet nutzt. Jetzt bin ich aber super gespannt, was da kommt…

Das „Projekt Table“ ist eine neue Idee einer social Community, die konkret auf die Bedürfnisse von christlichen Gemeinden zugeschnitten ist…

We began dreaming. What would have the power to help a church community feel like family, as they did in the early church? What could help us all meet, pray and serve with one another more frequently? We didn’t care about the means to get there but it was unanimous that this was our mission.

The answer to our question was quickly evolving right before our eyes as MySpace, Facebook and Twitter began to pick up speed. We saw people connecting and mobilizing around social good. What if we harnessed the power of social media for the local church? Could we help revolutionize the way those churches interact, mobilize and connect? The answers to these questions led to another question: do these churches want it? Continue Reading

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WIE WERDEN WIR MORGEN ARBEITEN?

Posted on 15 Juli 2010 by Helge Seekamp

Arbeite mit wem, wann und wo du willst. Dieser Satz beschreibt am besten, wohin sich die Kreativ- und Wissensarbeit bewegt. Auf welche Veränderungen in der Arbeitswelt müssen Unternehmen sich vorbereiten? Darüber spricht Andreas Neef in unserem Video-Interview.

Studie: Ultima Office. Bürovisionen

Im Auftrag der Kölnmesse befragte Z_punkt rund 2.200 Besucher der führenden Messe für Büro- und Objektgestaltung Orgatec, was Büronutzer und Entscheider von zukünftigen Arbeitswelten erwarten und in welchen Arbeitsumgebungen sie tatsächlich arbeiten wollen. Die Studie „Ultima Office. Bürovisionen“ fasst die Ergebnisse des Projekts zusammen und zeigt die wichtigsten Innovationsfelder für die Bürobranche auf.

Konzipiert als bislang größter kollektiver Think Tank zum „Büro der Zukunft“ steht das Projekt exemplarisch für einen offenen Zukunftsdialog mit Stakeholdern, um frühzeitig Innovationsimpulse für Branchen und Unternehmen zu identifizieren.

Weitere Informationen

Im Download hier auf dieser Seite finden Sie Hintergrundinformationen zur „Zukunft der Arbeit“ sowie dem Projekt „Ultima Office“.

Ihr Ansprechpartner für Trends und Szenarien unserer Arbeitsgesellschaft ist Andreas Neef, Tel.: 0221/355 534-11.

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Volx-Kirche für das 21. Jahrhundert?

Posted on 30 November 2009 by Helge Seekamp

Es gibt viele neue Kirchenprojekte in der Republik. Darunter auch die Gemeindepflanzungen (als Zielgruppenkirchen) – und in Landeskirchen und Freikirchen unterschiedlichste Jugendkirchen. In der Regel sind solche Kirchen-Neu-Erfindungen vor allem Versuche der Enkulturation, aber nicht automatisch wirklich neu, was die klassischen Elemente einer „christlichen Kirche“ angeht. Dabei wird oft übersehen, dass die Enkulturation nicht nur in der Generation der Jugendlichen nötig ist. Dazu später mehr…
So führt uns zum Beispiel der Link die Volxkirche Berlin zur aktuell oder ehemals(?) so genannten  Junge Kirche Berlin, einer Gemeindeneugründung unter dem Dach der Stadtmission Berlin. Sie ist für mich (auf den ersten Blick) eigentlich eine ganz traditionelle Kirche im Stil der Popkultur. Warum diese Kirche Volxkirche heißt, wird mir nicht ganz plausibel. Vielleicht, weil sie mit Luthers Worten „dem Volk aufs Maul schaut?“. Also Missionskirche oder Predigtkirche-im-Popgewand wäre plausibler für mich, weil sie in ihrem Leitbild… Continue Reading

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CityPact – Christen in und für die Stadt

Posted on 20 Oktober 2009 by Helge Seekamp

Wie können Christen sich als übergemeindliche Bewegung sozial in die städtischen Kulturen einbringen?

Vision von CityPact - Christen für die Stadt

Vision von CityPact - Christen für die Stadt

Die Website von CityPact

Nun, es geht mit CityPact, einer socialWebsite in den USA. Dieses Modell bringt die Power des Internets auf die Straße einer realen Stadt. Wenn soziale Netzwerke sich erst finden, entwickeln sich auch gemeinsame Aktivitäten. Jedenfalls geht das leichter als ohne jeglichen Kontakt. Dabei ist es gut, wenn es nicht durch Ausschüsse strukturiert werden muss, sondern direkt sich Assiociationen bilden können…

Die Software dahinter ist eine Joomla-Componente: JomSocical

UpDTATE: Zur Zeit ist in Deutschland 2012 das Projekt Serve the City angelaufen, das als Aktionswoche diese Gedanken ins Freiwilligenengagement bringt.

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WEB 3.0? Wann kommt die Zukunft des Internets?

Posted on 04 Oktober 2009 by Helge Seekamp

Peter Kruse ist für mich einer der Vordenker, denen man sich wirklich anvertrauen kann, weil seine Denke transparent und gut abgestützt von interdisziplinärer Forschung Aussagen trifft. Dabei ist er als Psychologe und Neurowissenschaftler und zur Zeit auch als Unternehmensberater (mit systemischen Ansatz) kompetent genug,  Continue Reading

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Posted on 28 September 2009 by Helge Seekamp

Arbeit 2.0 ist ein Blog, der alles rund ums Urheberrecht im Blick auf die neue Arbeit der kreativen Klasse darstellt. Arbeit 2.0 ist als Subblog entstanden und ein Ableger eines Projektes von irights.info:

Die preisgekrönte Urheberrechtswebsite iRights.info und der Hartware MedienKunstVerein in Dortmund untersuchen im Laufe des Jahres 2008 das Verhältnis zwischen kreativer Arbeit, Urheberrecht und Technik. Ein Höhepunkt des Projekts wird eine Ausstellung in Dortmund im Sommer 2008.Musiker, Filmemacher, Journalisten, Programmierer und andere Kreative stehen im Spannungsfeld zwischen Harz IV und Web 2.0, zwischen einem urheberrechtlichen Anspruch auf angemessene Vergütung und Beschäftigungsverhältnissen, die zunehmend unsicherer werden. Für die, die ihr Geld nicht mehr mit fassbaren Produkten verdienen, sondern mit immateriellen Werken wie Texten, Filmen, Musik oder Software, rückt das Urheberrecht ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die digitale Revolution führt zu neuen Chancen, aber auch zu Unsicherheit Continue Reading

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Über mich

Helge Seekamp ist mit 50% als Pfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli (Lemgo) angestellt, mit weiteren 50% wirkt er als Geschäftsführer von http://www.endlich-leben.net seit 1994 (Gründungsmitglied) bei der Entstehung eines diakonischen Selbsthilfenetzwerks mit. Ehrenamtlich entwickelt er als Vorsitzender von ACC-Deutschland (Association of Christian Counsellors in Deutschland) www.acc-dachverband.de die Qualitätssicherung von BeraterInnen im Kontext der Deutschen Gesellschaft für Beratung weiter. Meine wissenschaftlichen Texte finden sich im Research-Network: Follow me on ResearchGate

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