Sehr coole Idee… herzlichen Glückwunsch, Achim!

“Lass die Leute reden” – wenn das nur immer so leicht wäre. Viel zu oft lassen wir uns im Alltag und in unseren Entscheidungen doch von der Meinung anderer leiten. “Was die Nachbarn wohl denken?” und “Was die Kollegen wohl meinen?” Der nächste “Irgendwie anders”-Gottesdienst am Sonntag, den 9. Oktober um 11 Uhr möchte mit dem Titelthema “Lass die Leute reden” Mut zur Freiheit machen. Wir brauchen Mut, die Leute reden zu lassen. Wir brauchen Mut, selbständig Entscheidungen zu treffen. Wir brauchen Mut zu unserem eigenen Stil und Wesen zu finden und zu stehen. Wir brauchen Mut in dieser Welt. Jeden Tag. Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr. Bereits ab 10 Uhr wird unter der Empore in der Kirche zu einem Frühstücksbuffet eingeladen. Und wer mutig genug ist, erscheint zu diesem Gottesdienst im Pyjama. Schließlich heißt es: Lass die Leute reden! Mehr gibt es hier…

Eine Antwort zu “Lass die Leute reden – Gottesdienst im Pyjama (traust du dich das?)”
  1. Sempervivum sagt:

    Im Pyama zum Gottesdienst – oder ähnliche Scherze – um Mut zu beweisen? Gibt es sonst keine Möglichkeiten, mich dem Gruppendruck oder der Kritik “der Leute” entgegenzustellen? Das Thema kam mir wie gerufen. Ich fühlte mich nämlich nach dem Erntedankgottesdienst äußerst schlecht, weil ich dem drängenden Impuls, meinen Gott stehend, und möglichst mit erhobenen Händen, zu loben, widerstanden hatte und mit Rücksicht auf die Gemeinde genau wie sie an meinem Sitz kleben geblieben bin. Nicht zum ersten Mal, aber ich habe mir selbst gelobt, dass dies das letzte Mal gewesen ist, mich derart vergewaltigen zu lassen.
    Zur Predigt von Achim: Ich weiß ja nicht, was diese Frau dachte, ob sie ihren Mut zusaammennehmen musste. Wahrscheinlich war sie außer sich vor übergroßer Liebe und Dankbarkeit gegen den einzigen Menschen, der sie nicht verurteilt, sondern aus dem Schmutz erhoben hatte. Da hatten Gedanken an andere Leute überhaupt keinen Platz.
    Dass ich derartige Regungen in mir um des Aufsehens willen unterdrücke, dafür schäme ich mich.

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