Tag Archive | "beteiligung"

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Kirche rund um einen Tisch – virtuell und wirklich

Posted on 14 Februar 2011 by Helge Seekamp

Wie kann eine Kirche heute virtuell die Gemeinschaft ihrer Mitglieder fördern? Wir suchen zur Zeit händeringend nach einer Lösung, die für Gemeindemitglieder angemessen ist und die neuen Techniken des Internet nutzt. Jetzt bin ich aber super gespannt, was da kommt…

Das „Projekt Table“ ist eine neue Idee einer social Community, die konkret auf die Bedürfnisse von christlichen Gemeinden zugeschnitten ist…

We began dreaming. What would have the power to help a church community feel like family, as they did in the early church? What could help us all meet, pray and serve with one another more frequently? We didn’t care about the means to get there but it was unanimous that this was our mission.

The answer to our question was quickly evolving right before our eyes as MySpace, Facebook and Twitter began to pick up speed. We saw people connecting and mobilizing around social good. What if we harnessed the power of social media for the local church? Could we help revolutionize the way those churches interact, mobilize and connect? The answers to these questions led to another question: do these churches want it? Continue Reading

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Der Blip: die kleinste Informationseinheit im Web 3.0

Posted on 05 November 2010 by Helge Seekamp

Eine interessante Zukunftsansage, die uns blüht… (Hier runterladen: Google Wave und das Web 3.0 — hasecke.com, Solingen (NRW))

Das Wesentliche von Wave ist vielleicht, dass mit dem Blip endlich die kleinste mögliche Informationseinheit im Internet gefunden wurde. Damit wird eine Atomisierung der Kommunikation möglich, die bisher nicht vorstellbar war. Alle Blips bewegen sich nämlich in einem Ort ohne Zentrum. Was im Twitterversum in Kurzform möglich ist, die technologische Egalisierung aller Kommunikationsteilnehmer, kann mit Wave auf das gesamte Web ausgedehnt werden. Die Verortung von Information in einer Domain, durch die die Metapher der Zeitschrift oder des Lexikons und die damit verbundenen Herrschaftsstrukturen (Redaktion, Herausgeber, Verleger) ins elektronische Kommunikationszeitalter hinübergerettet wurden, wird durch Wave beendet. Der Kommunikationsraum Wave ist ein anonymes Kontinuum ohne Zentrum.

Für die Abstimmungsprozesse der Zukunft wird es alles flüssiger und beteiligter werden. Damit wird die Basisdemokratie weiter gestärkt, die Möglichkeiten der Beteiligung weiter entwickelt und so gemeinsam gehandelt:

Der Schritt weiter zu Liquid Feedback, ist vielleicht technisch gar nicht einmal so groß, denn fehlende Funktionen lassen sich bekanntlich durch Roboter oder Erweiterungen jederzeit in Wave implementieren. Da es für basisdemokratische Konzepte wie Liquid Feedback und Liquid Democracy wesentlich ist, dass die technischen Einstiegshürden so niedrig wie möglich sind, bietet die Nutzung eines universellen Werkzeugs einige entscheidende Vorteile. Die Teilnehmer einer Continue Reading

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Innovationen in der (kirchlichen Arbeits-)Welt

Posted on 26 September 2009 by Helge Seekamp

Ich frage mich, warum diese neue Arbeitswelt noch so viel Ängste – sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern – hervorruft. Sie hat aus meiner Sicht nur Vorteile. Denn wenn Mitarbeiter einen gewissen Grad an Emanzipation, Freiheit und Vertrauen haben, wird Wissen freigesetzt. Allerdings funktioniert dies nicht in der traditionellen Form der Managementhierarchie…

In dem System haben sich nämlich alle daran gewöhnt, dass das Management die Entscheidungen trifft. Dies hat zur Folge, dass Mitarbeiter keine Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen und Wissen brach liegt. So lernen Mitarbeiter, dass das Unternehmen nicht an ihrer Eigeninitiative interessiert ist. Schlau wäre es, es anders herum zu machen und Mitarbeiter mit einzubeziehen.

Zitiert nach Shifthappens

Könnte es sein, dass Opferrollen und Chefrollen Co-Abhängig aneinanderkleben? Wenn einer im System sich bewegt, wird es herauskommen. Habt Mut zur Veränderung auch mit den klassischen Rollen in Gemeinden und Kirchen. Wie sieht das aus? Continue Reading

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7 Tage Wochenende? Alles auf den Kopf drehen.

Posted on 26 September 2009 by Helge Seekamp

Eine revolutionäre demokratische Business-Umsetzung fand ich hier…

Einige seiner Prinzipien sind:

  • Mitarbeiter bestimmen ihr Gehalt und ihre Ziele selbst.
  • Neue Kollegen werden von verschiedenen Mitarbeitern interviewt, bevor sie eingestellt werden.
  • Mitarbeiter wählen ihre Führungskräfte aus.
  • Es gibt keine festen Arbeitsplätze. Jeder soll die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wann sein Tag beginnt.

Ein Beispiel: Eine der vielen Management-Ideen von Semco – sehr gut beschrieben in dem Buch  The 7-Day-Weekend– ist es, alle Arten von Meetings und Sitzungen nach „demokratischen“ Prinzipien zu fuehren. Also: sie vollkommen oeffentlich und die Teilnahme freiwillig zu machen. Das funktioniert bei Semco so, dass jeder zu Meetings einladen und an allen mitmachen kann. Man muss fuer seine Meetings auf der anderen Seite aber auch begeistern, weil sonst keiner kommt. Alle Initiativen, Projekte, Sitzungen unterliegen damit schon mal vorweg einem Continue Reading

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Über mich

Helge Seekamp ist mit 50% als Pfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli (Lemgo) angestellt, mit weiteren 50% wirkt er als Geschäftsführer von http://www.endlich-leben.net seit 1994 (Gründungsmitglied) bei der Entstehung eines diakonischen Selbsthilfenetzwerks mit. Ehrenamtlich entwickelt er als Vorsitzender von ACC-Deutschland (Association of Christian Counsellors in Deutschland) www.acc-dachverband.de die Qualitätssicherung von BeraterInnen im Kontext der Deutschen Gesellschaft für Beratung weiter. Meine wissenschaftlichen Texte finden sich im Research-Network: Follow me on ResearchGate

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