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	<title>Coole Innovationen &#187; beteiligung</title>
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	<description>Was gibt&#039;s Neues im sozialen Pluriversum?</description>
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		<title>Coole Innovationen</title>
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	<itunes:author>Coole Innovationen</itunes:author>
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		<title>Kirche rund um einen Tisch &#8211; virtuell und wirklich</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 10:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie kann eine Kirche heute virtuell die Gemeinschaft ihrer Mitglieder fördern? Wir suchen zur Zeit händeringend nach einer Lösung, die für Gemeindemitglieder angemessen ist und die neuen Techniken des Internet nutzt. Jetzt bin ich aber super gespannt, was da kommt… Das &#8220;Projekt Table&#8221; ist eine neue Idee einer social Community, die konkret auf die Bedürfnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann eine Kirche heute virtuell die Gemeinschaft ihrer Mitglieder fördern? Wir suchen zur Zeit händeringend nach einer Lösung, die für Gemeindemitglieder angemessen ist und die neuen Techniken des Internet nutzt. Jetzt bin ich aber super gespannt, was da kommt…</p>
<p>Das <a href="http://tableproject.org/">&#8220;Projekt Table&#8221;</a> ist eine neue Idee einer social Community, die konkret auf die Bedürfnisse von christlichen Gemeinden zugeschnitten ist…</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 546px"><img title="tableprojekt" src="http://www.endlich-leben.net/pix/Table.png" alt="Der Videofilm zum Projekt" width="536" height="314" /><p class="wp-caption-text">tableproject</p></div>
<blockquote><p>We began dreaming.  What would have the power to help a church community feel like family, <a href="http://read.ly/Acts2.42.NIV" target="_blank">as they did in the early church</a>?   What could help us all meet, pray and serve with one another more  frequently?  We didn&#8217;t care about the means to get there but it was  unanimous that this was our mission.</p>
<p>The answer to our question was quickly evolving right before our eyes  as MySpace, Facebook and Twitter began to pick up speed.  We saw people  connecting and mobilizing around social good.  What if we harnessed the  power of social media for the local church?  Could we help  revolutionize the way those churches interact, mobilize and connect?   The answers to these questions led to another question:  do these  churches want it?<span id="more-504"></span></p>
<p>We set out on a tour of 100 churches to find out.  We designed some  quick prototypes and told churches, &#8220;We&#8217;ll bring the subs if you bring  the people.&#8221;  The feedback was amazing.  In over 95% of churches the  typical response was, &#8220;Yes, we need this, like, yesterday!&#8221; Some thought  our mock-ups were real and wanted to <a id="openSignupTab" href="http://tableproject.org/about/#">sign up</a> on the spot.  These churches were using Facebook, Google Groups and  Twitter but had a large void for a centralized social hub just for their  community.  Our reaction to all this feedback: &#8220;We have to build it.&#8221;</p>
<p>The Table Project is not about technology.  It is not about creating a  virtual church.  It&#8217;s about using the tools around us to unite the Body  of Christ.  Right now, during this moment, we believe the Table is one  of the best gifts we can give the Church.</p>
<p>Watch the <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BmZUtAUI8sw" target="_blank">Table Intro Video</a> to get a better idea about the Table Project.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Blip: die kleinste Informationseinheit im Web 3.0</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 11:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine interessante Zukunftsansage, die uns blüht&#8230; (Hier runterladen: Google Wave und das Web 3.0 — hasecke.com, Solingen (NRW)) Das Wesentliche von Wave ist vielleicht, dass mit dem Blip endlich die kleinste mögliche Informationseinheit im Internet gefunden wurde. Damit wird eine Atomisierung der Kommunikation möglich, die bisher nicht vorstellbar war. Alle Blips bewegen sich nämlich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine <a href="http://www.hasecke.com/nachrichten/google-wave-und-das-web-3.0">interessante Zukunftsansage,</a> die uns blüht&#8230; (Hier <a href="http://www.blog.seekamp-seekamp.com/wp-content/uploads/Google-Wave-und-das-Web-3.0-—-hasecke.com-Solingen-NRW.pdf">runterladen: Google Wave und das Web 3.0 — hasecke.com, Solingen (NRW)</a>)</p>
<blockquote><p>Das Wesentliche von Wave ist vielleicht, dass mit dem Blip endlich die kleinste mögliche Informationseinheit im Internet gefunden wurde. Damit wird eine Atomisierung der Kommunikation möglich, die bisher nicht vorstellbar war. Alle Blips bewegen sich nämlich in einem Ort ohne Zentrum. Was im Twitterversum in Kurzform möglich ist, die technologische Egalisierung aller Kommunikationsteilnehmer, kann mit Wave auf das gesamte Web ausgedehnt werden. Die Verortung von Information in einer Domain, durch die die Metapher der Zeitschrift oder des Lexikons und die damit verbundenen Herrschaftsstrukturen (Redaktion, Herausgeber, Verleger) ins elektronische Kommunikationszeitalter hinübergerettet wurden, wird durch Wave beendet. Der Kommunikationsraum Wave ist ein anonymes Kontinuum ohne Zentrum.</p></blockquote>
<p>Für die Abstimmungsprozesse der Zukunft wird es alles flüssiger und beteiligter werden. Damit wird die Basisdemokratie weiter gestärkt, die Möglichkeiten der Beteiligung weiter entwickelt und so gemeinsam gehandelt:</p>
<blockquote><p>Der Schritt weiter zu <a href="http://liquidfeedback.org/" target="_blank">Liquid Feedback</a>, ist vielleicht technisch gar nicht einmal so groß, denn fehlende Funktionen lassen sich bekanntlich durch Roboter oder Erweiterungen jederzeit in Wave implementieren. Da es für basisdemokratische Konzepte wie Liquid Feedback und Liquid Democracy wesentlich ist, dass die technischen Einstiegshürden so niedrig wie möglich sind, bietet die Nutzung eines universellen Werkzeugs einige entscheidende Vorteile. Die Teilnehmer einer <span id="more-484"></span>Wave sind mit dem Werkzeug bereits vertraut, sie benötigen keinen neuen Account auf einer speziellen Liquid-Feedback-Website, um einem Thema zu folgen. Sie müssen sich noch nicht einmal aktiv entscheiden, an einem Liquid-Feedback-Prozess überhauöt teilzunehmen. Sie müssen lediglich einer interessanten Wave folgen, in der irgendwann bei Bedarf die gewünschten Abstimmungsprozesse ablaufen.  Jeder Blip kann so zu einem Kristallisationspunkt für einen basisdemokratischen Liquid-Feedback-Prozess werden; ohne dass formale oder technische Hürden dem entgegenstehen.</p></blockquote>
<p>Abstimmungsformen sind eben auch in ihrer Architektur entscheidend&#8230; Siehe auch Konsensverfahren u.a. Hier ein Beispiel für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schulze-Methode">Schulze-Methode</a>:</p>
<blockquote><p>Aus diesem Grund setzt  LiquidFeedback ein Abstimmungssystem ein, welches das sogenannte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Independence_of_clones_criterion" target="_blank">Independence-Of-Clones-Kriterum</a> erfüllt. Dieses Kriterium zur  Beurteilung eines Wahl- oder  Abstimmungsverfahrens wurde erstmalig 1987  von Nicolaus Tideman  formuliert. Erst ein Abstimmungssystem, welches  dieses Kriterium  erfüllt, kann gemeinsam mit dem restlichen   LiquidFeedback-Antragsprozess Beteiligungsmöglichkeiten schaffen, die a)   keiner Moderation bedürfen und b) in höchstem Maße demokratisch sind.</p>
<p><a href="http://liquidfeedback.org/">mehr hier&#8230;.</a> oder weiterlesen<!--more--></p>
<h2>LiquidFeedback</h2>
<p>LiquidFeedback ist eine Liquid Democracy Software, die wir ab Oktober  2009 im Rahmen des Public Software Group e. V. entwickelt haben, um der  Piratenpartei auch angesichts stark steigender Mitgliederzahlen, die  Beibehaltung ihrer basisdemokratischen Ausrichtung zu ermöglichen. Von  Anfang an stand für uns fest, dass wir uns nicht auf Abstimmungen  beschränken wollen, weil der Diskurs eine wesentliche Voraussetzung für  fundierte Entscheidungen darstellt. Konzeptionelle Arbeit wird heute in  der Regel von kleinen Gruppen, Gremien, Expertenkreisen oder gar  visionären Einzelpersonen geleistet. Wir haben dies zunächst als  gegebene Realität akzeptiert. Die Herausforderung bestand darin, die  konzeptionelle Arbeit der demokratischen Mitwirkung zu erschließen ohne  sie gleichzeitig zu verhindern. Erreichen wollten wir dies über ein  strukturiertes Feedback, einen formalisierten gesellschaftlichen  Diskurs, der viel feingliedriger und unmittelbarer wirkt als der  bekannte Prozess aus Verlautbarung, Medienecho, Stammtischdiskussion,  Meinungsumfrage und Wahlergebnis. Wir gehen also davon aus, dass viele  konkrete Vorschläge auch in Zukunft durch vergleichsweise kleine Teams  erarbeitet und weiterentwickelt werden und halten dies nicht für  kritikwürdig, solange sichergestellt ist, dass alle</p>
<ul>
<li>Kenntnis erlangen,</li>
<li>durch Anregungen Einfluss auf die Weiterentwicklung eines Vorschlags nehmen,</li>
<li>bei Bedarf einen Alternativvorschlag einbringen und</li>
<li>an der abschließenden Abstimmung teilnehmen können.</li>
</ul>
<p>Zunächst sei gesagt, dass jeder das gleiche Recht hat, als Initiator  einen Vorschlag in das System einzustellen. Dies vorausgeschickt haben  wir uns entschieden, die Bearbeitungshoheit für einen Vorschlag beim  Initiator, also dem Autor, zu belassen. Der Autor erhält während der  Diskussionsphase quantifizierte Rückmeldungen über den Zustimmungsgrad  und das Potential für zusätzliche Zustimmung bei Umsetzung verschiedener  Anregungen. Er selbst kann entscheiden, was in seinen Entwurf passt und  was er einarbeitet. Dabei unterstellen wir das Bestreben des Autors,  dass sein Vorschlag sinnvoll und konsistent bleibt und zugleich  mehrheitsfähig wird.</p>
<p><img title="Anregungen in LiquidFeedback" src="http://liquidfeedback.files.wordpress.com/2009/12/screenshot-anregungen.png?w=150&amp;h=70" alt="Screenshot Anregungen in LiquidFeedback" width="150" height="70" /></p>
<p>Teilnehmer, die einem Entwurf zustimmen könnten, sofern bestimmte  Voraussetzungen erfüllt werden, können diese notwendigen Bedingungen  formulieren und die Anforderung mit dem eigenen Stimmgewicht versehen.  Sofern eine Anforderung bereits existiert, kann das eigene Stimmgewicht  hinzugefügt werden. Bereits gestellte Anforderungen sind nach dem  Stimmgewicht beginnend mit dem höchsten Gewicht sortiert. Um die Chance  der Realisierung der eigenen Anforderung zu erhöhen, ist es sinnvoll,  sich (wann immer möglich) einer bereits bestehenden Anforderung  anzuschließen. Alle vorhandenen Anregungen können wie folgt bewertet  werden:</p>
<ul>
<li>notwendigen Bedingungen für eine Zustimmung<br />
(„bei Realisierung dieser Bedingungen würde ich zustimmen“)</li>
<li>Indikation der Präferenzsteigerung<br />
(„dies macht den Vorschlag noch unterstützenswerter“)</li>
<li>Indikation der Präferenzsenkung<br />
(„ich würde zwar weiterhin zustimmen, dies aber als Verschlechterung ansehen“)</li>
<li>hinreichende Bedingung für das Entziehen der Zustimmung<br />
(„bei Realisierung dieser Änderung ziehe ich meine Unterstützung zurück“).</li>
</ul>
<p>Alle Initiativen arbeiten nun auf eine Verbesserung des eigenen  Vorschlags in Bezug auf seine Mehrheitsfähigkeit hin. Wenn eine  Initiative einen neuen Entwurf (neue Version des Antrags)  veröffentlicht, werden die Unterstützer über die Änderungen informiert  (Versionsvergleich) und können die Bewertung ändern und angeben, ob sie  eine Anregung als umgesetzt betrachten. Das Feedback umfasst die  folgenden Informationen:</p>
<ul>
<li>Zahl derzeit vorbehaltlosen Unterstützer</li>
<li>Zahl der derzeit vorbehaltlosen Unterstützer, die den letzten Entwurf schon gesichtet haben</li>
<li>Gesamtzahl der potentiellen Unterstützer</li>
<li>Angaben über die Anzahl von Anhängern und Gegnern einzelner  Anregungen entsprechend der oben genannten Feedback-Klassifizierung  sowie über Korrelationen zwischen Anregungen.</li>
</ul>
<p>Wer mit seinen Anregungen nicht durchdringt, kann bei Bedarf selbst  als Initiator auftreten. Bewusst haben wir während der Diskussionsphase  auf die Möglichkeit der Eingabe fundamentaler Ablehnung verzichtet. Die  Diskursphase soll den grundsätzlich an einem Vorhaben Interessierten  Gelegenheit zur Verbesserung des Vorschlags in konstruktiver Atmosphäre  geben. Wer einen Vorschlag grundsätzlich ablehnt, sollte Gegenvorschläge  unterstützen oder selbst als Initiator auftreten. Stimmen können  global, auf Themenbereichs- oder Themenebene transitiv delegiert werden.  Durch Beteiligung oder Ausübung des eigenen Stimmrechts wird die  Delegation für die jeweilige Diskussion oder Abstimmung automatisch  hinfällig. Eine Moderation findet zu keinem Zeitpunkt statt, da die  Einflussmöglichkeiten eines Moderators aus unserer Sicht dem  demokratischen Anspruch des Systems widersprechen würden.</p>
<p><a href="http://liquidfeedback.files.wordpress.com/2009/12/screenshot-abstimmung1.png"><img title="Abstimmung (Präferenzwahl) in LiquidFeedback" src="http://liquidfeedback.files.wordpress.com/2009/12/screenshot-abstimmung1.png?w=150&amp;h=99" alt="Screenshot Abstimmung (Präferenzwahl) in LiquidFeedback" width="150" height="99" /></a>Im Anschluss an die Diskussionsphase erfolgt eine Abstimmung aller Anträge zum gleichen Thema. Als Wahlverfahren haben wir die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Schulze_method">Schulze-Methode</a> gewählt. Eine Eigenschaft dieser Methode, die uns besonders wichtig war, ist die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Independence_of_clones_criterion">Klonresistenz</a>:  das Erstellen verschiedener Antragsvarianten zur gleichen Grundidee  führt insgesamt zu keinem Vorteil oder Nachteil. Genau diese Eigenschaft  bildet die Voraussetzung für den Verzicht auf Mehrheitsklüngelei” und  taktisches Wählen. Ein Stimmberechtigter bringt bei LiquidFeedback alle  Anträge, denen er zustimmen möchte, in eine Präferenzreihenfolge.  Dabei   kann er auch mehrere Anträge gleichbehandeln, indem er zum Beispiel  zwei Favoriten oder mehrere Ersatzwünsche gleichen Ranges benennt. Auch  abgelehnte Vorschläge können auf Wunsch in eine Präferenzreihenfolge  gebracht werden, damit keine Motivation zur Zustimmung oder Enthaltung  für das „kleinere Übel” entsteht. Im Rahmen der Auszählung wird zunächst  die Gesamtzahl der Zustimmungen und Ablehnungen ermittelt und die nicht  mehrheitsfähigen Anträge werden gestrichen. Die verbleibenden Anträge  werden mit Hilfe der Schulze-Methode in eine Rangreihenfolge gebracht.  Der Antrag mit dem höchsten Rang gilt als angenommen. Durch die Wahl  einer klonresistenten Präferenzwahl brechen wir mit dem politischen  Einigungszwang: niemand soll gezwungen sein, zur Schaffung von  Mehrheiten schon im Vorfeld faule Kompromisse einzugehen.</p>
<p>Nach der Abstimmung werden alle Abstimmdaten offengelegt (namentliche  Abstimmung). Dies gilt auch für die Informationen darüber, wer mit  wessen Vollmacht gestimmt hat. Auf diese Weise kann jeder Teilnehmer  selbst die Korrektheit der Ergebnisse überprüfen. Dies ist die einzige  Möglichkeit, das System nachhaltig gegen Manipulationen zu schützen. Aus  Datenschutzgründen können Pseudonyme zugelassen werden, wodurch die  Abstimmung aber nicht zur geheimen Wahl werden kann. Eine geheime Wahl  mittels Computer stellt ohnehin eine Illusion dar. Unter Verweis auf das  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gibbard-Satterthwaite-Theorem">Gibbard-Satterthwaite-Theorem</a> bzw. das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arrow-Theorem">General Impossibility Theorem</a> von Arrow plädieren wir jedoch während des Abstimmprozesses für eine  organisatorisch sichergestellte Geheimhaltung von Zwischenergebnissen  zur Verhinderung von Wahlmanipulationen (z. B. durch Bots). Obwohl die  Schulze-Methode aufgrund ihrer Eigenschaften den Abstimmenden kein  taktisches Wählen aufdrängt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass das  Ergebnis verfälscht werden könnte, wenn die Zwischenergebnisse  weitläufig bekannt sind.</p>
<p>Entwickelt haben wir LiquidFeedback mit Blick auf die Piratenpartei,  deren Landesverband Berlin es seit Januar 2010 zur Ausarbeitung  politischer Positionen nutzt. LiquidFeedback steht der Öffentlichkeit  als Open Source Software unter MIT-Lizenz kostenfrei zur Verfügung und  kann daher auch von anderen Parteien, Gebietskörperschaften, NGOs,  Vereinen und Stiftungen genutzt werden.</p></blockquote>
<p>Könnte es nicht sein, dass die gerechtere Welt im Sinne der geheiligten Systeme (Reich Gottes) mit diesem Anliegen besser erreicht wird, als mit den bisherigen Systemregeln?</p>
<blockquote><p>Eine große Herausforderung wird auch darin bestehen, die Bedeutung einer  Entscheidung für einzelne Gruppen in das öffentliche Bewusstsein zu  bringen.  Eine Entscheidung, die Vielen einen kleinen Vorteil bringt,  einigen Wenigen aber einen großen Nachteil, bedarf der Abwägung.  Berücksichtigt werden müssen unter Umständen auch Auswirkungen auf  Dritte, die an einer Abstimmung gar nicht beteiligt sind. Es wird nicht  mehr darum gehen, der Öffentlichkeit etwas „zu verkaufen”, sondern in  einem mühsamen Prozess die für eine sinnvolle Entscheidung  erforderlichen Informationen zu vermitteln – und es wird nicht genügen,  nur die eigenen Interessen im Blick zu haben. Es wird dabei auch um die  Frage gehen, was uns der soziale Friede wert ist, und zwar lokal,  national und global. Das Durchsetzen von Partikularinteressen ohne  gerechte Abwägung ist Kennzeichen einer zu überwindenden Politik alten  Stils. Wir verbinden mit der interaktiven Demokratie die Hoffnung, dass  sich mit der Beteiligung vieler interessierter Menschen auch eine neue  Sicht auf die Zusammenhänge der Welt gegen Unvernunft und übermäßigen  Eigennutz durchsetzt.</p></blockquote>
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		<title>Innovationen in der (kirchlichen Arbeits-)Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 22:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich frage mich, warum diese neue Arbeitswelt noch so viel Ängste &#8211; sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern &#8211; hervorruft. Sie hat aus meiner Sicht nur Vorteile. Denn wenn Mitarbeiter einen gewissen Grad an Emanzipation, Freiheit und Vertrauen haben, wird Wissen freigesetzt. Allerdings funktioniert dies nicht in der traditionellen Form der Managementhierarchie… In dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="349" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/H0cyH6qfLEQ&amp;border=1&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/v/H0cyH6qfLEQ&amp;border=1&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p>Ich frage mich, warum diese neue Arbeitswelt noch so viel Ängste &#8211; sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern &#8211; hervorruft. Sie hat aus meiner Sicht nur Vorteile. Denn wenn Mitarbeiter einen gewissen Grad an Emanzipation, Freiheit und Vertrauen haben, wird Wissen freigesetzt. Allerdings funktioniert dies nicht in der traditionellen Form der Managementhierarchie…</p>
<p>In dem System haben sich nämlich alle daran gewöhnt, dass das Management die Entscheidungen trifft. Dies hat zur Folge, dass Mitarbeiter keine Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen und Wissen brach liegt. So lernen Mitarbeiter, dass das Unternehmen nicht an ihrer Eigeninitiative interessiert ist. Schlau wäre es, es anders herum zu machen und Mitarbeiter mit einzubeziehen.</p></blockquote>
<p>Zitiert nach <a href="http://shifthappens.de/2009/04/20/opfer-sein-ist-nicht-schwer-mutig-sein-dagegen-sehr/">Shifthappens</a>…</p>
<p>Könnte es sein, dass Opferrollen und Chefrollen Co-Abhängig aneinanderkleben? Wenn einer im System sich bewegt, wird es herauskommen. Habt Mut zur Veränderung auch mit den klassischen Rollen in Gemeinden und Kirchen. Wie sieht das aus?<span id="more-275"></span></p>
<ul>
<li>Pfarrer sind keine Hirten, sondern Kybernes (Steuermänner)</li>
<li>Kirchenälteste sind keine Entscheider vom grünen Tisch, sondern begeisterungsfähige Ohren am Puls der Zeit / des Kirchenvolkes</li>
<li>AusschussleiterInnen sind keine kleinen Chefs, sondern Visionäre und Begeisterer für coole Wowprojekte</li>
<li>Alle arbeiten mit ihren Gaben und dienen mir ihrer Leidenschaft, um das Wirken Gottes zu entdecken…</li>
</ul>
<p>Wie cool wäre wohl solch eine Kirche, ansteckend für Politik und Wirtschaft.</p>
<p>Theologisch Konsequenzen aus dem allen? <a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/22/emerging-church/kirche-und-zukunft/jetzt-isses-raus">Hier gibt</a> es einen interessanten Hinweis:</p>
<blockquote><p>Zum Thema “Emergenz” habe ich ja <a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2009/09/21/emerging-church/reformation-und-emergenz" target="_blank">gestern</a> schon ein paar Gedanken gepostet. Warum wir auch dem Thema “Postmoderne” dran bleiben müssen, dazu habe ich heute <a href="http://www.schnell-heisch.de/matthias/12_Epilog.pdf" target="_blank">im Epilog der Dissertation von Matthias Schnell-Heisch</a> aus dem Jahr das folgende Fazit gelesen. Er beschreibt unser Anliegen ganz treffend, finde ich:</p>
<p>Eine bleibende Herausforderung der Postmoderne-Diskussion besteht darin, daß in der Theologie und in den Kirchen intensiver als bisher darüber nachgedacht werden müßte, mit welchen strukturellen Veränderungen Theologie und Kirche auf die veränderten Rahmenbedingung der »Postmoderne« reagieren können. Dies erscheint besonders vor dem Hintergrund der zu beobachtenden Informatisierungs- und Globalisierungstendenzen (den Migrationsbewegungen, der zunehmenden Mediatisierung etc.) dringlich, die auch für Theologie und Kirche Herausforderungen mit sich bringen, mit denen sie bisher nicht konfrontiert waren.</p></blockquote>
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		<title>7 Tage Wochenende? Alles auf den Kopf drehen.</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/7-tage-wochenende-alles-auf-den-kopf-drehen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 22:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Seekamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine revolutionäre demokratische Business-Umsetzung fand ich hier… Einige seiner Prinzipien sind: Mitarbeiter bestimmen ihr Gehalt und ihre Ziele selbst. Neue Kollegen werden von verschiedenen Mitarbeitern interviewt, bevor sie eingestellt werden. Mitarbeiter wählen ihre Führungskräfte aus. Es gibt keine festen Arbeitsplätze. Jeder soll die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wann sein Tag beginnt. Ein Beispiel: Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine revolutionäre demokratische Business-Umsetzung fand ich hier…<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gJkOPxJCN1w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/gJkOPxJCN1w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<blockquote><p>Einige seiner Prinzipien sind:</p>
<ul>
<li>Mitarbeiter bestimmen ihr Gehalt und ihre Ziele selbst.</li>
<li>Neue Kollegen werden von verschiedenen Mitarbeitern interviewt, bevor sie eingestellt werden.</li>
<li>Mitarbeiter wählen ihre Führungskräfte aus.</li>
<li>Es gibt keine festen Arbeitsplätze. Jeder soll die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wann sein Tag beginnt.</li>
</ul>
<p>Ein Beispiel: Eine der vielen Management-Ideen von Semco &#8211; sehr gut beschrieben in dem Buch  <a href="http://www.amazon.de/Seven-Day-Weekend-Better-Work-Century/dp/0099425238">The 7-Day-Weekend</a>- ist es, alle Arten von Meetings und Sitzungen nach &#8220;demokratischen&#8221; Prinzipien zu fuehren. Also: sie vollkommen oeffentlich und die Teilnahme freiwillig zu machen. Das funktioniert bei Semco so, dass jeder zu Meetings einladen und an allen mitmachen kann. Man muss fuer seine Meetings auf der anderen Seite aber auch begeistern, weil sonst keiner kommt. Alle Initiativen, Projekte, Sitzungen unterliegen damit schon mal vorweg einem <span id="more-271"></span>demokratischen Abstimmungsprozess. Wenn einer eine Sitzung einberuft und keiner kommt, dann ist die Idee wohl nicht wirklich relevant. Oder die Sitzung ist ueberfluessig. Oder der Moment ist nicht der richtige&#8230; [Man stelle sich die Wirkung auf so manche deutsche Firma vor!]<br />
Die offene Teilnahme gilt uebrigens auch fuer Recruiting-Gespraeche und Kandidaten-Interviews. Da kann bei einem Kandidatengespraech fuer eine sichtbare Position schon mal eine sehr gemischte Gruppe von 35 Leuten zusammenkommen. Und alle haben das Recht, dem Kandidaten Fragen zu stellen. Und die Kollegen waehlen auch den Kandidaten aus&#8230; was natuerlich alles auch spektakulaere Folgen fuer Selektionsprozess, Personalfuehrung und Teambildung hat&#8230;</p>
<p>Das alles erfordert natuerlich eine unglaubliche Disziplin gerade von Seiten des Top-Managements. Worauf es dabei ankommt (z.B. haeufig einfach &#8220;gar nichts zu tun&#8221;), das schildert Semler in The Seven-Day Weekend ganz genau.</p></blockquote>
<p>Hier wird seine Firma<a href="http://www.youtube.com/watch?v=gG3HPX0D2mU&amp;NR=1&amp;feature=fvwp"> ausführlich im Video </a>beschrieben…</p>
<p>Was dieses Shift im Denken und Management wohl für Kirchengemeinden bedeutet, die von selbst eine Kultur der Beteiligung in ihren Genen tragen. Vielleicht sollten wir unsere Ausschussarbeit noch einmal überdenken. Aber ich kann diese Frage erst wirklich beantworten, wenn ich das Buch gelesen habe…</p>
<p>Die Idee, wie ich sie hier gerade nur ganz kurz aufschnappe, fasziniert mich…</p>
<p>In einer anderen <a href="http://shifthappens.de/2009/07/30/das-sieben-tage-wochenende/#comments">Rezession fand ich folgende Thesen</a>, die mich auch neugierig machen:</p>
<blockquote>
<ul>
<li><em>Wenn wir unsere Arbeit mit nach Hause nehmen können, warum nicht auch unsere Kinder mit zur Arbeit?</em></li>
<li><em>Wenn wir sonntags dienstliche Mails bearbeiten, warum gehen wir dann nicht am Montag tagsüber ins Kino?</em></li>
<li><em>Was ist das Gegenteil von Arbeit? Freizeitaktivitäten oder “Nichts tun”?</em></li>
<li><em>Wir sind berühmt geworden, weil wir Mitarbeiter eingestellt haben, für die wir keine Jobs hatten. </em></li>
<li><em>Wenn Mitarbeiter unmotiviert sind, brauchen sie kein Motivationstraining, sondern einen neuen Job.</em></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
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