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	<title>Coole Innovationen &#187; Kirche</title>
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	<description>Was gibt&#039;s Neues im sozialen Pluriversum?</description>
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		<title>Volx-Kirche für das 21. Jahrhundert?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 17:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche]]></category>
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		<category><![CDATA[Volkskirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viele neue Kirchenprojekte in der Republik. Darunter auch die Gemeindepflanzungen (als Zielgruppenkirchen) – und in Landeskirchen und Freikirchen unterschiedlichste Jugendkirchen. In der Regel sind solche Kirchen-Neu-Erfindungen vor allem Versuche der Enkulturation, aber nicht automatisch wirklich neu, was die klassischen Elemente einer &#8220;christlichen Kirche&#8221; angeht. Dabei wird oft übersehen, dass die Enkulturation nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele neue Kirchenprojekte in der Republik. Darunter auch die <a title="Gemeindepflanzungen" href="http://www.a-m-d.de/gemeindepflanzen/grundinformationen/herausforderungen/zielgruppen/">Gemeindepflanzungen</a> (als Zielgruppenkirchen) – und in <a href="http://www.jugendkirchen.org">Landeskirchen</a> und <a href="http://www.jugendkirchen.de/?reloaded=true">Freikirchen</a> unterschiedlichste <a href="http://alt2.ejwue.de/jugendkirche/links/index.htm">Jugendkirchen</a>. In der Regel sind solche Kirchen-Neu-Erfindungen vor allem <strong>Versuche der Enkulturation</strong>, aber nicht automatisch wirklich neu, was die klassischen Elemente einer &#8220;christlichen Kirche&#8221; angeht. Dabei wird oft übersehen, dass die Enkulturation nicht nur in der Generation der Jugendlichen nötig ist. Dazu später mehr…<br />
So führt uns zum Beispiel der Link die <a title="http://volxkirche.de/" href="http://volxkirche.de/">Volxkirche</a> Berlin zur aktuell oder ehemals(?) so genannten  <a title="http://www.junge-kirche-berlin.de/" href="http://www.junge-kirche-berlin.de/">Junge Kirche Berlin</a>, einer Gemeindeneugründung unter dem Dach der Stadtmission Berlin. Sie ist für mich (auf den ersten Blick) eigentlich eine ganz traditionelle Kirche im Stil der Popkultur. Warum diese Kirche <strong>Volxkirche</strong> heißt, wird mir nicht ganz plausibel. Vielleicht, weil sie mit Luthers Worten &#8220;dem Volk aufs Maul schaut?&#8221;. Also <strong>Missionskirche</strong> oder <strong>Predigtkirche-im-Popgewand</strong> wäre plausibler für mich, weil sie in ihrem  Leitbild…<span id="more-407"></span></p>
<blockquote><p>Wir sind eine neue Gemeinde der Evangelischen Kirche unter der Trägerschaft der Berliner Stadtmission. Viele Menschen gehören zu uns und besuchen unsere Gottesdienste: junge Leute, Familien mit Kindern, Studenten, Schüler, Arbeitslose, unkirchliche und kirchliche Menschen.</p>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten, neue Leute kennen zu lernen, sich für etwas Gutes zu engagieren, Gott und das Leben zu feiern: Gottesdienste, kreative Gruppen wie z.B. unser Internet-Team, Multimedia-Ressort, Bandarbeit, Bistro-Team, Kleingruppen, usw.</p>
<p>Wir nennen uns Junge Kirche, nicht weil unsere Gemeinde nur aus jungen Leuten besteht, sondern weil unser Glaube und der Stil unserer Kirche jung ist.</p>
<p>Wir glauben und erleben, dass Gott real ist, eine großartige begeisternde Macht der Liebe.</p>
<p>Er macht unser Leben wertvoll und sinnvoll.</p>
<p>Wir machen die Erfahrung, dass ein Leben mit Jesus Christus unglaubliche Kräfte freisetzt für Sinn, Geborgenheit, Güte und Kreativität.</p></blockquote>
<p>…vor allem eine Leidenschaft für Noch-Nichtchristen erkennen lässt. Dabei ist ihr (alter?) Name &#8220;Junge Kirche Berlin&#8221; hier erwähnt, Volxkirche kommt nicht vor… Zugleich muss der Name sich von einer Interpretation auf &#8220;Jugendkirche&#8221; abgrenzen, was für das Marketing schwierig ist.</p>
<p>• <strong>Traditioniell</strong> freikirchlich ist die Form der Leitung durch die &#8220;Gründer&#8221;, die sich durch Nachwahl weitere &#8220;Älteste&#8221; berufen (mit dem Einstimmigkeitsprinzip). Diese Kirche existiert erst knapp 10 Jahre, so dass sie wohl noch – soziologisch gesehen – voll in der <strong>Pionierphase</strong> sind.<br />
Ihre Stärke wird sicherlich die persönliche Gemeinschaft (Community) sein, wo junge Familien mit ihren Kindern einen geschützten Rahmen bekommen. Ihre Größe erscheint mir noch in &#8220;Klangröße&#8221;, also gut in einem System überschaubar zu sein. Der Webauftritt ist ziemlich normal, mit einige guten (aber nicht innovativen) Ideen, z.B. die Ressorts durch Videos vorzustellen. Visuell marketingmäßig ist da &#8211; nach meinem Geschmack &#8211; nicht so viel Explosivkraft drin. Ihr Design ist auch ohne Corporate-Feeling – leider. Diese Chance haben sie vertan. Vielleicht ist aber das Bekenntnis zum Normalen auch ein Ausdruck ihrer speziellen Millieuverhaftung (<a href="http://www.erzbistum-koeln.de/seelsorgebereiche/wir_fuer_sie/fachbereich_pastoral/konzeptenwicklung/sinus_milieu_studie/sinus_milieus_deutschland.html">Sinus-Millieu: Bürgerliche Mitte und einige Experimentalisten?).</a> Die Coolen Hedonisten sind zumindest nach dem Bericht in ihrer Gemeindepublikation INFOMAT, 1&gt;/2009&lt; (Bericht eines Coolen Partyhoppers) beeindruckt.</p>
<p>Die konzeptionelle Stärke von Volkskirche (der Anspruch, eine Kirche für das Volks zu sein, wie es in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderst formuliert wurde) wird durch Zielgruppenkirchen natürlich noch nicht erfasst. Im Gegenteil, das wird eine Menge VOLK ausgeschlossen. Das ist in einer spezialisierten und ausdifferenzierten Volkskultur nicht anders zu erwarten.</p>
<h2>Unter welchem Gesichtspunkt könnte der Begriff Volkskirche heute wirklich neue Plausibilität bekommen?</h2>
<p>Ich glaube, dass die reformatorische Idee, dass das Priestertum aller Glaubenden zur Kernidentität von christlicher Kirche gehört, neu im 21. Jahrhundert entdeckt werden kann.</p>
<p>Dazu gehören dann aber Grundsatzfragen wie…</p>
<ul>
<li>Wie wird die Struktur von Kirche die Kraft des Volkes durch Beteiligungsstrukturen bilden?</li>
<li>Wie kann eine Gottesdienstkultur vom Volk gestaltet werden? (Nicht-Monologische, sondern plurilogische Gottesdienste)?</li>
<li>Wie kann die Millieuverengung strukturell immer wieder aufgebrochen werden? ( &#8211; es sei denn, es ist gewollt, das Volkskirche  sich heute immer innerhalb von Millieugrenzen ereignet- aber wie wird dann die ökumenische Verbundenheit gelebt?)</li>
<li>Wie wird eine Informationsvermittlung vom Volk &#8211; statt TOP-DOWN funktioneren (Web2.0?)</li>
<li>Wie werden Schulungsangebote dem Lernen im 21. Jahrhundert entsprechen (Vernetzung der Wissensnetzwerke)?</li>
<li>Wie wird systemisch die Parochie als Eingrenzung überwunden, indem Netzwerkstrukturen erfunden und für das Volk nutzbar gemacht werden?</li>
<li>Wie wird Volksmusik gefunden (hier ist die Vielfalt der Popkultur sicher in der Berliner Volxkirche schon eine starke Aussage</li>
<li>Wie kann die missionarisch-diakonische Dimension herausgearbeitet werden (Volksküche z.B.)?</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Wenn du eine Kirche verändern willst, ändere den Geruch…</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/wenn-du-eine-kirche-verandern-willst-andere-den-geruch%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Nov 2006 14:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie kommt es nun zu diesem typischen "innovativen Geruch", der dann auch noch 30 Jahre lang bleiben soll?
I want to assert three things.
1. First, I believe, it is possible, certainly in medium and small-sized organisations, and even in very large organisations, to create that smell; and to protect it over a long period of time.
2. My second assertion is that is possible to do so in a reasonably short period of time.That is the real challenge before top management. True competitive advantage is the tremendous unused potential in our people. Our organisations are so constructed that most employees are asked to use 5% to 10% of their capacities at work. It is not a matter of hours or effort. It is the capacity.
3. My third assertion. I fundamentally believe that a significant part the challenge of management in India is to get a bigger market share of the missing 95% human capabilities. The real function of management is to make ordinary people produce extraordinary results.
Mein Fazit: Alles, was er hier beschreibt, wird durch die Natürliche Gemeinde-Entwicklung gefördert: 1. leidenschaftliche Spiritualität2. Gabenorientiert und bevollmächtigend die Menschen einsetzen3. zweckmäßige StrukturenErstaunlich ist der Focus auf den "human ressources", aber es liegt letztlich alles am Menschen. Das sollten sich die Christen wohl sagen lassen …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sonderbare These des Management-Gurus und verstorbenen Professors Sumantra Ghoshal in seinem Aufsatz:<br />
<a href="http://www.rediff.com/money/2005/mar/10bspec.htm">&#8220;Want success? Change the smell of your workplace!&#8221;</a><br />
Und wie verändern wir den Geruch einer &#8220;altbackenen Kirche&#8221;?</p>
<p>Nun, ein riesiges Problem, sagt Mister Ghoshai:<span id="more-15"></span>So company after company is launching expensive, large scale, culture change program with the object of changing the mindset of their people. But then you ask: how likely is that? Can you really teach an old dog new tricks?<br />
Was also tun? Er erzählt die Geschichte von einem Naturschutzgebiet, wo er wohnt. Wenn du den Wald betrittst, haut dich der Geruch so um, dass du irgendwie vitalisiert wirst, willst rennen, etwas werfen, einfach in Bewegung kommen, selbst wenn du vorher nur einen gemütlichen Spaziergang vorhattest… Völlig im Gegensatz dazu erlebt er seine Heimat Indien, dort wo seine Eltern wohnen ist im Juni über 40 Grad Hitze mit einer 95%gen Luftfeuchtigkeit.</p>
<p>Nun meint Ghoshai den Schlüssel gefunden zu haben. Jede menschliche Institution (Firma oder Kirche) hat auch so einen Geruch, der entweder vitalisiert oder lähmt und oder etwas dazwischen…<br />
The reality is that you walk into a sales office, factory, head office and in the first fifteen to twenty minutes, you will get a smell. You will a get a smell in the quality of the hum. You will get a smell in the looks in people&#8217;s eyes. You will get a smell in how they walk about. That is the smell I am talking about &#8212; in most manufacturing facilities, not just in India.<br />
Nun beschreibt er die eigentliche Krise einer Organisation (nicht die Finanzkrise!) sondern…<br />
In companies, particularly in large companies, but I think it is present across the board, there is a pervasive disease called satisfactory underperformance. By the time the company is in a crisis, the problem is easy.The real problem is not when the company is in a crisis. The real problem is often a long period before the crisis, when the company is coasting along in a mode of &#8217;satisfactory underperformance.&#8217;<br />
Was ist dieses geheimnisvolle &#8220;satisfactory underperformance.&#8221; Er meint: Anstatt die Wahrheit zu sagen, dass eine Organisation nicht optimal läuft, rationalisiert man das Problem: Iss schon alles richtig so… Nurwenn dann die Gegenbewegung &#8220;stretch&#8221; (<em>Stretch </em>is the antithesis of this. <em>Stretch </em>is trying to do more rather than less. It could be anyone&#8217;s efforts) durch die Mitglieder der Organisation aufgebaut wird, entwickelt sich eine inspirierende Spannung. Und die kommt nicht einfach so auf, sondern durch &#8220;Hingabe&#8221;:<br />
Self-discipline is management by <em>commitment</em>. Self-discipline implies you do what you promise. If you promise a 14% reduction in inventory, you die to deliver that. If there is a meeting at nine, everybody is in the room at nine.<br />
Die Firma &#8220;Intel&#8221; hat so eine besonder Firmenkultur entwickelt, durch einen speziellen Focus auf &#8220;Konstruktive Kritik&#8221;: Du musst unter allen Umständen deine Perspektive einbringen!<br />
Intel has a norm it calls &#8216;<em>constructive confrontation</em>&#8216;, which is an extraordinarily polite and somewhat erroneous way of describing the processes of Intel. Here not only are you allowed to talk on any topic that affects you, you are obliged to express your views and argue for them as strongly as you can.<br />
Zur Gleichen Zeit gelten aber die folgenden 2 Regeln:But at the same time, on the flip side of the norm, Intel says:</p>
<ul style="list-style-type: disc">
<li>
<ul style="list-style-type: disc">
<li>01 at the end of any meeting, a decision will be taken</li>
<li>02 at that point of time, agree or disagree, but commit</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Das ganze System hat nur einen Zweck: Ich helfe dir, dass du es supergut schaffst, was du dir vornimmst…<br />
Win by personal coaching, guidance, mentoring. Win by helping them gain access to the resources of the rest of the organisation that they may not have access to &#8212; but ultimately help them win.<br />
Der Letzte Faktor ist eine <strong>Vertrauenskultur:</strong><br />
Finally, there is <em>trust</em>. Not just as the contractual, instrumental version of trust that says, &#8220;If you and I come to a deal, I trust you that you will keep your side of the deal.&#8221; It is much more than that. <em>Trust </em>here says, &#8220;You know, we are a part of the same organisation and I trust you. I trust you enough to let go of you in the organisational trapeze.&#8221;<br />
Und das macht den entscheidenden Unterschied eben aus:<br />
At the end, the true source of competitive advantage today is not issues of scale or of technology. These have become preconditions. The real source of competitive advantage today is much more micro.It is those kinds of behaviors of individuals in the organisation that provide truly sustainable competitive advantage, where people, at the level of each individual, take initiative, collaborate, have self confidence, have commitments, to themselves, to their teams, to their unit, to their organisation.They have the ability to learn and for high quality execution. How do you get those people to do this?<br />
Der Schlüssel ist das Gleichgewicht zwischen &#8220;stretch&#8221; und &#8220;discipline&#8221;.<br />
With <em>stretch </em>and without <em>discipline</em>, you just float up. Without <em>stretch</em>, just <em>discipline </em>over time becomes corrosive. But combine those two and the mutual tension between them leads to this magic of individual initiative, of entrepreneurship, right through the organisation.<br />
Wie kommt es dazu, dass man sich gegenseitig wie von selbst unterstützt und wirklich zusammenarbeitet?<br />
How do you get that quality of collaboration in a large, complex organisation? I believe, it is combination of <em>Support </em>on the one hand and <em>trust </em>on the other. How do you get learning? I think it is the tension between <em>stretch </em>and <em>support.</em><br />
Wie kommt es nun zu diesem typischen &#8220;innovativen Geruch&#8221;, der dann auch noch 30 Jahre lang bleiben soll?<br />
I want to assert three things.<br />
1. First, I believe, it is possible, certainly in medium and small-sized organisations, and even in very large organisations, to create that smell; and to protect it over a long period of time.<br />
2. My second assertion is that is possible to do so in a reasonably short period of time.That is the real challenge before top management. True competitive advantage is the tremendous unused potential in our people. Our organisations are so constructed that most employees are asked to use 5% to 10% of their capacities at work. It is not a matter of hours or effort. It is the capacity.<br />
3. My third assertion. I fundamentally believe that a significant part the challenge of management in India is to get a bigger market share of the missing 95% human capabilities. The real function of management is to make ordinary people produce extraordinary results.<br />
<strong>Mein Fazit: Alles, was er hier beschreibt, wird durch die Natürliche Gemeinde-Entwicklung gefördert: </strong>1. leidenschaftliche Spiritualität2. Gabenorientiert und bevollmächtigend die Menschen einsetzen3. zweckmäßige StrukturenErstaunlich ist der Focus auf den &#8220;human ressources&#8221;, aber es liegt letztlich alles am Menschen. Das sollten sich die Christen wohl sagen lassen …</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Predigen wie im Cartoon? Verbessert die Performance.</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/predigen-wie-im-cartoon-verbessert-die-performance/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Oct 2006 11:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich orientiere mich &#8220;un-heimlich&#8221; an den Gesetzmäßigkeiten des Films, wenn ich eine Predigt entwickle. Klingt das sonderbar?
Ich benötige ein Drehbuch (meist in der Form eines Mindmaps, bzw. wenn ich eine Präsentation dazu mache, ist die Präsentation das Drehbuch), um die Rede aufzuzeichnen. Am geeignetsten sind Bilder. Wäre das nicht auch ein Schritt, um von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://photos1.blogger.com/blogger/1250/2135/1600/page6.jpg"><img src="http://www.blog.seekamp-seekamp.com/wp-content/uploads/disney-zeichenkurs.thumbnail.jpg" alt="disney-zeichenkurs.thumbnail.jpg" width="73" height="96" /></a><strong>Ich orientiere mich &#8220;un-heimlich&#8221; an den Gesetzmäßigkeiten des Films, wenn ich eine Predigt entwickle. Klingt das sonderbar?</strong></p>
<p>Ich benötige ein Drehbuch (meist in der Form eines Mindmaps, bzw. wenn ich eine Präsentation dazu mache, ist die Präsentation das Drehbuch), um die Rede aufzuzeichnen. Am geeignetsten sind Bilder. Wäre das nicht auch ein Schritt, um von der Ablesepredigt weg zu kommen <img src='http://www.blog.seekamp-seekamp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ? Zeichne deine Predigt!</p>
<p>Dabei nutzt du die unterschiedlichen Shots und in ihrer jeweilig passenden Funktion: Totale, Halbtotal, Portrait, Detail (action) und &#8220;von oben&#8221;… übrigens die Gesetzmäßigkeiten jeder Bildkommunikation. Schon der berühmte Zeichner &#8220;Carson Van Osten (<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://sevencamels.blogspot.com/2006/09/comic-strip-artists-kit-redux.html">a famous Disney artist who did many Disney Comic Books and created the famous &#8220;Comic Strip Artist&#8217;s Kit&#8221;</a></span>) von Walt Disney hat das in einem Kurzlehrgang für Comiczeichner aufgeführt, von dem ich dir hier einen Link eines ausgezeichneten Blogs für &#8220;visuelle Geschichtenerzähler&#8221; zeige. Sehr lehrreich für Prediger, die etwas trocken sind…</p>
<p>Was machst du falsch, wenn du &#8220;trocken&#8221; wirkst? Dazu gleich mehr. Hier das Bild:<br />
<a href="http://photos1.blogger.com/blogger/1250/2135/1600/page6.jpg"><img src="http://www.blog.seekamp-seekamp.com/wp-content/uploads/disney-zeichenkurs.thumbnail1.jpg" alt="disney-zeichenkurs.thumbnail1.jpg" width="73" height="96" /></a> <strong>Die typischen Predigerfehler (besser: Fehler von Menschen, die nicht in Bildern oder Geschichten denken):</strong></p>
<p>1. Du verwendest nur einen Stil von &#8220;Shot&#8221;? Meist haben die <em>Exegeten</em> gelernt, die <em>Detailperspektive</em> meisterhaft zu beherrschen. Zuhörer sehen vor lauter Baum den Wald nicht mehr.</p>
<p>2. Oder du fährst die ganze Zeit die <em>Totale</em>, erzählst &#8220;Alles und Nichts&#8221; (Allgemeinplätze), die Kinder, die Mütter, die Arbeitslosen, die Armen, die Gesellschaft. Niemand sieht je ein besonderes Gesicht (<em>Portrait</em>) oder eine Emotion <em>(Detail</em>).</p>
<p>3. Vielleicht langweilen sie sich auch, weil du nicht genug <em>Abwechslung </em>in die Shots bringst… Zugegeben: Für eine sehr ruhige, meditative Stimmung ist die <em>Totale </em>sicher sehr geeignet, wenn dann nach 3 Minuten ein Reiter durchs Bild gallopiert dessen Geräusch sich langsam anbahnte, kann das ein wunderbarer Effekt sein. Das ist aber der Avantgard-Western-Style. Nicht jeder steht darauf. Normal ist eher ein Wechsel der Einstellungen im 3-5 Sekunden-Takt (zähl mal die Sekunden in einem Fernsefilm). Wer vor Kindern predigen muss, wird sich schnell an diese meine Worte erinnern&#8230;</p>
<p>4. Tempo: Auch unter diesem Gesichtspunkt kannst du &#8220;z<em>u schnelle Schnitte</em>&#8221; oder &#8220;<em>zu lange Einstellungen</em>&#8221; haben. Es kommt immer auf deine Absicht an und auf die Mischung. Der Kreativität ist hier viel Raum gegeben. Du solltest nur wissen, was du tust und warum du es tust <img src='http://www.blog.seekamp-seekamp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>5. Oder deine <em>Schau-Spieler</em> sind nicht gut gecastet worden? Du hast zu viele nichtssagende Gesichter, oder nur alles Rambotypen? Oder du hast die <em>Heldin</em> oder den Antipoden, den <em>Antagonisten </em>(den Feind) nicht gut eingeführt? Oder sie nur &#8220;comichaft&#8221; als Karrikatur vorgestellt, so dass jedes Kind sieht, was böse (schwarz) oder gut (weiß) ist.</p>
<p>Niemand liebt den Feind und ist überrascht, dass er der Böse am Ende ist.Die Spannung ist natürlich futsch.</p>
<p>Ist denn übrigens der <em>Teufel immer böse</em>?</p>
<p>Paulus nimmt den Teufel in 1. Kor. 5, 5 zu Hilfe, um einen gefallenen Bruder (der 2. Kor. 7 bereut hat, es hat &#8220;funktioniert&#8221;!) wieder aufzuhelfen ( V.5: &#8220;…damit sein Geist gerettet wird&#8221;).</p>
<p>Jesus erlaubt dem Teufel, die Jünger zu &#8220;sichten&#8221; (Luk 22: <span style="font-size: 10pt;"><strong>31</strong></span>Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. <span style="font-size: 10pt;"><em>a</em><strong>32</strong></span>Ich aber habe <span style="font-size: 10pt;"><em>b</em></span>für dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder&#8230;&#8221;), betet aber um Glaubensstärkung – durch Neu-Bekehrung und &#8220;der Böse&#8221; hilft bei diesem Prozess auf seine Weise mit.</p>
<p>6. Vielleicht ist auch dein &#8220;Cutter&#8221; nicht so gut drauf. Die Zuschauer bemerken den Schnitt in eine neue Szene nicht wirklich. Die Bilder ähneln sich zu sehr (wahrscheinlich alle in der <em>Halbtotale</em> gedreht, da &#8220;kann man ja nichts verkehrt machen&#8221;:-). Zu wilde Schnitte und zu viel Hin- und Her kann sicher auch schaden. Aber ein, zwei interessante Schnitte wecken die Aufmerksamkeit des Zuschauers.</p>
<p>Beobachte mit dieser Brille dich selbst, andere Prediger oder Präsentierende (Powerpointler). Erwisch sie, wo sie gut sind und sag es ihnen.</p>
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		<item>
		<title>Bist du ein Mitglied der &#8220;Kreativen Klasse&#8221;?</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/bist-du-ein-mitglied-der-kreativen-klasse/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 21:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[theologie]]></category>
		<category><![CDATA[wow]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[kreative klasse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.seekamp-seekamp.com/?p=48</guid>
		<description><![CDATA[Matthias Horx, FUTUREGURU in Deutschland und anderswo, definiert die "kreative Klasse" in seinem neuen Buch "Wie wir leben werden" mit folgenden 5 Testfragen…
Weiter beschreibt er die entscheidenden Unterschiede zum bisherigen Industriezeitaltergeprägten darin, dass Geld nicht mehr das Kernthema ist: "Die Währung wird nicht mehr in Kontoständen ausgezahlt. Sondern in Aufmerksamkeit, sozialer Anerkennung, biografischem Wohlgefühl, Herausforderung. Alles "bohemische" Kriterien für Lebensqualität. In unserer kosmopolitischen Kultur kann man ruhig ein armer Schlucker sein, wenn man eine gute Geschichte zu erzählen hat." S. 132f
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Matthias Horx, FUTUREGURU in Deutschland und anderswo, definiert die &#8220;kreative Klasse&#8221; in seinem neuen Buch &#8220;Wie wir leben werden&#8221; mit folgenden 5 Testfragen:</p>
<p>&#8220;1. Verdienen Sie Ihr Geld überwiegend mit Leitungen, die einen <em>Unterschied</em> erzeugen?</p>
<p>2. Wie Sie nur ungefähr, wie Ihre Tätigkeit in einem, in zwei oder fünf Jahren aussehen wird?</p>
<p>3. Haben Sie in Ihrem Leben schon <em>mehrere Berufe </em>ausgeübt?</p>
<p>4. Beträgt der zeitliche Aufwand, den Sie zum Üben, Trainieren und Weiterentwickeln Ihrer Fähigkeiten aufwenden, mehr als 50 Prozent der Zeit, in der Sie tatsächlich perfomen, als aktiv Geld verdienen?</p>
<p>5. Variiert Ihr Einkommen um mehr als 30 Orzent im Jahr &#8211; beziehungsweise <em>kann</em> es in den nächste Jahren um diese Schwankungsbreite variieren?</p>
<p>Wenn Sie auch nur eine dieser Fragem mit einem klarn &#8220;Allerdingst!&#8221; beantworten, gehören Sie zumindest zum Umfeld des kreativen Millieus…&#8221; S.132<span id="more-48"></span></p>
<p>Weiter beschreibt er die entscheidenden Unterschiede zum bisherigen Industriezeitaltergeprägten darin, dass Geld nicht mehr das Kernthema ist: &#8220;Die Währung wird nicht mehr in Kontoständen ausgezahlt. Sondern in Aufmerksamkeit, sozialer Anerkennung, biografischem Wohlgefühl, Herausforderung. Alles &#8220;bohemische&#8221; Kriterien für Lebensqualität. In unserer kosmopolitischen Kultur kann man ruhig ein armer Schlucker sein, <em>wenn </em>man eine gute Geschichte zu erzählen hat.&#8221; S. 132f</p>
<p>Wenn ich mir das genau überlege, bin ich…</p>
<p>AD 1: eben kein &#8220;Verwalter einer Pfarre&#8221; = Pfarrer, sondern muss als Virtuose im Bereich Religion als Pfarrer den Unterschied machen. Ja zu 1…</p>
<p>AD 2: Sicher kenne ich meine Tätigkeitsfeld einigermaßen sicher. Zugleich können sich ganze Arbeitsfelder, Projekte und Entwicklungen ziemlich ändern, … ja auch zu 2.</p>
<p>AD 3: Ich habe mir mal den Spass erlaubt, mir virtuell Visitenkarten auszudenken, die ich über meine Tätigkeiten ausgeben könnte. Spannend. Von Designer bis zu Schauspieler (Puppen u.a.), von Projektmanager bis zu Seelenklemptner… ist da eine Menge Spielraum drin. Also ich habe eine Vielzahl von Berufen…</p>
<p>AD 4: Nun ja, das ist eine interessante Frage: Vielleicht ist das die Not, dass ich in einigen Bereichen mir mehr Zeit nehmen sollte für das Training… Auf jeden Fall verdiene ich im öffentlichen Bewußtsein mein Geld mit &#8220;einer Stunde in der Woche auf der Kanzel&#8221;. Aus dieser Perspektive gesehen passt es.</p>
<p>AD 5: Hier ist der deutsche Pfarrerstand noch (überhaupt gar) nicht in der kreativen Klasse angekommen. Aber die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm. Mal sehen, was da kommt. Pfarrbesoldungen mit Erfolgs-Bonus? Wäre hier und da nicht schlecht.</p>
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		<title>&#8220;Coole Sprüche oder was?&#8221; Kirche Kunterbunt  am 17. Okt. 2006</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 17:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[engagement]]></category>
		<category><![CDATA[präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[wow]]></category>
		<category><![CDATA[predigt]]></category>
		<category><![CDATA[puppen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bild sind der Punker Roland und Helge, der Pastor. Und sehen könnt ihr sie am 17. 10. um 10.00 Uhr. Wo? In Lüerdissen, der modernen Kirche am Rande von Lemgo, direkt am Lüerdisser Weg (nicht zu verfehlen), findet einmal im Monat der besondere Kinder-Gospel-Gottesdienst statt. Geeignet für rüstige Großeltern, coole Kinder, Eltern und alle, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Bild sind der Punker Roland und Helge, der Pastor. Und sehen könnt ihr sie am 17. 10. um 10.00 Uhr. Wo? In Lüerdissen, der modernen Kirche am Rande von Lemgo, direkt am Lüerdisser Weg (nicht zu verfehlen), findet einmal im Monat der besondere Kinder-Gospel-Gottesdienst statt. Geeignet für rüstige Großeltern, coole Kinder, Eltern und alle, die Spass mögen, Wind und ein wenig Abwechslung. WIr feiern Gott, so wie er es verdient hat &#8211; mit Liedern und wie wir es eben hinkriegen. Lade dir Zippi und Roland runter, dann weißt du mehr… (4 Min. Podcast, <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.apple.com/de/quicktime/download/mac.html">Quicktime 7</a></span> oder <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.apple.com/de/itunes/download/">I-Tunes</a></span> downloaden).</p>
<p>Termin: 17.10. 2006</p>
<p>Ort: Lüerdissen, Kirche (Lüerdisser Weg)</p>
<p>Zeit: 10.00-11.00 Uhr (anschließend Bistro)</p>
<p><img src="http://www.blog.seekamp-seekamp.com/wp-content/uploads/roland-helge.thumbnail.jpg" alt="roland-helge.thumbnail.jpg" width="128" height="95" /></p>
<p>Und hier gleich der Audio-Podcast zum Runterladen… Das geht so richtig gut nur mit Firefox fürchte ich. Test it. Sonst wird es Zeit für den <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.firefox-online.net/?gclid=CNWvn-HT8YcCFRdgMAodzE3xig">feurigen Fuchs</a></span>.</p>
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