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	<title>Coole Innovationen &#187; netzwerk</title>
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	<description>Was gibt&#039;s Neues im sozialen Pluriversum?</description>
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		<title>Zunkunft von Firmenentwicklung = Zukunft der christlichen Netzwerke?</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/zunkunft-von-firmenentwicklung-zukunft-der-christlichen-netzwerke/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/zunkunft-von-firmenentwicklung-zukunft-der-christlichen-netzwerke/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 11:37:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Sehr interessante Zukunftsaussichten…
Wie entwickeln sich Firmen durch die Veränderungen des gesellschaftlichen Umfelds, hier besonders durch die Existenz des Internets.
Die sehr interessanten Beiträge des Blogs Netzwertig.com bringen auch hier weiter:

2 neue Arten von Unternehmen: Zentren und Satelliten

Ich habe besonders durch Haques Texten in den letzten Monaten viel über diese Thematik nachgedacht. Angestachelt von dem Gespräch mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Sehr interessante Zukunftsaussichten…</h2>
<p>Wie entwickeln sich Firmen durch die Veränderungen des gesellschaftlichen Umfelds, hier besonders durch die Existenz des Internets.</p>
<p>Die sehr interessanten Beiträge des Blogs <a href="http://netzwertig.com/" target="_blank">Netzwertig.com</a> bringen auch hier weiter:</p>
<blockquote>
<h2><a href="http://netzwertig.com/2008/06/20/wie-das-internet-die-zusammenarbeit-von-unternehmen-veraendert/" target="_blank">2 neue Arten von Unternehmen: Zentren und Satelliten</a></h2>
</blockquote>
<blockquote><p>Ich habe besonders durch Haques Texten in den letzten Monaten viel über diese Thematik nachgedacht. Angestachelt von dem Gespräch mit Tapscott dachte ich die letzte Zeit noch stärker darüber nach.</p>
<p>Letztlich kam ich zu dem Schluss, dass Tapscott die richtige Beobachtung macht, aber die falschen Schlüsse daraus zieht. Kleine Unternehmen können bereits heute im Internet sehr viel mehr bewegen als es jemals möglich war. Trotzdem gibt es große Unternehmen, die eher wachsen als eingehen. Google und Amazon etwa. Auch Facebook wächst. Warum?</p>
<p>Ich denke, die Entwicklung direkt im Netz stattfindender und vom Internet betroffener Branchen geht für einen Großteil der Unternehmen in die folgende Richtung. Es werden sich 2 Arten von Unternehmen herausbilden, die weite Teile der Internetwirtschaft massgeblich bestimmen werden:</p>
<ol>
<li>
<div><strong>Zentren:</strong> Unternehmen, die über angebotene Plattformen und APIs als Infrastrukturanbieter für die Geschäfte und Tätigkeiten von anderen Unternehmen dienen</div>
</li>
<li>
<div><strong>Satelliten:</strong> die ihre Geschäfte auf diesen Zentren aufbauen</div>
</li>
</ol>
</blockquote>
<p><span id="more-432"></span></p>
<p>Für das Endlich-Leben-Netzwerk stellen sich da einige Fragen zur Funktion, bzw. Aufgaben in der christlichen Anbieterszene. Dabei müsste ich noch klarer herausfinden, was für eine Art von Netzwerk das eigentlich ist, vgl. <a href="http://netzwertig.com/2008/06/20/wie-das-internet-die-zusammenarbeit-von-unternehmen-veraendert/" target="_blank">Kommentar 11 </a>von Christoph hier:</p>
<blockquote><p>Somit ist das Stalliten/Zentren Phänomen vielleicht eher das einer jungen Internet-Branche und nicht das einer Internet-Ökonomie generell.</p>
<p>Und schliesslich noch ein weiterer Gedanke. Über Michael Hutters “Neue Medienökonomie” bin ich auf die “Power Law” Verteilung und Nabennetzwerke gestossen. Da bewegen wir uns jetzt wieder woanders, nämlich in der Netzwerkforschung. Hier wird ein ganz ähnlich Phänomen beschrieben, nämlich das s.g. Nabennetzwerke gibt. Hier gibt es, ganz ähnlich zu deinem Ansatz kein homoegenes Netzwerk in der jeder Netzwerkknoten die gleiche Wertigkeit hat, sondern es gibt Zentren/Drehkreuze. Aus dieser Netzwerkeigenschaft ergibt sich dann die Power Law Verteilung. Ein Blick in dieser Richtung lohnt sich bestimmt auch.</p></blockquote>
<p>Warum muss jedes christliche überregionale Netzwerk wieder eine eigene Serverstruktur und Websitetechnologie erfinden?</p>
<p>Könnten wir nicht kooperieren, um am Ende alle miteinander besser vernetzt zu arbeiten. Ist <a href="http://jesus.de" target="_blank">JESUS.DE </a>diese NARBE, bzw. ZENTRUM? Das sollte ich mal ausloten, oder?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Volkskirche bleiben und Spiritualität vertiefen – wie geht denn das?</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/volkskirche-bleiben-und-spiritualitat-vertiefen-%e2%80%93-wie-geht-denn-das/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/volkskirche-bleiben-und-spiritualitat-vertiefen-%e2%80%93-wie-geht-denn-das/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 16:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
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		<description><![CDATA[Anregungen zur spirituellen Dimension aus:
»Beziehungsweise Leben, hg: Daniel Enis &#38; Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, francke-verlag. (S. 152-161)
Seit der Konstantinischen Wende lebte immer die Spannung in der Großkirche zwischen:
Breite Masse und spirituellen, vertiefenden Minderheitsbemühungen
Volkskirche – Mönchstum
Lösungsversuche in der ev. Tradition: Das Pfarrhaus als neues Angebot eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anregungen zur spirituellen Dimension aus:<br />
<a href="http://danielehniss.de/2009/04/01/beziehungsweise-leben/">»Beziehungsweise Leben</a>, hg: Daniel Enis &amp; Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, <a href="http://www.francke-buch.de/">francke-verlag</a>. (S. 152-161)</p>
<p>Seit der Konstantinischen Wende lebte immer die Spannung in der Großkirche zwischen:<br />
<strong>Breite Masse</strong> und spirituellen, vertiefenden <strong>Minderheitsbemühungen<br />
Volkskirche – Mönchstum</strong></p>
<p><strong></strong>Lösungsversuche in der ev. Tradition: Das Pfarrhaus als neues Angebot eine Rollendefinition für Menschen mit spiritueller Sehnsucht nach mehr… Diese Lösung funktioniert heute so nicht mehr, was aber dann?</p>
<p><span id="more-219"></span></p>
<p>»Egal ob Orden, Pfarrhäuser oder andere Gemeinschaften. Dass eine ganze Gemeinde mit all ihren volkskirchlichen Mitgliedern ein intensives geistliches Leben entwickelt, ist ja vermutlich erst im Himmel zu erwarten – wenn überhaupt. Für die Erneuerung der Mainstream-Kirchen sind darum leicht zugängliche geistliche Gemeinschaften in ihrer Mitte von zentraler Bedeutung.  Um lebendig zu bleiben, brauchen Gemeinschaften Raum für unterschiedliche geistliche Geschwindigkeiten und Intensitäten. Eine nach unten gerichtete Angleichung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner wäre tödlich. Deshalb sind volkskirchliche Ortsgemeinden auf geistliche Zentren in ihrer Mitte angewiesen, deren Ausstrahlung bis an die Ränder und darüber hinaus reicht.» S. 154</p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><strong>Wie geht das?</strong></span></p>
<p>Antwort: 6 Kennzeichen solcher geistlichen Kerne (die wissenssoziologisch gesprochen gemeinsam abweichende Wissensvorräte pflegen und doch zugleich mit der Mehrheit kommunizieren):</p>
<ol style="list-style-type: decimal">
<li><strong>gemeinsamer geistlicher Lebensstil:</strong> (sehr coole Beschreibung folgt)…»die eigentliche Arbeit besteht in der Auswahl, Kombination und Anpassung vorhandener (spiritueller) Möglichkeiten»… damit ein eigenständiger Remix ensteht, »bei dem die Anschlussfähigkeit für die Menschen des jeweiligen Ortes zum wichtigsten Kriterium werden kann.» Walter Faerber denkt an Kindergottesdienst- und Konfirmandenerfahrungen, sieht aber das Fehlen von erwachsenen Modellen als Pionieraufgabe… AUFGABE: finde gemeinsame Formen geistlicher Praxis (Andachten, Gebetszeiten).154f</li>
<li><strong>Dichtes Kommunikationsnetz</strong>: Ich denke aus wissenssoziologischer Perspektive betont Faerber darum zurecht: „Der Aufbau einer neuen Gemeinschaft vollzieht sich vor allem durch gemeinsame <em>Gedankenarbeit</em>» 156»Ein entscheidender Faktor dafür ist die Geschwindigkeit, mit der Gedanken unter den Mitgliedern der Gemeinschaft zirkulieren können.» Im Web2.0-Zeitalter mit asynchronen Beteiligungsmöglichkeiten sind neue Formen, die zu den bekannten hinzutreten können. <em>Kotenpunkte</em> sind für Netzwerk wichtig: wo »regelmäßige, verlässliche Kontaktaufnahme zum Netzwerk möglich ist» S. 157 (Pfarrhäuser könnten hier heute überfordert sein, aber möglich).</li>
<li><strong>Gemeinsame Theologie:</strong> » Theologie besteht ja nicht in der mantrahaften Wiederholung vertrauter Lehrsätze, sondern in der Suche nach der Handschrift des lebendigen Gottes mitten in der bunten Vielfalt der Wirklichkeit. Theologie ist Expedition ins Unbekannte. … Ziel ist aber eine Gemeindetheologie, die es menschen ermöglicht, die Zusammenhänge ihrer Lebenswirklichkeit vom Evangelium her einzuordnen und zu beeinflussen.» 158 (Perspektive: neue Bildungslust, Pioniere des Denkens auch für die Welt).</li>
<li><strong>Eine belastbare Beziehungskultur: </strong>…die Entwicklung von geringer Neurotizität geprägter Umgangsstile als bewusstes Ziel… Mein Kommentar: <a href="http://www.endlich-leben.net">Endlich-Leben-Gruppen</a> werden da unterstützend wirken.</li>
<li>gemeinsame Produktion: alle geistlichen Gemeinschaften der Geschichte (Klöster) hatten eminenten Einfluss als Modellwerkstätten… »Die Schaffung echter Arbeitsplätze könnte dazu führen, dass Gemeinden auf neue Weise ernst genommen würden.» Mit Haendeler stößt er ins gleiche Horn: Christen haben gerade für die neuen Netzwerkkulturen eine Ethik einzubringen, die materiell positive Effekte auslösen würde <strong>(Modelle kann er nicht nennen</strong>…)</li>
<li>Gemeinsamer Dienst in der Kirche: …mit missionaler Präsenz in der Umgebung (enkulturierte Aktivitäten).</li>
</ol>
<p>Hier diskutiert er die Spannungsfelder, die bleiben werden:<br />
- kirchliches Binnenmillieu (mit wenig ausgeprägter Spiritualität) – kleine spirituell aktive Gruppen<br />
Er fordert ein »faires Miteinander» der beiden Welten:<br />
»Es muss immer wieder ausgehandelt werden, was die geistliche Zelle für die Ortsgemeinde leistet und was nicht.»<br />
Geistliche Gemeinschaften müssen die »unterschiedlichen geistlichen Geschwindigkeiten» akzeptieren (keinen gesetzlichen Druck ausüben)<br />
Rolle des Pastors: Vermittlung zwischen beiden Welten</p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><strong>Wie entstehen solche Zellen?</strong></span></p>
<ul style="list-style-type: disc">
<li>Gemeinde <strong>fördern</strong> die Gründung</li>
<li>Gemeinden <strong>adoptieren</strong> vorhandene Bewegungen</li>
</ul>
<p>Wichtig: klare Verträge zu gegenseitigen Rollen, Pflichten, Erwartungen…</p>
<p><strong>Zukunftsmusik</strong>: Wenn – nicht nur aus finanziellen Gründen– das flächendeckende System einmal aufgegeben würde, können geistliche Gemeinschaften neu in die leeren Gebäude (Kirchen, Pfarrhäuser) mit geistlichem Leben einziehen…</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<em>Mein Kommentar aus Lemgoer Perspektive dazu:</em><br />
Ich stimme dem Autor zu. Die Stärke seines Vorschlags ist es, die volkskirchliche Situation ernst zu nehmen und nicht der Versuchung der unkritischen Übernahme von freikirchlichen Modellen (»wissenssoziologische Sektenmodelle») zu verfallen. Und zugleich die Realität einer über 1200jährigen Spannung in unserem Kontinent ernst zu nehmen und dennoch eine zeitgemäße Lösung zu suchen:</p>
<p>Wir haben in Lüerdissen eine recht junge Dorfkirche (70ger Jahre), die sich als geistliches Zentrum eignet, aber nicht als kirchliches Zentrum im klassischen Sinne (einer Betreuungsgemeinde).<br />
Hier sollten wir mit diesem Paradigma experimentieren:  <em>geistliche Gemeinschaft</em>, die in Volkskirche ein relativ (vertraglich klar definierter) <em>selbständiger</em> Faktor ist und doch <em>innerhalb der Kirche</em> eine dienende Funktion (in Teilbereichen) einnimmt.</p>
<p>Für die Entwicklung einer konkreten Praxis ist noch einiges an Denkarbeit nötig…</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Strukturen für selbstorganisierende Netzwerke ermöglichen</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/strukturen-fur-selbstorganisierende-netzwerke-ermoglichen/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/strukturen-fur-selbstorganisierende-netzwerke-ermoglichen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 14:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anregungen zur strukturellen Dimension aus:
»Beziehungsweise Leben, hg: Daniel Enis &#38; Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, francke-verlag. (S. 162-172):

Gemeinde ist Leib Christi als soziales System (aber mit einem »Charakter»). Darum kommt die Systemtheorie mit den Gesetzen der sich selbst organisierenden Systeme zum Tragen.
Soziale Systeme haben die Fähigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anregungen zur strukturellen Dimension aus:<br />
<a href="http://danielehniss.de/2009/04/01/beziehungsweise-leben/">»Beziehungsweise Leben</a>, hg: Daniel Enis &amp; Björn Wagner, Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen, 2009, <a href="http://www.francke-buch.de/">francke-verlag</a>. (S. 162-172):</p>
<ol style="list-style-type: decimal">
<li>Gemeinde ist Leib Christi als soziales System (aber mit einem »Charakter»). Darum kommt die Systemtheorie mit den Gesetzen der sich selbst organisierenden Systeme zum Tragen.</li>
<li>Soziale Systeme haben die Fähigkeit sich zu verändern (wenn sie denn nicht wie Sekten, sich von anderen Systemen isolieren, sondern kommunizieren). Wie ein Familiensystem müssen sie durch Rollenänderungen und Krisen hindurch gehen.</li>
<li>Soziale Systeme durchleben Entwicklungsphasen: • Pionierphase (personenbezogene Leitung, beziehungsorientiert) • Differenzierungsphase (Normierung der Rollen, Strukturierung der Prozesse, Organigramme, Tätigkeitsprofile… Führung differenziert sich in verschiedene Ebenen aus: Hierarchien). Krise: sehr mit sich selbst beschäftigt, Systeme immer komplizierter, Überlastung der Führung. • Integrationsphase: Erkenntnis, dass Gemeinde ein lebendiges System ist, das sich von unten her organisiert: Gruppen, Einzelne können selbständig und intelligent im Sinne eines größeren Ganzen handeln.<span id="more-210"></span></li>
</ol>
<p>»Dies geschieht, wenn der Selbstorganisation des Systems Vorrang vor den hierarchichen Steuerungsbemühungen gegeben wird, was allerdings ein Umdenken der Führungsebene voraussetzt. Aufgabe einer neuen Führung ist das Gestalten förderlicher Rahmenbedingungen, die durch klare Vereinbarungen für die Ermöglichung selbstorganisierter Prozesse sorgen. Die Folge ist die Abflachung der Hierarchie, beziehungsweise ein Denken in Netzwerken.» S. 168f<br />
»Letztlich tritt der Mensch mit seinen Begabungen und Neigungen wie auch sienen spirituellen, sozialen und körperlichen Bedürfnissen, ganz neu ins Blickfeld.»</p>
<p>Wir kann solch eine Führung aussehen? Lösung: Mischung aus »direktiver» und »abstinenter» Führung.<br />
„Eine positive Führungskultur kann sich dann entwickeln, wenn das Ergreifen der Initiative und ein bewusstes Sich-zurücknehmen Hand in hand gehen.» S. 170</p>
<p>Das hat Auswirkungen auf den</p>
<ul style="list-style-type: disc">
<li>Umgang mit Information (transparente Kommunikation unter allen Mitgliedern)</li>
<li>Echte Beteiligungsstrukturen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space">Open Space</a>, Zukunftskonferenz, <a href="http://shifthappens.de/2009/03/03/auf-der-suche-nach-juwelen-im-unternehmen-die methode-appreciative-inquiry-ai/">Appreciative inquiry</a>)</li>
</ul>
<p><strong>Merke für die Praxis des Changemanagements:<br />
</strong></p>
<ul style="list-style-type: disc">
<li>Finde heraus, in welcher Phase deine Gemeinde gerade lebt…</li>
<li>Denke von den vorhanden Menschen (Netzwerken) her</li>
<li>Entwickle eine Leitungskultur ohne Kontrollzwang, sondern als moderierendes Gremium</li>
<li>Lass unter der Dachmarke viele kleine Submarken wachsen, die auch in Konkurrenz untereinander leben können (der Markt ist groß genug)</li>
<li>Fördere die Kommunikation über die Vision, Berufung, Leidenschaft (Schätze) der Gemeinschaft / Subgruppen</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Freundschafts-Evangelisation (oder Empfehlungsmarketing) und das Global-Village-Syndrom</title>
		<link>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/freundschafts-evangelisation-oder-empfehlungsmarketing-und-das-global-village-syndrom/</link>
		<comments>http://www.blog.seekamp-seekamp.com/freundschafts-evangelisation-oder-empfehlungsmarketing-und-das-global-village-syndrom/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2006 15:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[evangelisation]]></category>
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		<description><![CDATA[


Wer das &#8220;Global village-Paradox&#8221; verinnerlicht, geht Reklamationen und Empfehlungsmarketing anders an. Auf 1000 Bekannte kommt man leichter, als man denkt. Wenn Sie die Tabelle ausfüllen, wissen Sie bald, ob Sie unter- oder überdurchschnittlich vernetzt sind. Doppelnennungen sortieren Sie am Schluss wieder aus. Unter Bekannten verstehen wir Beziehungen zu erwachsenen Menschen. Beziehungen aus der jüngeren oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="vertical-align:top;padding: 2px,2px,2px,2px;border-top: 0px solid #800000;border-right: 0px solid #800000;border-bottom: 0px solid #800000;border-right: 0px solid #800000;margin: 0px,0px,0px,0px;">Wer das &#8220;<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.propeller.ch/globalvillage.htm">Global village-Paradox</a></span>&#8221; verinnerlicht, geht Reklamationen und Empfehlungsmarketing anders an. Auf 1000 Bekannte kommt man leichter, als man denkt. Wenn Sie die Tabelle ausfüllen, wissen Sie bald, ob Sie unter- oder überdurchschnittlich vernetzt sind. Doppelnennungen sortieren Sie am Schluss wieder aus. Unter Bekannten verstehen wir Beziehungen zu erwachsenen Menschen. Beziehungen aus der jüngeren oder älteren Vergangenheit, die nicht immer intensiv und tragfähig sein müssen. Menschen, die man irgendwie kennt und mit denen man je nach Situation bei einem zufälligen Treffen auch ein paar Sätze austauschen würde, die über das &#8220;Guten Tag&#8221; hinausgehen.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;"><strong>Wo kennen gelernt</strong></td>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;"><strong>Anzahl Personen</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Schulzeit</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Ausbildung/Studium</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Organisation/Vereine</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Nachbarschaft</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Arbeitsplatz (alle Arbeitgeber berücksichtigen)</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Arbeitsweg</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Kunde</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Familie/Verwandte</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Einkauf</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Ferien</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Bekannte der Kinder</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Schule der Kinder/Lehrer</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Sport</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Veranstaltung</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Ferien</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Auto/Werkstatt</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Freunde</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Kirche</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Seminare/Kongresse</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Militär</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Restaurant</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Stau</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding: 4px,4px,4px,4px;border: 1px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;">Total</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="vertical-align:top;padding: 2px,2px,2px,2px;border-top: 0px solid #7a7a7a;border-right: 0px solid #7a7a7a;border-bottom: 0px solid #7a7a7a;border-right: 0px solid #7a7a7a;margin: 0px,0px,0px,0px;"><a href="mailto:fuchs@propeller.ch">fuchs@propeller.ch</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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