Wie werden Predigten besser? Oder wie du Standing Ovations erntest…

Posted on 16 Oktober 2006 by Helge Seekamp

Eine von den hilfreichen Tipps von Guv Kawasaki ist dieser:
Focus on entertaining. Many speech coaches will disagree with this, but the goal of a speech is to entertain the audience. If people are entertained, you can slip in a few nuggets of information. But if your speech is deathly dull, no amount of information will make it a great speech. If I had to pick between entertaining and informing an audience, I would pick entertaining–knowing that informing will probably happen too.

Keine Angst. Lieber ein wenig Spass bei der Predigt, als eine trockene Wahrheit, die keiner in sein Herz lässt. Eine sehr kluge Regel, oder?

So habe ich den Eindruck, dass bei „Kirche Kunterbunt“ in unserem Lüerdisser Gottesdienst der Humorfaktor (vertreten vor allem durch die Puppen) die wichtigste Botschaft ist. Es wird übrigens viel gelacht in diesem Gottesdienst, ein Qualitätsmerkmal- selbst wenn der Inhalt vielleicht etwas dürftig ist. Ist er gar nicht, wirklich, nur nicht so lang wie in den 35 Minuten-Predigten in der Echternstr. 20. Manchmal tut es mir leid, dass ich nicht so lange, so viel erklären kann, was ich meine. Aber die Kunst ist es eben, das Erklären wegzulassen und das „Ding“ so zu präsentieren, dass es an und für sich wirkt, ein AHA-Effekt kommt, ein Lacher ausbricht, ein Licht aufgeht. Einen Witz sollte man nie erklären. Das ist eine Totsünde.

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  1. Coole Innovationen » Wieviel genau bringt Design? 30%=90.000€ Says:

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Über mich

Helge Seekamp ist mit 50% als Pfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli (Lemgo) angestellt, mit weiteren 50% wirkt er als Geschäftsführer von http://www.endlich-leben.net seit 1994 (Gründungsmitglied) bei der Entstehung eines diakonischen Selbsthilfenetzwerks mit. Ehrenamtlich entwickelt er als Vorsitzender von ACC-Deutschland (Association of Christian Counsellors in Deutschland) www.acc-dachverband.de die Qualitätssicherung von BeraterInnen im Kontext der Deutschen Gesellschaft für Beratung weiter. Meine wissenschaftlichen Texte finden sich im Research-Network: Follow me on ResearchGate

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